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Samstag, 11.07.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Aus Heimat und Sprache vertrieben
    Die Lange Nacht des Schreibens im Exil
    Von Sieglinde Geisel
    Regie: Beate Ziegs

    Mehr als 120 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht - ein trauriger Rekord. Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter ihnen kämpfen mit den gleichen existenziellen und bürokratischen Schwierigkeiten wie alle anderen. Zugleich befinden sie sich in einer besonderen Lage. Der Verlust der Sprache bedeutet für sie auch den Verlust ihres bisherigen Publikums. Und wer in seinem Land ein Literaturstar war, ist im Exilland oft völlig unbekannt. Hier ist er oder sie ein Außenseiter - doch gerade der Blick von außen kann für das Schreiben eine Ressource sein. Die Autorinnen und Autoren, die in dieser Langen Nacht ihre Geschichte erzählen, kommen aus Belarus, Russland, Iran, Syrien, Eritrea, der Türkei und dem Sudan. Sie leben in Deutschland. Während des Nationalsozialismus hat Deutschland eine halbe Million Menschen ins Exil gezwungen, heute ist es zu einem Zufluchtsort geworden für vertriebene Schriftsteller:innen aus aller Welt.

    01:00 Uhr  
    Nachrichten
    02:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Klassik reloaded
    Kammermusikfest Spannungen
    RWE Kraftwerk Heimbach
    Aufzeichnung vom 16.06.2026

    Joseph Haydn
    Trio für Klavier, Violine und Violoncello es-Moll, Hob.XV:31 („Jakobs Traum“)
    Andante cantabile
    Allegro
    Martin Helmchen, Klavier
    Antje Weithaas, Violine

    Olivier Messiaen
    „Thème et variations“ für Violine und Klavier
    Antje Weithaas, Violine
    Kiveli Dörken, Klavier

    Benjamin Britten
    „Lachrymae“ für Viola und Klavier, op. 48
    Barbara Buntrock, Viola
    Alexander Lonquich, Klavier

    George Enescu
    Oktett C-Dur für Streicher (vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli), op. 7

    John Storgårds, Violine
    Florian Donderer, Violine
    Christian Tetzlaff, Violine
    Antje Weithaas, Violine
    Jan Larsen, Viola
    Barbara Buntrock, Viola
    Tanja Tetzlaff, Violoncello
    Gustav Rivinius, Violoncello
    (Wdh. v. 21.06.2026)

  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Gustav Gründgens und die Nazis
    Er blieb in Deutschland
    Von Rudolph Ekkehart
    Deutschlandfunk 1968
    Vorgestellt von Isabella Kolar

    Als Schauspieler, Regisseur und Intendant war Gustaf Gründgens legendär. Sein Verhalten in der NS-Zeit ist umstritten. Auf Hamburgs Bühnen begann und endete seine Karriere. Er ist eine der prominentesten und kontrovers diskutiertesten Theater- und Filmpersönlichkeiten der Weimarer Republik. Am 22. Dezember 1899 geboren, ist er der deutsche Mephisto. Mehr als 350-mal spielt er den Teufel, der danach trachtet, Goethes verzweifelten Gelehrten in Versuchung zu führen. Es ist seine Paraderolle.

    In diesem Feature spricht Gründgens den Monolog aus „Hamlet“. Thema ist seine Ausbildung und seine ersten Engagements. Klaus Mann äußert sich über die Schauspielkunst von Gründgens. Es geht um die Funktion von Film und Theater für die Nationalsozialisten und deren Kontakte zu Gründgens. Sie hören ein Gespräch mit Emmy Göring-Sonnemann über Gründgens Verhältnis zu Hermann Göring. Thema ist auch Gründgens Eintreten für jüdische Mitbürger und Kollegen im Dritten Reich.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik

    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrer Hannes Langbein, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörerinnen und Hörern
    08 00 22 54 22 54
    gespraech@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Florian Felix Weyh

    Cora Schmidt-Ott: „Samuel P. Huntington“
    Politisches Denken im American Century
    Gespräch mit der Autorin

    Reinhard Mehring (Hg.): „Gespräch zwischen Partisanen“
    Carl Schmitt - Rolf Schroers Briefwechsel 1955-1980
    Rezensiert von Marko Martin

    Siegfried Weischenberg: „Schuld und Geheimnis“
    Bekenntnisse von Legenden in der deutsch-jüdischen Publizistik
    Rezensiert von Christian Schüle

    Felix Diergarten: „Herbert Blomstedt und die Kunst des Dirigierens“
    Gespräch mit dem Autor

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Digitales Leben

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin

    15:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    doku drops 13+14
    Zusammenstellung: Judith Geffert und Ingo Kottkamp
    Deutschlandfunk 2026
    (Wdh. am 12.07.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk)

    doku drops 13: Kollision
    Moderation: Judith Geffert
    Ton: Judith Geffert und die Autor*innen
    Länge: 25‘50

    Wenn zwei Galaxien kollidieren, prallen sie nicht wirklich aufeinander. Sie ordnen sich neu. Schwarze Löcher entstehen und um sie herum wirbeln neue Sterne. Und wenn Körper oder Weltanschauungen zusammenstoßen? Davon erzählen zwei neue Kurzdokus.

    Mit folgenden Kurzdokus:

    Touch-ID
    Von Sara Zarreh Hoshyari Khah
    Zu Besuch im Steinzeit-Museum. Eine 40.000 Jahre alte Skulptur! Mit einem ebenso alten Fingerabdruck darauf … Nur: Was macht dieser Mann daneben?

    100 Jahre nach der Kollision kommt der Papst oder: La Muerte de Antoni Gaudí
    Von Étienne Roeder
    Diese Kollision war plötzlich, unerwartet und tödlich: Auf dem Weg in die Sagrada Família stieß ihr Architekt mit einer Straßenbahn zusammen. Warum und warum gerade dann?

    Anschließend:

    doku drops 14: jung und alt
    Moderation: Ingo Kottkamp
    Ton: N.N. und die Autor*innen
    Länge: ca. 27'20

    Wie viel Kontakt haben wir mit Menschen, die wesentlich älter oder jünger sind als wir selbst und die nicht zur eigenen Familie gehören? Neue Kurzdokus erkunden die Welt jenseits der Generationenblase.

    Mit Kurzdokus von Malte Jaspersen und Melda Özsoy.

    „doku drops“ ist das monatliche Magazin für kurzes dokumentarisches Audio: „doku“. Und „drops“ steht für: süße Drops, saure Drops, Tropfen, die Wellen schlagen, Tränen der Freude, der Rührung oder der Wut, Mike drops, kleine Einheiten, die Teil eines größeren Ganzen sind. In der Nachfolge der Feature-Antenne stellen wir jeden Monat neue Kurzdokus vor: vielfältig, vielschichtig und mit viel Spaß produziert.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Oper

    Slowenisches Nationaltheater Maribor
    Aufzeichnung vom 23.05.2026

    Giuseppe Verdi
    "Un ballo in maschera" ("Ein Maskenball"), Melodramma in drei Akten
    Libretto: Antonio Somma nach einem Drama von Eugène Scribe

    Gustav III., König von Schweden - Max Jota, Tenor
    Renato, sein Sekretär - Luka Brajnik, Bariton
    Amelia, Renatos Gemahlin - Rebeka Lokar, Sopran
    Chor und Orchester des Slowenischen Nationaltheaters Maribor
    Musikalische Leitung: Valentin Egel

  • "Wagners Opernkosmos"
    Die Gesamtaufnahme des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter Marek Janowski

    Wagner-Opern, konzertant aufgeführt und aufgenommen in der Berliner Philharmonie: eines der aufwendigsten Aufnahmeprojekte von Deutschlandfunk Kultur. Wir blicken zurück auf eine beglückende, aber auch aufreibende Gesamteinspielung.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage