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Freitag, 04.09.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Defensa 1111
    Von Alessandro Bosetti
    WDR 2026
    Länge: 54'53

    Der Radiomacher Alessandro Bosetti erfährt, dass sein gerade verstorbener Großvater Aldo als junger Mann in Buenos Aires gelebt hat. Die Adresse: Defensa 1111. Bosetti mietet dort ein Zimmer, entschlossen, dem Großvater eine Botschaft zu senden.

    Mit einem Lautsprecherauto fährt er durch die Nachbarschaft San Telmo. „Ich muss mit meinem Großvater Aldo sprechen!“, ruft er über die Anlage in die Gassen hinein. Und er stellt ihm viele Fragen: „Siehst du, was mit uns passiert, da, wo du jetzt bist?“ „Weißt du jetzt mehr oder weniger als vor deinem Tod?“ „Möchtest du, dass ich dir was erzähle?“ Hörstück zwischen Ahnenforschung, Jenseitskontakt und existenziellen Fragen.

    Alessandro Bosetti, geboren 1973 in Mailand, ist Radioautor, Komponist und Klangkünstler. Seine künstlerischen Arbeiten begreifen Sprache und Stimme häufig als reines Klangmaterial und stellen so Hörgewohnheiten infrage.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Global
    Moderation: Thorsten Bednarz

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik und Neue Krimis
    Moderation: Stephan Karkowsky

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrerin Corinna Zisselsberger, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:40 Uhr   Alltag anders

    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:50 Uhr   1001 Nacht

    Nacht 85/121: Aller schlechten Dinge sind drei

    Der geschwätzige Friseur erzählt dem Kalifen weiter von seinem Bruder, dem gebeutelten einäugigen Fleischer. Der hört nicht auf sein Bauchgefühl, sondern bleibt in der Stadt - nur, um ein drittes Mal misshandelt und dann ausgewiesen zu werden.

    Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott
    Auswahl der Geschichten: Safiye Can
    Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi
    Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang
    Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi
    Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott
    Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck
    Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi
    Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow
    Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm
    Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud
    Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer
    Disposition: Dagmar Goyk
    Regie: Judith Lorentz
    Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke
    Deutschlandfunk 2026

    Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.

    Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter:
    deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Marathonläufer Amanal Petros im Gespräch mit Ulrike Timm

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Die Kanzler und die Intellektuellen"
    Gespräch mit Prof. Dr. Peter André Alt

    Buchkritik:
    "Das Leben der M." von Rachel Cusk
    Rezensiert von Meike Feßmann

    Krimibestenliste - Die besten Krimis im September
    Gespräch mit Kolja Mensing

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Farin Urlaub und "Ein Lächeln im Gesicht" - ein Solo-Album als Lebensmotto
    Von Vincent Neumann

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - die Woche in der Musik
    Von Mike Herbstreuth

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Susanne Schwarzbach, Deutschlandfunk
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Gesundheitsversorgung - Initiative für mehr Ärzte in den ländlichen Raumen bringen
    Von Nadine Lindner

    Bayrischer Wassercent - Sonderabgabe soll Umwelt entlasten
    Von Michael Watzke

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Boussa Thiam

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    Farin Urlaub und "Ein Lächeln im Gesicht" - ein Solo-Album als Lebensmotto
    Von Vincent Neumann

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - die Woche in der Musik
    Von Mike Herbstreuth

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Warum sterben die Deutschen früher? -
    Lebenserwartung im westeuropäischen Vergleich

    Es diskutieren:
    - Dr. Christina Berndt, Leitende Redakteurin Ressort Wissen Süddeutsche Zeitung, Wissenschaftsjournalistin, Autorin
    - Prof. Dr. med. Hajo Zeeb, Abteilungsleitung Prävention und Evaluation, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, Bremen
    - Prof. Dr. Andrew Ullmann, Facharzt für Innere Medizin am Universitätsklinikum Würzburg

    Moderation: Axel Rahmlow

    Aufzeichnung vom 03.09.2026, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover
    - in Kooperation mit der VolkswagenStiftung -

    Im Jahre 2022 lag die Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland knapp zwei Jahre unter dem westeuropäischen Durchschnitt, mit deutlichen geschlechterspezifischen Unterschieden. So zeigen Frauen erst ab einem Alter von 75 Jahren eine erhöhte Sterblichkeit, Männer vor allem zwischen 55 und 74 Jahren. Mögliche Ursachen werden in den Ernährungsgewohnheiten, dem Alkoholkonsum und mangelnder Bewegung vermutet. Auch achten viele Deutsche privat zu wenig auf ihre Gesundheit und verlassen sich zu sehr auf das System. Ein Gesundheitssystem, für das Deutschland, gemessen an der Wirtschaftsleistung, den höchsten Anteil innerhalb der EU-Staaten ausgibt. Während dieses System sehr gut darin ist, schwer- und schwerstkranken Menschen zu helfen, verhindert es kaum, dass Menschen überhaupt krank werden. Vor allem mehr Prävention, Früherkennung, Aufklärung und Bildung könnten nach Aussagen von Experten die Lebenserwartung der Deutschen erheblich steigern.

    In wessen Verantwortlichkeit liegt die Aussicht auf ein langes und gesundes Leben? Welche Rolle spielen die Krankenkassen? Und wie können Prävention und Früherkennung mehr Relevanz innerhalb des deutschen Gesundheitssystems bekommen?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:30 Uhr

    Literatur

    Deutschlandradio Denkfabrik 2026
    Vom „Tagebuch einer Schnecke“ und dem Weg zur politischen Erneuerung
    Der Schriftsteller Günter Grass, der Politiker Willy Brandt, ihr Kampf für Gerechtigkeit und die Weltlage heute

    Stephanie von Oppen im Gespräch mit Bettina Greiner, Leiterin des Willy-Brandt-Hauses und Jörg Philipp Thomsa, Leiter des Günter-Grass-Hauses
    Aufzeichnung vom 29.08.2026, Lübecker Museumsnacht

    „Das Recht des Stärkeren: Wie Machthaber die Welt neu ordnen“ lautet das diesjährige Thema der Denkfabrik von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. Das passt zu den Inhalten, die im Willy-Brandt-Haus sowie im Günter-Grass-Haus in Lübeck verhandelt werden. Mit den jeweiligen Direktor*innen beider Häuser, Bettina Greiner und Jörg Philipp Thomsa, unterhält sich Stephanie von Oppen aus der Literaturredaktion von Deutschlandfunk Kultur und schlägt einen historischen sowie literarischen Bogen von den Zeitläufen Willy Brandts und Günter Grass‘ in eine politische Gegenwart, angesichts derer sich beide Nobelpreisträger mehr als nur die Augen reiben würden.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Musikfest Bremen
    St. Katharina von Siena, Lindern
    Aufzeichnung vom 22.08.2026

    Mikhail Glinka
    "Heruvimskaya pesma" (Lobgesang der Cherubim)

    Sergej Rachmaninow
    "Heruvimskaya pesma" (Lobgesang der Cherubim)

    Anton Bruckner
    "Os justi"
    "Virga jesse floruit"

    Frank Martin
    "Credo" aus der Messe für Doppelchor

    Francis Poulenc
    "Figure humaine" FP 120

    sowie Werke u.a. von Jason Max Ferdinand und Kerensa Briggs

    Tenebrae Vokalensemble
    Leitung: Nigel Short

  • Musikkultur am Rande Europas
    Oulu in Finnland ist Kulturhauptstadt Europas
    Von Hildburg Heider

    Das Kulturprogramm von Oulu für 2026 lautet „Kultur-Klimawandel“ und wurde zusammen mit 32 Kommunen aus ganz Finnland erstellt. Damit sollen neue, unerwartete Ideen miteinander kombiniert und Menschen durch Kunst und Kultur zusammengebracht werden. Man hofft, dass sich durch die Projekte sowohl die soziale Interaktion als auch die Technologien vor Ort verbessern. Kunst und Natur werden dabei auf bisher unbekannte Weise verbunden. Auf dem Programm stehen Themen wie Licht und Dunkelheit und die vier Jahreszeiten.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger