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Freitag, 24.07.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Mshika-Shika
    Von Masimba Hwati
    Stimme und Xizambi: Lukha Mukhavele
    Stimme: Alois Moyo und Masimba Hwati, Markus Westphal, Michael Fischer, Vivien Mercedes Jester, Laura Anh Thu Dang, Dean Ruddock, Luka Mukhavhele, Georg Milz
    O-Töne: Robin Douglas Hwati, Florence Maidei Hwati, Konstantin Bayer und Bianka Voigt
    Ton: Lefteris Krysalis und Vivien Mercedes Jester
    Dramaturgische Begleitung: Nathalie Singer und Marcus Gammel
    Deutschlandfunk Kultur / Bauhaus-Universität Weimar / Goethe-Institut / Galerie Eigenheim 2021
    Länge: 50'12

    Die Guerillaradios im simbabwischen Unabhängigkeitskrieg und der Schwarzmarkt von Harare: Diese Klangräume begreift der Klangkünstler Masimba Hwati als Orte des Widerstands gegen koloniale und postkoloniale Machtstrukturen.

    Der Schwarzmarkt von Harare könnte das sein, was der Philosoph Achille Mbembe einen Ort „politischer Improvisation“ nennt: Vor aller Augen versteckt, sichtbar und unsichtbar zugleich, ist er ein Gegenentwurf (post-)kolonialer Gewaltverhältnisse. Er ist das Börsenparkett der Straße: gedämpfte Stimmen, verführerische Angebote, dubiose Blicke. Der Klang abgenutzter Geldscheine, rasend schnell durch die Finger geblättert.
    Diese Soundaufnahmen verschränkt der Künstler Masimba Hwati mit Radiomitschnitten aus der Zeit des Unabhängigkeitskriegs in Simbabwe von 1964 bis 1979. Für die Befreiung von der britischen Kolonialmacht spielte die Weitergabe von Informationen per Guerillaradio eine zentrale Rolle.
    Ein Hörstück über alternative Machtstrukturen, kollektive Selbstermächtigung, über Aufbegehren und Widerspenstigkeit.

    Masimba Hwati wurde in Mhondoro, Simbabwe, geboren. Sein künstlerischer Ansatz ist interdisziplinär, umfasst Sound, Video, Performance und bildnerische Ausdrucksmittel. Gemeinsam mit den beiden Künstlern Chikonzero Chazunguza und Gareth Nyandoro gestaltete er auf der 56. Biennale von Venedig den simbabwischen Pavillon.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Global
    Moderation: Thorsten Bednarz

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik und Neue Krimis

    Moderation: Ramona Westhof

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pastor Friedemann Magaard, Husum
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:40 Uhr   Alltag anders

    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Philosophin Barbara Schmitz im Gespräch mit Britta Bürger

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Neue Krimis: "Weil sie lügt" von Caroline Seibt

    Buchkritik: "Poller" von Ann Cotten

    Straßenkritik: "Von hier aus weiter" von Susann Pásztor

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Marie König

    Schalmei & Stromgitarre: Wie der Mittelalter-Rock entstand - Teil 5

    150 Jahre Bayreuth (4/4): Das Festspiel-Jubiläum in Dlf und Dlf Kultur
    Gespräch mit Rainer Pöllmann

    Album der Woche: Lido Pimienta mit "Caribenya"

    Neue Pop-Alben: Das muss man gehört haben...oder auch nicht

    Apsilon und sein neues Album "Glanz Null"

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Steffen Wurzel, Korrespondent im Deutschlandradio-Hauptstadtstudio
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    NSU-Dokumentationszentrum in Nürnberg - Unsichere Finanzierung
    Von Livia Hofmann

    "Geht doch!" - Das bürgernahe Servicezentrum von Villingen-Schwenningen
    Von Thomas Wagner

    Bettelverbot - Dortmund greift bei Außengastronomie durch
    Von Murat Koyuncu

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Popkultur-Wochentalk mit Diana Weis & Matthias Dell

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Was kommt nach dem Brat-Summer? Charli XCX' neues Album „Music, Fashion Film“

    Schalmei & Stromgitarre: Wie der Mittelalter-Rock entstand - Teil 5

    Neue Pop-Alben: Das muss man gehört haben...oder auch nicht

    Zurückgespult - die Woche in der Musik

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Christel Blanke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Kontrolle der Regierung -
    Wird die Informationsfreiheit abgeschafft?

    Moderation: Gerhard Schröder

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:30 Uhr

    Literatur

    Zwischen Abgrund und Idyll
    Das Landleben in der Gegenwartsliteratur
    Von Susanne von Schenck

    Warum spielen so viele zeitgenössische Romane auf dem Land? Da ist die Sehnsucht nach einem naturnahen Leben jenseits des Städtischen. Aber wie sieht das aus? Brauchen wir in der modernen Welt noch ein Landleben? Ist es nur noch eine romantische Vorstellung? Und ist das Dorf nicht auch ein Ort der sozialen Kontrolle? Wie kann ein Leben dort überhaupt noch aussehen?
    Romane suchen Antworten: Flurina Badel erzählt in „Nebelflüchtlinge“ vom Ausverkauf der Engadiner Bauernhäuser. In Katrin Zipses Roman „Moosland“ versucht eine junge Deutsche, auf einem isländischen Bauernhof Fuß zu fassen. Und Matthias Stührwoldt, Biobauer aus Schleswig-Holstein, zeichnet mit seinen Geschichten ein positives Landleben. Die besten Ideen kommen ihm beim Melken.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Klavierfestival Ruhr
    Konzerthaus Dortmund
    Aufzeichnung vom 02.06.2026

    Bohuslav Martinů
    Drei Tschechische Tänze H. 154

    Manuel de Falla
    Danza Espanola Nr. 2 und Nr. 1

    Karol Szymanowski
    Vier Polnische Tänze M60

    Franz Schubert:
    Sechzehn Deutsche Tänze D. 783

    Béla Bartók
    Rumänische Folkstänze Sz. 56

    Alberto Ginastera
    Danzas Argentinas Op. 2

    Frédéric Chopin
    Grande Valse brillante Op. 18
    Walzer Op. 34 Nr. 1 und Nr. 2
    Polonaise As-Dur Op. 53

    Johannes Brahms
    Walzer Op. 39 Nr. 3 und Nr. 15

    Astor Piazzolla
    Libertango

    Isaac Albéniz
    Tango aus: España, Op. 165

    Manuel de Falla
    Danza ritual del fuego

    Jan Lisiecki, Klavier

  • "Kinder, macht Neues! Neues!"
    Richard Wagners "Rienzi" bei den Bayreuther Festspielen 2026
    Von Volker Mertens

    „Kinder, macht Neues! Neues“. Wenn die „Rienzi“-Ouvertüre in diesem Jahr im Festspielhaus erklingt, folgt die Leitung der Aufforderung Richard Wagners und macht seit 125 Jahren - Neues. 1901 war es „Der Fliegende Holländer“, jetzt ist es Wagners dritte Oper, die erstmals im Programm erscheint. Warum hat es so lange gedauert, bis sie als festspielwürdig anerkannt wurde? Was ist das überhaupt für ein Werk, das heute so selten gespielt wird, im 19. Jahrhundert aber Wagners meist gespieltes war? Das von Gustav Mahler hochgelobt wurde wegen seiner Bühnenwirksamkeit und das er in Wien 27-mal dirigiert hat? Drei Themenbereiche sind ins Auge zu fassen, wenn man die Festspielwürdigkeit erörtern möchte: die Einschätzung Wagners selbst, das Fehlen einer Originalfassung und die Kontamination durch Adolf Hitler, dessen Lieblingsoper „Rienzi“ war.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage