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Sonntag, 22.11.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Wortschwärme
    Annette Schmuckis Sprachmusik
    Von Florian Neuner
    (Wdh. v. 17.11.2026)

    Die Schweizer Komponistin und Radiokünstlerin Annette Schmucki arbeitet mit Sprache als musikalischem Material.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • Am Mikrofon: Der Schriftsteller Jonas Lüscher
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Eine Gelegenheit des intensiven Nachdenkens ist für ihn das Romaneschreiben. Im Deutschlandfunk lässt er die Gedanken fließen mit Miles Davis, Bob Marley und Miriam Makeba.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Oliver Schwesig

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Gemeinde der Berliner Moschee Ahmadiyya Lahore

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    "O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit."
    Musik über das Ende und was danach kommt
    Von Meinrad Walter, Freiburg im Breisgau
    Katholische Kirche

  • Kakadu - eure Fragen:
    Warum ist Abschied nehmen so traurig?
    Von Patricia Pantel
    Moderation: Tim Wiese

    Abschied nehmen ist nicht leicht - kleinen Kindern fällt es schon schwer, die Eltern ganz kurz aus den Augen zu lassen. Ein Abschied für ein paar Wochen macht viele traurig - aber ein Abschied für immer?! Wenn jemand stirbt und klar ist, dass man diesen Menschen nie wieder sehen wird, kann das absolut überfordern. Sowas fällt wirklich niemandem leicht. Wir wissen, früher oder später sterben wir alle. Doch wie lernen wir, mit solchen Abschieden umzugehen?

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel und Geschichten
    Moderation: Tim Wiese

    Marle und die Glaskugel
    Von Andrea Behnke
    Gelesen von Caroline Haupt
    Ab 6 Jahre
    Deutschlandfunk Kultur 2025

    Irgendwas zwischen 11 und 13
    Von Thilo Reffert
    Gelesen von Karim Cherif
    Ab 6 Jahre
    Deutschlandradio Kultur 2014

    Marles neues Leben fühlt sich so an, als würde sie ganz allein in einer Glaskugel leben. Dabei ist sie doch nur umgezogen und in eine neue Schule gekommen. Und Grace besucht ab dem Sommer eine sogenannte I-Klasse. Zu gerne wüsste sie, wer von ihren neuen Mitschülerinnen und Mitschülern eines dieser Kinder mit besonderem Förderbedarf ist.

    Marles neues Leben fühlt sich so an, als würde sie in einer Glaskugel leben. Sie drinnen in der Kugel und draußen alle anderen Menschen. Besonders in der Schule fühlt sie sich so. Dabei ist Marle mit ihrer Mama doch nur umgezogen und in eine neue Schule gekommen.

    Auch Grace besucht ab dem Sommer eine neue Schule. Ihre neue Schulklasse ist eine I-Klasse. Von ihrem Vater weiß Grace, I bedeutet, dass unter ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Kinder sind, die besondere Hilfe brauchen. Toni, die zwei Stockwerke über Grace wohnt, kommt auch in die neue I-Klasse. Bislang hatten die beiden Mädchen kaum Kontakt miteinander, doch nun will Grace Toni unbedingt kennenlernen. Womöglich ist sie eins dieser Kinder, das besondere Hilfe braucht. Und dann wird Grace ihr natürlich helfen. Doch es ist gar nicht so leicht festzustellen, wer hilfebedürftig ist und wer nicht.

    Andrea Behnke schreibt Geschichten - wahre und erfundene. Sie hat Politikwissenschaft, Anglistik und Publizistik studiert. Als freie Autorin schreibt sie u.a. (Kinder-)Bücher für Verlage und für Orte der Erinnerungskultur, Originalgeschichten für den Hörfunk sowie Porträts. Sie lebt und arbeitet in Bochum.

    Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, er lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. „Commander Jannis“ wurde mit dem Kinderhörspielpreis des MDR-Rundfunkrates 2012 ausgezeichnet.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Tim Wiese
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Orte, Stimmungen und Gefühle beschwören
    Werke von Manuel de Falla
    Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
    Moderation: Olaf Wilhelmer

    Zwischen "Olé!"-Rufen und spanischen Nächten suchte Manuel de Falla nach einer Musik ohne Klischees.

    Die Übermacht der "Carmen"-Oper von Georges Bizet und des "Boléro" von Maurice Ravel prägen das Bild Spaniens in der Musik. Die Faszination französischer Komponisten für alles Spanische hat sich verselbständigt, aber es ging auch umgekehrt: Unter den spanischen Komponisten, die sich in und von Paris inspirieren ließen, ist Manuel de Falla heute der bekannteste. Vor 150 Jahren, am 23. November 1876 geboren, suchte de Falla nach Wegen, Spanien musikalisch darzustellen, ohne Spanien-Klischees zu verbreiten. Wie ihm und seinen Interpreten das gelungen ist, das wird an den Ballettmusiken und konzertanten Stücken aus dem schmalen Werkverzeichnis de Fallas diskutiert.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Balance-Akt in der Kurve
    Fanbetreuung in der Fußball-Bundesliga
    Von Philip Wegmann

    Sie sind das Bindeglied zwischen Verein, Fans, Gegnern oder auch der Polizei: Die Fanbetreuung ist immer mit allen im Kontakt. Egal, ob sie Konzepte des Vereins mit umsetzt oder die eigenen Fans zu den Auswärtsspielen im Derby begleitet. Die Fanbetreuung war zu Bundesliga-Gründungszeiten kein Thema - heute ist sie verpflichtend. Das Aufgaben-Portfolio ist seitdem merklich gewachsen. Die Arbeit umfasst neben der Kommunikation mit den Fans auch andere Bereiche wie Inklusion, Austausch mit Sponsoren oder mit der Stadt. Aber wie bekommen die Fanbeauftragten das alles unter einen Hut? Längst arbeiten nicht nur einfach Fans nebenbei in der Abteilung, sondern teilweise mehrere Festangestellte. Sie sind immer erreichbar, nicht nur an Spieltagen, und bilden die Schnittstelle zu den unterschiedlichen Parteien. Bleibt da noch Zeit, auch einfach mal nur Fan zu sein? Fanbetreuung in der Fußball-Bundesliga - eine Entwicklung, die zwei Welten vereinen muss. Wie bleibt bei diesem Balance-Akt die Liebe zum Fußball nicht auf der Strecke?

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Span of Being
    The seven generation principle
    Von Mariko Takahashi und Stefan Winter
    Sprecher und Text: Gert Heidenreich
    Mit künstlerischen Beiträgen von Uri Caine, Gert Heidenreich, James Weeks, Mariko Takahashi und Stefan Winter
    EXAUDI vocal ensemble: Emma Tring, Rebecca Lea, Lucy Goddard, Jessica Gillingwater, James Robinson, Stephen Jeffes, Eoghan Desmond und Jimmy Holliday
    Komposition für EXAUDI vocal ensemble: James Weeks
    Klavier: Uri Caine
    Akkordeon: Teodoro Anzellotti
    Bassklarinette: Gareth Davis
    Flöte und Paetzold-Bassflöte: Anne Gillot
    Viola: Geneviève Strosser
    Gesang: Anna Linardou
    Komposition für 5 Instrumentalistinnen und Instrumentalisten und improvisierendes Piano: Uri Caine
    Feldaufnahmen und Komposition: Mariko Takahashi und Stefan Winter
    Deutschlandfunk 2026

    Welche Folgen haben unsere heutigen Handlungen für die Menschheit der Zukunft? Diese Frage steht im Zentrum des Sieben-Generationen-Prinzips der Haudenosaunee in Nordamerika. Ein Künstlerteam erkundet dessen musikalisch-poetisches Potenzial.

    Das Sieben-Generationen-Prinzip wurde im 16. Jahrhundert vom indigenen Bund der Fünf Nationen in Nordamerika festgelegt. Es besagt: Jede Handlung sollte so gewählt sein, dass sie sich auf sieben weitere Generationen positiv auswirkt.
    Diesem Prinzip der Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit nähert sich das Hörstück nicht aus moralischer oder ökonomischer, sondern aus künstlerischer Perspektive. Dabei haben die Mitwirkenden unterschiedliche Hintergründe: Uri Caine ist Jazz-Komponist, Gert Heidenreich ist Schriftsteller, James Weeks ist bekannt für seine mikrotonale Musik, das Künstlerpaar Mariko Takahashi und Stefan Winter produziert Tonträger und Klangkunst.

    Das Künstlerpaar Stefan Winter und Mariko Takahashi arbeitet seit 1989 zusammen. Ihre Klanginstallationen und Soundarbeiten erkunden die Grenzbereiche zwischen klassischer Musik, Jazz, Neuer Musik, Folklore, Sound und Noise. Zuletzt: „The games must go on“ (Deutschlandfunk Kultur/Neue Klangkunst München 2022).

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Gewandhaus Leipzig
    Aufzeichnung vom 19.09.2026

    Hans Gál
    "De profundis" Kantate für Soli, gemischten Chor und Orchester
    Textdichter: Andreas Gryphius, Paul Fleming, Johann Wilhelm Albert, Friedrich von Logau und Ulrich von Brandenburg

    Cathrin Lange, Sopran
    Henriette Gödde, Alt
    Tobias Hunger, Tenor
    Simon Robinson, Bass
    Jugendchor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau
    GewandhausChor Leipzig
    Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz
    Leitung: Gregor Meyer

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    Junger Mensch, Wasserglas und Text
    Wie war der 34. Open Mike in Berlin?
    Von Nora Karches

    Der Open Mike war und ist für manche der jungen Autorinnen und Autoren der Beginn einer Schriftstellerkarriere.

    Kein anderer Literaturwettbewerb im deutschsprachigen Raum ist mit so massiven Finanzierungsschwierigkeiten konfrontiert wie der angesehene Open Mike. Drei Jahre ist es her, dass die Berliner Senatsverwaltung die Fördermittel gekürzt hat, und seitdem heißt es immer wieder: Dies könnte der letzte Open Mike sein. 2026 ist der Wettbewerb auf einen mietfreien Austragungsort angewiesen, den die Amerika-Gedenkbibliothek zur Verfügung stellt. Ungeachtet der ungewissen Zukunft ist die Strahlkraft des Open Mike in der Altersgruppe der bis 35-Jährigen ungebrochen. Sie wollen einen Fuß in die Tür des Literaturbetriebs bekommen und wissen: Der Wettbewerb hat wichtige Stimmen wie Judith Zander hervorgebracht, die für ihre Lyrik den Peter-Huchel-Preis erhalten hat, und die Georg-Büchner-Preisträgerin Terézia Mora.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage