Programm
Samstag, 18.07.2026
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00:00 Uhr
Nachrichten
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00:05 Uhr
Lange Nacht
"Das glücklichste Volk der Welt"
Eine Lange Nacht über Fremdheit und Nähe zwischen Ost- und Westdeutschland (1/2)
Von Sophie Müller vom Hofe und Andreas von Westphalen
Regie: die Autoren
(Wdh. v. 04.10.2025)
Teil 2 am 25.07.2026
Episode 1: Über das, was uns eint und das, was uns trennt
Unsere Zeitreise beginnen wir im Heute. Eine Generation nach 1989 fragen wir: Was trennt und was verbindet Ost- und Westdeutsche? Was bedeutet Zugehörigkeit? Wir entdecken Vorurteile, Zuschreibungen, Ausgrenzung und überraschende Gemeinsamkeiten.
Episode 2: Über das, was wir besitzen und was wir verlieren
Unsere Reise in die Jahre 1994 bis 2014 dreht sich um Besitz, Geld, Erbe, Schulden und Armut. Wie prägen sie Zugehörigkeit - in Familien, Generationen, Ost und West? Und warum erklären diese Bruchlinien mehr über Ost und West als alte Klischees?
Episode 3: Über den Riss in der Mitte
1990 - 1994: Die Crash-Jahre nach der Einheit - Ost und West prallen ungebremst aufeinander. Euphorie weicht Frust. Missverständnisse, Brüche, Jammer-Ossis vs. Besser-Wessis. Warum verwandelte sich das Glück des Mauerfalls in das Trauma der Einheit?Ostalgie verflogen, Fronten verhärtet, Klagen von allen Seiten: 35 Jahre nach der Einheit stellen sich alte Fragen neu. Warum fühlen sich viele Ostdeutsche bis heute nicht gesehen? Und warum gibt es so wenig echtes Verstehen zwischen Ost und West? „Das glücklichste Volk der Welt“ stellt sich diese Fragen in sieben Episoden - persönlich, politisch und historisch. Die ostdeutsche Radioautorin Sophie Müller vom Hofe und der westdeutsche Journalist Andreas von Westphalen graben sich durch Archive, sprechen mit Zeitzeug:innen und Expert:innen - und konfrontieren auch sich selbst mit blinden Flecken. Was sie dabei entdecken: Wie nah Geschichte rückt, wenn Menschen persönlich erzählen. Geforscht wird in Gesprächen, in Büchern, in der eigenen Erfahrung. So entsteht eine Reise durch das kollektive Gedächtnis - rückwärts von heute bis 1945. Jede Folge widmet sich einem zentralen Thema: Identität, Rechtsextremismus, Besitz, Widerstand, Heimat, Werte, Einheit. Erzählt wird in einer Mischung aus Reportage, Gesprächen, Sounddesign, wissenschaftlicher und literarischer Reflexion. Eine Sendung über Erinnerung, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und die Hoffnung, einander besser zu verstehen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Ettersberg, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Am 18. Juli sendet die Lange Nacht die ersten drei Episoden, am 25. Juli die Folgen vier bis sieben. Zeitgleich erscheinen sie als Podcast.
01:00 UhrNachrichten02:00 UhrNachrichten -
03:00 Uhr
Nachrichten
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03:05 Uhr
Tonart
Klassik reloaded
St. Jakobi-Kirche, Lübeck
Aufzeichnung vom 25.05.2026
"Ein feste Burg" - Musik aus dem alten Lübeck
Werke von Gregor Zuber, Franz Tunder, Thomas Baltzar, Nathanael Schnittelbach, Petrus Hasse, Nikolaus Adam Strungk und Nicolaus Bleyer
Europäisches Hanse-Ensemble
Leitung: Manfred Cordes
(Wdh. v. 28.06.2026) -
05:00 Uhr
Nachrichten
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05:05 Uhr
Aus den Archiven
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann
Vorgestellt von Isabella Kolar
Ingeborg Bachmann und ihr Werk
Von Hans Bender
Deutschlandfunk 1967
Paul Celans Herkunft
Groß geht der Verbannte
Von Dieter Schlesak
Deutschlandfunk 1984
Ingeborg Bachmann (1926 - 1973) gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie hat mit ihrer Lyrik, ihren Erzählungen, Hörspielen und Romanen die deutschsprachige Literatur nach 1945 geprägt wie wenige andere. Ebenso fesselnd sind ihre Person und ihre großen sprachmächtigen Briefwechsel.Es ist eine Liebesgeschichte, um die sich viele Legenden ranken: Ingeborg Bachmann und Paul Celan lernten sich als junge, noch unbekannte Lyriker im Frühling 1948 kennen, und ihre Beziehung, die immer wieder von Phasen des Rückzugs gezeichnet war, dauerte bis Anfang der Sechzigerjahre, als beide schon längst zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Nachkriegszeit zählten. Kaum jemand wusste von der Nähe der beiden, und sie hielten es auch in der Tat nie lange miteinander aus - zu unvereinbar der biografische Hintergrund, zu groß die gegenseitig zugefügten Verletzungen, zu sehr hatten sie ihr Leben der Dichtung verschrieben.
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06:00 Uhr
Nachrichten
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06:05 Uhr
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik
Moderation: Ute Welty06:20 Uhr Wort zum TageGuido Erbrich, Biederitz
Katholische Kirche06:30 UhrNachrichten06:40 Uhr Aus den Feuilletons07:00 UhrNachrichten07:30 UhrNachrichten07:40 Uhr Interview08:00 UhrNachrichten08:30 UhrNachrichten -
09:00 Uhr
Nachrichten
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09:05 Uhr
Im Gespräch
Flexibleres Arbeiten - Wochenarbeitszeit statt Acht-Stunden-Tag?
Gäste: Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja, Professorin für Arbeitssoziologie an der Georg-August-Universität Göttingen
- und Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft INSM
Moderation: Vladimir Balzer
Live mit Hörerinnen und Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.deDie Bundesregierung will das Arbeitszeitgesetz lockern: Statt einer Höchstarbeitszeit von acht Stunden täglich soll es eine Wochenarbeitszeit geben. Gewerkschaften und Sozialverbände sind dagegen, Arbeitgeber applaudieren. Was sagen unsere Hörerinnen und Hörer?
10:00 UhrNachrichten -
11:00 Uhr
Nachrichten
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11:05 Uhr
Lesart
Das politische Buch
Moderation: Christian Rabhansl
Jason Stanley: "Gefälschte Geschichte"
Martin Andree: "Vermessung der digitalen Welt"
"Der Untergang kann warten" - Pia Lamberty über Hoffnung in Krisenzeiten -
12:00 Uhr
Nachrichten
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12:05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...
Prof. Marina Münkler, Technische Universität Dresden
Moderation: Nicole Dittmer -
13:00 Uhr
Nachrichten
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13:05 Uhr
Breitband
Digitales Leben
Moderation: Vera Linß -
14:00 Uhr
Nachrichten
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14:05 Uhr
Rang 1
Das Theatermagazin
Moderation: André Mumot -
14:30 Uhr
Vollbild
Das Filmmagazin
Moderation: Susanne Burg
Als Helfen plötzlich politisch wurde: "23.000 Leben" über die Iuventa
Gespräch mit Oliver Ziegenbalg
Die Faszination Odyssee
Von Christian Berndt
Laura Tonke und das Abenteuer des Eigenen: Retrospektive im Kino Arsenal
Gespräch mit Anke Leweke
Toy Story 5: Der ewige Traum von lebendigen Spielzeugen
Von Anne Wollner
Die Serie "Lucky": Kann man seiner Herkunft entkommen?
Gespräch mit Jonathan Tropper
Wenn Liebe zum Machtspiel wird: "Dreams" von Michel Franco
Gespräch mit Patrick Heidmann
90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg im Film
Von Wolfgang Martin Hamdorf15:00 UhrNachrichten -
16:00 Uhr
Nachrichten
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16:05 Uhr
Echtzeit
Das Magazin für Lebensart
Moderation: Martin Böttcher
Urlaubsgefühle zu Hause
Wie erholt man sich zu Hause?
Gespräch mit Oliver Weigelt
Kleine Kulturgeschichte des Urlaubs
Von Matthias Finger
Ferien sind, wo Oma wohnt - Nicht-Urlaub von postmigrantischen Familien
Von Anne-Sophie Schmidt
Serie "Dieser Ort" (4): Björn und der Stechlinsee
Von Susann Schütz
Klassik drastisch #79: Georg Friedrich Händel
Von Axel Ranisch -
17:00 Uhr
Nachrichten
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17:05 Uhr
Studio 9 kompakt
Themen des Tages
Moderation: Nicole Dittmer -
17:30 Uhr
Tacheles
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18:00 Uhr
Nachrichten
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18:05 Uhr
Feature
Ein Rennen gegen die Zeit
Von Sebastian Friedrich und Gabriel Kuhn
Regie: Eva Solloch
Mit: Denise M’Baye
Ton und Technik: Markus Freund und Elke Steinort
NDR / SWR / Deutschlandfunk Kultur 2025
Länge: 53‘54
(Wdh. am 19.07.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk)
Rasende Autos, Männlichkeitsrituale, viel Geld und jede Menge Lärm. Und das in Zeiten des Klimawandels und steigender Gender-Sensibilität. Was ist so faszinierend an der Formel 1?Hunderttausende pilgern jedes Jahr zum Formel-1-Rennen im österreichischen Spielberg - trotz wachsender Kritik am Motorsport. Was fasziniert noch immer an dieser dröhnenden Inszenierung von Geschwindigkeit, Technik und Testosteron? Und was verrät diese Faszination über unsere Gegenwart?
Die Autoren Sebastian Friedrich und Gabriel Kuhn begeben sich ins Herz der Formel-1-Welt. Zwischen Bierbänken, Campingplätzen und brüllenden Boliden sprechen sie mit Fans, Sim-Racern und Anwohner*innen. Sie diskutieren Geschwindigkeitsrausch, Männlichkeitsrituale, Kommerz und Nostalgie, und sie fragen nach der Zukunft der Formel 1 in Zeiten der Klimakrise. Dabei begegnen sie einem kommunistischen Gemeinderat, der gemeinsam mit dem Schlossherrn von Spielberg an der Spitze des Widerstands gegen den Red Bull Ring steht, und der natürlich kaum Freunde unter den Formel-1-Fans hat.
Ein Radiofeature über eine Gesellschaft im Umbruch, die Sehnsucht nach einer neuen Petromaskulinität und nach dem alten Kapitalismus, als Erdöl, Geschwindigkeit und klassische Geschlechterrollen noch eine unhinterfragte ideologische Symbiose bildeten.
Sebastian Friedrich, geboren 1985 in Halle (Saale), lebt als Journalist und freier Autor in Hamburg. Er arbeitet zu Themen wie der Entwicklung des Kapitalismus, Arbeitsverhältnissen, der „Neuen Rechten“ und der AfD sowie zu Diskurs- und Klassenanalysen. Zu seinen Auszeichnungen gehören der CIVIS Medienpreis, der Deutsche Sozialpreis, der Willi-Bleicher-Preis, der Marler Medienpreis Menschenrechte und der Katholischen Medienpreis.
Gabriel Kuhn, geboren 1972, ist ein österreichischer Autor, Übersetzer und politischer Aktivist, der sich auf anarchistische Theorie, linke Politik und soziale Bewegungen konzentriert. Er lebt seit 2007 in Schweden. Zuletzt veröffentlichte er „Die Linke in Schweden“ (2021). -
19:00 Uhr
Nachrichten
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19:05 Uhr
Oper
Wiener Staatsoper
Aufzeichnung vom 11.04.2026
Alban Berg
Wozzeck
Oper in drei Akten und 15 Szenen
nach Georg Büchners "Woyzeck"
Wozzeck - Johannes-Martin Kränzle, Bariton
Tambourmajor - Dmitry Golovnin, Tenor
Hauptmann - Jörg Schneider, Tenor
Doktor - Dimitry Belosselskiy, Bass
Marie - Marlis Petersen, Sopran
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
Leitung: Franz Welser-Möst -
21:00 Uhr
Die besondere Aufnahme
"Wagners Opernkosmos"
Die Gesamtaufnahme des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter Marek Janowski
Wagner-Opern, konzertant aufgeführt und aufgenommen in der Berliner Philharmonie: eines der aufwendigsten Aufnahmeprojekte von Deutschlandfunk Kultur. Wir blicken zurück auf eine beglückende, aber auch aufreibende Gesamteinspielung. -
23:00 Uhr
Nachrichten
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23:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger
Toy Story 5: Der ewige Traum von lebendigen Spielzeugen
Von Anna Wollner
Das Provisorium lebt am längsten: Berühmte Zwischenlösungen (XI) Berlin
Gespräch mit Rainer Pöllmann
Widerstandsfähige Pilze: Arbeiten des sudanesischen Künstler Ahmed Isamaldin
Von Hannah El-Hitami23:50 Uhr KulturpresseschauWochenrückblick
