Programm

Kalender
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Mittwoch, 28.01.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    "Vom Glück, im Chor zu singen"
    Eine Kulturgeschichte des Chorgesangs
    Gast: Stefan Moster, Schriftsteller und Übersetzer
    Moderation: Olga Hochweis

    Für gemeinschaftlichen Gesang muss hierzulande kaum geworben werden: Rund 60.000 Amateurchöre soll es in Deutschland geben. Chorgesang ist „in“.
    Der Schriftsteller und Übersetzer Stefan Moster beschäftigt sich literarisch mit unterschiedlichsten Aspekten dieses Phänomens. Von historischen und soziologischen Fragen über physiologische Themen bis hin zu Repertoire und Zeitgeist reicht das weite Spektrum. So persönlich wie politisch spürt der Autor in seinem Buch "Vom Glück, im Chor zu singen" den vielfältigen Ursachen für das beglückende Gefühl des gemeinsamen Singens nach.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Julia Bamberg

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Luisa Maurer, Saarbrücken
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Unternehmerin Nadia Qani im Gespräch mit Britta Bürger

    Mit 20 Jahren floh Nadia Qani 1980 aus Afghanistan nach Deutschland. Ein Kleid, eine Tasche, ein gefälschter Pass, das war alles, was ihr geblieben war. Deutschkenntnisse hatte sie keine. Heute leitet sie einen kultursensiblen Pflegedienst in Frankfurt und unterstützt Geflüchtete. 

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Mo & Moritz
    Gespräch mit Julya Rabinowich

    Buchkritik:
    "Noch lacht der Tag, noch ist er nicht zu Ende" von Hermann Hesse
    Rezensiert von Wolfgang Schneider

    Stories! Die Buchhandlung
    Gespräch mit Frank Menden

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Die Reihe "Jazzik" mit dem RSB feat. Jocelyn B.Smith

    Album der Woche: Lucinda Williams "World's Gone Wrong“

    Yin Yin - "Südostasiatische Psychedlia“ aus Maastricht
    Von Frieder Behrens

    Soundcheck vor dem Konzert: Fluch und Segen
    Von Goetz Steeger

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Matthias Wegner

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Tonia Mastrobuoni, La Repubblica
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    Sachsen-Anhalt - Landtag wählt neuen Ministerpräsidenten
    Von Niklas Ottersbach

    Mehr Sportunterricht, mehr Busse - Der Wunsch Jugendlicher auf dem Land
    Von Anke Petermann

    Vom Unternehmen zur Genossenschaft - Chef übergibt an Mitarbeiter
    Von Burkhard Schäfers

    Papierrecycling - Landkreis Schweinfurt Spitzenreiter
    Von Heiner Kiesel

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Boussa Thiam

    Berliner Kneipen
    Gespräch mit Marcel Nobis

    Wie doku kann Fiction sein? Der Film "White Snail" über Model in Belarus startet
    Gespräch mit Matthias Dell

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Blueslegende Eric Bibb mit neuem Album "One Mississippi"
    Von Kerstin Poppendieck

    Soundcheck vor dem Konzert: Fluch und Segen
    Von Goetz Steeger

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Matthias Wegner

    Newcomer der Woche:
    Tyler Ballgame "For The First Time, Again"
    Von Dirk Schneider

    15:40 Uhr   Live Session

    Yamirah's Solar Explorers "Andromeda Galaxy"

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Andre Zantow

    Schön in Südkorea
    Ein Zeichen von Respekt
    Von Miia Laine

    Südkorea exportiert nicht nur Halbleiter und Handys, sondern auch zunehmend Schönheitsprodukte. In diesem Markt ist das ostasiatische Land inzwischen weltweit hinter Frankreich auf Platz zwei angekommen. Cremes, Toner Pads, Sheet Masken und Foundation Cushion aus Südkorea sind Millionen Kundinnen weltweit ein Begriff. Gleichzeitig boomt der OP-Tourismus. Zehntausende Menschen reisen jedes Jahr nach Südkorea, um sich dort einer Schönheitsoperation zu unterziehen. Das Land hat inzwischen eine große Zahl an Kliniken für plastische Chirurgie. Ein symmetrisches, harmonisches Gesicht wird auch angestrebt, um den anderen Menschen in der kollektivistischen Gesellschaft Respekt zu zeigen. Einige zweifeln daran.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Martin Hartwig

    Russland und Iran - Geschichte einer komplizierten Allianz
    Von Till Schmidt

    Margarethe Meyer-Schurz und der erste Kindergarten der USA
    Von Clara Hoheisel

  • Gulag-Häftlinge
    Späte Rückkehr - Vor 70 Jahren wurden die letzten in sowjetischen Lagern inhaftierten deutschen Zivilisten freigelassen
    Von Isabel Fannrich-Lautenschläger

    Ab Herbst 1955 kehrten Zehntausende in sowjetischen Lagern inhaftierte Deutsche in die Bundesrepublik zurück. Ihre Geschichte hat, anders als die der Kriegsgefangenen, bis heute wenig Beachtung gefunden.

    Zwischen Oktober 1955 und Januar 1956 konnten nach dem ersten Moskau-Besuch von Bundeskanzler Konrad Adenauer nicht nur rund 10.000 Kriegsgefangene in die Bundesrepublik zurückkehren. Auch etwa 20.000 Männer und Frauen, die nach Kriegsende in der sowjetisch besetzten Zone und in der DDR als tatsächliche oder vermeintliche Systemgegner von der sowjetischen Militäradministration verhaftet und zu hohen Lager- oder sogar der Todesstrafe verurteilt wurden, kamen frei. Während die Kriegsgefangenen bei der Rückkehr begeistert empfangen wurden, wurde das Schicksal der Zivilinternierten bis heute nur wenig beachtet. Nur wenige von ihnen leben noch. Im Feature erzählen einige der Überlebenden, ebenso wie die in der Aufarbeitung engagierten Kinder, ihre Geschichte.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Konzert zum Holocaust-Gedenktag
    Kammermusiksaal der Elbphilharmonie Hamburg
    Aufzeichnung vom 25.01.2026

    Eta Tyrmand
    Sonate für Violine und Klavier

    Lev Abeliovich
    Arie für Horn und Klavier

    Mieczyslaw Weinberg
    Sonatine für Violine und Klavier

    Synagogenmusik aus der Alten und Neuen Welt:
    Kompositionen von Louis Lewandowski, Max Bruch, Maurice Ravel, Arno Nadel, Max Janowski, Eliyahu Schleifer, Alisa Pomerantz-Boro u.a.

    Kantorin Aviv Weinberg, Gesang
    Kantorin Schulamit Lubowska, Gesang
    Rabbinerin und Kantorin Alina Treiger, Gesang
    Linus Roth, Violine
    Bar Zemach, Horn und Schofar
    Jascha Nemtsov, Klavier und Moderation

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Hörspiel

    Fünf Flure, eine Stunde
    Hörspiel in einem Take
    Von Luise Voigt
    Regie: die Autorin
    Mit: Lisa Charlotte Friederich, Philippe Ledun, Nele Niemeyer, Pirmin Sedlmeir, Anna Sonnenschein
    Musik und Geräuscheffekte: Milena Kipfmüller und Klaus Janek
    Ton: Thomas Rombach
    Produktion: HR / SWR / Deutschlandfunk Kultur 2020
    Länge: 53'35

    O-Ton Experiment: Fünf Pflegekräfte eines Altenheims wurden vor Corona zeitgleich aufgenommen. Sie stehen unter Druck, während sie die Bewohner in der letzten Phase ihres Lebens pflegen. Wie sich begegnen in so ungleicher Zeit?

    Während den Bewohnerinnen und Bewohnern im Altenheim nur noch wenig Lebenszeit bleibt, stehen ihre Pflegerinnen und Pfleger unter Zeitdruck. Die Kontakte zwischen Helfenden und Hilfsbedürftigen sind streng genormt, unfreiwillig und unabwendbar. In vermeintlich banalen Gesprächen über das Wetter, den gewünschten Brotbelag und das Befinden kommt immer wieder die Begrenzung der Zeit zum Vorschein: ihr stetiges Voranschreiten, das keinen Ausweg erlaubt.
    Das Hörspiel ist auch ein Wahrnehmungsspiel: Die O-Töne von fünf Pflegekräften, zeitgleich aufgenommen, wurden durch Schauspielerinnen und Schauspieler nachgesprochen und zusammen mit Geräuschen und Musik in nur einem Take montiert. Die Produktionsweise verlangte den Agierenden ab, was die reale Situation bestimmt: sich in begrenzter Zeit aufeinander einzulassen.

    Luise Voigt, geboren 1985, Regisseurin, Autorin, Medienkünstlerin. Sie inszeniert in der freien Theaterszene, an staatlichen Bühnen und realisiert Hörspiele. 2005 Weimarer Hörspielpreis für ihr Erstlingswerk "Weltall-Erde-Mensch". 2009 Stipendiatin an der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Film- und Medienkunst. Für Deutschlandfunk Kultur: "Holzschnitzer - wo ist denn die Sonne direkt über uns?" (2016), "Heterotopia" (2018). 2020 Deutscher Hörbuchpreis in der Kategorie Bestes Hörspiel für "Die Jahre" von Annie Ernaux (HR/Audioverlag 2018).

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Schönheit der Existenz: Barbara Frey inszeniert in Wien "Der irrende Planet"
    Gespräch mit Martin Thomas Pesl

    Filme der Woche:
    Ach, diese Lücke / Little Trouble Girls
    Gespräch mit Jörg Taszman