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Samstag, 11.02.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Der Blick des Fotografen
    Eine Lange Nacht mit Henry Maitek
    Von Monika Künzel und Thomas Linden
    Regie: Monika Künzel
    (Wdh. v. 07./08.04.2007)

    Der 16. April 1945 ist der Tag der zweiten Geburt des Henry Maitek (1924 - 2007). Eine viereinhalbjährige Odyssee durch mehrere Konzentrationslager des Nazi-Regimes ging für den jüdischen Häftling an diesem Tag unweit von Buchenwald zu Ende. Nach der Befreiung durch die U.S. Army gehörte sein Leben ganz der Fotografie. Mit der legendären Rolleiflex Planar 2,8 dokumentierte Maitek die Entwicklung Europas und der USA nach der großen Katastrophe. Hass und Bitterkeit hat er schon früh abgelegt, aber er erinnert sich noch genau an die Welt der Lager, an den Kampf um die eigene Würde und an Momente tätiger Hilfe. Anhand persönlicher Erlebnisse und mit dem subtilen Blick dieses außerordentlichen Fotografen entsteht hinter den historischen Fakten die Lebenswirklichkeit von Menschen, deren Wünsche und Träume uns nicht fremd sind. Henry Maitek erzählt, und während man seinen Worten lauscht, erhält man eine Einführung in die Kunst der Menschenbeobachtung.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Franz Waxman
    Prince Valiant (Prinz Eisenherz)
    20th Century Fox Studio Orchestra

    Johnny Mandel
    Point Blank

    Jerry Fielding
    The Outfit (Revolte in der Unterwelt)
    Moderation: Birgit Kahle

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schild und Schwert - die Stasi (2/3)
    Kader und Apparat des Staatssicherheitsdienstes der DDR
    Von Karl-Wilhelm Fricke
    Deutschlandfunk 1992
    (Teil 3 am 11.3.2017 )

    Pinsel und Schnorchel
    Kabarettistische Reihe mit Erich Kestin und Friedrich Steig
    RIAS 1952

    Vorgestellt von Michael Groth

    Am 1.1.1992 trat das Stasi-Unterlagengesetz in Kraft. Der Deutschlandfunk nahm das neue Gesetz zum Anlass für ein dreiteiliges Feature - 'Schild und Schwert - die Stasi'. Im zweiten Teil geht es um das weitverzweigte Spitzelsystem des Ministeriums für Staatssicherheit. Bei 'Pinsel und Schnorchel', dem kabarettistischen Kneipengespräch aus einer fiktiven DDR, dreht sich das Unbehagen u.a. um den Jazz im Rundfunk

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty
    u.a. Gespräche und Berichte von den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Establishment vs. Abgehängte? Wie wir wieder ins Gespräch kommen
    Gespräch mit dem 'Schriftsteller Navid Kermani

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 67. Internationale Filmfestspiele Berlin

    Unsichere Zeiten - Wie kann der Film darauf reagieren?
    Oliver Hirschbiegel, Regisseur
    Thomas Kufus, Regisseur und Geschäftsführer von zero one film
    Moderation: Gisela Steinhauer

    Telefonnummer 00800 2254 2254
    Email unter gespraech@deutschlandradiokultur.de
    sowie auf Facebook und Twitter

    Wir leben in politisch brisanten Zeiten: Europa droht auseinanderzubrechen, Rechtspopulisten drängen an die Macht, beflügelt vom Sieg des neuen US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Viele Menschen sind durch diese Entwicklungen verunsichert; für andere sind sie ein Weckruf, dagegenzuhalten.
    Auch für viele Künstler.

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Ronald Gerste:
    "Amerika verstehen. Geschichte, Politik und Kultur der USA"
    Rezensiert von Silke Hasselmann

    Nicole Deitelhoff / Michael Zürn (Hrsg.):
    "Lehrbuch der Internationalen Beziehungen"
    Rezensiert von Nana Brink

    Wiedergelesen: Harry G. Frankfurt
    "Bullshit" - Jenseits von Lüge und Wahrheit
    Rezensiert von Sieglinde Geisel

    Lyrik und Politik:
    "Die Verlegung der Stolpersteine"
    Gespräch mit Tom Schulz

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Axel Flemming

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Axel Rahmlow

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur
    Moderation: Vera Linß

    Der digital gestörte Schlaf
    Gespräch mit Christian Huberts und Prof. Thomas Penzel

    Der Schlaf und der Gadget-Wahn
    Von Matthias Finger

    Twitters neue Relevanzkriterien
    Von Teresa Sickert

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Susanne Burkhardt

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Live von den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin
    Moderation: Susanne Burg und Patrick Wellinski

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Axel Flemming

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    "America first" - und der Rest der Welt? Trump als Außenpolitiker
    Niels Annen, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, stellt sich den Fragen von Patrick Garber

    Welchen Kurs fährt der neue US-Präsident Donald Trump in der Außenpolitik? Drei Wochen nach seinem Amtsantritt sind die Signale widersprüchlich. Die angeblich obsolete NATO findet er doch ganz gut, er spricht nicht nur mit dem russischen, sondern auch mit dem ukrainischen Präsidenten, und was er im Nahen Osten vorhat bleibt nebulös. Derweil herrscht im diplomatischen Dienst der USA großes Stühlerücken.

    Hat Donald Trump einen außenpolitischen Plan - außer "America first“? Oder muss sich der Rest der Welt auf eine sprunghafte Diplomatie Washingtons einrichten? Sucht Trump den Konflikt mit China? Ist ihm die EU egal? Wer bestimmt überhaupt die amerikanische Außenpolitik - der Präsident oder seine Berater? Hat die deutsche Diplomatie schon einen Draht zu den Neuen in Washington?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Die Invasion der Identitären
    Von Manuel Gogos
    Regie: Thomas Wolfertz
    Mit: Daniel Wiemer
    Ton: Patrick Huth, Daniel Dietmann, Matthias Fischenich
    Produktion: WDR/ORF 2016
    Länge: 53'34

    Rechtsextremismus 2.0: Manuel Gogos dechiffriert die Selbstinszenierungen der neuen Rechten.

    Die Identitären verstehen sich als europäische Jugendbewegung. Nun interessiert sich auch der Verfassungsschutz für den "popkulturellen Arm der extremen Rechten". Ihr Konzept des Rebrandings rechter Politik scheint erfolgreich. Haben die Identitären den Zeitgeist auf ihrer Seite? Oder finden sich hinter ihren hippen Masken die gleichen Ewiggestrigen?

    Sie tragen T-Shirts mit Aufschriften wie "Lampedusa Coastguard" und kämpfen gegen die multikulturelle Gesellschaft, gegen Flüchtlings-Zombies und das, was sie den "großen Austausch" nennen. Entstanden in Frankreich breiten sie sich auch zunehmend in Österreich und Deutschland aus. In ihren "Nadelstichaktionen" sprengen sie Theateraufführungen, besetzen Moscheen oder das Brandenburger Tor. Ist ihre "Rückeroberung" Europas wirklich eine Art "Occupy von Rechts"? Welche Vision schwebt den modernen Kreuzrittern vor? Führt ihre Politik der Re-Migration nicht zwangsläufig zu Deportationen? Die selbst berufenen "Retter des Abendlandes" wollen an die Macht. Aber wäre das nicht sein Untergang?

    Manuel Gogos ist freier Autor und Ausstellungsmacher. Sein Vater ist in den 1960er-Jahren als Gastarbeiter aus Griechenland nach Deutschland eingewandert. Die Beschäftigung mit der Ideologie der Identitären hat Gogos vor die Frage gestellt: Dürfte jemand wie ich dann überhaupt existieren?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Staatsoper Stuttgart
    Aufzeichnung vom 08.07.2016

    Vincenzo Bellini
    "I Puritani" (Die Puritaner)
    Opera seria in drei Akten
    Libretto: Carlo Pepoli
    Roland Bracht, Bass - Lord Valton
    Adam Palka, Bass - Sir Giorgio
    Edgardo Rocha, Tenor - Lord Arturo
    Gezim Myshketa, Bariton - Sir Riccardo
    Heinz Göhrig, Tenor - Sir Bruno
    Diana Haller, Mezzosopran - Enrichetta von Frankreich
    Ana Durlovski, Sopran - Elvira
    Staatsopernchor Stuttgart
    Staatsorchester Stuttgart
    Leitung: Giuliano Carella

    Utopia des Gesangs
    England im Bürgerkrieg. Die Botschaft der puritanischen Pilgerväter, die noch eine Generation zuvor zum Exodus nach Amerika gezwungen waren, hat das eigene Land erfasst. Wir erleben eine Gesellschaft im spirituellen Aufbruch. Ihre Soldaten sind keine Söldner mehr, sondern Gläubige, die für ihre Familien, ihre Werte und ihre Freiheit streiten. Mit Hinrichtung des mit den Katholiken paktierenden Königs Karl I. macht Oliver Cromwell den Weg frei für eine protestantische Republik. Doch noch zerfleischt sich das Land im Bruderkrieg. Mit der Feier des Sonnenaufgangs beginnt der Tag auf der von Katholiken belagerten Puritaner-Feste Plymouth, eine Hochzeit soll ihn krönen. Elvira, Tochter des puritanischen Generalgouverneurs, erfährt, dass der für sie ausgesuchte Bräutigam kein anderer als ihr geliebter Ritter Arturo ist. Doch Arturo ist Royalist und missbraucht die Gunst der Stunde, um mit Enrichetta, der Witwe des enthaupteten Stuart-Königs, aus der Burg zu fliehen und sie vor dem Schafott zu retten. Mit der in ihren Brautschleier gehüllten flüchtenden Königin entflieht Elvira ihr eigenes Selbst: Sie wird wahnsinnig.
    Seit ihrer umjubelten Uraufführung 1835 in Paris ist Vincenzo Bellinis letzte Oper Botschafterin der melodisch-harmonischen Entgrenzung eines ekstatischen Belcanto. Unter den rauschhaften Kantilenen aus dieser Oper drang noch Fitzcarraldos Dampfer in den peruanischen Dschungel, um am Amazonas ein Utopia des Gesangs zu errichten.

  • Edward Elgar
    "Sea pictures" für Mezzosopran und Orchester op. 37

    Elisabeth Kulman, Alt
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Marek Janowski

    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Anke Schaefer
    u.a. 67. Internationale Filmfestspiele Berlin

    Berlinale-Kritik Wettbewerb: "Félicité" & "Wilde Maus" in competition
    Gespräch mit Katja Nicodemus

    Berlinale: Wie Kinder die Generations-Filme sehen
    Von Anna Wollner

    Berlinale: 40 Jahre Kino für Kinder und Jugendliche
    Gespräch mit Maryanne Redpath

    Die Neu-"Erfindung Europas" - Aktivisten und Intellektuelle in Frankfurt
    Von Ludgerr Fittkau

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Tobias Wenzel