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Samstag, 05.03.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    „Die revolutionäre Pflicht des Schriftstellers ist es, gut zu schreiben“
    Die Lange Nacht des Gabriel García Márquez
    Von Tom Noga
    Regie: Sabine Fringes

    Die Dankesrede für seinen Nobelpreis für Literatur 1982 nannte Gabriel García Márquez (1927 - 2014) in Anspielung auf seinen Bestseller 'Die Einsamkeit Lateinamerikas'. Mit dem Titel '100 Jahre Einsamkeit' war er 15 Jahre zuvor über Nacht weltberühmt geworden. Es beschrieb das Trauma des Subkontinents, das darin liegt von der so genannten ersten Welt wahlweise bevormundet und ignoriert zu werden. Vor allem aber brachte es das literarische Schaffen des 1927 in Aracataca, im Hinterland der kolumbianischen Karibikküste geborenen und 2014 in Mexico City verstorbenen Schriftstellers auf einen Nenner: Die Einsamkeit Lateinamerikas und seiner Bewohner. In 15 Romanen, sechs Erzählbänden, drei Reportagen, einer Kurzgeschichte, einer Autobiografie und je einem Drehbuch und Theaterstück hat Gabriel García Márquez dem Subkontinent eine Stimme gegeben und gleichzeitig unser Südamerikabild geprägt. Wie kein anderer Schriftsteller vor ihm war er aber auch Pop-Star und Weltgewissen. Er war mit dem Mächtigen seine Zeit befreundet, mit Bill Clinton, François Mitterand, Felipe González und vor allem mit Fidel Castro, dessen Revolution er bis zuletzt die Treue hielt. Und blieb gleichzeitig tief verwurzelt in seiner karibischen Heimat.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Georges Delerue
    Josepha (Josefa)

    Georges Delerue
    Femmes de personne (Vier Frauen)

    Malcolm Arnold
    The Heroes of Telemark (Kennwort: „Schweres Wasser“)

    Ramin Djawadi
    Iron Man

    Moderation: Birgit Kahle

    Liebe und Einsamkeit - ein Thema, dem sich Christopher Frank zu Beginn der 1980er-Jahre zuwandte, in Form einfühlsamer Frauenporträts. Seine beiden ersten Spielfilme, 'Josepha' und 'Femmes de personne', begleitete Georges Delerue mit zwei stil- und facettenreichen, feingliedrigen, z. T. melancholischen Musiken, die jüngst vom Music Box Label erstmals auf CD veröffentlicht wurden. Neu gemastert und inclusive bislang nicht veröffentlichten Materials.
    Malcolm Arnold schuf für Anthony Manns letzten vollendeten Film 'The Heroes of Telemark' eine 55-minütige Komposition, von der das Intrada-Label uns jetzt, sorgsam neu abgemischt, 36 Minuten zugänglich macht - mehr Musik als im Film enthalten ist. Manns vergleichsweise leiser Kriegsfilm, in dem es um die Herstellung von schwerem Wasser im von den Nazis besetzten Norwegen geht, kommt über weite Strecken ohne Filmmusik und auch ohne Dialog aus.
    Dem ersten von Comic-Label Marvel selbst produzierten Projekt, 'Iron Man', gab Ramin Djawadi eine elektronisch geprägte Musik mit auf den Weg in die Kinos. Eine powervolle Komposition für einen Panavision-Film und für einen zweidimensionalen Superhelden und geläuterten Waffenproduzenten.

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Elvis - eine Radio-Collage zu seinem 15. Todestag
    Deutschlandfunk 1992
    Von Knut Benzner

    Poesie des Rock: Die Anfänge - Elvis Presley und Co.
    RIAS 1977
    Von Holly-Jane Rahlens

    Vorgestellt von Michael Groth

    Am 17.8.1992 sendete der Deutschlandfunk eine Collage, die sich um das Leben Elvis Presleys rankt, sowie um die Zeitläufte, die dieses Leben prägten. Autor dieser „DLF-Studiozeit“ war Knut Benzner. Presley spielt auch eine Rolle in der „Poesie des Rock“, die das RIAS-Bildungsprogramm am 27.1.1977 präsentierte. Holly-Jane Rahlens führt zurück zu den Anfängen einer neuen Jugendkultur.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Katrin Heise

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Marianne Ludwig
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Resonanz statt Rasanz - andere Weltsicht = weniger Stress?
    Gespräch mit Prof. Dr. Hartmut Rosa, Professor für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    4. Staffel House of Cards startet
    Von Michael Meyer

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    0 08 00.22 54 22 54
    gespraech@deutschlandradiokultur.de

    Die Vereinbarkeitslüge - Familien zwischen Anspruch und Wirklichkeit
    Klaus Pokatzky im Gespräch mit Sascha Schmidt, Coach und Autor

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Ernst Rommeney

    Malaika Wa Azania
    Born Free
    Mein Leben im Südafrika nach der Apartheid
    Aus dem Englischen von Antje Papenburg
    Rotpunkt Verlag Zürich
    Rezensiert von Leonie March

    Martin Bossenbroek
    Tod am Kap
    Geschichte des Burenkrieges
    Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke
    C.H.Beck Verlag München
    und
    Adam Jones
    Afrika bis 1850
    Neue Fischer Weltgeschichte
    S. Fischer Verlag Frankfurt
    Rezensiert von Marko Martin

    Lynsey Addario
    Jeder Moment ist Ewigkeit
    Als Fotojournalistin in den Krisengebieten der Welt
    Aus dem Amerikanischen von Stephan Gebauer
    Econ Verlag Berlin
    Rezensiert von Barbara Lehmann

    William Dalrymple, Steve McCurry
    Indien
    Bildband
    Prestel Verlag München
    Rezensiert von Michael Groth

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  

  • Der Wochenrückblick

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Susanne Burkhardt

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    Entführung und Erpressung im Argentinien der 80er: "El Clan"
    Gespräch mit dem Regisseur Pablo Tapero

    Vorgespult: "Grüße aus Fukushima", "Im Strahl der Sonne" und "Son of Saul"
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Gestrandet in Deutschland: die Fluchtgeschichte "Babai"
    Gespräch mit dem Regisseur Visar Morina

    Trumbo: Wie Hollywood seine Leichen aus dem Keller holt
    Gespräch mit Patrick Wellinski

    Heimkino-Tipp: "The Pervert’s Guide to Cinema präsentiert von Slavoj Žižek"
    Von Bernd Sobolla

    Filmemachen trotz Orban: die "Ungarische Filmwoche" in Budapest
    Von Jörg Taszman

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Rollenspiele - alles dreht sich, alles bewegt sich!
    Moderation: Tanja Runow

    Es rollt bei ihnen: der Vollkontaktsport Roller Derby
    Von Anna Seibt

    Skateboards? Aber nicht doch - die coole Jugend fährt Roller
    Von Gesine Kühne

    Wie kam eigentlich der "Roll" in den Rock'n'Roll?
    Von Christoph Reimann

    Wie lebt es sich analog?
    Tanja Runow im Gespräch mit Julie Bräuning und Lorenz Naumann

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Die Kommunen und die Flüchtlingskrise
    Sind die Städte am Limit - oder schon darüber hinaus?
    Eva Lohse, Präsidentin des Deutschen Städtetags, stellt sich den Fragen von Martin Steinhage

    Eva Lohse ist Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen und Präsidentin des Deutschen Städtetags. Sie kennt die Situation der Kommunen bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise.

    Tacheles fragt die Christdemokratin: Sind die Städte überfordert, oder kommen sie zurecht mit der großen Zahl an Migranten? Wie steht es um die Integration; wo sollen die Menschen wohnen, wo finden sie Arbeit? Können die Kommunen ihre sonstigen Aufgaben überhaupt noch erfüllen? Was ist mit den Finanzen, fühlen sich die Städte vom Bund im Stich gelassen?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Kinder von Sodom und Gomorrha
    Warum afrikanische Jugendliche nach Europa flüchten
    Von: Jens Jarisch
    Mit: Dorit Blau, Daniel Popat u.a.
    Ton: Kaspar Wollheim
    Produktion: RBB/SWR/NDR/WDR/NRK 2009
    Länge: 53’28

    Kinder verbrennen in Ghana Elektroschrott, um an das Kupfer zu kommen. Ihr Traum heißt Europa. Für viele geht er nicht in Erfüllung.

    Ein Mädchen, das eigentlich in die Schule gehen sollte, verkauft von morgens bis abends Trinkwasser. Um sie herum zerschlagen Jungen, von denen der kleinste sechs Jahre alt ist, gebrauchte Computermonitore und andere Elektrogeräte mit bloßen Händen. Dann zünden sie die Schrotthaufen an. Wenn alle Kunststoffe verbrannt sind, bleibt Kupfer übrig. Sodom und Gomorrha ist ein Armutsviertel in Accra, der Hauptstadt von Ghana. Tausende Kinder kommen hierher. Ihr Traum heißt Europa. Für die meisten geht er nicht in Erfüllung. Der Autor spricht mit ihnen und geht der Herkunft des Elektroschrotts nach.

    Jens Jarisch, 1969 geboren, Feature-Autor und Produzent. Aufgewachsen in Berlin, Teheran und Lima, studierte an der FU Berlin Literatur. Gewann u.a. zweimal den Prix Europa, sowie den Grand Prix Maruliæ. Für 'Kinder von Sodom und Gomorrha' erhielt er den Prix Italia 2010 und den Premio Ondas 2010, 2011 erschien die englische Version 'Children of Sodom and Gomorrah' (abc radio). Zuletzt: 'Shopping is Coming Home' (RBB 2013, Ko-Autorin Susanne Franzmeyer). Seit 2012 Feature-Redakteur beim RBB. Lebt in Berlin.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Metropolitan Opera New York
    Aufzeichnung vom 21.11.2015

    Alban Berg/ Friedrich Cerha
    "Lulu"
    Oper in drei Akten
    Libretto: Alban Berg, nach den Tragödien "Erdgeist" und "Die Büchse der Pandora" von Frank Wedekind

    Lulu - Marlis Petersen, Sopran
    Gräfin Geschwitz - Susan Graham, Mezzosopran
    Der Medizinalrat - James Courtney, Bass
    Der Maler - Paul Groves, Tenor
    Dr.Schön/Jack the Ripper - Johan Reuter, Bariton
    Alwa - Daniel Brenna, Tenor
    Schigolch - Franz Grundheber, Bass
    Ein Tierbändiger/ Ein Athlet - Martin Winkler, Bass
    Chor und Orchester der Metropolitan Opera
    Leitung: Lothar Königs

  • Rolf-Liebermann-Studio des NDR Hamburg
    Aufzeichnung vom März 2015

    Robert Schumann
    Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
    (in der Fassung für Violoncello und Bläserquintett von David Stromberg)

    David Stromberg, Violoncello
    Philharmonisches Bläserquintett Hamburg

    Koproduktion Deutschlandradio Kultur & Ars Produktion

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Einstand in Köln: Emmanuelle Bastet inszeniert Mozarts "Don Giovanni"
    Von Ulrike Gondorf

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Ulrike Timm