Programm
Samstag, 02.05.2026
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00:00 Uhr
Nachrichten
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00:05 Uhr
Lange Nacht
Künstlerischer Traum und irdischer Spielplan
Eine Lange Nacht über das Theatermachen
Von Horst Konietzny
Regie: der Autor
Teil 1: Staatstheater Nürnberg, Theater Bremen, Theater Essen
Teil 2: Staatstheater Hannover, D’Haus Düsseldorf, Thalia Theater Hamburg, Kammerspiele München, Theaterakademie August Everding München
Teil 3: Residenztheater München, Theater Köln, Schauspiel Magdeburg, Festival Osten Bitterfeld, Berliner Ensemble
Mitwirkende:
Aljoscha Begrich, Barbara Mundel, Bastian Lomsché, Bernd Stegemann, Caroline Stolz, Carsten Brosda, Chris Balme, Clara Weyde, Claudia Schmitz, Clemens Leander, Ilja Mirsky, Jan Großfeld, Katharina Thalbach, Kay Voges, Lena Brasch, Lene Grösch, Moritz Treuenfels, Oliver Reese, Paul Herwig, Selen Kara, Sofie Gross, Sonja Anders, Stefan Blaeske, Vasco Boenisch, Wilfried Schulz und viele andere.In einer medial überfüllten Gegenwart stellt sich eine alte Frage neu: Welche Rolle spielt das Theater heute und welche kann es noch spielen? Diese Lange Nacht folgt keinem Spielplan und keinem Feuilleton. Sie beginnt mit einer Begegnung und setzt sich fort nach der Logik eines Dominospieles. Von einer Theaterpersönlichkeit zur nächsten, wie ein heimlicher Staffellauf hinter den Kulissen. Horst Konietzny folgt dieser Spur quer durch die Landschaft des deutschen Schauspieltheaters: vom Schauspiel Nürnberg über das Theater Bremen, zum Schauspiel Essen, dann nach Hannover. Vom Schauspiel Köln, zum Theater Magdeburg hin zum Festival Osten in Bitterfeld. Weiter zum Berliner Ensemble, den Münchner Kammerspielen und so fort. So entsteht ein vielgestaltiger Gang durch Probenräume, Kantinen, Zuschauerräume und innere Landschaften. Eine Reise, erzählt aus der Perspektive derer, die Theater machen. Im Zentrum steht ein Spannungsfeld: der innere Kreis der Sehnsucht nach dem „guten Theater“, als utopischem Ort, als Möglichkeitsraum, als Gegenwelt, und der äußere Kreis einer Realität, die geprägt ist von Erwartungsdruck, medialer Beschleunigung und den Gesetzen der Aufmerksamkeitsökonomie. Zwei Systeme, die einander berühren, reiben, manchmal widersprechen. Zwischen Ideal und Institution, Traum und Betrieb, fragt diese Lange Nacht nach der künstlerischen Wirksamkeit des Theaters und erkundet dessen Zukunft.
01:00 UhrNachrichten02:00 UhrNachrichten -
03:00 Uhr
Nachrichten
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03:05 Uhr
Tonart
Klassik reloaded
Deutscher Musikwettbewerb 2026
Abschlusskonzerte
Aula der Universität Bonn
Aufzeichnung vom 27./28.03.2026
Sofia Gubaidulina
Kadenz für Bajan solo
aus: "Under the Sign of Scorpio" (Im Zeichen des Skorpions) für Bajan und Orchester
Ronja Mirandolina Ramisch, Akkordeon
Antonín Dvorák
Allegro moderato, aus Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106
Nerida Quartett
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Joscha Kremsler, Klarinette
Beethoven Orchester Bonn
Leitung: Roland Kluttig
Mélanie Bonis
"Le chat sur le toit". Lied für Sopran und Klavier op. 93/1
Kathleen Tagg
Nr. 2 "Wedding", aus "Three Songs for Soprano and Piano"
George Gershwin
"Lorelei" für Sopran und Klavier, aus dem Musical "Pardon My English"
Lana Sophie Westendorf, Sopran
Federica Stevanato, Klavier
Antonín Dvořák
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Constantin Heise, Violoncello
Beethoven Orchester Bonn
Leitung: Roland Kluttig
(Wdh. v. 02.05.2026) -
05:00 Uhr
Nachrichten
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05:05 Uhr
Aus den Archiven
Historischer Machtwechsel in der Bundesrepublik
Schmidt geht, Kohl kommt - Das konstruktive Misstrauensvotum 1982
O-Ton-Collage zusammengestellt von Isabella Kolar
Das konstruktive Misstrauensvotum am 01.10.1982 war ein Wendepunkt in der deutschen Politik, bei dem Helmut Kohl (CDU) den amtierenden Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) stürzte. Es war das erste und bislang einzige Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass ein Kanzlerwechsel auf diese Weise vollzogen wurde, eingeleitet durch den Bruch der sozialliberalen Koalition.Zehn Jahre nach dem ersten gescheiterten Versuch - damals gegen Bundeskanzler Willy Brandt - unternimmt die Opposition wieder einen Versuch, den amtierenden Bundeskanzler abzulösen. 1982 gerät erneut eine sozialliberale Koalition in die Kritik, da es Bundeskanzler Helmut Schmidt nicht gelingt, die Differenzen in der eigenen Partei und zwischen den Regierungspartnern SPD und FDP beizulegen. Vor allem die angespannte wirtschaftliche Lage sowie der NATO-Doppelbeschluss, der die Atompolitik betrifft, sorgen für politischen Zündstoff. Steigende Arbeitslosigkeit und der immer weiter kletternde Ölpreis setzen die Regierung zusätzlich unter Druck. Der Bruch der Regierung wird in der Folge immer wahrscheinlicher. Als am 17.09.1982 alle vier FDP-Bundesminister zurücktreten, ist die Koalition endgültig zerrüttet. Um weiterhin regieren zu können, planen die Liberalen eine Regierung mit der Union, die mithilfe eines konstruktiven Misstrauensvotums an die Macht gelangen soll. Anders als zehn Jahre zuvor gelingt das Vorhaben. So wird Helmut Kohl erster und bisher einziger Bundeskanzler, der durch ein Misstrauensvotum ins Amt gelangt.
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06:00 Uhr
Nachrichten
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06:05 Uhr
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik
Moderation: Ute Welty06:20 Uhr Wort zum TageEvamaria Bohle, Berlin
Evangelische Kirche06:30 UhrNachrichten06:40 Uhr Aus den Feuilletons07:00 UhrNachrichten07:30 UhrNachrichten07:40 Uhr Interview08:00 UhrNachrichten08:30 UhrNachrichten -
09:00 Uhr
Nachrichten
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09:05 Uhr
Im Gespräch
Ein Jahr Merz-Regierung - Eine Zwischenbilanz
Gäste:
Friedrike Sittler, Leiterin Deutschlandradio Hauptstadtstudio
und
Prof. Christian Stecker, Politikwissenschaftler an der TU Darmstadt
Moderation: Katrin Heise
Live mit Hörerinnen und Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.deAm 6. Mai ist die Bundesregierung unter Kanzler Merz ein Jahr im Amt. Gestartet ist Schwarz-Rot mit hehren Reformversprechen. Wir ziehen Bilanz, gemeinsam mit unseren Studiogästen und unseren Hörerinnen und Hörern.
10:00 UhrNachrichten -
11:00 Uhr
Nachrichten
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11:05 Uhr
Lesart
Das politische Buch
Moderation: Christian Rabhansl
Klima, Krieg und Klitoris: Handbücher für alle Lebenslagen
Mandy Mangler: “Don't miss the Clitoris. Eine Bedienungsanleitung"
Rezensiert von Kim Kindermann
Bruno Preisendörfer: "Schlagworte, die Geschichte machen"
Rezensiert von Maike Albath
Rachele De Caro: "Smartphone-los. Die Rückeroberung des Augenblicks“
Rezensiert von Catherine Newmark
Ursula Schröder: "Schutz in Krisenzeiten" -
12:00 Uhr
Nachrichten
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12:05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...
Yasmine M'Barek, Journalistin
Moderation: Julius Stucke -
13:00 Uhr
Nachrichten
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13:05 Uhr
Breitband
Digitales Leben
Moderation: Vera Linß
Signal-Phishing: Warum Benutzerfreundlichkeit offizielle IT sicherer macht
Gespräch mit Hagen Terschüren
AI am Arbeitsplatz: Forscher*innen machen Vertrauen in KI messbar
Gespräch mit Tobias Feldmann-Wüstefeld
DIY-Laptops: Was hinter dem Cyberdeck-Trend steckt
Gespräch mit Aida Baghernejad -
14:00 Uhr
Nachrichten
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14:05 Uhr
Rang 1
Das Theatermagazin
Moderation: Janis El-Bira
"On the right Side": Sharon Dodua Otoo stellt beim Theatertreffen Debütstück vor
Gespräch mit Sharon Dodua Otoo
Die kanadische Theaterszene: Gastland beim Heidelberger Stückemarkt
Von Marie-Dominique Wetzel
Die geniale Stelle: Gerhild Steinbuch über Rasche-Inszenierung in Wien -
14:30 Uhr
Vollbild
Das Filmmagazin
Moderation: Susanne Burg
Wenn die Vergangenheit anklopft: Das Demenzdrama "Der Verlorene Mann"
Gespräch mit Dagmar Manzel
Wenn Helfen schadet: "Nachbeben“ und der Preis medizinischer Entscheidungen
Gespräch mit Zinnini Elkington
Hermann Göring als Populist: Vanderbilts Blick auf die NS-Prozesse in "Nürnberg"
Gespräch mit Patrick Wellinski
Zwischen Fakt und Fiktion: Was Filme aus wahren Geschichten machen
Gespräch mit Wolfgang Wissler
Warum Filme nach wahren Begebenheiten gerade Hochkonjunktur haben
Von Christian Berndt
Nach einer wahren Erfahrung: Freiheit und Verlust in "Love Me Tender"
Gespräch mit Vicky Krieps15:00 UhrNachrichten -
16:00 Uhr
Nachrichten
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16:05 Uhr
Echtzeit
Das Magazin für Lebensart
Moderation: Martin Böttcher
Putzig - Unterwegs in den Grenzbereichen des Niedlichen
Tierische Social Media Sweeties - was an Capybaras so faszinierend ist
Gespräch mit Marcel Stawingowa
"Hey, Süße" - Mausig-sein & Cuteness als verbaler safe space nicht nur der GenZ
Von Marcel Stawinoga
"Hey, Süße" - Mausig-sein & Cuteness als verbaler safe space nicht nur der GenZ
Von Marilena Berends
Live on Tape:
Lange belächelt, endlich putzig - wie Sächsisch weniger schamvoll wird
Gespräch mit Katharina Kühn
Mit dem Boot zum Dinner - Heim-Restaurants in Schweden
Von Christian Stichler
Paare und Geld - Marie-Antoinette und Kevin
Von Sonja Heizmann -
17:00 Uhr
Nachrichten
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17:05 Uhr
Studio 9 kompakt
Themen des Tages
Moderation: Julius Stucke -
17:30 Uhr
Tacheles
Correctiv-Journalist Bensmann
Was bleibt vom „Geheimplan gegen Deutschland"?
Moderation: Nils SchniederjannVor zwei Jahren löste eine Recherche von Correctiv eine Protestbewegung gegen Rechtsextremismus aus. Doch jetzt gerät die Recherche - zumindest in Teilen - vor Gerichten ins Wanken. Was bleibt von der Recherche? Und wie hat sie die AfD verändert?
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18:00 Uhr
Nachrichten
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18:05 Uhr
Feature
Prinzenbad
Eine Saison im Berliner Wasserdorf
Von Ralf Bei der Kellen
Regie und Ton: der Autor
Deutschlandfunk 2026
Länge: 54‘40
(Wdh. am 03.05.2026, Dlf, 20.05 Uhr)
Das Prinzenbad in Berlin-Kreuzberg ist das vermutlich bekannteste Freibad Deutschlands. Unser Autor Ralf Bei der Kellen ist seit Jahren Stammgast. Eine komplette Sommersaison lang hat er andere Stammgäste begleitet: Lebensgeschichten am Beckenrand.Es beginnt mit dem ersten Anbaden im Mai. Und endet im Oktober, wo nur noch die Hartgesottenen dabei sind. In diesen sechs Monaten ergeben sich die Begegnungen wie von selbst. A. kommt jeden Tag nach der Arbeit noch kurz rein; B. bringt die Arbeit mit und sitzt mit Laptop am Beckenrand. C. wohnt nur einen Steinwurf entfernt, D. pilgert seit Jahren aus dem Oderbruch in „ihr“ Prinzenbad. Zwischendurch wird mit einigen Klischees aufgeräumt, die über das angeblich berüchtigte „Sommerbad Kreuzberg“ über Berlin hinaus zu hören sind. Szenen und Geschichten aus einem Dorf mitten in der Stadt.
Ralf Bei der Kellen, Jahrgang 1970, geboren und aufgewachsen in Bramsche, kam vom Unifunk Osnabrück als freier Autor zum Deutschlandradio Kultur, wo er seit 2001 Mitarbeiter der Redaktion Religion und Gesellschaft ist. Autor von Features zum Thema Hausbesetzung, Geschichte der Gartenstadt, Damenkapellen, Hörerbeteiligung im Rundfunk, Punks im Alter. Seit 2017 Moderator des „Sonntagsrätsels“ beim Deutschlandfunk Kultur. -
19:00 Uhr
Nachrichten
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19:05 Uhr
Oper
Metropolitan Opera New York
Aufzeichnung vom 25.04.2026
Vincenzo Bellini
"La Sonnambula“, Melodramma in zwei Akten
Libretto: Fellice Romani
Amina - Nadine Sierra, Sopran
Lisa - Sydney Mancasola, Sopran
Elvino - Xabier Anduaga, Tenor
Rodolfo - Alexander Vinogradov, Bass
Chor und Orchester der MET
Leitung: Riccardo Frizza -
22:00 Uhr
Die besondere Aufnahme
Georg Philipp Telemann
Kantate „Auf Christenheit! Begeh ein Freudenfest“, TVWV 12:1a/b
Serenade „Deutschland grünt und blüht im Friede“, TVWV 12:1c (Auszüge)
Hanna Herfurtner, Elvira Bill, Georg Poplutz, Thomas Bonni, u.a
Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens
Deutschlandfunk / cpo 2025
1716 wird mit Erzherzog Leopold Johanndas erste Kind Kaiser Karls VI. und Erzherzogin Elisabeth Christines geboren. Zu diesem Ereignis werden in Wien und im ganzen Reichsgebiet zwischen Mittelmeer und Nordsee aufwändige Kompositionen in Auftrag gegeben. Für die Freudefeier in der kaiserlichen Krönungsstadt Frankfurt hat Georg Philipp Telemann gleich zwei besonders üppig besetzte Werke komponiert, die bis nach Wien aufhorchen lassen sollen. -
23:00 Uhr
Nachrichten
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23:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke
Bremerhaven bringt "Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold auf die Bühne
Gespräch mit Uwe Friedrich23:50 Uhr KulturpresseschauWochenrückblick
Von Lotta Wieden
