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Freitag, 16.01.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Every Artist Must Take Sides (3/3)
    Mit Werken von Leila Bencharnia Masimba Hwati und Matana Roberts
    Kooperationspartner: The Center for Humanities Research der University of The Western Cape Südafrika, Haus der Poesie Berlin
    Deutschlandfunk/Akademie der Künste 2025
    Länge: 55'59
    (Ursendung)

    Der Broadway-Star Paul Robeson und seine Frau, die Anthropologin Eslanda Robeson, setzten sich in der Mitte des 20. Jahrhunderts gegen Rassismus, Kolonialismus und Unterdrückung ein. Dreiteilige Serie mit künstlerischen Arbeiten zu ihrem Leben und Wirken.

    Ein weltweites Netzwerk aus Bürgerrechtlerinnen, politischen Aktivisten, Künstlerinnen und Wissenschaftlern - das schufen Eslanda und Paul Robeson zwischen den 1930er und 1960er Jahren. Paul Robeson nutzte seine Berühmtheit als Sänger und Schauspieler. Seine Frau Eslanda schrieb Bücher und umfangreiche Korrespondenzen. Als überzeugte Kommunisten waren die beiden gern gesehene Gäste in der DDR, und so kam ihr persönliches Archiv 1965 an die Akademie der Künste in Ost-Berlin. Nun ist es Ausgangspunkt für eine Reihe von künstlerischen Arbeiten in der Ausstellung „Every Artist Must Take Sides“ in der Akademie der Künste und in einer dreiteiligen Sendereihe hier im Deutschlandfunk Kultur.

    Mit den Stücken:

    Toyi toyi rising from Kaguvi’s beehive
    Von Masimba Hwati
    Komposition über die koloniale und antikoloniale Geschichte von Simbabwe und über die panafrikanische Freiheitsbewegung.
    Länge: 24‘

    If they come for me: two
    Von Matana Roberts
    Dissonanz als Protest, Rückkopplung als Verweigerung, Wiederholung als Erinnerung. Matana Roberts geht es nicht um das Sammeln von Fakten, sondern um gefühlte Geschichte; die Robesons erscheinen nicht als Figuren, sondern als Druck auf das Klangfeld, als würde die Luft selbst sich an ihre Haltung erinnern.
    Länge: 21‘08

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Global
    Moderation: Carsten Beyer

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik und Neue Krimis
    Moderation: Dieter Kassel

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Elena Griepentrog, Ettlingen
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:40 Uhr   Alltag anders

    Clubs
    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Belgische Schriftstellerin Gaea Schoeters im Gespräch mit Marco Schreyl
    Von Elefanten und Trophäen

    20.000 Elefanten machen Deutschland unsicher - in Gaea Schoeters Roman „Das Geschenk“. In ihren Büchern wirft die flämische Autorin einen ungewöhnlichen Blick auf die postkoloniale Debatte. Die Autorin spricht viele Sprachen, Deutsch lernte sie mit dem „Tatort“.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Die Routinen. Geschichte einer Emanzipation
    Gespräch mit Son Lewandowski

    Buchkritik:
    "Balagan" von Mirna Funk
    Rezensiert von Vera Drude

    Straßenkritik:
    "Mein Jahr der Ruhe und Entspannung" von Ottessa Moshfegh
    Von Andi Hörmann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Ultraschall Festival 2026: Die Musikerin Sara Glojnaric

    Bedeutende Filmkomponistinnen / Folge 5: Emilie Levienaise-Farrouch
    Von Oliver Schwesig

    Album der Woche: Die Sterne

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Carsten Rochow

    Zurückgespult: Die Woche in der Musik
    Von Laf Überland

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Caroline Fetscher, Tagesspiegel
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Sondervermögen - Warum kaum deutsche Rüstungsaufträge nach Sachsen gehen
    Von Alexandrea Gerlach

    30 Jahre Brandanschlag in Lübeck - Initiative sucht Hinweise zu Tätern
    Von Jörn Schaar

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Popkultur Wochentalk: Simone Dede Ayivi & Nadia Shehadeh

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Weltenzertörer und Tränenpaläste: Kreater mit "Krushers of the World"
    Gespräch mit Mille Petrozza

    Ultraschall 2026: Sebastian Berweck

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Carsten Rochow

    Zurückgespult: Die Woche in der Musik
    Von Laf Überland

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Mercosur-Abkommen - Was bringt das neue Freihandelsbündnis?

    Es disktuieren:
    - Roland Süß, Handeslexperte bei ATTAC
    - Antonin Finkelnburg, Hauptgeschäftsführer des BGA
    - Prof. Dr. Johannes Bähr, Wirtschaftshistoriker

    Moderation: Jan Garvert

    In einer Welt voller Handelskonflikten und Sanktionen formt die EU mit dem Mercosur-Abkommen eine neue Freihandelszone. Ist das Bündnis ein politisches Signal in einer unruhigen Zeit oder stärkt es Europas wirtschaftliche Unabhängigkeit?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Juna Grossmann

    Jüdische Gemeinden in Deutschland - Chemnitz
    Von Igal Avidan

    Literatur - Leon de Winter
    Von Carsten Dippel

  • 19:30 Uhr

    Literatur

    Zwischen Innovation und Traumata
    Neue Stimmen der lateinamerikanischen Literatur
    Von Peter B. Schumann

    Traumata, Familiengeheimnisse, Autofiktion und ästhetische Vielfalt zeichnen die neuen lateinamerikanischen Romane aus.

    Die große Zeit des „Booms“ lateinamerikanischer Literatur in den 1960er- und 1970er-Jahren ist lange vorbei. Aber es gibt inzwischen eine neue Generation starker Erzählstimmen zwischen Karibik und Pazifik. Das belegen die Autorinnen und Autoren, die unlängst bei verschiedenen Anlässen in Berlin vorgestellt wurden. Sie schreiben autofiktionale Geschichten, in denen sie Herkunft und familiäre Traumata aufarbeiten - wie Javier Zamora, Cristina Rivera Garza oder Gabriela Wiener. Oder in denen sie in Konflikt geraten zwischen ihrer literarischen Leidenschaft und gesellschaftlichem Engagement - wie Velia Vidal. Oder die, wie Gabriela Wiener, ihre österreichisch-indigene Herkunft anhand der Familienvergangenheit schmerzhaft bewusst machen. Auffällig: die Vielfalt der ästhetischen Ausdrucksformen.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Live aus der Philharmonie Berlin

    Gustav Mahler
    Sinfonie Nr. 8 Es-Dur

    Jacquelyn Wagner, Sopran (Magna peccatrix)
    Golda Schultz, Sopran (Una poenitentium)
    Jasmin Delfs, Sopran (Mater gloriosa)
    Beth Taylor, Alt (Mulier Samaritana)
    Fleur Barron, Mezzosopran (Maria Aegyptiaca)
    Benjamin Bruns, Tenor (Doctor Marianus)
    Gihoon Kim, Bariton (Pater ecstaticus)
    Le Bu, Bass (Pater profundus)
    Rundfunkchor Berlin
    Knaben des Staats- und Domchors Berlin
    Bachchor Salzburg
    Berliner Philharmoniker
    Leitung: Kirill Petrenko

    Sinfonie, Oratorium, Oper: Gustav Mahlers größtes Werk mischt Gattungen und Texte, endet mit dem Schluss aus dem zweiten Teil von Goethes "Faust" und ging als "Sinfonie der Tausend " in die Geschichte ein. Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Kirill Petrenko stellen sich die Berliner Philharmoniker und drei Chöre dem Riesenwerk.

  • Poetische Luftbilder
    Der Musikschriftsteller Heinrich Eduard Jacob
    Von Georg Beck
    (Wdh. v. 12.03.2021)

    Heinrich Eduard Jacob (1889-1967) gehörte zu den wichtigsten Musikjournalisten und Feuilletonisten der Weimarer Republik. Er überlebte die KZ-Internierung und konnte 1939 emigrieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er nach Europa zurück und machte sich einen Namen mit geschliffen formulierten Musikerbiografien, u.a. über Haydn, Mozart und Mendelssohn.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Felicitas Brucker inszeniert in München "Love me tender" nach Constance Debré
    Gespräch mit Christian Bruckner

    Selten gespielt: Vivaldis Oper "Griselda" in Wuppertal
    Gespräch mit Stefan Keim

    Symposium in Potsdam zu Hohenzollern - Nationales Erbe & Vereinnahmung
    Gespräch mit Christoph Vogtherr