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Samstag, 14.03.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Weiser Vogel, Verwandlungskünstler, Todesbote
    Die Lange Nacht über Raben und Krähen
    Von Tobias Lehmkuhl
    Regie: Sabine Fringes

    Sie sind schwarz, sie sind schlau und sie sind überall: Raben und Krähen sind auf der ganzen Erde verbreitet, bewohnen Sand- und Eiswüsten, dichte Wälder und große wie kleine Städte. Sie beobachten uns, seit es uns Menschen gibt, und umgekehrt beobachten wir sie: Seit jeher haben Rabenvögel Eingang in unsere Mythen und Legenden genommen, sei es im Alten Ägypten, im Hohen Norden und weit im Osten Asiens. Raben gelten mal als Weltenschöpfer, mal begegnen sie uns als Trickster-Figuren, die ihren Schabernack mit den Menschen treiben. Mal sind sie uns Boten des Todes, mal erscheinen sie uns als Inkarnation der Weisheit. Die Wissenschaft erforscht ihr Verhalten seit langer Zeit und kommt zu immer neuen Erkenntnissen über die erstaunlichen Vögel, die nicht nur Nüsse knacken, sondern auch sprechen und auf ihrem eigenen Hintern Schlitten fahren können. Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Dichtern spürt die Lange Nacht den Spuren nach, die Rabenvögel in Kunst, Literatur, Film und Musik hinterlassen haben.

    01:00 Uhr  
    Nachrichten
    02:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Klassik reloaded

  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Vincent van Gogh
    Literatur mit Linien und Farben
    Von Barbara Sandberg
    RIAS Berlin 1990
    Vorgestellt von Isabella Kolar

    Der in Groot-Zundert in den Niederlanden geborene Vincent van Gogh ist einer der bekanntesten Künstler aller Zeiten. Seine Sonnenblumen sind allseits bekannt, sein abgeschnittenes Ohr ist legendär - und doch war der postimpressionistische Maler zu seinen Lebzeiten eher unbekannt und hielt sich selbst für einen Versager.

    Ob Sonnenblumen oder Sternennacht - die Gemälde und Zeichnungen von Vincent van Gogh haben nicht nur den Post-Impressionismus definiert, sondern sind heute so beliebt, dass sie auf internationalen Versteigerungen Rekordsummen von mehreren Millionen Euro erzielen. Umso tragischer ist es, dass der niederländische Maler zu Lebzeiten gerade einmal ein Werk verkaufte und jahrelang in großer Armut lebte. Seine Geldsorgen gepaart mit psychischen Problemen trieben den Künstler 1890 sogar in den Suizid. Und obwohl Vincent van Gogh erst mit 27 Jahren seine Passion fand, erschuf er über 850 Gemälde und fast 1300 Arbeiten auf Papier.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Dieter Kassel

    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Andrea Wilke, Arnstadt
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Steigende Kosten bei Energie, Lebensmittel und Verkehr - Wie gehen Sie damit um?

    Gäste: Harald Lacher, Energieberater bei der Verbraucherzentrale Brandenburg
    - und Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin Energie, Verkehr, Umwelt, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW)

    Moderation: Marco Schreyl

    Live mit Hörerinnen und Hörern
    08 00 22 54 22 54
    gespraech@deutschlandfunkkultur.de

    Steigende Kosten betreffen die Menschen bundesweit schon länger. Nun lässt der Iran-Krieg aktuell die Preise für Öl, Gas und Sprit enorm steigen. Insgesamt bedeutet das deutlich erhöhte Lebenshaltungskosten. Wie sehr sind Sie betroffen? Und bringt Sie die Situation dazu, grundsätzliche Entscheidungen zu überdenken?

    10:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Preis der Leipziger Buchmesse 2026
    Gespräche mit den Nominierten in der Kategorie Sachbuch/Essayistik
    Moderation: Maike Albath und Christian Rabhansl
    Aufzeichnung vom 10.03.2026, Literarisches Colloquium Berlin

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dr. René Schlott, Historiker und Publizist
    Moderation: Axel Rahmlow

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Digitales Leben
    Moderation: Marcus Richter

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Susanne Burkhardt

    Vom Kritiker zum Statisten: Michael Laages im Harztheater
    Von Michael Laages

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    The Testament of Ann Lee
    Gespräch mit Mona Fastvold

    15:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Axel Rahmlow

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Sicherheitspolitik

    Prof. Dr. Johannes Varwick, Politikwissenschaftler, im Gespräch mit Nils Schniederjann

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Muss Strafe sein?
    Teil 1: Mauern, Zellen, Gerichtssäle
    Von Johanna Bentz
    Regie: die Autorin
    Mit: Lisa Hrdina, Torsten Föste
    Musik: Matthias Klein
    Ton: Hermann Leppich
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: ca. 53'36
    (Ursendung)

    (Wdh. am 15.03.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk)

    Teil 2 am 21.03.2026, 18.05 Uhr

    Das Bedürfnis nach Strafe ist universell. Aber was bewirkt sie? Im ersten Teil dieses Doppelfeatures besucht die Autorin jugendliche Häftlinge, Richterinnen und Richter und einen verurteilten Mörder, der seit elf Jahren hinter Gittern sitzt.

    Strafen gehört zum Verhaltensrepertoire des Menschen. Schaden wird vergolten, Unrecht wird zurechtgerückt, Übeltäter werden gebessert - so sind zumindest die Ziele. Aber werden sie auch erreicht? Die Autorin, die als Dokumentarfilmerin häufiger Straftäter porträtiert hat, geht Schritt für Schritt die einzelnen Stationen unseres Strafwesens durch, schaut sich die Praxis an und fragt nach Alternativen. Sie beginnt mit jugendlichen Gefängnisinsassen und fragt sie, welche Strafen sie für gerecht halten. Eine Richterin und ein Richter erzählen von ihrer Arbeit. Und dann begegnen wir einem verurteilten Mörder, der nach Jahren in Haft sein Leben neu beginnen will.

    Johanna Bentz, geboren 1982, studierte Regie für Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2012 arbeitet sie als Autorin und Regisseurin für Film und Radio. Sendungen und Filme u.a.: „Crisis what crisis“ (Essayfilm über Griechenland, 2015), „Die Verführungskünstler“ (Dokumentarfilm 2012), „Corona Talks - Zufallsgespräche aus dem Lockdown“ (WDR 2020).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Oper

    Wiener Staatsoper
    Aufzeichnung vom 02.10.2025

    Bedřich Smetana
    "Die verkaufte Braut", Komische Oper in drei Akten
    Libretto: Karel Sabina

    Krušina - Franz Xaver Schlecht, Bariton
    Ludmila - Margaret Plummer, Sopran
    Mařenka - Slávka Zámečníková, Sopran
    Micha - Ivo Stanchev, Bass
    Háta - Monika Bohinec, Mezzosopran
    Vašek- Michael Laurenz, Tenor
    Jenik - Pavol Breslik, Tenor
    Kecal - Peter Kellner, Bass
    Direktor der Komödianten - Matthäus Schmidlechner, Tenor
    Esmeralda - Ilia Staple, Sopran
    Komödiant - Alex Ilvakhin, Bass
    Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
    Leitung: Tomáš Hanus

  • SEHNSUCHT

    Lieder von Henriëtte Bosmans, Arnold Schönberg, Erich Zeisl und Alexander Zemlinsky

    Äeneas Humm, Bariton
    Renate Rohlfing, Klavier

    Deutschlandfunk / Rondeau 2025

    Diese Kunstlieder jüdischer Komponisten spiegeln die Erfahrung von Exil und Verlust, sowie die unstillbare Sehnsucht nach Heimat und Freiheit wider.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Shakespeares "Sommernachtstraum": Von Pinar Karabulut in Zürich inszeniert
    Gespräch mit Christoph Leibold

    Coming Up For Air: Uraufführung: Leipziger Uraufführung von Bernd Frankes Oper
    Gespräch mit Uwe Friedrich