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Sonntag, 25.10.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Seit 80 Jahren durch die musikalische Welt
    Das Ojai Music Festival in Südkalifornien
    Von Arndt Peltner

    Jedes Jahr treffen sich in der südkalifornischen Kleinstadt Ojai führende Komponisten und Musiker, um musikalische Experimente zu realisieren.

    Ojai liegt rund 80 Meilen nordwestlich von Los Angeles. Eine kleine Citrusgemeinde, die auf den ersten Blick nicht wie ein Zentrum für außergewöhnliche Musik erscheint. Doch seit nunmehr 80 Jahren trifft sich hier alljährlich das „Who is Who“ der zeitgenössischen und experimentellen Musik. Das Ojai Music Festival ist ein Festival über vier Tage, draußen in einem Park direkt im Zentrum. Wer auf der Bühne steht, darf sich vom normalen Lärm und den Geräuschen aus der Nachbarschaft nicht beirren lassen.
    In Ojai werden musikalische Ideen, auch wenn sie noch so außergewöhnlich sind, umgesetzt. Gerade das macht die Anziehungskraft für Künstlerinnen, Künstler und Publikum aus.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Die Linke in Berlin -
    Politische Kampagne oder berechtigte Kritik?

    Es diskutieren:
    - Ates Gürpinar, stellv. Bundesvorsitzender der Linken
    - Anke Myrrhe, stellv. Chefredakteurin des Tagesspiegels
    - Stefan Evers, CDU, Senator für Finanzen des Landes Berlin

    Moderation: Gerhard Schröder
    (Wdh. vom 23.10.2026 - Wortwechsel)

    Die Linke in Berlin hat die Abgeordnetenhauswahl gewonnen. Seitdem wird unerbittlich über sie gestritten: Für die einen ist die Partei eine Gefahr für jüdisches Leben in der Hauptstadt, für die anderen läuft eine Kampagne gegen ein linkes Bündnis.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • Am Mikrofon: der Jazz-Schlagzeuger Günter „Baby“ Sommer
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Er macht aus Rhythmus Erzählung und aus Klang Bewegung. Der Schlagzeuger hat dem Jazz neue Räume geöffnet.

    Zeitumstellung
    MESZ 3:00 = MEZ 2:00

    anschließend:

    Am Mikrofon: Schlagzeugerin Vanessa Porter
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Vanessa Porter liebt leise Klänge. Vielleicht, weil es in ihrer Kindheit oft laut zuging.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Christoph Möller

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Ahmadiyya Muslim Jamaat

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Bruder Feuer, Herrin Armut
    800 Jahre Franz von Assisi
    Von Pfarrerin Kathrin Oxen, Berlin
    Evangelische Kirche

  • Welche Tiere gehen in den Winterschlaf, und warum machen die das?
    Von Lorenz Hoffmann
    Moderation: Tim Wiese

    Viele Tiere wechseln mit Beginn der Winterzeit in den Winterschlaf oder in die Winterruhe. Sie schalten ihren Körper in einen tiefen Energiesparmodus, indem sie Herzschlag, Atmung und Körpertemperatur stark absenken. Zu den bekannten Winterschläfern zählen Igel, Siebenschläfer, Murmeltiere, Fledermäuse und Feldhamster.
    Doch warum machen diese Tiere das?

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel und Geschichten
    Moderation: Tim Wiese

    Smörre, Oma Rübchen und das Curry-Paradies
    Von Martin Klein
    Gelesen von Bernhard Schütz
    Deutschlandfunk Kultur 2012

    Die verdrehte Zeit
    Von Kati Obermann
    Gelesen von Boris Aljinović
    Deutschlandradio Kultur 2010

    Eine Ratte gerät in Schwierigkeiten, und Gustav kann sich mit einer Zeitmaschine seinen eigenen Stundenplan machen.

    Smörre ist eine Großstadtratte, die fett und gut an einer Imbissbude lebt und sich von Junkfood-Resten ernährt. Eines Tages gerät Smörre in ernste Schwierigkeiten und wird ausgerechnet von Oma Rübchen, einer agilen, selbstbewussten Bio-Lebensmittel-Seniorin gerettet. Sie verfrachtet Smörre kurzerhand in ihre Wohnung, wo die fette Ratte einer rigorosen Ökokur unterzogen wird. Dabei lernen die beiden sich schätzen, auch wenn sie nicht die gleiche Sprache sprechen und unterschiedliche Ernährungsvorstellungen haben.

    Gustav wünscht sich eine Zeitmaschine. Damit könnte er mühelos die doofen Stunden des Lebens überspringen und die schönen immer wieder erleben. Er kann sein Glück kaum fassen, als er bemerkt, dass die alte Armbanduhr seines Vaters genau so eine Zeitmaschine ist. Sofort macht er Pläne: Als Erstes wird er mal das Diktat überspringen und dann … tja, dann spielt ihm das Schicksal einen Streich und es kommt alles ganz anders als geplant. Die Uhr gerät in falsche Hände und Gustav muss sehen, wie er die verdrehte Zeit wieder ordnet.

    Martin Klein, geboren 1962 in Lübeck, lebt als freier Autor in Potsdam und Berlin. Er hat über 40 Kinder- und Jugendbücher geschrieben, die in bislang zwölf Sprachen übersetzt wurden.
    Kati Obermann lebt und arbeitet als freie Autorin und Journalistin in Berlin und Leipzig. Seit vielen Jahren ist sie als Autorin für den Kinderhörfunk „Kakadu“ beim Deutschlandfunk Kultur tätig, schreibt Hörspiele, Features und Erzählungen. Als Reporterin für die „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ berichtet sie außerdem regelmäßig aus Mitteldeutschland.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Tim Wiese
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Investigativ-Journalismus - Freundschaft mit Geheimnissen
    Jochen Dreier im Gespräch mit Christian Fuchs

    Christian Fuchs trifft Extremisten und Terroristen, schützt Informanten und erhält manchmal auch Morddrohungen. Wie verarbeitet er die Belastungen seiner Arbeit, und wie stützen ihn enge Freundschaften und das Verhältnis zu seinem Zwillingsbruder?



    Nahostkonflikt - "Wohin mit dieser Wut?"
    Jochen Dreier im Gespräch mit Sophie Rebmann

    Ahmad wächst in einem palästinensischen Flüchtlingslager in Syrien auf. Seit seiner Kindheit spürt er Wut in sich, weil er Ausgrenzung und Unrecht erfährt. 2012 flieht er nach Deutschland. In Stuttgart lernt er eine Israelin kennen; und entdeckt mit ihr einen Weg, wie er seine Wut in Friedensarbeit umwandeln kann.

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Vera Linß

  • Handys verboten
    Eine Schule legt das Smartphone weg
    Von Magdalena Neubig  

    Für Esma, Roaa und Chanice aus der Oberstufe ist das Smartphone Kalender, Nachhilfelehrer und Rückzugsort in der Pause. Einen Schultag ohne Handy konnten sie sich kaum vorstellen. Im Schulparlament haben die Schülerinnen und Schüler auch geschlossen dagegen gestimmt, aber Lehrkräfte und Eltern überstimmten sie. Seit ein paar Wochen herrscht an einer Hamburger Gesamtschule Handyverbot. Und ist es in den Pausen wieder laut: Die Kinder spielen Basketball, klettern und reden miteinander. Viele Lehrer sind begeistert. Manche Schülerinnen und Schüler fühlen sich dagegen wie in einem „Sozialexperiment“. Was passiert, wenn eine ganze Schule das Handy weglegt?

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    Wie Geld Recht spricht
    Gespräch mit Katharina Pistor

    Philosophischer Wochenkommentar: Proteste in Frankreich: Dynamit im System
    Von Andrea Roedig

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Nabila Abdel Aziz

    Catholic Aesthetics: Konservativer Trend auf TikTok
    Von Annika Säuberlich

    Glaube, Repression, Identität - muslimische Männermode
    Interview mit Emran Feroz, Journalist

    Heilige Stoffe im Hinduismus
    Von Antje Stiebitz

    Jüdische Modest Fashion
    Von Brigitte Jünger

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Im Labyrinth des Geistes
    Der Dirigent, Komponist und Universalist Giuseppe Sinopoli (1946-2001)
    Gast: Ulrike Kienzle, Musikwissenschaftlerin
    Moderation: Beatrice Schwartner
    Deutschlandfunk Kultur 2021

    Berühmt wurde er als Dirigent, doch er war auch Komponist, Arzt und Archäologe. Giuseppe Sinopoli passte in keine Schublade, sein Universalismus begeisterte die einen und überforderte die anderen.

    Einen schöneren Tod kann sich vielleicht kein Dirigent vorstellen: am Pult, umgeben von Musik. Nur war Giuseppe Sinopoli dafür viel zu jung. Völlig unerwartet starb er während einer "Aida"-Vorstellung am 20. April 2001 in der Deutschen Oper Berlin.
    Sein gerade einmal 54 Jahre währendes Leben macht in der Rückschau den Eindruck, als wäre es von mindestens drei Menschen gelebt worden. Und das, obwohl Sinopoli als spätem Debütanten nur eine vergleichsweise kurze, 20-jährige Dirigenten-Laufbahn beschieden war.
    Nie war Sinopoli nur auf eine Sache fokussiert. Immer wollte er mehr lernen, mehr wissen, mehr können. Und so war er eben nicht nur ein Star-Dirigent und davor erfolgreicher Komponist, er war promovierter Arzt, kosmopolitischer Psychologe und Kriminalanthropologe.
    Was bleibt von diesem Universalisten? Zum 20. Todestag Sinopolis hat Beatrice Schwartner 2021 mit seiner Biografin Ulrike Kienzle sowie Weggefährten gesprochen.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Vera Linß

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Wheeler

    Song-Contest - Sankt Pauli sucht eine neue Vereinshymne

    Die Dynamo-Offensive von Rainer Calmund

    Aus der Stille der Berge zu Weltruhm - Ex-Skirennfahrerin Renate Götschl

    Todd Cleveland zu Afrikas Einfluss auf der Sportbühne

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Fünf Ringe in Dakar
    Die ersten Olympischen Jugendspiele in Afrika
    Von Ronny Blaschke

    Zum ersten Mal wird es ein olympisches Großereignis in Afrika geben. Bei den Olympischen Jugendspielen, die zwischen dem 31. Oktober und 13. November in Dakar stattfinden, werden rund 2.700 Sportlerinnen und Sportler erwartet. Das IOC möchte ein Zeichen setzen und die sportlichen Strukturen in Westafrika stärken, aber das Vorhaben könnte nach hinten losgehen. Der Senegal steckt in einer schweren wirtschaftlichen Krise. Viele Menschen sehen es kritisch, dass in Dakar ausgerechnet jetzt, da die Jugendarbeitslosigkeit steigt, viel Geld in den Sport investiert wird.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Koloniale Arten
    Von Maxi Obexer
    Regie: Christine Nagel
    Mit: Inga Busch, Jenny Schily, Jens Harzer, Lisa Hagmeister, Lisa Hrdina, Josef Ostendorf, Maria Magdalena Wardzinska, Paul Behren, Jördis Trauer
    Komposition: Niko Meinhold
    Musik: Susanne Paul (Cello)
    Ton und Technik: Corinna Gathmann, Philipp Neumann und Raphael Thorn
    NDR 2026
    Länge: 75'14

    Safari im Vorzeige-Reservat - doch die Tiere zeigen sich nur auf den Schildern, die auf sie hinweisen. Statt einer Jagd erleben die Schriftstellerin Jenny und die Kuratorin Conny ein Geflecht aus Geschichten von kolonialer Sammelwut, wissenschaftlicher Klassifikation und der Erfindung des „Exotischen“. Zwischen Fieberträumen und Artefakten meldet sich das Naturkundemuseum zu Wort.

    Maxi Obexer, geboren 1970 in Brixen, ist eine mehrfach ausgezeichnete Autorin und Theatermacherin. In Theaterstücken, Hörspielen und Artikeln befasst sie sich intensiv mit Europa. Bekannte Werke sind etwa das Theaterstück und Hörspiel „Illegale Helfer“ (WDR 2015) und „Europas längster Sommer“ (WDR 2018).

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Musikfest Bremen
    Findorffkirche, Grasberg
    Aufzeichnung vom 22.08.2026

    Johann Sebastian Bach
    Fantasia c-Moll BWV 562
    "Die Kunst der Fuge" BWV 1080
    Choral "Vor deinen Thron tret ich hiermit" BWV 668

    Masaaki und Masato Suzuki, Cembalo und Orgel

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    Literatur und Wissenschaft im LCB
    Ach, diese wunderbaren Lücken!
    Mit Matthias Nawrat und Kornelia Kończal
    Moderation: Jörg Plath
    (Aufzeichnung vom 13.10.2026, Literarisches Colloquium Berlin)

    Matthias Nawrats Roman "Das glückliche Schicksal" erzählt von vielem ... nicht. Dazu vom Kommunismus und Kapitalismus, vom Archipel Gulag, von der Zwangsarbeit und der Solidarność sowie von Kybernetik und Spieltheorie.

    Zwischen den Kapiteln des Romans „Das glückliche Schicksal“, in dessen Zentrum ein polnisch-jüdischer Wissenschaftler im Exil steht, klaffen jahrzehntelange Lücken. Matthias Nawrat springt in seinem Buch zwischen dem Archipel Gulag und der Solidarność im Polen der 1980er-Jahre hin und her. Auch zwischen der Zwangsarbeit in Deutschland und dem Exil in Venedig. Zwischen dem statistischen Menschen und der individuellen Verantwortung, zwischen Spieltheorie, Kybernetik und Sozialpsychologie. In den Lücken, im Zwischen könnten Antworten auf Fragen stecken, die Nawrat nicht stellt, sich jedoch den Lesern stellen: Wie erzählen von den Menschheitsverbrechen? Wie urteilen über die Beteiligung an historischen Ereignissen? Wie handeln in der Gegenwart? Vielleicht finden sich Antworten im Gespräch mit dem Autor und der Bielefelder Sozialwissenschaftlerin Kornelia Kończal.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    u.a.:
    Machtwechsel nach Studentenprotesten? Heute Parlamentswahl in Serbien

    Will ich da wohnen? Zehn Fragen an die Architektur der Gegenwart

    Kunstmesse abgesagt, Kunst gibt's trotzdem: Eindrücke von der Art Basel Paris

    "Kulturkampf" in Kolumbien: Wie rechtsextreme Regierung Einfluss nimmt