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Samstag, 19.09.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Wege ins Leben
    Eine Lange Nacht über die Kinder dieser Welt
    Von Margot Litten
    Regie: die Autorin

    In Freiheit aufwachsen - egal ob in einer Lehmhütte oder in einer Hightech-Klinik geboren -, das wünschen sich Kinder überall auf der Welt. Diese Lange Nacht erzählt von kindlichen Lebensrealitäten, Hoffnungen und Herausforderungen heute und früher und rund um den Globus.

    Mehr als 8 Milliarden Menschen bevölkern die Erde - und jährlich werden es rund 83 Millionen mehr. Der Start ins Leben findet dabei in total unterschiedlichen Welten statt: Was erzählt es über die Zukunft der Menschheit, ob ein Kind in einer afrikanischen Lehmhütte geboren wird oder in einer europäischen Hightech-Klinik? Ob im kriegsgeschüttelten Sudan, in der Südsee oder in einem Luxusviertel von New York? Kindheit war immer ein kulturell geprägtes Konstrukt. Deshalb interessieren uns nicht nur die Kinderwelten von heute - wir werfen auch einen Blick auf die Historie: Wie sah das Leben der Kinder in früheren Epochen der Menschheitsgeschichte aus? „Ich wünsche mir eine Welt, in der Kinder Kinder sein können. Eine Welt, in der sie in Freiheit aufwachsen und sicher sind vor Missbrauch, Kriegen, Hunger und Armut.“ Die Worte des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu haben bleibende Gültigkeit - über die Zeiten hinweg. Sie sind auch das Motto der heutigen Langen Nacht, in der wir die Lebenswirklichkeit von Kindern verschiedener Kontinente und Kulturen vorstellen, stellvertretend für alle Menschenkinder mit vielen, einigen oder keinen Privilegien.

    01:00 Uhr  
    Nachrichten
    02:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Klassik reloaded
    426. Wartburgkonzert
    Eisenach, Festsaal des Palas der Wartburg
    Aufzeichnung vom 25.07.2026

    Franz Schubert
    Klaviertrio B-Dur D 898

    Charlotte Bray
    "Those secret eyes"
    "That crazed smile"

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Klaviertrio d-Moll op. 49

    Oberon Trio:
    Jonathan Aner, Klavier
    Henja Semmler, Violine
    Antoaneta Emanuilova, Violoncello
    (Wdh. v. 10.09.2026)

  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Martin Luther King und die Realität
    "Seht, da kommt der Träumer"
    Von Hans-Eckehard Bahr
    Deutschlandfunk 1988
    Vorgestellt von Isabella Kolar

    Er spricht für die, die keine Stimme haben - Martin Luther King war kein Heiliger, aber Held, Friedensnobelpreisträger und Opfer von Abhöraktionen der US-Geheimdienste. Am 28. August 1963 hielt er seine berühmte Rede "I have a dream" - "Ich habe einen Traum ..." in Washington, DC. Über 200.000 Menschen haben sich auf den Stufen und auf dem Platz vor dem Lincoln Memorial versammelt. Sie sind dem Aufruf zum "Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit" gefolgt, um für Rassengleichheit und gegen Diskriminierung zu demonstrieren. Der Protestmarsch wird per Fernsehen und Radio nicht nur in den USA, sondern auch nach Europa übertragen. Von der Aufmerksamkeit her, die er erhält, kann es der Marsch mit der Mondlandung aufnehmen.

    Martin Luther King träumte von einer Welt, in der alle Menschen die gleichen Rechte haben, unabhängig von ihrer Hautfarbe oder Religion. Noch in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts mussten Schwarze Menschen in den USA im Bus aufstehen, wenn sich ein weißer Mensch auf ihren Platz setzen wollte. Kinder, die Schwarz waren, durften nicht in die gleichen Schulen gehen wie weiße, und im Kino wurde Schwarzen Menschen - wenn überhaupt - der schlechteste Platz zugewiesen.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Ute Welty

    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrerin Sabrina Fabian, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:50 Uhr   1001 Nacht

    Nacht 98/121: Wesen aus dem Wasser

    Das Meer rauscht, es schäumt und teilt sich: Königssohn Badr taucht mit seinem Onkel wieder auf. Badr musste Meeresrituale durchlaufen, damit er auch unter Wasser leben kann. Badrs Vater erhält wertvolle Geschenke, beste Perlen aus dem Meer.

    Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott
    Auswahl der Geschichten: Safiye Can
    Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi
    Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang
    Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi
    Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott
    Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck
    Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi
    Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow
    Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm
    Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud
    Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer
    Disposition: Dagmar Goyk
    Regie: Judith Lorentz
    Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke
    Deutschlandfunk 2026

    Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.

    Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter:
    deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Debattenkultur - Wir können wir fair miteinander streiten?

    Moderation: Katrin Heise

    Live mit Hörerinnen und Hörern
    08 00 22 54 22 54
    gespraech@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Thema: Wird KI uns alle umbringen? Sachbuch-Gespräche zu Künstlicher Intelligenz
    Moderation: Christian Rabhansl

    Buchkritik: "If Anyone Builds It, Everyone Dies" von E. Yudkowsky und N. Soares
    Rezensiert von Vera Linß

    Sibylle Anderl: "Bequeme neue Welt. Was wir gewinnen, wenn wir uns etwas zumuten"
    Gespräch mit der Wissenschaftsjournalistin und Astrophysikerin über Tücken technologischer Bequemlichkeit

    Rüdiger Safranski: "Die Vierte Kränkung"
    Gespräch mit dem Germanisten und Philosophen über maschinellen und menschlichen Geist

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nicole Dittmer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Digitales Leben
    Moderation: Marcus Richter

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Janis El-Bira

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Patrick Wellinski

    Sundance-Gewinner: Von Scham und Geld
    Gespräch mit Visar Morina

    Das Ende der EU als Dystopie: Morgen war Krieg
    Gespräch mit Nicholas Ehret

    15:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Nicole Dittmer

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Gina wird blind
    Eine Geschichte aus New York
    Von Vivien Schütz
    Ton und Regie: die Autorin
    Deutschlandfunk Kultur 2025
    (Wdh. am 20.09.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk)

    Gina aus New York wird als erwachsene Frau und Mutter nach und nach blind. So verrückt es klingt: Sie hat sich dafür entschieden. In Gesprächen und Alltagsaufnahmen, die über mehrere Jahre hinweg entstanden sind, erzählt die Autorin Ginas Geschichte.

    Gina ist eine fröhliche, herzliche New Yorkerin, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Am Anfang dieses Features kann sie sich noch gut in ihrem Apartment orientieren. Doch nach und nach verliert sie ihr Augenlicht. Unsere Autorin begleitet sie über Jahre hinweg, nimmt Anteil und wird selbst zum Teil von Ginas Geschichte. So zeigt sich, dass hinter jeder Erblindung ein ganz individueller Mensch und eine persönliche Geschichte steht. Und die hat in Ginas Fall sehr viel mit ihrem Sohn Aidan zu tun.

    Vivien Schütz ist freie Autorin und produziert dokumentarische und fiktive Geschichten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Podcast-Labels. Ihre unabhängig produzierten Kurzhörspiele „Die mit Dinkel“ und „Re:Produktion“ (2022) wurden beide mit dem ARD-PiNball-Award ausgezeichnet. Zuletzt: 10-teilige Hörspielserie „Re:Produktion“ (SWR 2022), „Einhundert - Lori Glori will ihre Stimme von DJ Bobo zurück“ (Deutschlandfunk Nova 2023) und „Nachts - Unterwegs mit drei Flaneurinnen“ (Deutschlandfunk Kultur 2023, mit Stefanie Heim).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Oper

    Opernfestspiele Heidenheim
    Aufzeichnung vom 16.07.2026

    Giuseppe Verdi
    Macbeth, Melodramma in vier Akten
    Libretto: Francesco Maria Piave, mit Ergänzungen von Andrea Maffei, nach William Shakesspeare

    Duncano, König von Schottland - Oliver von Fürich
    Macbeth, Anführer des königlichen Heeres - Thomas Weinhappel, Bariton
    Bando, Anführer des königlichen Heeres - Don Lee, Bass
    Lady Macbeth - Leah Gordon, Sopran
    Kammerfrau der Lady Macbeth - Julia Rutigliano, Mezzosopran
    Macduff, schottischer Edler - David Esteban, Tenor
    Malcolm, Sohn Duncanos - Santigao Bürgi, Tenor
    Fleanzio, Sohn Bancos - Justus Keitel
    Diener/Herold/Arzt - Rory Dunne, Bassbariton
    Mörder- Daniel Dropulja, Bassbariton
    Drei Erscheinungen
    Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
    Cappella Aquileia - Orchester der OH!
    Leitung: Marcus Bosch

  • Leopold Anton Koželuch
    Klaviertrios
    Trio 1790
    Produktion: Deutschlandfunk / cpo 2026

    Leopold Anton Koželuch war im späten 18. Jahrhundert einer der erfolgreichsten Komponisten Wiens und europaweit gefragt. Allein 60 Klaviertrios hat er komponiert. Das Trio 1790 setzt seine Koželuch-Aufnahmen mit drei Klaviertrios fort, die auf schottischen, irischen und walisischen Volksliedern basieren.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Dorothee Elmiger "Die Holländerinnen" am Theater Magdeburg
    Gespräch mit Vincent Koch

    Susanne Kennedy inszeniert Stockhausen an der Deutschen Oper Berlin
    Gespräch mit André Mumot