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Samstag, 23.05.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Männerfantasie oder Emanzipationsgeschichte?
    Eine Lange Nacht über Frauen und Autos
    Von Hanna Steger und Eva-Maria Baumeister
    Regie: Hanna Steger

    Eine Truckerin, die sich mit Humor und Selbstbewusstsein in der männerdominierten Welt der Rastplätze behauptet. Ein Car-Wash-Girl, das von seiner Leidenschaft für Autos erzählt - und davon, wie die Arbeit unter den Blicken der Männer ihr Selbstbild prägt. Frauen mit Fahrangst, die in einer Fahrschule „von Frauen für Frauen“ das Steuer - und die Kontrolle - zurückgewinnen. Diese Lange Nacht fragt: Was erzählt die Beziehung von Frauen und Autos - eine Emanzipationsgeschichte oder die zähe Fortschreibung einer Männerfantasie? 1927 umrundete Clärenore Stinnes als erste Frau die Welt im Auto - zu einer Zeit, als Frauen oft nicht mal Verträge unterschreiben durften. Und heute? Sind Frauen im Auto schlechter geschützt als Männer, weil Crashtests weiterhin am „durchschnittlichen Mann“ durchgeführt werden. Die Forscherin Astrid Linder hat mit „Eva“ einen weiblichen Crashtest-Dummy entwickelt - der besseren Schutz bieten würde, aber ungenutzt bleibt. Zwischen den großen feministischen Debatten und dem ganz normalen Fahrerinnenalltag: Wem gehört die Straße - und wessen Geschichten werden erzählt?

    01:00 Uhr  
    Nachrichten
    02:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Klassik reloaded

    Berliner Klavierfestival
    Konzerthaus Berlin
    Aufzeichnung vom 29.04.2026

    Joseph Haydn
    Sonate D-Dur

    Frank Zappa
    "Ruth Is Sleeping"

    Stefan Wolpe
    Passacaglia

    John Oswald
    "Tip"

    Nikolai Medtner
    Improvisation op. 31 Nr. 1
    Danza festiva op. 38 Nr. 3

    Sergej Rachmaninow
    "Études-Tableau" op. 39 Nr. 5
    Sonate Nr. 2 b-Moll op. 36

    Marc-André Hamelin, Klavier
    (Wdh. v. 08.05.2026)

  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Rentner in Deutschland - Wir Alten leben zu lange
    Von Traute Hellberg
    Deutschlandfunk 1977
    Vorgestellt von Isabella Kolar

    Die Satire sieht es so: "Kennen Sie das auch? Sie sind erst 65 und müssen Tag für Tag spazieren gehen, an fremden Stränden sinnlos singen und tanzen und machen trotzdem gute Miene zum bösen Spiel?" Debatten über Renten, Rentenreformen und die Versorgung alter Menschen gab es schon immer. Doch die Meinung, dass die alten Menschen doch recht lange leben und dass das doch ein Problem darstelle, ist noch nicht so alt. Ist der alte Mensch ein Mensch oder ein Problem? Anhand von statistischen Daten zur Lage der Rentner in der BRD und DDR, den Sozialleistungen und der Rentenhöhe versucht die Autorin dieses Features, dies herauszufinden - gelegentlich auch mit einem Augenzwinkern.

    Rentner in Deutschland werden im statistischen Mittel immer älter, was zu einem deutlichen Anstieg der Lebenserwartung führt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Menschen „zu alt“ im Sinne einer Last sind, sondern vielmehr, dass die Dauer des Rentenbezugs zunimmt, was das Rentensystem vor Herausforderungen stellt. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes von 2025: Im Jahr 2035 wird vermutlich jeder vierte Mensch in Deutschland älter als 67 Jahre alt sein. Momentan ist es jede fünfte Person.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Dieter Kassel

    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Michael Kinnen, Berlin
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Psychotherapie - Wer braucht sie? Wer bekommt sie?

    Gäste: Prof. Dr. med. Katarina Stengler, Direktorin des Zentrums für Seelische Gesundheit, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
    - und Carmen Eger, tiefenpsychologisch fundierte Kinder und Jugendlichenpsychotherapeutin

    Moderation: Katrin Heise

    Live mit Hörerinnen und Hörern
    08 00 22 54 22 54
    gespraech@deutschlandfunkkultur.de

    Psychische Erkrankungen nehmen zu, doch viele Betroffene warten monatelang auf einen Therapieplatz. Gleichzeitig sorgen geplante Kürzungen bei Psychotherapeuten für Kritik. Wer erhält rechtzeitig Unterstützung - und wer bleibt trotz dringenden Bedarfs ohne Behandlung? Und wie wäre eine Versorgung besser zu regeln?

    10:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Wie verhindert man Kriege? Politische Sachbücher über Vergangenheit und Zukunft
    Moderation: Christian Rabhansl

    Florence Gaub: "Szenario. Die Zukunft steht auf dem Spiel"
    Gespräch mit der Politikwissenschafterin und Militärstrategin

    Buchkritik:
    "Als Opa Hitler die Hand schüttelte" von Dagmar Knigge und Lutz Kinkel
    Rezensiert von Alexander Moritz

    Buchkritik:
    "Katechon. Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart" von Volker Weiß
    Rezensiert von Catherine Newmark

    Wie steht es um die Grundrechte in der Bundesrepublik?
    Gespräch mit Athena Möller, Redaktionsmitglied des "Grundrechte-Reports 2026"

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prof. Dr. Hedwig Richter, Bundeswehr-Universität
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Digitales Leben
    Moderation: Martin Böttcher

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Janis El-Bira

    Ist Theater noch relevant und wenn ja, weshalb? Ein Streitgespräch
    Gespräch mit Dr. Simon Strauß

    Die geniale Stelle: Julia Riedler über Pollesch-Abend

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Live von den 79. Internationalen Filmfestspielen in Cannes
    Moderation: Susanne Burg

    12 Tage Cannes - eine Bilanz
    Gespräch mit Anke Leweke

    "Das geträumte Abenteuer“: Eine Archäologin gerät in die Unterwelt Europas
    Gespräch mit Valeska Grisebach

    Cannes 2026: Wohin steuert die Filmindustrie?
    Gespräch mit Patrick Wellinski

    “Everytime“: Trauerarbeit und brüchige Erinnerung im Alltag
    Gespräch mit Sandra Wollner

    Heilige Ikonen des Pop: "Mother Mary“
    Gespräch mit David Lowery

    15:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Moderaton: Mandy Schielke

    Gartenschönheiten und Zukunftsperspektiven- Glückssuche im Grünen

    Royals, Rosen und neue Opulenz: Die Trends der Chelsea Flower Show
    Gespräch mit Ina Sperl

    Die Schönheit im Kraut - Über die botanische Malerin Sylvia Peter
    Von Rosi Füglein

    Land-Fluencer-Boom in China
    Gespräch mit Marie von Mallinckrodt

    Mein Abend als Veilchen - Blumen in der Sommermode 2026
    Von Matthias Finger

    Paare und Geld (1) - Julia und Gustavo
    Von Sonja Heizmann

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Ute Welty

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Eingraviert
    Christin, ihr Tattoostudio und der Krebs
    Von Gülseren Sengezer
    Regie: die Autorin
    Ton: Michael Kube
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 54‘19
    (Ursendung)
    (Wdh. am 24.05.2026, Deutschlandfunk, 20.05 Uhr)

    In Christins Tattoostudio werden Lebens-, Leidens- und Verlustgeschichten auf die Haut graviert. Die Chefin bietet allen einen sicheren Ort. Doch als der Krebs kommt, braucht Christin selbst Hilfe.

    In Christins Tattoostudio erzählen Menschen unterschiedlichsten Alters Lebensgeschichten mit Bildern auf ihrer Haut. Porträts der eigenen Kinder handeln von Verbundenheit, ein weinendes Auge macht den Schmerz über eigene Versäumnisse sichtbar. Mit der richtigen Mischung aus Empathie, Fröhlichkeit und professioneller Distanz geben Christin und ihr Team diesen Geschichten Raum und ihren Kunden ein kleines Zuhause. Als dann der Krebs kommt und ihr eigenes Fundament ins Wanken gerät, geht auch Christin in Kontakt und erzählt ihre Geschichte.

    Gülseren Sengezer ist eine deutsch-kurdische Journalistin und Filmemacherin. 1974 in Dersim/Tunceli (Türkei) geboren, kam sie als 6-Jährige mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie erhielt unter anderem den Bremer Fernsehpreis 2023 für ihre SWR-Dokumentation „Feuerkinder - Über Leben nach der Katastrophe“ sowie 2018 den Preis für den besten nationalen Dokumentarfilm beim Västerås Filmfestival für „Kindertransports to Sweden“ („Dem Leben entgegen“). Ihr Radiodebüt hatte sie 2022 mit „Das ist meine Geschichte. Uns gibt es!“ In der Reihe Voice Versa bei Deutschlandfunk Kultur.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Oper

    Aalto Theater, Essen
    Aufzeichnung vom 18.03.2026

    Elfrida Andrée
    "Die Fritjof-Saga"
    Oper in drei Akten (szenische Uraufführung)
    Libretto: Selma Lagerlöf nach dem Versepos von Esaias Tegnér

    Ingeborg - Ann-Kathrin Niemczyk, Sopran
    Fritjof - Mirko Roschkowski, Tenor
    König Helge - Friedemann Röhling, Bass
    Guatemi - Deirdre Angenent, Mezzosopran
    König Ring - Andreas Hermann, Tenor
    Hilding - Baurzhan Anderszhanov, Bass
    Björn - Petro Ostapenko, Bariton
    Eine alte Frau - Almerija Delic, Mezzosopran
    Erste Frau - Liliana de Sousa, Mezzosopran
    Zweite Frau - Elena Sverdiolaitë, Sopran
    Dritte Frau - Idil Kutay, Sopran
    Essener Philharmoniker
    Musikalische Leitung: Wolfram-Maria Märtig

    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2026

    Liebe, Kampf und Magie: Wikingerlegende erstmals auf der Opernbühne.

  • Joep Beving
    "Piano music"

    Michael von Krücker, Klavier

    Produktion: Deutschlandfunk Kultur / etcetera 2026

    In der Stille liegt die Kraft - die Musik von Joep Beving ist meditativ mit einem Hang zur Melancholie. "Einfache Musik für komplexe Gefühle", so beschreibt sie der Niederländer selbst.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Die Palmen in Cannes sind verliehen
    Gespräch mit Patrick Wellinski

    Nach Protesten:"Wunde Stadt“ von Kevin Rittberger wird in Magdeburg uraufgeführt
    Gespräch mit Georg Kasch

    Biennale-Vorgeschmack: "Pfingstspiel“ von Florentina Holzinger in Wien
    Gespräch mit Wiebke Hüster