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Dienstag, 23.05.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Musik als Zeitstrahl
    John Cages "Organ2/ASLSP" in zwei Interpretationen
    Von Hubert Steins

    Autorenproduktion 2017

    Ein Vergleich der automatisierten Version von John Cages "Organ2/ASLSP" in Halberstadt mit der Interpretation des Kölner Organisten Dominik Susteck.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Manuela Krause

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Knausgard über den letzten Teil seiner "Min Kamp"-Reihe
    Gespräch mit dem norwegischen Schriftsteller Karl Knausgard

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Albrecht Schrader auf Tour
    Von Christoph Möller

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Ich war ein folgsames Antinazi-Kind"
    Ulrike Timm im Gespräch mit Cornelia Schmalz-Jacobsen

    Bekannt wurde Cornelia Schmalz-Jacobsen als eine der großen Damen der FDP: Vom Münchner Stadtrat über den Berliner Senat bis zum Bundestag durchlief die ehemalige Generalsekretärin ihrer Partei und langjährige Ausländerbeauftragte der Regierung Kohl viele Stationen mit politischer Verantwortung. Ihre demokratische Grundeinstellung erlaubte ihr nicht immer, alle Beschlüsse mitzutragen - eine Einstellung, die maßgeblich auf die Prägung durch ihre Eltern zurückzuführen ist. Diese retteten in Berlin zahlreiche jüdische Bürger vor den Nazis, unter hohem persönlichen Risiko, und so bedeutete das Kriegsende auch für ihre Kinder das Ende der Angst. Jene Zeit nach dem Krieg beschreibt Cornelia Schmalz-Jacobsen in ihrem Buch "Russensommer" als ihre persönliche Entdeckung der Freiheit - und sie schreibt über positive Erfahrungen mit russischen Soldaten, die sie eindeutig als Befreier wahrnimmt.

    Warum sie darauf verzichtet hat, SPD-Mitglied zu werden, wie sie sich als Tochter gefeierter Helden fühlt, und wie ihr die Kenntnis der russischen Sprache zu unerwarteten Freunden verholfen hat - das möchte Ulrike Timm von Cornelia Schmalz-Jacobsen erfahren.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Es war ein Inferno für mich"
    Der sechste Roman "Kämpfen"
    Gespräch mit dem Autor Karl Ove Knausgård

    Buchkritik:
    "Mein Freund Pax" von Sara Pennypacker
    Rezensiert von Sylvia Schwab

    Literaturtipps
    Von Julia Eikmann

    Von "Gone Girl" bis "Into the Water": Wenn Thriller die Vertrauensfrage stellen
    Gespräch mit dem Autor Ulrich Noller

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Olga Hochweis

    Der "La La Land"-Stil: Ein Blick hinter die Kulissen des Erfolgsfilms
    Von Vincent Neumann

    Soundscout: Faakmarwin aus Bremen
    Von Martin Risel

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Korbinian Frenzel

    Gast: Ferda Ataman, Journalistin, Neue Deutsche Medienmacher e.V.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Katja Bigalke

    Wie Kunst Orte verändert

    Die Kasseler Nordstadt wird documenta Standort
    Von Ludger Fittkau

    Worpswede und die Künstler
    Von Almuth Knigge

    "Das Haus muss sich öffnen"
    Künstler in Hamburg
    Von Axel Schröder

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Frage des Tages:
    Was verrät Melania Trumps Outfit?
    Gespräch mit Elena Gorgis

    Besser als das Original? Medienkunst archivieren im Guggenheim
    Gespräch mit Joanna Phillips, Konservatori, Restauratorin für "time-based art" am Guggenheim NY

    Genialer Mathematiker:
    Jim Rakete veröffentlicht Dokumentarfilm über John Nash
    Von Alke Lorenzen

    Uncreative Writing: Kenneth Goldsmith in Berlin
    Von Tobias Wenzel

    Gestalten! - Museen
    Von Nikolaus Bernau

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Moderation: Tim Wiese

    Kinotipp: Hanni und Nanni
    Von Anna Wollner

    Buch: Der Dominoeffekt - Die unsichtbaren Fäden der Natur
    Rezensiert von Ilka Lorenzen-Butzmann

    Blumen: Scharfer Hahnenfuß
    Von Conni Seliger

    Kommunikation: Wie ich lernte, die Lüge zu durchschauen
    Von Annette Bäßler

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Soundscout: Faakmarwin aus Bremen
    Von Martin Risel

    Studiogast: Die Sängerin Leslie Clio

    "Nichtsdestotrotzdem": Albrecht Schrader auf Tour
    Gespräch mit dem Musiker Albrecht Schrader

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Populist oder Realist - Der Erfolg vonIndiens Premier Modi
    Von Jürgen Webermann

    Moderation: Isabella Kolar

    2014 kam der Rechtsnationalist Narendra Modi an die Macht. Er macht seitdem mit Polit-PR-Kampagnen auf sich aufmerksam, die durchaus zum Repertoire eines Populisten gehören. Modi hat eines der größten Sozialexperimente unserer Zeit durchgeführt: Eine Bargeldreform, in der über Nacht 85 Prozent der Banknoten für ungültig erklärt wurden. Woanders hätte dieser Schritt die Menschen auf die Barrikaden getrieben, nicht so in Indien: Modi ist nach Erfolgen bei Regionalwahlen mächtiger denn je. Warum?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Wie geht´s Amerika? Vierter Brief aus Charlottesville, Virginia
    Von Esther Dischereit

    20 Jahre Casa di Goethe in Rom
    Von Juliane Ziegler

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Luther und der Buchdruck, wir und die Digitalisierung
    Über die Orientierungssuche an einer Zeitenwende
    Von Ralf Bei der Kellen

    Luther veränderte die Welt, weil er ein neues Medium nutzte. Heute verändern die neuen Medien die Welt.

    Martin Luther war nicht der erste Reformator in der römisch-katholischen Kirche, aber der wirkungsvollste. Luther profitierte vom neuen Medium des Buchdrucks und wusste es für seine Zwecke meisterhaft zu nutzen. Heute stehen wir an einer vergleichbaren Zeitenwende, wenn man auf die Digitalisierung der Welt und die damit verbundenen Umwälzungen schaut. Allerdings gibt es heute keinen Reformator, sondern eine durch die Medien veränderte Öffentlichkeit, die das öffentliche Leben revolutioniert. Wohin sich die Welt entwickelt, kann niemand wirklich vorhersagen. Dennoch lässt uns diese Frage nicht los. In Kooperation mit dem Fernsehsender Arte strahlen die Zeitfragen während des ganzen Jahres Gedankensplitter zur Zeitenwende aus - von Menschen, die mitten im Berufsleben stehen. Was aber sagen Zukunftsforscher dazu? Wie versuchen sie, Entwicklungen der Zukunft zu berechnen? An welcher Zeitenwende stehen wir?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    384. Wartburgkonzert
    Palas der Wartburg, Eisenach
    Aufzeichnung vom 06.05.2017

    Johann Sebastian Bach
    Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo a-Moll BWV 1042
    “Gott der Herr ist Sonn' und Schild“, Kantate BWV 79
    Concerto A-Dur für Oboe d’amore, Streicher und Generalbass
    (rekonstruiert aus BWV 1055)

    Rudolf Lutz
    "Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort“, Kantate zu Ehren Luthers
    (Uraufführung - Auftragswerk Deutschlandfunk Kultur)

    Miriam Feuersinger, Sopran
    Markus Forster, Altus
    Daniel Johannsen, Tenor
    Matthias Helm, Bass
    Plamena Nikitassova, Violine
    Andreas Helm, Oboe d’amore
    Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
    Leitung: Rudolf Lutz

  • 22:00 Uhr

    Alte Musik

    Concerto Criminale
    Musiker, Mönch und Mörder
    Der Komponist Jusepe Marín (1619 -1699)
    Von Richard Schroetter

    Kommt man auf die Musik des 17. Jahrhunderts in Spanien zu sprechen, fallen gewöhnlich zwei Komponistennamen: Juan Hidalgo und Jusepe (oder José) Marín. Beide waren geschätzte Instrumentalisten, beide waren aber auch für ihre Vokalwerke, für ihre 'tonos humanos' berühmt. Während Hidalgo am Hof Philipp IV. ein solides Leben führte, verlief die Vita seines Kollegen Marín höchst abenteuerlich. Raub und Mord, Folter und Kerker überschatten den Ruf dieses Komponisten, der ein ausgezeichneter Sänger, Gitarrist und ingeniöser Schöpfer von etwa 50 'tonos humanos' war.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Gabi Wuttke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Andrea Gerk

    Rekonstruktionswahn? Das Humboldt-Forum und der Streit ums Kreuz
    Gespräch mit Philipp Oswalt, Architekt und ehem. Leiter Stiftung Bauhaus Dessau

    Moritz von Gagern "Nigunim für Orchester" in der Muffathalle
    Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

    Moskau: Durchsuchungen bei russischem Starregisseur Serebrennikow
    Von Thielko Grieß

    Kulturpresseschau
    Von Hans von Trotha