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Freitag, 21.08.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Zangezi
    Von Chris Salter
    Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Velimir Chlebnikow
    Mit: Audrey Chen und Judith Rosmair
    Mit künstlerischen Beiträgen von Stefanie Egedy, The Future of Dance Company, Immersive Arts Space der Züricher Hochschule der Künste, kyoka Raqs Media Collective, Team Rolfes, Pierre-Luc Senecal und dem Growlers Choir, Rully Shabara, Stella Speziali, Fernando Velasquez
    Virtuelle Umgebungen: Timothy Thomasson
    KI-Systeme: Gonçalo Guiomar
    Sound: Pascal Lund-Jensen
    Künstlerische Mitarbeit: Remco Schuurbiers
    Autorenproduktion mit Muffatwerk München/Kunstfest Weimar/Immersive Arts Space (ZHdK) 2026
    Länge: ca. 54'40

    Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit Unterstützung des XR Hubs Bavaria.

    (Wdh. am 23.08.2026, Deutschlandfunk Kultur, 00.05 Uhr)

    Eine Sprache, die alle Menschen verstehen. Davon träumte der futuristische Dichter Velimir Chlebnikov. Für sein Stück „Zangezi“ erfand er diese Sprache 1922 selbst. Gut 100 Jahre später wagt der Multimediakünstler Chris Salter eine Neuinterpretation.

    Nach den Umwälzungen des Ersten Weltkriegs und der Oktoberrevolution verfasste Velimir Chlebnikow, Mitbegründer des russischen Futurismus und Wegbereiter des Surrealismus, sein wichtigstes Werk. Es handelt von dem Propheten und Redner „Zangezi“, der seine Anhänger für die Sprache „Zaum“ (russisch: „jenseits des Sinns“) begeistern will. Radioinszenierung voller Sprachspiele mit der Vokalkünstlerin Audrey Chen.

    Auch der russische Künstler Alexander Ponomarev produzierte eine Interpretation von „Zangezi“. Seine Arbeit aus dem Jahr 1992 bringen wir am 28. August.

    Velimir Chlebnikov (1885-1922) prägte als experimenteller Lyriker und Theaterautor die russische Dichtung. Er war Mitunterzeichner des in Russland bedeutendsten futuristischen Manifests „Eine Ohrfeige dem öffentlichen Geschmack“.

    Chris Salter beschäftigt sich als Theoretiker und Künstler mit Immersion. Er ist Professor an der Zürcher Hochschule der Künste und Leiter des dortigen „Immersive Arts Space“. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: „Animate“ (2022).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Global
    Moderation: Olga Hochweis

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik und Neue Krimis
    Moderation: Julia Bamberg

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrer Eberhard Hadem, Roth
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:40 Uhr   Alltag anders

    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:50 Uhr   1001 Nacht

    Nacht 73/121: Das Gedicht der Alten

    Eine alte Frau hat dem verliebten Jüngling versprochen: Er wird seine Angebetete wiedersehen. Der schöpft Hoffnung und spricht mit der Alten. In dramatischen Versen berichtet sie ihm von vergangener Liebe, unerträglichem Herzschmerz und Einsamkeit.

    Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott
    Auswahl der Geschichten: Safiye Can
    Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi
    Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang
    Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi
    Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott
    Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck
    Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi
    Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow
    Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm
    Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud
    Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer
    Disposition: Dagmar Goyk
    Regie: Judith Lorentz
    Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke
    Deutschlandfunk 2026

    Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.

    Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter:
    deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Musiker Betterov im Gespräch mit Britta Bürger

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Miriam Zeh

    "Troja, später Nachmittag" - ein Schliemann-Roman
    Gespräch mit Gregor Sander

    Buchkritik:
    "Holunderholz" von Norbert Scheuer
    Rezensiert von Jörg Magenau

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Back for Good? Vom Verschwinden und Zurückkehren im Pop (5/5)
    Von Laura Aha

    "Punching The Clown" - das neue Album von Lambchop
    Von Dirk Schneider

    Album der Woche: Mina Richman "Different Flavours of Being Happy"

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Carsten Rochow

    Zurückgespult - die Woche in der Musik
    Von Julia Eikmann

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Michael Thumann, Die Zeit
    Moderation: Nicole Dittmer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Geht doch - Radikale Digitalisierung im Rathaus von in Petersberg
    Von Milena Feldmann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Massimo Maio

    Popkultur-Wochentalk mit Helene Nikita Schreiner & Mithu Sanyal

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Ausblick: Sommerfestival DLF Kultur
    Gespräch mit Matthias Wegner

    "Punching The Clown" - das neue Album von Lambchop
    Von Dirk Schneider

    Fabian Kuhn mit neuem Album "All we´ve ever been"

    Back for Good? Vom Verschwinden und Zurückkehren im Pop (5/5)
    Von Laura Aha

    Immer noch ein Wirbelwind: ZAZ mit neuem Album "Sains et Saufs"
    Von Friederike Schröder

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Carsten Rochow

    Zurückgespult - die Woche in der Musik
    Von Julia Eikmann

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Juna Grossmann

    Zum Abschied von Felix Klein
    Von Carsten Dippel

  • 19:30 Uhr

    Literatur

    Lyriksommer
    „I am the sky“
    Eine exklusive Begegnung mit Anne Carson
    Von Corinne Orlowski

    Anne Carson gilt als eine der renommiertesten lebenden Dichterinnen. 1950 in Toronto geboren, war sie lange Zeit Professorin für klassische Philologie. Virtuos spielt sie mit den Genres und übersetzt antike Mythen völlig neu in die Gegenwart. Seit Jahren wird sie für den Literaturnobelpreis gehandelt. Anne Carson gibt ungern Interviews. Nach 20 Jahren war sie wieder in Berlin und bot einen seltenen Einblick in ihre Arbeit mit ihrem Partner Robert Currie.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Gezeitenkonzerte
    St. Mauritiuskirche, Reepsholt
    Aufzeichnung vom 07.06.2026

    Wolfgang Amadeus Mozart
    Vier Arien (für Oboe und Klavier bearbeitet von Matthias Spindler)

    Franz Schubert
    Klavierstücke D 946

    Robert Schumann
    Fantasiestücke op. 73

    Francis Poulenc
    Sonate für Oboe und Klavier

    Frédéric Chopin
    Nocturne Nr. 2 Des-Dur op. 27
    Ballade Nr. 3 As-Dur

    Louis Klemcke
    Fantasia über Donizettis „Linda di Chamounix“ für Oboe und Klavier

    Albrecht Mayer, Oboe
    Bernd Glemser, Klavier

  • Musik und Machtgefälle
    Vom Kampf gegen Missbrauch in der Musik
    Von Friederike Kenneweg

    Unsere Gesellschaft ist durchzogen von Machtverhältnissen. Da, wo sich große Unterschiede in der Machtkonzentration ergeben, öffnet sich ein Raum für Missbrauch. Und das ist auch im Musikbetrieb der Fall: In Unterrichtssituationen an den Hochschulen, bei Vorspielen, in Proberäumen, beim Casting, im Backstage oder in der Kneipe nach dem Konzert. Diejenigen, die Lob, Jobs, Chancen, Kontakte und Geld zu vergeben haben, können ihre Position nur allzu leicht ausnutzen. Begünstigt wird das durch das Netz aus Mitwissenden, Profiteuren, Medien und Fans, die oft den Mächtigen mehr Gehör schenken und die Betroffenen nicht unterstützen, sondern sie mit ihren oft traumatisierenden Erfahrungen allein lassen. Doch es gibt immer mehr Menschen, die daran etwas ändern wollen.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Andrea Gerk

    François de Carpentries inszeniert Händels "Atalanta" bei Innsbrucker Festwochen
    Gespräch mit Franziska Stürz