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Sonntag, 29.11.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Studio LCB

    Die Verleihung des Wilhelm Raabe-Literaturpreises an Shida Bazyar

    Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis ist einer der bedeutenden Preise für deutschsprachige Literatur. Vergeben wird er von der Stadt Braunschweig und vom Deutschlandfunk. Im Jahr 2026 wird die 1988 geborene Schriftstellerin Shida Bazyar für ihren Roman „Die Lücken“ mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet.
    Bazyar entfaltet in „Die Lücken“ ein Panorama deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts. Eine fiktive, der Wirklichkeit dabei unverkennbar verwandte Ortschaft im Hunsrück wird in diesem Roman zum exemplarischen Schauplatz individueller Verstrickungen in die Verbrechen des Holocausts und einer Normalisierung von Antisemitismus, Entrechtung und Ausgrenzung, die sich bis in die Gegenwart fortschreibt.
    Sie hören eine Aufzeichnung der Preisverleihung im Braunschweiger Staatstheater und der anschließenden Lesung Shida Bazyars aus „Die Lücken“.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • Am Mikrofon: Die Cellistin Raphaela Gromes
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Auf der Spur verdrängter Komponistinnen des 19. Jahrhunderts.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Martin Risel

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Neue Kirche in Deutschland (Swedenborg-Zentrum)

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Tochter Zion. Ein feierlicher Marsch für einen Esel
    Von Pfarrer Peter Oldenbruch, Ingelheim
    Evangelische Kirche

  • Wie erkläre ich meinen Eltern, was ein gutes Game ist?
    Von Anna Pataczek
    Moderation: Ulrike Jährling

    Was ein gutes Computerspiel für Kinder auszeichnet, darüber haben Erwachsene und Kinder oft sehr unterschiedliche Meinungen. So verschenken Eltern sehr gerne sogenannte Lernsoftware, während die Kinder doch eher auf Abenteuer, Aktion und Spannung stehen.
    Wir vertrauen auf unseren Computerspielexperten Tom Feibel. Seine Empfehlungen finden Kinder und Erwachsene gut.

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Futsch
    Von Dunja Arnaszus
    Ab 8 Jahre
    Regie: Judith Lorentz
    Komposition: Lutz Glandien
    Mit: Anna Huthmann, Holly Arnaszus, David Reibel, Britta Steffenhagen, Matthias Matschke, Irm Hermann, Cathlen Gawlich u. a.
    Deutschlandradio Kultur 2010
    Länge: 52'20
    Moderation: Ulrike Jährling

    Isa hat das Fenster geöffnet, und Caruso, der Kanarienvogel ihrer Schwester, ist davongeflogen.

    Isa schleicht an ihren Eltern vorbei. Sie fürchtet die Frage, warum sie ohne Jacke zur Schule geht, denn sie hat ihre Jacke gestern in der Schule vergessen. Und das gibt Ärger. Vorgestern hat sie schon Schal und Handschuhe verloren. Und heute ist nun auch noch Caruso, der Kanarienvogel ihrer Schwester, davongeflogen, weil Isa aus Versehen das Fenster geöffnet hat. Isa will wegrennen, aber ihre Schwester ist schneller. Mit zwei Kugeln Eis, einem Monat Abwasch machen und Müll wegbringen kann Isa sie wieder beruhigen. Da entdecken die beiden Herrn Westphal. Er arbeitet für die Firma Dearest and Nearest, ein Serviceunternehmen, das verlorene Dinge gegen eine geringe Gebühr zurückbringt. Das ist ihre Chance! Vielleicht finden sie bei ihm Caruso und die Winterjacke.

    Dunja Arnaszus, geboren 1970 in Göttingen, arbeitete in England als Zirkus- und Performancekünstlerin, schreibt Texte für Hörfunk und Theater, lebt mit ihren beiden Töchtern in Hamburg.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Ulrike Jährling
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Friedensappell in bewegten Zeiten
    Das "War Requiem" von Benjamin Britten
    Gast: Ekhart Wycik, Dirigent
    Moderation: Holger Hettinger

    Vor 50 Jahren starb Benjamin Britten. Sein "War Requiem" ist eines der bedeutendsten Oratorien des 20. Jahrhunderts.

    Ist es Fluch oder Segen, wenn von einem Werk eine Einspielung vorliegt, in welcher der Komponist als Dirigent die interpretatorische Darstellung sozusagen aus erster Hand steuert? Die 1963 entstandene Einspielung von Benjamin Brittens "War Requiem" mit Britten als Dirigent ermöglicht einen aufschlussreichen Blick auf dieses Spannungsfeld.
    Britten wählte als Textgrundlage für sein musikalisches Anti-Kriegs-Memento die "Missa pro defunctis", die er mit Kriegsgedichten von Wilfred Owen kombinierte. Musikalisch organisierte Britten das Werk auf drei Ebenen: Einem großen Orchester mit Sopran-Solistin stehen ein Kammerorchester und zwei Sänger gegenüber. Ein Knabenchor - die dritte Ebene - steht für die Stimme von Frieden und Unschuld.
    Die Einspielung von 1963 ist neben ihrem musikalischen Gehalt auch auf symbolischer Ebene bedeutsam, konnte Britten doch für die drei solistischen Vokal-Partien Protagonisten aus am Zweiten Weltkrieg beteiligten Nationen gewinnen: den Briten Peter Pears (Tenor), den Deutschen Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton) und die Russin Galina Wischnewskaja (Sopran).
    Doch kann die Aufnahme neben ihrer unbestrittenen kulturpolitischen Symbolkraft auch musikalisch strahlen? Gelingt Britten die Organisation des hochkomplexen Geflechts der klanglichen Zellen? Und welche anderen interpretatorischen Lesarten hinterlassen einen tiefen Eindruck? Ein Gespräch mit dem Dirigenten Ekhard Wycik, Professor an der Musikhochschule Weimar, anhand der Einspielungen mit Benjamin Britten, Simon Rattle, Richard Hickox und Herbert Kegel.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Wundermittel oder Täuschung
    Die Abnehmspritze als Sportersatz
    Von Thomas Wheeler

    Von starkem Übergewicht sind immerhin knapp 18 Prozent aller Frauen und Männer in Deutschland betroffen. Ursachen sind eine zuckerreiche Ernährung, mangelnde Bewegung, zu wenig Schlaf und Stress. Wer Gewicht verlieren will, sollte neben der Änderung ungesunder Lebensgewohnheiten auch Sport treiben. Doch es gibt kaum Kurse für adipöse Menschen. Viele übergewichtige Menschen setzen ihre Hoffnungen ohnehin auf die Abnehmspritze. Doch welche Risiken und Nebenwirkungen sind mit ihr verbunden? Und was bringt der Pieks ohne effektive Bewegung?

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Das heilige Herz der Clara Dorn
    Von Susanna Mewe
    Regie: Jakob Roth
    Mit: Ulrike Willenbacher, Linda Blümchen, Monika Manz, Sina Reiß, Barbara de Koy, Angelika Bender, Ines Hollinger, Christian Beppo Peters, Samira Isa Benjana, Lukas Rüppel, Steffen Link, Sylvana Krappatsch, Walter Hess, Valentin Miro, Thomas Kresle, Anna Grentzer, Henriette Friedoline Schmidt, Katharina Leonore Goebel
    Musik: Rudolf Roth (Schlagzeug), Manolo Diaz (Kontrabass)
    Ton und Technik: Jan Piepenstock und Robin Auld
    BR 2026
    Länge: 82'21

    Aufgerüttelt durch den Tod ihrer einzigen Freundin Marie und inspiriert von einer Dokumentation über Lady Di beschließt die charmante Narzisstin Clara Dorn, auf den letzten Drücker zur Heiligen zu werden. Als sie dank ihrer unorthodoxen, aber publicityträchtigen Wundertaten zur lokalen Berühmtheit aufsteigt, zieht sie den Zorn der erzkatholischen Vereinsvorsitzenden Hilde Kühn auf sich.

    Susanna Mewe, geboren 1981 in Osnabrück, studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Sie schreibt für Theater, Film und Hörfunk. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Chor.com
    Thomaskirche Leipzig
    Aufzeichnung vom 02.10.2026

    Johann Sebastian Bach
    "Es erhub sich ein Streit“ BWV 19

    Magnificat in D
    Mit vier Einlagesätzen von Mårten Jansson

    Johanna Beier, Sopran
    Lisa Schramm, Sopran
    Johanna Götz, Alt
    Fabian Kelly, Tenor
    Jona Steuerwald
    Vox Quadrata
    Kammerphilharmonie Mannheim
    Leitung: Tristan Meister

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    Der Alte Weiße Mann
    Kann der weg, oder bleibt der?
    Von Dagmar Just

    Das Alter scheint in bestimmten Fällen seine besten Tage hinter sich zu haben.

    Ist die Lage für den Alten Weißen Mann in der Literatur nur ernst oder schon hoffnungslos? Für Literaturhäuser, Stipendiengeber und Feuilletons gelten Autoren der „Boomer“-Generation oft bereits als „schwer vermittelbar“. Außerdem wird der Ruf lauter, den „Kanon der weißen Männer“ abzuschaffen - auch an Orten, die einst zu seiner Bewahrung gegründet wurden. In der Staatsbibliothek zu Berlin hieß es kürzlich unwidersprochen: „Jede Bubble braucht ihren eignen Kanon.“ Schülervertretungen fordern, Kleists Dramen vom Lehrplan zu streichen. Der Cornelsen-Schulbuchverlag „übersetzt“ Klassiker wie Goethes „Leiden des jungen Werthers“ „in einfache Sprache“. Alles Mode und Aktivismus oder der Beginn der Zukunft? Dann könnte es nützlich sein, noch einmal zu fragen, wer da genau entsorgt werden soll und warum. In den Worten der „Wegwerfspezialistin“ Marie Kondo: Soll der wirklich weg, oder bleibt er? Oder in Anlehnung an The Clash: „Should he stay or should he go?“

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage