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Freitag, 18.09.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Ektefra
    Von Alessandra Eramo
    Stimme, Text, Field Recordings und Elektronik: Alessandra Eramo
    Mit: Janine Eisenächer
    Im O-Ton: Wendelin Büchler, Irene Selma Büchler, Valeria Caputo, Cristina Carriere, Cristina Cassese, Paolo Cottino, Mariangela Fabiani, Gaetano Eramo, Francesco Esposito, Andrea Lumaca, Gabriella Mastrangelo, Emilio Rapanà
    Komposition: Alessandra Eramo
    Kontrabass: Klaus Janek
    Klavier: Emilio Rapanà
    Künstlerische Assistenz: Wendelin Büchler
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 45'07

    Seit 50 Jahren verschmutzt ein Stahlwerk die italienische Stadt Tarent - eine ökologische Katastrophe. Was kommt danach? Klangkünstlerin und Vokalistin Alessandra Eramo entwirft gemeinsam mit Menschen vor Ort die Soundscapes einer Zukunft ohne Industrie.

    „Ektefra“ ist aus dem Altgriechischen abgewandelt und bedeutet „aus der Asche“. Für die in Tarent geborene Alessandra Eramo wird das Wort zum Ausgangspunkt ihrer Suche nach Hoffnung, Zukunft und Regeneration einer zermürbten Umwelt. „Wie wird die Stadt klingen, wenn die Industrie einmal abgezogen ist?“, fragt sie ehemalige und gegenwärtige Bewohnerinnen und Bewohner - und lauscht weiteren Zeugen: dem Wind, dem Meer, den Flüssen.

    Alessandra Eramo wurde in Tarent geboren und lebt heute als Klangkünstlerin und Vokalistin in Berlin. Ihre Klanginstallationen und Live-Performances beschäftigen sich mit Fragen des Körpers, der Erinnerung, der Migration und der Ökologie.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Global
    Moderation: Olga Hochweis

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik und Neue Krimis
    Moderation: Ramona Westhof

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Zum jüdischen Fest Jom Kippur spricht Rabbiner Joel Berger

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:40 Uhr   Alltag anders

    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:50 Uhr   1001 Nacht

    Nacht 97/121: Der entführte Königssohn

    Der König beobachtet, wie die Familie seiner Frau dem Meer entsteigt. Sie wollen Dschullanar zurückholen, doch sie bleibt und gebiert ihren Sohn an Land. Der König ist außer sich vor Freude. Sein Schwager Saih aber nutzt seine Sorglosigkeit aus.

    Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott
    Auswahl der Geschichten: Safiye Can
    Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi
    Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang
    Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi
    Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott
    Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck
    Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi
    Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow
    Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm
    Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud
    Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer
    Disposition: Dagmar Goyk
    Regie: Judith Lorentz
    Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke
    Deutschlandfunk 2026

    Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.

    Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter:
    deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dafna Gerstner, Überlebende des 7. Oktober 2023, im Gespräch mit Ulrike Timm

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Miriam Zeh

    "Radiorauschen im Sternenpark": Blick auf Brandenburg & eine Welt im Rechtsruck
    Gespräch mit Manja Präkels

    Macht Lesen sexy? Erwähnung von Büchern bei Tinder um 29% gestiegen
    Von Silvia Schilling

    Buchkritik:
    "Das habe ich wegen dir getan“ von John Lanchester
    Rezensiert von Ursula März

    Straßenkritik:
    "Die Welt der Frauen und Mädchen mit ADHS" von Christine Carl u.a
    Von David Siebert

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - die Woche in der Musik
    Von Julia Eikmann

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Stephan Anpalagan, Demokratie in Arbeit
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Doris Simon

    Müll im Wahlkampf - Weil Berlin immer dreckiger wird
    Von Claudia van Laak

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Popkultur-Wochentalk mit Elena Bavandpoori & Joachim Hentschel

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    "ELASTE 1980 - 1986“ - Buchpräsentation
    Gespräch mit Michael Reinboth

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - die Woche in der Musik
    Von Julia Eikmann

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Wie begegnen wir der Bedrohung durch KI?

    Moderation: Axel Rahmlow

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Katja Garmasch

  • 19:30 Uhr

    Literatur

    Außenseiter in Istanbul wie in Berlin: Sabahattin Ali
    Auf den Spuren des Autors von "Die Madonna im Pelzmantel"

    Jeder in den letzten Jahren aus der Türkei nach Berlin ausgewanderte Intellektuelle wird ihn kennen, den Schriftsteller Sabahattin Ali. Sein Berlin-Roman „Kürk Mantolu Madonna“ - dt. „Die Madonna im Pelzmantel“ - von 1940 erfuhr in Deutschland erst in den 1990er-Jahren die Aufmerksamkeit, die ihm gebührte. Ali erzählt darin die Liebesgeschichte des türkischen Studenten Raif und der jüdischen Malerin Maria. Der Romanheld bleibt ein Fremder - in seiner traditionellen Familie, in der Angestelltenwelt der jungen türkischen Republik sowie im hysterischen Nachtleben der späten Weimarer Republik.
    Auch Sabahattin Ali führte das Leben eines Außenseiters. Nach seiner Rückkehr aus Berlin arbeitete Ali in Istanbul als Deutschlehrer. Als Atatürk-Kritiker wurde er mehrmals verhaftet. Auf seiner Flucht aus der Türkei starb er auf mysteriöse Weise in Bulgarien - ein Tod, der bis heute Rätsel aufgibt. Alis Landsmann und Wahlberliner, der Schriftsteller Barbaros Altuğ, begibt sich auf Spurensuche, trifft auf den Literaturwissenschaftler Hilmi Tezgör und einen türkischen Regisseur, der davon träumt, den Stoff endlich zu verfilmen. In Ayvalik, an der türkischen Mittelmeerküste, erzählt die Tochter von Sabahattin Ali, die Pianistin Filiz Ali, von den letzten Jahren ihres Vaters.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Musikfest Berlin
    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 16.09.2026

    Benjamin Britten
    "Four Sea Interludes" aus der Oper "Peter Grimes"

    Gustav Mahler
    Adagio aus: Sinfonie Nr. 10

    Liza Lim
    "Sappho/Bioluminescence"

    Ludwig van Beethoven
    Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

    Francesco Piemontesi, Klavier
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Simone Young

  • Zug um Zug
    François-André Danican Philidor, Komponist und Schachgenie
    Von Eva Blaskewitz

    Sein Name ist im Schach immer noch ein Begriff, Philidor war aber auch als Komponist erfolgreich. Ein Porträt zum 300. Geburtstag.

    Per Zeitungsannonce wehrte sich François-André Danican Philidor im Dezember 1753 gegen die kursierende Behauptung, eine kürzlich in London aufgeführte lateinische Motette stamme gar nicht von ihm. Die Zweifel erscheinen allerdings nur zu verständlich: In England kannte man den Spross einer Musikerfamilie bis dahin nur als einen der besten Schachspieler der Zeit, der mit verbundenen Augen gegen drei Gegner gleichzeitig spielen konnte und mit Ende 20 ein Lehrbuch verfasst hatte, das binnen Kurzem zum Standardwerk avanciert war. Seine Doppelbegabung führte Philidor quer durch Europa und brachte ihn in Kontakt mit bedeutenden Persönlichkeiten von Jean-Jacques Rousseau bis zu Friedrich II. Und während seine Musik heute nur noch selten aufgeführt wird, ist sein Name jedem Schachprofi geläufig.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Ulrich Rasche inszeniert in Düsseldorf "Prinz Friedrich von Homburg"
    Gespräch mit Peter Claus

    Zwischen Gedenktanz und öffentlicher Aktion: Omer Kriegers Performance Amphi II
    Gespräch mit Elisabeth Nehring