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Sonntag, 02.08.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    A Treatise Remix
    Von Christopher Williams
    Nach einer Partitur von Cornelius Cardew
    Komposition und Realisation: Christopher Williams
    Stimme: Christian Kesten
    Inside Piano: Andrea Neumann
    Schlagzeug: Robyn Schulkowsky
    Kontrabass: Christopher Williams
    Ton: Hermann Leppich
    Deutschlandradio Kultur 2015
    Länge: 46‘24

    Geometrische Formen, abstrakte Symbole, vereinzelt Zahlen - so notiert der britische Komponist Cornelius Cardew in den 1960er-Jahren seine Musik. Das Besondere: Die musikalische Deutung der Zeichen bleibt den Interpretierenden überlassen.

    Cornelius Cardew gilt als Pionier der grafischen Notation. Zwischen 1963 und 1967 schuf er mit „Treatise“ eine 193 Seiten umfassende Partitur aus Kreisen, Linien und abstrakten Symbolen. Seither ist sein Werk immer wieder völlig neu gelesen, interpretiert und aufgeführt worden.
    Für sein neues Stück hat der Komponist Christopher Williams zahlreiche „Treatise“-Interpretationen zu einem Remix verdichtet und mit Texten von Cornelius Cardew kombiniert. Entstanden ist ein musikalischer Essay über die Mehrdeutigkeit der Notenschrift - und über ein Schlüsselwerk der Musikgeschichte.

    Christopher Williams, geboren 1981 in San Diego, ist Komponist und Bassist. Er unterrichtet an der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Sein musikalisches Schaffen reicht von Kammermusik über Improvisation bis hin zur Radiokunst.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Die Erde ist nicht genug? - Visionen für das All

    Es diskutieren:
    - Dr. Sibylle Anderl, Ressortleiterin Wissen, ZEIT
    - Dr. Frank Grupp, Universitätssternwarte München / LMU München
    - Dipl.-Ing. Volker Schmid, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
    - Dr. Insa Thiele-Eich, Institut für Geowissenschaften, Universität Bonn

    Moderation: Martin Mair, Deutschlandfunk Kultur
    (Aufzeichnung vom 14.07.2026, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover)

    Der Weltraum ist heute eine Bühne für geopolitische Manöver und große Geschäfte. Während zu Beginn der Raumfahrt vor allem Staaten und Forschungseinrichtungen den Kurs vorgaben, drängen heute Konzerne wie SpaceX oder Blue Origin auf die Startrampe. Die Interessen reichen von der Rohstoffgewinnung, verbesserten Klimavorhersagen und der Erprobung neuer Technologien bis hin zur Besiedlung des Mondes und der Suche nach außerirdischem Leben.
    Wohin kann die Ausbeutung des Alls führen und welche Chancen und Risiken birgt sie? Ist das Profitstreben im All womöglich eine Gefahr für die Erde - oder gar den ganzen Kosmos? Welche Rolle sollten private Unternehmen in der Weltraumforschung spielen? Und: Welche Verantwortung haben Staaten und Firmen gegenüber zukünftigen Generationen im Umgang mit dem Weltraum?

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • Am Mikrofon: Kugelstoßerin Yemisi Mabry
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Christoph Reimann

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Soka Gakkai

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Der Mauerbau und die Kirchen in Berlin
    Leben in einer geteilten Stadt
    Von Barbara Zillmann, Berlin
    Evangelische Kirche

  • Wie viel Affe steckt in mir?
    Von Klara Fröhlich
    Moderation: Fabian Schmitz

    Affe und Mensch sind sich ähnlicher als wir denken. So ist unser Erbgut zu 98,7 Prozent gleich - wie inzwischen erforscht ist. Doch was bedeuten diese 1,3 Prozent Unterschied für uns? Was unterscheidet uns letztlich vom Schimpansen?

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Die Sommer-Sause
    Das Kakadu-Ferienprogramm
    mit Rätseln, Musik und den Abenteuern des Odysseus
    Moderation: Fabian Schmitz

    Die Abenteuer des Odysseus (4/6)
    Das Trojanische Pferd
    Von Jürgen Knop, frei nach Homer
    Ab 6 Jahre
    Regie: Ulli Herzog
    Mit: Friedhelm Ptok, Wolfgang Völz, Edith Elsholtz, Buddy Elias, Renate Heuser, Marianne Groß, Gisela Fritsch, Norbert Langer, Hans Wilhelm Hamacher, Erwin Schastok, Wilfried Herbst, Joachim Kerzel, Joachim Nottke
    Sender Freies Berlin 1981

    Teil 5 am 09.08.2026

    Das große Heldenepos des Altertums als ein spannendes Hörabenteuer für Jung und Alt, in dem die Götter kräftig im Alltag der Menschen mitmischen.

    Das Trojanische Pferd. - Der Kampf um Troja tobt weiter, bis Odysseus seine wohl größte List einfällt. Er lässt vor den Toren der Stadt ein riesiges hölzernes Pferd bauen, in dem er sich mit seinen Kriegern versteckt. Und wie erhofft, holen es die Trojaner in die Stadt, als Opfer für die Göttin Athene. Als die Griechen in der Nacht das Pferd verlassen, ist das Schicksal Trojas besiegelt.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Fabian Schmitz
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Schauspielerin und Ärztin Marianne Koch
    "Mir war die Filmerei nie wichtig"

    Utz Dräger im Gespräch mit Marianne Koch

    Als Kind hatte sie nur einen Traum: Ärztin werden. Den erfüllte sich die heute 95-jährige Marianne Koch auch, aber erst nach 20 Jahren "Pause" als eine der erfolgreichsten Schauspierlerinnen der Nachkriegszeit. Heute schaut sie auf ein erlebnisreiches und glückliches Leben zurück.


    Abtreibung
    Ärztin im Glaubenskonflikt

    Utz Dräger im Gespräch mit Sophie Rebmann
    (Wdh. v. 13.04.2025)

    Regine wächst in einem christlichen Umfeld auf. Schon als Kind ist sie fasziniert vom Leben und dessen Entstehung. Die erste Abtreibung in der medizinischen Ausbildung schockiert sie. Regine beschäftigt sich intensiv mit dem Thema und sucht einen Weg, Arbeitsrealität und Glauben in Einklang zu bringen.

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Vera Linß

  • Parasitenjagd - Spürhund gegen Bettwanze
    Von Heiner Kiesel

    Es sind Schädlinge, die schon als ausgerottet galten in unseren Breiten. Jetzt sind die Bettwanzen wieder auf dem Vormarsch. Globale Erwärmung und Mobilität schaffen beste Bedingungen für sie. Ihre Hubs sind Unterkünfte, Hotels, Hostels - oder auch Berghütten, in denen viele Menschen auf engem Raum übernachten. Wo verstecken sie sich und wie schützt man sich vor ihnen? Unser Reporter war bei der Bettwanzenjagd mit einem Spürhund auf einer Alpenvereinshütte dabei.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Simone Rosa Miller

    Philosophie von Lebensphasen: Orientierung oder Korsett?
    Gespräch mit Udo Marquardt

    Lebenszeiten 1: Kindheit - Zwischen Entfaltung und Entfremdung

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Anne Françoise Weber

    Unendlich, göttlich, hilfsbereit - Wie Menschen das Universum sehen
    Von Kirsten Dietrich

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Fantasie auf der Flucht
    Die Zweite Sinfonie von Kurt Weill
    Moderation: Volker Hagedorn

    Mit "Mahagonny" und der "Dreigroschenoper" wurde er berühmt, doch vieles im Schaffen von Kurt Weill ist noch zu entdecken - etwa eine Sinfonie, die er 1933, im Jahr der Emigration, komponierte.

    Untrennbar ist der Name des Komponisten Kurt Weill mit dem "Songstil" verbunden, einer kunstmusikalisch verfremdeten Form populärer Musik. In diesem Sinne schuf Kurt Weill in den 1920er-Jahren gemeinsam mit Bertolt Brecht eine - zumindest aus deutscher Sicht - völlig neue Form des Musiktheaters. Als Schüler von Ferruccio Busoni hatte Weill zuvor sinfonische Werke wie ein Violinkonzert komponiert - eine Welt, der er auch nach den ersten großen Theatererfolgen treublieb. So entstand 1933, während Weill als Sohn eines jüdischen Kantors Berlin in Richtung Paris verlassen hatte, eine Sinfonie. Im Jahr darauf wurde sie als "Sinfonische Fantasie" in Amsterdam uraufgeführt, in der denkbar besten Besetzung mit dem Concertgebouw-Orchester und Bruno Walter am Dirigentenpult. Danach geriet das Werk, wie so vieles aus dem Schaffen des 1950 verstorbenen Weill, in Vergessenheit. Später war Mariss Jansons einer der prominenten Dirigenten, der dieses Werk eingespielt hat, heute setzt sich Joana Mallwitz dafür ein.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Vera Linß

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    Ein anderer Fußball ist möglich - Momentaufnahme beim FC Carl Zeiss Jena

    Sport + Klimawandel - Wie zunehmend auch Indoor-Sportarten betroffen sind

    Entrapment-Syndrom: Eingeklemmte Kniekehlen-Arterie kann Sportler stoppen

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Auf dem Grün zwischen Vulkanen und Nordmeer
    Die Golf-Nation Island
    Von Michael Frantzen

    Die Isländer sind sportbegeistert. Dabei ist Fußball die beliebteste Sportart, auf Platz zwei folgt Golf, noch vor Handball. Auf der Atlantik-Insel gibt es mehr als sechzig Golfplätze, in den Vereinen spielen über 40.000 Mitglieder. Pro Einwohner so viel wie in keinem anderen Land der Welt. Viele Golfplätze sind spektakulär gelegen, mit Blick auf Gletscher und Vulkane. Nur eines sollte man nie vergessen: eine Regenjacke. Das Wetter im Nordatlantik ist wechselhaft, die Golfsaison kurz. Sie geht von Mai bis Oktober.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Menschen im Hotel (7-9/9)
    Nach dem Roman von Vicki Baum
    Bearbeitung: Holmar Attila Mück
    Regie: Robert Matejka
    Mit: Jutta Hoffmann, Otto Sander, Heinz Schubert, Rosemarie Fendel, Jürgen Hentsch, Horst Niendorf, Sylvester Groth, Hans Teuscher, Peter Matić, Peter Schiff, Guntbert Warns, Anja Franke, Klaus Jepsen, Gerd Duwner, Jens Markgraf, Dorothea Hanke, Barbara Witte, Herbert von Boxberger, Gabriele Metzner, Siegfried Buschschlüter, Jean-François Condé, Norbert Göderitz, Hans Cybinski, Gerd Wameling, Jean Cuillerier
    Ton und Technik: Hans Martin, Susanne Baltes, Christa Rabbel
    Regieassistenz: Vera Hinz
    RIAS Berlin 1988
    Länge: 27'17 (Teil 7), 25'16 (Teil 8), 30'12 (Teil 9)

    Im Berliner Grand Hotel überschlagen sich die Ereignisse: Der todkranke Kringelein wirft sich mit Baron von Geigern ins Berliner Nachtleben und wagt den Aufstand gegen seinen Chef. Für Generaldirektor Preising endet der Aufenthalt im Polizeigewahrsam.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Kissinger Sommer
    Kloster Maria Bildhausen, Münnerstadt
    Aufzeichnung vom 28.06.2026

    "Wien, Paris, Berlin, New York"
    Lieder und Werke von Gustav Mahler, Alma Mahler, Erich Wolfgang Korngold, Arnold Schönberg, Maurice Ravel, Reynaldo Hahn, Astor Piazzolla, Kurt Weill, Friedrich Hollaender, Philip Glass, George Gershwin, Cole Porter, Leonard Bernstein, Aaron Copland u.a.

    Benjamin Appl, Bariton
    Martynas Levickis, Akkordeon

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    Lyriksommer
    Fünf Lyriker über Macht und Dichtung
    Wenn ich Poet Laureate von Deutschland wär' …
    Von Nico Bleutge, Nora Gomringer, Angela Krauß, Steffen Popp und Monika Rinck
    (Wdh. vom 27.08.2017)

    Die angelsächsische Welt bestellt verdienstvolle Dichter, um bedeutsamen Ereignissen den letzten lyrischen Schliff zu geben: Die Poets Laureate sind lorbeergekränzte Auftragsdichter von Staaten, Universitäten und Bibliotheken. In Deutschland genießen Lyriker nicht unbedingt weniger Aufmerksamkeit, sicher aber weniger Anerkennung von institutioneller Seite. Als Lobhudeler und Beweihräucherer würden wohl auch nur wenige hierzulande antreten wollen, es sei denn … Ja, was wäre, wenn? Was wäre, wenn ich Dichterkönig wäre? Will ich das? Warum? Und was täte ich? Das fragen sich Nora Gomringer, Angela Krauß, Monika Rinck, Nico Bleutge und Steffen Popp.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Ersan Mondtag inszeniert "Ariadne auf Naxos" von Strauss in Salzburg

    Neue Orte für Kultur (X): Neues Museum Trent Park House in London
    Von Gabi Biesinger, ARD-Korrespondentin London

    Fotograf*innenfrage: Wie kann man sich vom Rechtsruck ein Bild machen?
    Gespräch mit Rafael Heygster, Shift - Netzwerk von Fotograf*innen gegen rechte Bilder