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Freitag, 27.03.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    memorandum of understanding
    Von Serge Baghdassarians und Boris Baltschun
    Produktion: DKultur 2013
    Länge: 38‘57
    (Wdh. v. 06.12.2013)

    Die Erklärung zum europäischen Stabilitätsmechanismus EFSF wird zum Ausgangspunkt für einen synthetischen Gesangswettbewerb.

    Anschließend: Serge Baghdassarians und Boris Baltschun im Gespräch mit Marcus Gammel

    EFSF - eine Buchstabenfolge, die seit 2010 die europäische Finanzpolitik dominiert. Die Vermittelbarkeit des ESFS wird in dem Hörstück "memorandum of understanding" (dt.: "Absichtserklärung") einer radikalen Prüfung unterzogen.
    Serge Baghdassarians und Boris Baltschun haben aus dem Wikipedia-Artikel über den Stabilitätsmechnismus die Einzelbuchstaben E, S und F herausgefiltert. Den so entstandenen Lückentext haben sie von zehn synthetischen Stimmen sprechen lassen. Rekrutiert haben sie ihre Sprecher bei einem Online-Übersetzungsprogramm mit verschiedenen Aussprache-Algorithmen.
    Aus den Stimmen der EFSF Teilnehmerländer haben Baghdassarians und Baltschun eine Folge von Solostücken und Chorintermezzi komponiert. So treiben sie die Unverständlichkeit einer hochtechnokratisierten Sprache auf die Spitze, und sie entlocken ihr ein ungeahntes lautpoetisches Potenzial.

    Serge Baghdassarians, geboren 1972 in Fürth, und Boris Baltschun, geboren 1974 in Bremen, leben und arbeiten als Musiker und Künstler in Berlin. Für ›Bodybuilding‹ (DKultur 2011) erhielten sie den Karl-Sczuka-Preis für Radiokunst 2012.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Olga Hochweis

    Musik aus Vietnam und Korea steht zunächst im Mittelpunkt der Sendung. So geht es in der ersten Stunde um einen neuen Sampler, der das Leid der Menschen im Vietnamkrieg thematisiert, der vor 40 Jahren zu Ende gegangen ist. In der zweiten Stunde steht ein Mitschnitt mit traditioneller koreanischer Musik auf dem Programm, wie sie um 1900 gespielt wurde. Außerdem stellt Olga Hochweis neue Vokal-Aufnahmen aus Sibirien vor und viele CD-Neuerscheinungen zwischen den Kap Verden und Israel.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Nana Brink

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastoralreferent Hans-Joachim Ditz
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Alltag anders

    Klatsch und Tratsch
    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    "GLASS ANIMALS" aus Oxford gestern in Berlin
    Von Martin Risel

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Das Lachen der Täter" von Klaus Theweleit
    Rezensiert von Pieke Biermann

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wie sind Sie zu den Sternen gekommen?
    Ulrike Timm im Gespräch mit Léa Linster, Spitzenköchin und Autorin

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Kinder und Karriere? - Das geht doch alles gar nicht!
    Gespräch mit Heinrich Wefing, Autor und Politikredakteuer bei "Die Zeit"

    Originalton: Vom guten Ansäen - Von der Stille des Keimens
    Von Steffen Kopetzky

    Straßenkritik: "Bretonische Verhältnisse" von Jean-Luc Bannalec

    "Alle Pferde des Königs" von Michèle Bernstein
    Rezensiert von Dirk Fuhrig

    Der letzte deutsche Buchladen in Paris
    Von Anne Raith

    Buchhändlergespräch mit Matthias Mayer
    Buchhandlung Borchers in Langenselbold (Hessen)

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Haino Rindler

    Die Echo-Verleihung 2015
    Von Laf Überland

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht
    Von Mathias Mauersberger

    11:35 Uhr
    Tonart

    Die neue CD von Erik Schumann - Johannes Brahms im konzertanten Solo und Doppel
    Gespräch mit dem Violinisten

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Die Eule im Kino. Zum 80. Geburtstag von Renate Holland-Moritz
    Von Matthias Biskupek

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Christine Watty

    80 Jahre "Triumph des Willens": Riefenstahl popkulturell
    Gespräch mit Dr. Marcus Stiglegger, Akademischer Oberrat für Filmanalyse & Bildanalyse an der Universität Siegen

    Die Publikumsmaschine. Diskussion in der AdK mit Herbert Fritsch und Peter Licht
    Von Gerd Brendel

    Soldaten, Helden, Heimkehrer - Dokumentartheater über die Zukunft des Krieges
    Von Nadine Lindner

    "FORT" - Künstlerinnen-Kollektiv in der Kestnergesellschaft Hannover
    Von Volkhard App

    Entdeckung der Vielfalt: US-Serien machen vor, was Hollywood nicht schafft
    Von Kerstin Zilm

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Schlafen in fremden Betten
    Übernachtungsgeschichten
    Moderation: Tim Wiese

    Wer auf Klassenfahrt geht, in den Urlaub fährt oder beruflich unterwegs ist, muss in fremden Betten übernachten. Dafür gibt es Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Jugendherbergen oder Landschulheime. Das Zimmer, das man sich z.B. bei der Klassenfahrt mit anderen teilt, wird für kurze Zeit zu einer besonderen Art von Zuhause. Das kann eine aufregende Erfahrung sein. Auch bei Übernachtungen in Hotels taucht man in eine eigene Welt ein. Auf kleinstem Raum begegnet man vielen Fremden ebenso wie Portiers und Zimmermädchen. Wie es früher war, wenn Reisende in Herbergen oder anderen Unterkünften ein Bett auf Zeit brauchten, erzählt z.B. eine Geschichte in der Bibel. Vergeblich suchten Josef und seine schwangere Frau Maria eine Unterkunft. Am Ende müssen sie in einem Stall übernachten. Hier wird schließlich ihr Sohn Jesus geboren. Sein Bett: eine Krippe mit Stroh.

    Sylvia Schopf schreibt Features und Reportagen für verschiedene Radiosender, hat für Fernsehen und Theater gearbeitet und ist Autorin zahlreicher Romane
    und Erzählungen für Kinder und Erwachsene.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    Eliades Ochoa und der Buena Vista Social Club
    Von Thorsten Bednarz

    "Nashville Cats" - Eine Ausstellung über die 60er/70er Jahre in Nashville
    Von Michael Groth

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
    Neuer Exodus
    Was zieht Israelis nach Berlin?
    Es diskutieren:
    Iris Hefets, Psychotherapeutin und aktiv in der Initiative „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten“,
    Yael Kupferberg, Lehrstuhl für jüdische Religionsphilosophie an der Universität Potsdam
    Dekel Peretz, Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam
    Ofer Waldman, ehemaliges Mitglied des arabisch-israelischen "West-Eastern Divan"-Orchester von Daniel Barenboim, forscht als Gastdoktorand an der Freien Universität Berlin über jüdische Autoren in der DDR
    Moderation: Hans-Joachim Wiese, Deutschlandradio Kultur
    Aufzeichnung vom 23.03.2015 aus der Bertelsmann-Repräsentanz, Berlin

    Bei vielen Israelis genießt Berlin geradezu Kultstatus, die Stadt gilt als extrem cool. Etwa seit Ende der 90er-Jahre kommen deshalb immer mehr, vor allem junge Israelis, nach Berlin. Genaue Zahlen liegen nicht vor, in den Medien ist die Rede von 18000 bis 30000 israelischen Staatsbürgern, die mehr oder weniger dauerhaft in Berlin leben. Was aber zieht diese Menschen in die deutsche Hauptstadt? Ist es nur der Kultfaktor, der Status Berlins als Party-Location? Oder gibt es tiefer liegende Gründe? - In letzter Zeit wurden oft die im Vergleich zu Israel viel günstigeren Lebenshaltungskosten genannt. Welche Rolle spielen Vorbehalte gegen die israelische Regierungspolitik? Warum dann aber gerade Berlin? Die Stadt, von der der Holocaust ausging. Welche Bedeutung hat die Shoah im Kontext der Auswanderung? Ist es überhaupt eine dauerhafte Auswanderung? Vielleicht sogar eine Rückkehr zu den Wurzeln? Sind die Einwanderer Nachfahren der Jeckes, der deutschen Juden? Wie und wovon leben die Israelis in Berlin? Haben sie Erfahrungen mit antisemitischen Angriffen gemacht?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Mit Leib und Seele malen
    Marc Chagall zum 30. Todestag - eine Würdigung seines Lebens und Werks
    Von Thomas Klatt

    Wie säkulare Israelis Pessach feiern
    Eine Umfrage in Tel Aviv
    Von Gerald Beyrodt

    Zum Schabbat: "Schabbes is scheijn" jiddisch Version eines Schabbatliedes

    Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Literarische Leidenschaften
    Vier eigensinnige Frauen und ihre erfolgreichen Verlage
    Von Nicole Henneberg

    Wie Verlegerinnen in Zürich und Berlin literarische Ambition und Finanzen zusammenbringen und auf dem Buchmarkt punkten.

    Die Frühjahresbuchmesse ist immer auch das Schaufenster für Bücher kleiner Verlage. Bücher verlegen ist ein hartes Geschäft, umso bewundernswerter die Leidenschaft, mit der Verlegerinnen es heute betreiben. Verrückt muss man sein und zu allem entschlossen, darin sind sie sich einig: Sabine Dörlemann, deren Programm von Iwan Bunin, dem russischen Erzähler, über die amerikanische Journalistin Martha Gellhorn bis zum deutsch-irakischen Autor Fadhil al-Azzawi reicht; Britta Jürgs vom Berliner AvivA Verlag, die investigative Journalistinnen der 20er-Jahre entdeckt hat oder die Schwestern Selma Wels und Inci Bürhaniye (binooki), die junge, kritische Autoren aus der Türkei verlegen. Wie man Eigensinn, Finanzen und eine leidvolle Familiengeschichte zusammenbringt, das hat ihnen Katharina Wagenbach-Wolff mit der Friedenauer Presse vorgemacht.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Concertgebouw Amsterdam
    Aufzeichnung vom 20.03.2015

    Gustav Mahler
    "Des Knaben Wunderhorn" für Bariton und Orchester (Auszüge)

    Aaron Copland
    "Old American Songs" für Bariton und Orchester (Auszüge)

    Béla Bartók
    Konzert für Orchester

    Thomas Hampson, Bariton
    Concertgebouw Orkest Amsterdam
    Leitung: Mariss Jansons

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    "Musik kann alle Kinder mitnehmen"
    Inklusion in der Musikpädagogik
    Von Ulrike Henningsen

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Katja Schlesinger

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Auftaktausstellung zum Cranach Jahr in Gotha: Cranach im Dienst von Hof und Reformation
    Von Carsten Probst

    "Internationale Künstlerbeziehungen": der Theaterwissenschaftler Joachim Fiebach

    Kiew Biennale - Streit um die Kunstschau in der Ukraine
    Gespräch mit dem Kurator Georg Schöllhammer

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel