Programm
Samstag, 03.01.2026
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Nachrichten
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Lange Nacht
"Aus meinen großen Schmerzen mach' ich die kleinen Lieder"
Eine Lange Nacht über Heinrich Heine
Von Astrid Nettling
Regie: Burkhard ReinartzWer kennt nicht das Lied von der „Loreley“? Gesungen wurde es als einfaches Volkslied, geschrieben hat es einer der bedeutendsten Dichter Deutschlands: Heinrich Heine. 1797 als Harry Heine in Düsseldorf zur Welt gekommen, erhält er 1825 den Namen Heinrich, als er nach seinem Jurastudium aus beruflichen Gründen als Jude gezwungen ist, sich taufen zu lassen. Schon früh ist sein Judesein für ihn mit der Erfahrung von Schmerz verbunden, aber ebenso früh erwacht sein rebellischer Geist. Sei es in seinen Liebesgedichten, den „Reisebildern“ und journalistisch-politischen Texten, sei es in seinem Versepos „Deutschland. Ein Wintermärchen“, seinen späten „Zeitgedichten“ oder dem letzten Gedichtzyklus „Romanzero“, den der Todkranke in seiner „Matratzengruft“ in Paris verfasst. Mit der für Heine typischen Melange aus Witz, Satire, Ironie und bitterstem Ernst greift er ein in die literarischen und politischen Kämpfe seiner Zeit in der Hoffnung, dass die Ideale der Revolution - „liberté“, „égalité“, „fraternité“ - doch einmal Wirklichkeit werden. 1831 hatte Heine das restaurative Deutschland verlassen. 1835 macht ein Verbot der Schriften des „Jungen Deutschland“ Paris zu seinem lebenslangen Exil. Dort stirbt der Dichter am 17. Februar 1856.
01:00 UhrNachrichten02:00 UhrNachrichten -
03:00 Uhr
Nachrichten
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03:05 Uhr
Tonart
Klassik reloaded
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05:00 Uhr
Nachrichten
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05:05 Uhr
Aus den Archiven
Währungsreform in Deutschland
Biete Hose gegen Küchenstuhl
RIAS 1950
Von Isabella Kolar
Die Währungsreform vom 20. Juni 1948 hatte einen einschneidenden Einfluss auf alle Lebensbereiche der deutschen Bevölkerung in den Westzonen. Kein Rausch mehr mit dem Tausch - von der Reichs- zur D-Mark. Ziel der Reform war eine Neuordnung des Geldwesens. Wie gingen die Berliner damit um?Die Währungsreform wird rückblickend als die bedeutendste wirtschaftspolitische Maßnahme der deutschen Nachkriegsgeschichte bezeichnet. Die neue Deutsche Mark löste die alte inflationäre Reichsmark-Währung ab. Jeder Bürger konnte zunächst 40 Reichsmark gegen 40 Deutsche Mark eintauschen. Wer bis zur Umstellung ungesetzlicherweise Waren gehortet hatte, der konnte ordentlich Gewinn machen, genauso wie Besitzer von Sachwerten wie Betrieben oder Immobilien. Sparer und Arbeitslose waren damals die Verlierer. Hören Sie die im RIAS im Jahr 1950 entstandene Collage zum Thema: deutsche Währungsreform - und mehr.
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06:00 Uhr
Nachrichten
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06:05 Uhr
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik
Moderation: Ute Welty06:20 Uhr Wort zum TageAndreas Hauber, Ellwangen
Katholische Kirche06:30 UhrNachrichten06:40 Uhr Aus den Feuilletons07:00 UhrNachrichten07:30 UhrNachrichten07:40 Uhr Interview08:00 UhrNachrichten08:30 UhrNachrichten -
09:00 Uhr
Nachrichten
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09:05 Uhr
Im Gespräch
Unsere Werte - Wie wichtig ist Vertrauen?
Gäste: Dr. Daniela Blickhahn, Psychologin, Lehrtrainerin, Lehr-Coach und Leiterin des Inntal-Instituts in Rosenheim
- und Prof. Dr. Ulrich Reinhardt, Direktor der Stiftung für Zukunftsfragen (BAT)
Moderation: Katrin Heise
Live mit Hörerinnen und Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de10:00 UhrNachrichten -
11:00 Uhr
Nachrichten
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11:05 Uhr
Lesart
Das politische Buch
Moderation: Christian Rabhansl
Unsere Lieblingsbücher im Januar 2026
Buchkritik:
"Die Macht der Musik" von Ullrich Fichtner
Empfohlen von Maike Albath
Buchkritik:
"Mentalitäten" von Peter Neumann
Empfohlen von Catherine Newmark
Buchkritik:
"Vergessene Heldinnen" von Stefanie von Wietersheim
Empfohlen von Florian Felix Weyh
"Bereit für besser" von Maral Koohestanian
Empfohlen von Christian Rabhansl -
12:00 Uhr
Nachrichten
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12:05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...
Friederike Sittler, Deutschlandfunk Kultur
Moderation: Jana Münkel -
13:00 Uhr
Nachrichten
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13:05 Uhr
Breitband
Digitales Leben
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14:00 Uhr
Nachrichten
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14:05 Uhr
Rang 1
Das Theatermagazin
Moderation: André Mumot -
14:30 Uhr
Vollbild
Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski
Der Blick der Filmbranche auf das Jahr 2026
Von Christian Berndt
Serienquartett I: "This City is Ours"
Von Susanne Burg
Serienquartett II: "The Chair Company"
Gespräch mit Patrick Wellinski
Serienquartett III: "Amadeus/Amadeus"
Gespräch mit Hendrik Efert
Serienquartett IV: "The Queen of fucking everything"
Gespräch mit Anna Wollner15:00 UhrNachrichten -
16:00 Uhr
Nachrichten
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16:05 Uhr
Echtzeit
Das Magazin für Lebensart
Moderation: Mandy Schielke
Sauna, Strand und Surferglück - Winter am Meer
Klar durch Kälte - Windsurfen in New York
Von Vivien Schütz
Reise an den leeren Strand - Winter auf der Schäreninsel Brännö
Gespräch mit Regine Glaß
Hostel oder Heimat? Leben und übernachten im Seemannsheim
Gespräch mit Nadine Grenningloh
Falscher Fisch - Was können Fisch-Ersatzprodukte?
Von Matthias Finger
Serie: Zettel (01) - Ehering gefunden
Von Nicolas Hansen -
17:00 Uhr
Nachrichten
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17:05 Uhr
Studio 9 kompakt
Themen des Tages
Moderation: Jana Münkel -
17:30 Uhr
Tacheles
Moderation: Nils Schniederjann
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18:00 Uhr
Nachrichten
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18:05 Uhr
Feature
"Mer wälle bleïwe wåt mer senn"
Lektionen meiner siebenbürgischen Vatersprache
Von Norbert Lang
Regie, Musik und Ton: der Autor
Sprachaufnahmen: Alexander Brennecke
Produktion: SWR 2025
Länge: 54'29
Bin ich Siebenbürger, weil mein Vater einer ist? Und obwohl mir diese Variante des Deutschen immer fremd war? Die Sprache bringt den Autor auf den Weg - zum Siebenbürgischen, vor allem aber zur Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte.„Ech woar ja en der Stoht …“ - per Zufall stößt der Autor auf alte Tonaufnahmen in siebenbürgischer Mundart. Er selbst ist Kind eines Siebenbürger Sachsen und gehört somit selbst zu dieser deutschsprachigen Minderheit, die über 850 Jahre in Rumänien lebte, bevor sie mehrheitlich auswanderte. Doch der Kontakt zum Vater ist lange abgebrochen, und die Tonaufnahmen wie auch die gesamte siebenbürgische Kultur erscheinen ihm fremd. Lässt sich das ändern? Eine Suche nach der Vatersprache.
Norbert Lang, geboren 1984, ist Radiomacher und Soundkünstler. Er studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis mit den Schwerpunkten Musik und Medien an der Universität Hildesheim, macht Features, Radioessays, Audiowalks, ist als Moderator tätig und komponiert Musik für Hörspiel, Tanz und Theater. Für Deutschlandfunk Kultur 2024 mit Sonya Schönberger das vierteilige Feature: „Alle Menschen müssen sterben, vielleicht auch ich“. Letztes Hörspiel: „How dare you. Echo einer Rede“ (BR 2020). -
19:00 Uhr
Nachrichten
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19:05 Uhr
Oper
Nationale Opera Amsterdam
Aufzeichnung vom 28.11.2025
Peter Tschaikowsky
"Orleanskaja dewa" ("Die Jungfrau von Orléans"), Oper in vier Akten
Libretto: Peter Tschaikowsky nach Friedrich Schiller und Jules Barbier
Karl VII., König von Frankreich - Allan Clayton, Tenor
Agnès Sorel, Geliebte des Königs - Nadezhda Pavlova, Sopran
Der Erzbischof - John Releya, Bass
Dunois, ein französischer Ritter - Vladislav Sulimsky, Bariton
Lionel, ein burgundischer Ritter - Andrey Zhilikhovsky, Bariton
Thibaut d'Arc, ein burgundischer Ritter - Gábor Bretz, Bass
Jeanne d'Arc - Elena Stikhina, Sopran
Raimond, Jeannes Bräutigam - Oleksiy Palchykov, Tenor
Koor van De Nationale Opera
Nederlands Philharmonisch Orkest
Leitung: Valentin Uryupin -
23:00 Uhr
Nachrichten
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23:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz
Mehr als 20 Millionen Aufrufe: Reinhard-Mey-Video zum Verweigern
Von Rick Jordan
Was mir heilig ist: Autor und Filmemacher Werner Fritsch
Die Hilti Art Foundation in Liechtenstein stellt sich neu auf23:50 Uhr KulturpresseschauWochenrückblick
Von Ulrike Timm
