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Dienstag, 14.07.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    "Das haben wir zusammen erfunden"
    Kollektives Arbeiten und Ensemblekulturen der Gegenwart
    Von Leonie Reineke
    (Wdh. v. 18.04.2023)

    Kollektive Urheberschaft und Musikerfinden als Gruppe: ein Fortschrittsmodell der zeitgenössischen Musik, aber um welchen Preis?

    Die Arbeit in einem freien Ensemble für zeitgenössische Musik bedeutet im besten Fall ein hohes Maß an künstlerischer Freiheit. Schon in den 1960er- und 1970er-Jahren wuchs der Wunsch nach Veränderung in den Organisationsstrukturen von Klangkörpern: Statt strenger Hierarchien und von Institutionen vorgegebener Programme strebten immer mehr Gruppen nach Unabhängigkeit, Basisdemokratie und künstlerischer Autonomie. Der nächste Schritt allerdings scheint noch in den Anfängen zu stecken: Der Übergang zum kollektiven Arbeiten, bei dem die Grenze zwischen Urhebern und Interpreten verschwimmt. Aber bedeuten diese Tendenzen nur Fortschritt? Oder geht mit der Emanzipation von traditionellen disziplinären Trennungen auch ein Verlust von Spezialwissen und künstlerischem Differenzierungsvermögen einher?

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Katrin Wilke

    Am ersten Juliwochenende zelebriert man zeitgleich zum Rudolstadt-Festival musikalisch Ähnliches seit 1990 mehr als 200 Kilometer weiter nördlich: beim internationalen "Førdefestivalen" im von traumhafter Fjordlandschaft umgebenen norwegischen Städchen Førde. Im reichhaltigen Menü an Folk- und Globalmusic fand sich diesmal auch hier da Jazziges, vorneweg dank des renommierten Saxofonisten und Ziegenhornspielers Karl Seglem. Ihm und weiteren, weltgewandten wie traditionsverbundenen Landsleuten gelingen einzigartige Jazz-Folk-Allianzen. Neben einer kleinen Wanderung durch diese besonderen Klanglandschaften gibt es die Chance, einem zu kalter Winterszeit beim Regensburger Festival "Sparks & Visions" stattgefundenen Konzert nochmal in dieser lauen Julinacht zu lauschen und dazu zu tanzen. Dafür geradezu perfekt sind die zwischen Jazz, R&B und Soul suggestiv dahintreibenden Sounds des Virtuosen Reuben James, einem britischen Pianisten und Singer-Songwriter.

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Julia Bamberg

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Guido Erbrich, Biederitz
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Sportjournalist Ronald Reng im Gespräch mit Britta Bürger
    Fußball trifft Zeitgeschichte

    Ronald Reng zählt zu Deutschlands renommiertesten Sportautoren. In seinen Büchern verbindet er mit großer Erzählkunst Fußball und Zeitgeschichte. Sein neustes heißt “Der deutsche Sommer“ und blickt zurück auf die WM 2006, das legendäre Sommermärchen.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Such Dir was aus, aber beeile Dich! Kindsein in zehn Kapiteln.
    Gespräch mit Nadia Budde

    Eine Begegnung mit Bestseller-Autorin Amélie Nothomb in Paris
    Von Dirk Fuhrig

    Buchkritik:
    Daniela Pareschi: "Unsichtbar"
    Rezensiert von Kim Kindermann

    Literaturtipps
    Von Julia EIkmann

    Straßenkritik:
    "Rita räumt die Hecke auf" von Carsten Uekötter
    Von Andi Hörmann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Pop 1996 - Fünf Alben, die bleiben - Spice Girls "Spice"
    Von Laura Aha

    Die argentinische Cumbia-Big Band La Delio Valdez auf Europatournee
    Von Victor Coco

    Album der Woche: Rolling Stones

    Zurück ins Archiv: The Waterboys und ihre Schatzbergung "Atlantic Rain"
    Von Kerstin Poppendieck

    11:40 Uhr   Chor der Woche

    Volkschor Herzogenaurach
    Von Nicolas Hansen

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Jagoda Marinic, Schriftstellerin
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Doris Simon

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Ingrid Wenzel

    Making a Career in Dictatorship: Wie Mittelmaß im Kulturbetrieb zum Vorteil wird
    Gespräch mit Dr. Christian Gläßel

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    Pop 1996 - Fünf Alben, die bleiben - Spice Girls "Spice"
    Von Laura Aha

    Die argentinische Cumbia-Big Band La Delio Valdez auf Europatournee
    Von Victor Coco

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Isabella Kolar

    Australiens Ökonomie - Iran-Krise bringt Angst vor Rezession
    Von Andreas Stummer

    Die Ressourcen-Knappheit durch die Iran-Krise ist international. Im Flächenland Australien aber gibt es nicht nur explodierende Treibstoffpreise und Versorgungsengpässe - es drohen nationaler Stillstand und wirtschaftlicher Kollaps. Das Bruttoinlandsprodukt ist um einen ganzen Prozentpunkt zurückgegangen - weshalb auch eine Rezession befürchtet wird. Der Grund: jahrelang hat man vor allem auf den Import gesetzt, sich auf andere Staaten verlassen. Dabei könnte der Fünfte Kontinent in Sachen Treibstoff Selbstversorger sein. Es gibt Ölvorkommen von hunderten Milliarden Barrel, die Australien für 40 Jahre autark versorgen könnten. Down Under will jetzt wieder auf eigenen Füßen stehen und sich vom Ausland unabhängig machen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Wirtschaft und Umwelt - Magazin
    Moderation: Jonas Kyora

    Highscore-Acker - Geschichte der Bodenpunkte
    Von Mareike Hoeck

    Abschaffung der Minijobs - kann die Landwirtschaft einpacken?
    Von Christoph Richter

  • Ein Haufen voller Hoffnung
    Über das, was im Kompost steckt
    Von Anna Goretzki

    Kompost gilt als "Gold des Gartens". Aber Kompostieren ist nicht nur bewährte gärtnerische Praxis zum Verbessern der Böden, sondern im Zeitalter des Anthropozäns auch Basis für visionäre Kreislaufgedanken.

    Was wie ein simpler Abfallhaufen aussieht, ist auch ein kraftvolles Symbol: Der Kompost steht für mehr als Gemüsereste, Würmer und verrottendes Grün. Er ist ein Labor der Zukunft, ein Ort, an dem aus Altem Neues entsteht - und damit auch ein Schlüssel gegen den globalen Verlust fruchtbarer Böden. Philosophen, Gärtnerinnen und Aktivisten entdecken im Kompost Antworten auf die drängenden Fragen des Anthropozäns. Sie zeigen, wie wir aus der Natur lernen können, im Kreislauf zu denken - und zu handeln.
    Das Zeitfragen-Feature trifft Menschen, die mit ungewöhnlichen Techniken und tabuisierten Stoffen experimentieren, und fragt, warum ausgerechnet jetzt der Kompost wieder im Zentrum des Interesses steht.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Herkulessaal der Residenz, München
    Aufzeichnung vom 26.06.2026

    Richard Wagner
    Ouvertüre zur Oper "Rienzi, der Letzte der Tribunen"

    Ludwig van Beethoven
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37

    Peter Tschaikowsky
    Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

    Rudolf Buchbinder, Klavier
    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Leitung: Zubin Mehta

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Feature

    Rechtsruck in der Klasse - und jetzt?!
    Episode 1 und 2
    Von Elise Tapsoba und Julia Keller
    Regie: Julia Keller
    Deutschlandfunk 2026
    (Wdh. v. 10.07.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk)

    Elise kämpft gegen Rassismus, als Lehrerin und als Mutter. Aber was, wenn der Hass längst im Klassenraum sitzt?

    Episode 1: Rassismus, Lehrkräfte und Selbstschutz
    Elise steht vor ihrer Klasse, unterrichtet, hört zu, erklärt, schlichtet. Bis plötzlich Sätze fallen, die eindeutig rassistisch sind: „Alle Ausländer sind kriminell.“ Im Klassenchat postet ein Junge Bilder seiner Glatze - keine offene Beleidigung, und doch weiß jede*r, was gemeint ist. Als Schwarze Lehrerin verletzen Elise rassistische Aussagen besonders. Elise sucht das Gespräch mit der Schulleitung und wird daraufhin aus der Klasse genommen.

    Episode 2: Dresscodes, Sensibilierung und rechte Symbole
    Elise wird im Anti-Diskriminierungs-Kreis aktiv, sensibilisiert Kolleg:innen, die Rassismus und die dazugehörigen Symbole oft nicht mal erkennen. Ihr Sohn erlebt heute die gleiche rassistische Diskriminierung wie sie vor dreißig Jahren. Elise begibt sich auf Spurensuche: Warum radikalisieren sich junge Menschen? Welche Rolle spielen Zugehörigkeit, Kränkung, soziale Lage, familiäre Erfahrungen, Männlichkeitsbilder und soziale Medien? Und warum tritt diese Entwicklung besonders bei männlich gelesenen Jugendlichen zu Tage?

    Elise ist Lehrerin in einer mittelgroßen westdeutschen Stadt.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Charlotte Oelschlegel

    Das Provisorium lebt am längsten: Berühmte Zwischenlösungen (VIII) München
    Von Tobias Krone

    Das Provisorium lebt am längsten: Berühmte Zwischenlösungen (V) Landshut
    Von Tobias Krone