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Freitag, 26.06.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Listening in 75 attempts
    Von Emeka Ogboh
    Deutschlandfunk / Goethe-Institut 2026
    Länge: 50'00
    (Ursendung)

    Seit 75 Jahren betreibt das Goethe-Institut internationale Kulturarbeit. Dabei sind auch zahlreiche Publikationen mit Musik- und Soundscape-Aufnahmen entstanden. Der Künstler Emeka Ogboh präsentiert eine persönliche Auswahl.

    Den 75. Geburtstag des Goethe-Instituts feiert der Klangkünstler Emeka Ogboh nicht mit einer Retrospektive. Statt das Archiv der Kulturinstitution entlang einer linearen Zeitachse oder anhand ausgewählter Höhepunkte zu repräsentieren, begreift er das dokumentierte Material als ein verdichtetes Gefüge von Versuchen: Versuche, zuzuhören, zusammenzuarbeiten, zu übersetzen; Versuche, auf spezifische historische, kulturelle und politische Konstellationen zu antworten. Sie zeigen sich mit Klängen aus verschiedenen Jahrzehnten und Regionen in Strukturen von Gleichzeitigkeit, Überlagerung und Wiederholung.

    Emeka Ogboh, geboren 1977 in Nigeria, lebt als Klangkünstler in Berlin. In seinen Arbeiten erforscht er, wie sich individuelle und kollektive Erinnerungen in sinnliche Erfahrungen übertragen lassen.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Global
    Moderation: Elena Bavandpoori

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik und Neue Krimis
    Moderation: Dieter Kassel

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrerin Angelika Scholte-Reh, Grünewald
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:40 Uhr   Alltag anders

    Schulessen
    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    07:50 Uhr   Interview

    Wehrhafte Demokraten - Wie die Wissenschaft frei bleibt
    Gespräch mit Reint Gropp

    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ethnologe Christoph Antweiler im Gespräch mit Ulrike Timm

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Live aus Klagenfurt: Erste Favoriten beim Wettlesen um Bachmann-Preis
    Gespräch mit Andrea Gerk

    Reihe (5): Stories made in USA - Margaret Mitchell: "Gone with the wind"
    Von Carsten Hueck

    Buchkritik:
    "Briefe. Band I: 1956 - 1959" von Rolf Dieter Brinkmann
    Rezensiert von Maximilian Mengeringhaus

    Straßenkritik:
    "King of the North..." von Jeanne Theoharis
    Von Jule Hoffmann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Das etwas andere Jugend-Projekt: 10 Jahre Hangarmusik
    Gespräch mit Leila Weber

    Solo-Debüt von Alt-J-Frontmann: JJerome87 mit "The Canyon"
    Von Friederike Schröder

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - die Woche in der Musik
    Von Mike Herbstreuth

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prof. Claus Leggewie, Justus-Liebig-Universität Gießen
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    Identität jenseits der Heimat: Der Hebräische Salon in Berlin
    Von Igal Avidan

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Ingrid Wenzel

    Popkultur-Wochentalk mit Caren Miesenberger & Kristoffer Cornils

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Das Hören der Anderen: Neue Ausgabe von "Das Wetter"
    Gespräch mit Sascha Ehlert

    Solo-Debüt von Alt-J-Frontmann: JJerome87 mit "The Canyon"
    Von Friederike Schröder

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - die Woche in der Musik
    Von Mike Herbstreuth

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Juna Grossmann

  • 19:30 Uhr

    Literatur

    250 Jahre USA: Traumland oder Trugbild
    US Immigrant:innen schreiben über den amerikanischen Traum

    Fragen von Identität und Zugehörigkeit in Romanen von Autoren in Los Angeles, die aus Asien oder Mittel- und Südamerika zugewandert sind.

    Wie leben Immigrantinnen und Immigranten den amerikanischen Traum, wenn er nicht einmal der eigene ist, sondern der der Eltern, die sie in die USA gebracht haben? Wenn sich die Hoffnung auf ein besseres Leben als Illusion entpuppt und die US-Regierung Stimmung gegen Einwanderer macht? Wenn man immer mit einem Bein in der Kultur der Herkunft steht, mit dem anderen in der des Neuanfangs und niemals festen Boden unter die Füße bekommt? US-Literatur von Einwanderer:innen stellt sich seit Jahrzehnten diesen Fragen. Im Gespräch mit Reyna Grande aus Mexiko und Melissa Chadburn, deren Familie von den Philippinen kommt, erfahren wir, wie dieser Mythos ihr Leben und Schreiben bestimmt. 

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Live aus der Philharmonie Berlin

    Lili Boulanger
    "Vieille prière bouddhique" für Chor mit Tenorsolo und Orchester

    Gabriel Fauré
    Pavane für Chor und Orchester

    Claude Debussy
    "Clair de lune" (Bearbeitung für Orchester: André Caplet)

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    "Ein Sommernachtstraum" für Soli, Sprecherin, Frauenchor und Orchester

    Katja Riemann, Sprecherin
    Mari Eriksmoen, Sopran
    Patricia Nolz, Mezzosopran
    Joohoon Shin, Tenor
    Rundfunkchor Berlin
    Choreinstudierung: Ines Kaun

    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Dalia Stasevska

  • "Das Fehlläuten der Nachtglocke“
    Hans Werner Henzes Funkopern
    Von Egbert Hiller

    Vor über 70 Jahren kreierte Hans Werner Henze mit der Funkoper eine ganz neue Ausdrucksform. Mit ihr spiegelte der Komponist indirekt gesellschaftliche Zustände in der jungen Bundesrepublik Deutschland. Henze empfand tiefes Unbehagen an der Verdrängung der NS-Verbrechen, was in „Ein Landarzt“ nach Franz Kafka von 1951 eindringlich zur Geltung kam. Albtraumartig verknüpfte er darin in abstrakter Entgrenzung Opfer- und Täter-Perspektiven und seelische Nöte. Zum Schlüsselsatz gerät Kafkas Metapher „Einmal dem Fehlläuten der Nachtglocke gefolgt, es ist niemals gutzumachen“. Zwei Jahre später entstand Henzes zweite Funkoper „Das Ende einer Welt“ auf einen Text von Wolfgang Hildesheimer. Obwohl sie sich als bissige Gesellschaftssatire inhaltlich und musikalisch von „Ein Landarzt“ stark unterscheidet, sah Henze zwischen beiden Werken innere Verbindungen - vor allem im Sinne eines, wie er es nannte, „Zustands des von allen guten Geistern Verlassenen“.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Charlotte Oelschlegel