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Freitag, 30.10.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    pssst Leopard 2A7+
    Von Natascha Sadr Haghighian
    Mit: Stephan Thierbach, Barbara Becker
    Konzeption und Umsetzung: Natascha Sadr Haghighian
    Ton und Technik: Andreas Narr, Eugenie Kleesattel
    Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 47'09

    Im Rüstungsexportbericht stößt die Klangkünstlerin Natascha Sadr Haghighian 2014 auf den Panzer Leopard 2A7+. Seine Besonderheit: Er ist nicht für den Krieg gegen einen äußeren Feind gebaut.

    „pssst Leopard 2A7+“ ist eine klangliche Untersuchung aus dem Jahr 2014. Im Zentrum stehen die offenen Geheimnisse um den Panzer, der Leopard heißt: Er wird gebaut, um gegen innere Feinde vorzugehen - zur Befriedung von Unruhen, Protesten und Aufständen im urbanen Raum. Fiktive Field Recordings von den Produktions- und Einsatzorten, manipulierte Geräusche aus dem Kettenfahrzeug und Briefe an den Leopard entwerfen eine ambivalente Szenerie. Die scheinbar eindeutigen Funktionen des Kriegsgeräts werden unterwandert. Das Tier trennt sich vom Kettenfahrzeug.

    Natascha Sadr Haghighian ist Künstlerin. In ihren Arbeiten setzt sie sich u.a. kritisch mit Biografien im Kunstkontext auseinander. 2019 bespielte sie unter dem Pseudonym „Natascha Süder Happelmann“ - ein Kondensat aus Autokorrekturen und einer Fehlschreibung öffentlicher Stellen ihres eigenen Namens - den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Global
    Moderation: Elena Bavandpoori

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik und Neue Krimis
    Moderation: Ramona Westhof

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Bischöfin Christina Maria Bammel, Braunschweig
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:40 Uhr   Alltag anders

    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Julia Ebner, Radikalisierungsexpertin, Leiterin des Violent Extremism Lab an der Universität Oxford im Gespräch mit Ulrike Timm

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Boussa Thiam

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:30 Uhr

    Literatur

    Lasst hundert Sonnenblumen blühen
    Literatur aus Taiwan
    Von Margarete Blümel

    Die „Taiwanstraße“ trennt das chinesische Festland von der Insel Taiwan, deren Bewohner viele Traumata durchlitten haben. Die ständige existenzielle Bedrohung durch China, die Angst vor einer militärischen Invasion und die Frage nach der eigenen Identität sind immer gegenwärtig. Die ehemaligen Kultusministerin Lung Ying schreibt darüber. Der Schriftsteller Wu Ming-Yi widmet sich Rassismus, Kriegserfahrungen, Umweltproblemen und der Situation der Ureinwohner. Und die Herausgeberin Hsu An-Nie sowie die Autorin Ping Lu entwerfen profunde Psychogramme der taiwanischen Gesellschaft.
    Aktuelle Romane aus Taiwan zeichnen die Entwicklungen seit der japanischen Kolonialzeit, der Diktatur unter der nationalistischen Kuomintang bis hin zur bedrohten demokratischen Gegenwart nach.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Jazzfest Berlin
    Live aus dem Haus der Berliner Festspiele und dem A-Trane
    u. a. mit Amir ElSaffar New Quartet, Immanuel Wilkins Quartet und Sheen Trio
    Moderation: Matthias Wegner

  • Vor und nach Auschwitz
    Lieder von Simon Laks nach Gedichten von Julian Tuwim
    Von Albrecht Dümling

    Für den polnisch-französischen Komponisten Simon Laks (1901 - 1983) gehören Lieder zum Zentrum seines Schaffens. Vermittelt durch die Chanson-Legende Tola Korian, stieß er 1938 in Paris auf die Verse des polnischen Lyrikers Julian Tuwim, die fast unmerklich zwischen Spiel und Ernst, Leben und Tod, Himmel und Erde changieren. 1942 wurde Laks nach Auschwitz deportiert; er überlebte als Leiter des Lagerorchesters. Die Tuwim-Gedichte, die er danach in Frankreich vertonte, erhielten aus dieser Erfahrung eine zusätzliche Bedeutungsebene. Der Musikwissenschaftler Frank Harders-Wuthenow hat die erste Gesamtaufnahme der Laks-Lieder betreut, viele davon in Ersteinspielungen. Im Gespräch mit diesem Laks-Experten sollen die oft verborgenen Hintergründe der Lieder beleuchtet werden.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage