Programm
Samstag, 18.04.2026
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Lange Nacht
Keine Angst vor Gedichten!
Eine Lange Nacht über Tomas Tranströmer und die Poesie
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor
(Wdh. v. 06./07.05.2023)Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer (1931 - 2015) zählt zu den renommiertesten Lyrikern Europas und hat Schriftsteller von Lars Gustafsson bis zu Joseph Brodsky beeinflusst. 2011 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Tranströmers Gedichte verbinden existenzielle Tiefe mit verblüffender Einfachheit. Sie beginnen oft in schlichten Alltagssituationen, beim Zeitunglesen oder Busfahren. Dann schlägt der lapidare Einstieg innerhalb weniger Zeilen in Erstaunliches um. „So wie bei Tomas Tranströmer Dichtung entsteht, stehen wir vor dem alten Wunder: Worte werden etwas Reales, werden Dinge, Substanz, Wirklichkeit“, schreibt Lars Gustafsson.
Poesie hat es heutzutage nicht leicht und gilt als eher unverständlich und abgehoben. Deshalb widmet sich die Lange Nacht zugleich mit dem Portrait Tranströmers der Frage, was es mit der konzentriertesten Form von Literatur auf sich hat. Warum die Alltagssprache verlassen und die Welt in einer ungewohnten Bildersprache erforschen und zum Klingen bringen? Wie lässt sich der Weg zur Lyrik leichter machen?01:00 UhrNachrichten02:00 UhrNachrichten -
03:00 Uhr
Nachrichten
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03:05 Uhr
Tonart
Klassik reloaded
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05:00 Uhr
Nachrichten
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05:05 Uhr
Aus den Archiven
Perestrojka
Gorbatschow und die sowjetische Wende
Von Michaela Riese
Deutschlandfunk 1995
Vorgestellt von Isabella Kolar
Als Michail Gorbatschow am 11. März 1985 das Amt des Generalsekretärs des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion antrat, tat er dies mit der Intention, das System grundlegend zu reformieren. Bereits im April 1985 - vor etwa 40 Jahren also - verkündete er sein Programm "Perestrojka" - was so viel wie Umgestaltung bedeutet. Gorbatschow wollte die innerparteilichen Verkrustungen, den Machtmissbrauch und die Korruption beseitigen. Sein Ziel war dabei nicht die Abschaffung des Sozialismus, sondern eine Beendigung der "Zeit der Stagnation".Glasnost und Perestroika beschreiben die Zielrichtung der Reformen des späteren Friedensnobelpreisträgers Gorbatschow. Er reagiert damit auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme sowie die Unzufriedenheit der Menschen. Andere kommunistisch regierte Staaten in Osteuropa folgen dem Vorbild der Sowjetunion. Das SED-Regime in der DDR lehnt Reformen ab. Die 1960er- und 1970er-Jahre waren von einem Mix aus Entspannung und dem Ausbau des Imperiums geprägt gewesen. Mit der „Perestrojka“ von Michail Gorbatschow scheiterte 1991 der letzte Reformversuch in der Sowjetunion - und endete mit dem Sturz des Systems.
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06:00 Uhr
Nachrichten
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06:05 Uhr
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik
Moderation: Ute Welty06:20 Uhr Wort zum TagePfarrer Steffen Madloch, Berlin
Evangelische Kirche06:30 UhrNachrichten06:40 Uhr Aus den Feuilletons07:00 UhrNachrichten07:30 UhrNachrichten07:40 Uhr Interview08:00 UhrNachrichten08:30 UhrNachrichten -
09:00 Uhr
Nachrichten
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09:05 Uhr
Im Gespräch
Berührend, heilend, verbindend - Die Kraft der Musik
Gäste: Markus Henrik alias Dr. Pop, Musikwissenschaftler und Comedian
- und Elka Aurora, Musiktherapeutin
Moderation: Katrin Heise
Live mit Hörerinnen und Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.deSie kann trösten, beruhigen, aufputschen und heilen. Gemeinsam zu musizieren, macht glücklich und hält jung. Musik prägt uns schon im Mutterleib, berührt uns im tiefsten Inneren und kann zu Höchstleistungen antreiben. Worin liegt für Sie die Kraft der Musik?
10:00 UhrNachrichten -
11:00 Uhr
Nachrichten
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11:05 Uhr
Lesart
Das politische Buch
Barbara Oberrauter-Zabransky: "Die KI kann mich mal"
Gespräch mit der Autorin
Andreas O. Loff: "Das geht nicht mehr weg. KI in der Welt von morgen"
Gespräch mit dem Autor -
12:00 Uhr
Nachrichten
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12:05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...
Moderation: Nicole Dittmer
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13:00 Uhr
Nachrichten
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13:05 Uhr
Breitband
Digitales Leben
Moderation: Vera Linß -
14:00 Uhr
Nachrichten
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14:05 Uhr
Rang 1
Das Theatermagazin
Moderation: Janis El-Bira
"uncontrolled gestures": Tanz aus der arabischen Welt in Hellerau
Von Gerd Brendel -
14:30 Uhr
Vollbild
Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski
Doku über Chancengleichheit in "Wir erben"
Gespräch mit Simon Baumann
Krise und Widerstand: Arabisches Kino beim ALFilm Festival
Von Christian Berndt
Familie als Social Media Produkt - Der Debütfilm "Babystar"
Gespräch mit Joscha Bongard
Only Margo auf Apple TV+
Gespräch mit Anna Wollner
The Roots of Madness erforscht die Narben des Nahen Ostens
Gespräch mit Edgar Hagen15:00 UhrNachrichten -
16:00 Uhr
Nachrichten
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16:05 Uhr
Echtzeit
Das Magazin für Lebensart
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17:00 Uhr
Nachrichten
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17:05 Uhr
Studio 9 kompakt
Themen des Tages
Moderation: Nicole Dittmer -
17:30 Uhr
Tacheles
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18:00 Uhr
Nachrichten
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18:05 Uhr
Feature
Back to University
Mein persönlicher Einsatz gegen den Lehrkräftemangel
Von Susanne Franzmeyer
Regie und Ton: die Autorin
Mit: Ulrike Sophie Haase, Vera Weisbrod, Timo Weisschnur und der Autorin
Besetzung: Jutta Kommnick
Komposition und Musik: DJ Marius Nr. One, Comedian Chris Boettcher mit Big Band, Rolf Zuckowski und die Autorin
Dramaturgie: Katrin Moll
Deutschlandfunk Kultur 2024
Länge: 54'
(Wdh. am 19.04.2026, 20.05, Deutschlandfunk)
Mit Mitte 40 noch mal studieren? Die Autorin hat es getan, Grundschullehramt. Wie ist das, plötzlich zwischen Abiturient:innen zu sitzen, Referate zu halten und das Lernen neu lernen zu müssen? Und ist der Job anschließend wirklich sicher?Wie wäre das: mitten im Leben zurück an die Uni zu gehen, nicht als Lehrperson, sondern als Studierende? Niemals - so würden wohl die meisten reagieren. Die Autorin hat es gegen alle inneren Widerstände dennoch getan: back to university! Mit dem Ziel, irgendwann Grundschullehrerin in Berlin zu werden.
Also sitzt Susanne Franzmeyer plötzlich, mit Mitte 40, zwischen jungen Schulabgänger:innen im Seminarraum, bereitet Referate vor und vertieft sich in Lehrbücher. Mittendrin kommen ihr Zweifel: Hab ich das gut durchdacht? Die Finanzierung? Versicherungen? - Nein, merkt sie. Aber am Ende wartet ja ein gut bezahlter, sicherer Job, so das Versprechen. Von allen Seiten sind doch Aufschreie und Appelle wegen des anhaltenden Lehrkräftemangels zu vernehmen. Sie beruhigt sich also - bis die Bertelsmann-Stiftung im Januar 2024 plötzlich eine Prognose veröffentlicht, die alles anders aussehen lässt. Ist die ganze Mühe umsonst?
Susanne Franzmeyer, 1978 in Berlin geboren, absolvierte die EBU Master School für Radiofeatures und ist mehrfach ausgezeichnete Feature- und Hörspielmacherin. Als Songschreiberin ist sie unter dem Pseudonym Susius bekannt (Debütalbum 2009). „Back to University. Mein persönlicher Einsatz gegen den Lehrkräftemangel“ ist ihr vorerst letztes Radiofeature. -
19:00 Uhr
Nachrichten
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19:05 Uhr
Oper
Gran Teatre del Liceu, Barcelona
Aufzeichnung vom 01.03.2026
Amilicare Ponchielli
La Gioconda, Oper in vier Akten
nach dem Schauspiel "Angelo tyran de Padoue" von Victor Hugo
Libretto: Arrigo Boito
La Gioconda - Saioa Hernández, Sopran
Laura Adorno - Ksenia Dudnikova, Mezzosopran
Alvise Badoero - John Relyea, Bass
La Cieca - Violeta Urmana, Mezzosopran
Enzo Grimaldo - Michael Fabiano, Tenor
Barnaba - Gabriele Viviani, Bariton
Isepo - Roberto Covatta, Tenor
Chor und Orchester des Gran Teatre del Liceu
Musikalische Leitung: Daniel Oren -
22:00 Uhr
Die besondere Aufnahme
Jane Vignery
Sonate für Horn und Klavier op. 7
Paul Hindemith
Sonate Nr. 1 für Horn und Klavier (1939)
Sibylle Mahni, Horn
Hansjacob Staemmler, Klavier
Deutschlandfunk 2026
Sie entdeckten das Horn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für die Kammermusik neu - Paul Hindemith und Jane Vignery. Kostbare Raritäten für kleine Besetzung. -
23:00 Uhr
Nachrichten
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23:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz
Auf Überholspur: Kollektiv Wunderbaum inszeniert in Bochum "Die Kunst des Deals
Von Christoph Ohrem
Hitchcock-Stoff als Oper: "The Lodger“ von Phyllis Tate in Wuppertal
Gespräch mit Stefan Keim23:50 Uhr KulturpresseschauWochenrückblick
Von Klaus Pokatzky

