Programm
Samstag, 25.07.2026
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Nachrichten
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Lange Nacht
"Das glücklichste Volk der Welt"
Eine Lange Nacht über Fremdheit und Nähe zwischen Ost- und Westdeutschland (2/2)
Von Sophie Müller vom Hofe und Andreas von Westphalen
Regie: die Autoren
(Wdh. v. 01.11.2025)
Episode 4: Über das Glück
Am 9. November 1989 packten wir unsere Sachen und fuhren los - direkt ins Glück. Wir erinnern an die Zeit zwischen Mauerfall und Einheitsfeier und fragen: Wo ist dieses Glück der Einheit und Demokratie heute? Was haben wir daraus gemacht?
Episode 5: Über das, wogegen wir uns wehren
Anpassen, aufbegehren oder dazugehören? Mitlaufen, protestieren - oder Grenzen überschreiten? Wir blicken zurück auf die Jahre zwischen Mauerbau und Mauerfall: Wogegen haben sich Menschen in Ost und West gewehrt - und was bedeutet Protest heute?
Episode 6: Über das, woran wir glauben
1949 - 1961: Freiheit oder Gemeinschaft? Wettbewerb oder Kooperation? Zwei deutsche Staaten, zwei Wertesysteme im Kalten Krieg. Erschwert diese Konkurrenz unser Zusammenleben bis heute - oder birgt sie ganz im Gegenteil sogar eine Chance?
Episode 7: Über die uns im Kreis führt
1945 - 1949: Nach Krieg, Schuld, Trauma und Teilung liegt Schweigen über dem Land. Doch wer schweigt, bleibt getrennt. Sprechen kann Brücken bauen. Zuhören schafft Nähe - vielleicht sogar Heilung. Welche Zukunft entsteht, wenn wir den Kreis schließen?Ostalgie verflogen, Fronten verhärtet, Klagen von allen Seiten: 35 Jahre nach der Einheit stellen sich alte Fragen neu. Warum fühlen sich viele Ostdeutsche bis heute nicht gesehen? Und warum gibt es so wenig echtes Verstehen zwischen Ost und West? „Das glücklichste Volk der Welt“ stellt sich diese Fragen in sieben Episoden - persönlich, politisch und historisch. Die ostdeutsche Radioautorin Sophie Müller vom Hofe und der westdeutsche Journalist Andreas von Westphalen graben sich durch Archive, sprechen mit Zeitzeug:innen und Expert:innen - und konfrontieren auch sich selbst mit blinden Flecken. Was sie dabei entdecken: Wie nah Geschichte rückt, wenn Menschen persönlich erzählen. Geforscht wird in Gesprächen, in Büchern, in der eigenen Erfahrung. So entsteht eine Reise durch das kollektive Gedächtnis - rückwärts von heute bis 1945. Jede Folge widmet sich einem zentralen Thema: Identität, Rechtsextremismus, Besitz, Widerstand, Heimat, Werte, Einheit. Erzählt wird in einer Mischung aus Reportage, Gesprächen, Sounddesign, wissenschaftlicher und literarischer Reflexion. Eine Sendung über Erinnerung, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und die Hoffnung, einander besser zu verstehen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Ettersberg, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Alle sieben Episoden gibt es auch als Podcast.
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Nachrichten
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Tonart
Klassik reloaded
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Aus den Archiven
Hermann Hesse
Das Versprechen vom gelungenen Leben
Von Christian Linder, Manfred Franke, Helmut Gumtau
Deutschlandfunk 1962 + 1967, RIAS Berlin 1982
Vorgestellt von Isabella Kolar
Hermann Hesse (1877 - 1962) zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk hat rund um den Globus eine beispiellose Verbreitung gefunden und wurde in mehr als 60 Sprachen übersetzt. Dazu zählen bedeutende Romane wie "Der Steppenwolf" oder "Siddhartha", "Demian" oder das "Glasperlenspiel", zahlreiche Erzählungen, Gedichte und eine umfangreiche Sammlung von Briefen. "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" - der von Selbstzweifeln und Krisen geplagte Einzelgänger, verlor als Visionär, der er auch war, nie seinen Glauben an einen Neuanfang.Wer Hermann Hesse liest, begegnet sich selbst, notierte einst Konstantin Wecker. Hesse ist für Generationen von Leserinnen und Lesern zum Idol geworden. Er füllte viele Rollen aus, unter anderem war er der Guru der Hippies, die seine Schriften zur Bewusstseinserweiterung lasen und diese zum LSD-Konsum empfahlen. Schon als 12-Jähriger weiß "Hermännle", was er werden will: "Entweder ein Dichter oder gar nichts!" Er hatte es geschafft: 1946 wurde er zum ersten deutschsprachigen Literaturnobelpreisträger nach dem Krieg.
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06:00 Uhr
Nachrichten
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Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik
Moderation: Ramona Westhof06:20 Uhr Wort zum TagePastor Friedemann Magaard, Husum
Evangelische Kirche06:30 UhrNachrichten06:40 Uhr Aus den Feuilletons07:00 UhrNachrichten07:30 UhrNachrichten07:40 Uhr Interview08:00 UhrNachrichten08:30 UhrNachrichten -
09:00 Uhr
Nachrichten
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09:05 Uhr
Im Gespräch
Fitnessuhren- und Apps -
Chancen und Grenzen der Selbstoptimierung
Moderation: Katrin Heise
Live mit Hörerinnen und Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de10:00 UhrNachrichten -
11:00 Uhr
Nachrichten
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11:05 Uhr
Lesart
Das politische Buch
Moderation: Christian Rabhansl
Evke Rulffes: "Eingeschnürt. Wie der weibliche Körper in Form gebracht wurde"
Gespräch mit der Autorin
Kristina Lunz, Düzen Tekkal: "Wer hat euch erlaubt, Frauen so zu hassen?"
Gespräch mit Kristina Lunz, Centre for Feminist Foreign Policy und Düzen Tekkal, Journalistin
Buchkritik: "Zukunft ist kein Männerding" von Rebekka Reinhard
Von Marilena Berends -
12:00 Uhr
Nachrichten
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12:05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...
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13:00 Uhr
Nachrichten
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13:05 Uhr
Breitband
Digitales Leben
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14:00 Uhr
Nachrichten
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14:05 Uhr
Rang 1
Das Theatermagazin
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14:30 Uhr
Vollbild
Das Filmmagazin
15:00 UhrNachrichten -
16:00 Uhr
Nachrichten
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16:05 Uhr
Echtzeit
Das Magazin für Lebensart
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17:00 Uhr
Nachrichten
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17:05 Uhr
Studio 9 kompakt
Themen des Tages
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17:30 Uhr
Tacheles
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18:00 Uhr
Nachrichten
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18:05 Uhr
Feature
Nachts − Unterwegs mit drei Flaneurinnen
Von Stefanie Heim und Vivien Schütz
Regie: die Autorinnen
Komposition: Ives Schachtschabel
Ton: Michael Kube
Deutschlandfunk Kultur 2023
Länge: 53'03
(Wdh. am 26.07.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk)
Drei Frauen dokumentieren ihr nächtliches Flanieren mit dem Mikrofon. Wie selbstverständlich ist es, als Frau nachts allein unterwegs zu sein? Ein atmosphärischer Streifzug aus weiblicher Perspektive.Shubhra genießt es, nachts durch ihre Lieblingsstraßen in Berlin zu schlendern und in beleuchtete Schaufenster zu schauen. In Berlin erfährt sie eine Freiheit, die ihr in ihrer Heimat Indien verwehrt bleibt. Felicia hingegen kann nur im Dunkeln, in Abwesenheit der urbanen Reizüberflutung, zur Ruhe kommen - bevorzugt im Wald. Sie spricht über ihre nächtlichen Erfahrungen, als die Außenwelt sie noch als Mann gelesen hat. Und Nele lässt sich hedonistisch durch Bars und Clubs in Leipzig treiben, um ihrer Schlaflosigkeit zu entfliehen.
Das Feature begleitet drei Flaneurinnen, die selbstbewusst nächtliche Räume erkunden, die traditionell männerdominiert sind und lädt Hörerinnen und Hörer dazu ein, die Nacht fernab von Ängsten und Einschränkungen zu erleben.
Gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW.
Vivien Schütz ist freie Autorin und produziert dokumentarische und fiktive Geschichten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Podcast-Labels. Ihre unabhängig produzierten Kurzhörspiele „Die mit Dinkel“ und „Re:Produktion” wurden beide mit dem ARD-PiNball-Award ausgezeichnet. Zuletzt: 10-teilige SWR2-Hörspielserie „Re:Produktion“ (2022) und Deutschlandfunk Nova „Einhundert - Lori Glori will ihre Stimme von DJ Bobo zurück” (2023).
Stefanie Heim, geboren in Potsdam, lebt in Erfurt als freie Autorin und produziert Hörspiele, Features und serielle Formate für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. 2019 realisierte sie als Stipendiatin der AdK das audiovisuelle Projekt „Heim“ (AT), 2022 war sie Stipendiatin der NRW Film- und Medienstiftung. Zuletzt: 10-teilige SWR2-Hörspielserie „Re:Produktion” (2022) und 8-teilige SWR2-Featureserie „Operation Kaffee” von Veith/Schiller/Wendt (2023).
Heim und Schütz gewannen mit einer Kurzfassung von „Re:Produktion“ den ARD-PiNball-Award 2020. Ihr Hörstück „Nach(t)spiel“ wurde beim DokKa 2021 in Karlsruhe als „Beste Kurzdoku“ ausgezeichnet. -
19:00 Uhr
Nachrichten
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19:05 Uhr
Die besondere Aufnahme
Wagners Opernkosmos
Die Gesamtaufnahme des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter Marek Janowski
Wagner-Opern, konzertant aufgeführt und aufgenommen in der Berliner Philharmonie: eine der aufwendigsten Produktionen von Deutschlandfunk Kultur. Wir blicken zurück auf die beglückende, aber auch aufreibende Gesamteinspielung in den Jahren 2010 bis 2013. -
20:00 Uhr
Konzert
Bayreuther Festspiele
Aufzeichnung vom frühen Abend
Richard Wagner
Vorspiel aus "Die Meistersinger von Nürnberg"
Einzug der Gäste aus "Tannhäuser"
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode "An die Freude"
Elza van den Heever, Sopran
Christa Mayer, Alt
Piotr Beczała, Tenor
Georg Zeppenfeld, Bass
Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele
Leitung: Christian Thielemann -
23:00 Uhr
Nachrichten
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23:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
23:50 Uhr KulturpresseschauWochenrückblick

