Seit 05:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 12.11.2019
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Politisches Feuilleton

Sendung am 12.11.2019 um 07:24 Uhr

Negative SchlagzeilenStoppt die Überflutung!

Ein Mann liegt im Dunkeln auf seinem Bett und schaut auf den Monitor eines aufgeklappten Laptops. (Eyeem / Joanna Czerniawski)

Täglich prasseln schlechte Nachrichten auf uns ein. Selbst die, die sich eigentlich für Neuigkeiten interessieren, können die Dauerbefeuerung kaum noch ertragen. Sind sie nur zu empfindlich? Nein, meint die Neurowissenschaftlerin Maren Urner.

Sendung vom 11.11.2019
In der Fassade eines Wohnhauses dringt durch ein Fenster mit geschlossenen Jalousien Licht nach außen. (imago images / ingimage)

PrivatsphäreWie wir ein Menschenrecht verschleudern

My home is my castle: Wie Privatsphäre und moderne Selbstbestimmung historisch zusammenhängen, erklärt der Anglist Christoph Heyl. Er warnt deshalb davor, in Zeiten von Alexa und Siri das Private preiszugeben.

Sendung vom 08.11.2019Sendung vom 07.11.2019
Eine Illustration zeigt zwei Hände, die eine Kette von bunten Papierfiguren halten. (imago images / fStop Images / Malte Mueller)

GesellschaftSpaltung als Chance

Gerade ist viel von Einheit die Rede: Wann sie vollendet ist, was ihr im Weg steht. In den Chor derer, die vor der Spaltung der Gesellschaft warnen und sie überwinden wollen, möchte der Kulturwissenschaftler Daniel Hornuff jedoch nicht einstimmen.

Sendung vom 06.11.2019
Ein Besucher der Designers' Open interessiert sich für einen Schrank in der Form des Hochhauses PH 16 aus der DDR.  (picture alliance / dpa-Zentralbild/ Jan Woitas)

30 Jahre MauerfallDie gekaperte Revolution

Von Feierstimmung keine Spur: Zum Mauerfalljubiläum dominieren die kritischen Töne. Die Schriftstellerin Ines Geipel hält wenig davon, die vergangenen 30 Jahre als eine Geschichte anhaltender Fremdheit zwischen Ost und West zu sehen.

Sendung vom 05.11.2019Sendung vom 04.11.2019
Ein Demonstrationsschild zeigt "Hartz IV" als Monster. (imago images / Müller-Stauffenberg)

Hartz IV vor GerichtSanktionen der Jobcenter sind inhuman

Das Bundesverfassungsgericht muss entscheiden: Dürfen Jobcenter Harz-IV-Empfängern als Strafe Mittel kürzen? Aus Sicht des Politikwissenschaftlers Christoph Butterwegge sind solche Sanktionen verfassungswidrig: Sie verletzen die Menschenwürde.

Sendung vom 01.11.2019Sendung vom 31.10.2019
Illustration: Megaphon als Pistole (imago / Ikon Images / Robert Hanson)

Umgang mit RassismusHassen? Ja, aber das Richtige!

Kaum eine Emotion hat einen so schlechten Ruf wie der Hass. Und das zu Recht, findet der Journalist Jens Balzer. Trotzdem plädiert er dafür, ihn auch als politische Ressource zu begreifen, die man nicht allein den Feinden der Demokratie überlassen soll.

Sendung vom 30.10.2019
Hände blättern im Jahresbericht 2017 des Wehrbeauftragten (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)

Der BeauftragteAlibi-Figur oder wichtige Kontrollinstanz?

38 Beauftragte hat die Bundesregierung - von dem für die Behandlung von Zahlungen an die Konversionskasse bis zum Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit. Wer hat die Ämter inne und was tun die Beauftragten, fragt die Publizistin Gesine Palmer.

Sendung vom 29.10.2019Sendung vom 28.10.2019Sendung vom 25.10.2019
Zahlreiche Wahlplakate auch kleiner Parteien sind in einem bayerischen Dorf vor einem Haus aufgestellt. (Getty Images / Alexandra Beier)

Die neue Vielfalt der ParteienlandschaftBye, bye Volkspartei

Die Zeit der Volksparteien ist vorbei. Das wird oft beklagt, weil die Folge davon politische Zersplitterung sei. Man kann das aber auch positiv sehen, sagt der Journalist Daniel Bax, schließlich spiegelt sich darin auch die Ausdifferenzierung der Milieus.

Sendung vom 24.10.2019
Grafik der europäischen Flagge mit einem fehlenden Stern. (Pexels / freestocks.org)

Die Zukunft des KontinentsViele Wege führen nach Europa

In vielen Ländern wird das europäische Projekt kritischer betrachtet, als in Deutschland. Das ist historisch nachvollziehbar und legitim. Es gibt nicht nur „den einen richtigen Weg“ für die politische Ordnung eines zukünftigen Europas – sondern viele.

Sendung vom 23.10.2019Sendung vom 22.10.2019Sendung vom 21.10.2019
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spricht mit Mitgliedern einer Pflegeklasse im Heimerer Kolleg in Pristina. (imago images / photothek / Xander Heinl)

PflegenotstandWeltweites Betteln um die Besten

Kosovo, Mexiko, Philippinen: Fachkräfte von dort sollen den Pflegenotstand in Deutschland beheben. Martin Hyun bezweifelt, dass diese nicht neue Strategie der Anwerbung diesmal funktioniert. Der Politologe hat einen ganz persönlichen Bezug dazu.

Sendung vom 18.10.2019
Auf einer Wiese vor dem Kanzleramt in Berlin stehen Zelte und Transparente. (imago images / Jürgen Ritter)

UmweltaktivismusWarum die Demokratie das Radikale braucht

Die Klima-Bewegung "Extinction Rebellion" machte zuletzt weltweit mobil: Den Argwohn, mit dem viele ihrer Methode des zivilen Ungehorsams begegnen, teilt die Journalistin Charlotte von Bernstorff nicht – sie sei eine Chance für die Demokratie.

Sendung vom 17.10.2019
Eine Frau schüttet sich rote Pillen in den Mund. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

Olympia 2032Endlich Doping für alle!

Doping ist die Plage des modernen Sports: Alle Versuche, Wettkämpfe sauber zu halten, sind zum Scheitern verurteilt, stellt der Soziologe Niels Zurawski fest. Wie also könnte bei Meisterschaften in Zukunft wieder sportliche Fairness einkehren?

Sendung vom 16.10.2019
Eine Illustration zeigt, wie  ein wilder Löwe einen verängstigten Geschäftsmann jagt. (imago images / Ikon Images / Jens Magnusson)

Strategien für die ZukunftWarum Angst kein guter Ratgeber ist

Jederzeit Gefahren und Bedrohungen wahrzunehmen: Darauf wurden die Menschen von der Evolution programmiert, um zu überleben, meint der Publizist Martin Tschechne. Doch mit ständiger Aufgeregtheit ließen sich wichtige Zukunftsfragen nicht lösen.

Sendung vom 15.10.2019
Blumen und Kerzen stehen in Halle  neben der Tür zur Synagoge, vier Tage nach dem rechtsextremistischen Anschlag auf die Gemeinde (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)

Anschlag in HalleOrte des Terrors, Orte des Mitgefühls

Tausende zeigten nach dem Anschlag in Halle ihre Solidarität mit den Opfern rechtsextremer Gewalt. Vergleichbar sollten wir mit den Orten dieses Terrors umgehen, fordert der Ethnologe Wolfgang Kaschuba – egal ob Synagoge, Moschee oder Döner-Imbiss.

Sendung vom 14.10.2019Sendung vom 11.10.2019
Ausgetrockneter Boden, rauchende Schlote, eine Vogelschar am dunklen Himmel: die Apokalypse (Illustration) (imago/Panthermedia)

Drohende Klima-ApokalypseKapitulation, aber mit Hingabe!

Jonathan Franzen hat vor kurzem im Magazin "New Yorker" vorgeschlagen, sich davon zu verabschieden, dass der Klimawandel aufhaltbar sei. Auch Publizist Arno Orzessek schlägt sich mit öko-apokalyptischen Gedanken herum – verzweifelt darüber aber nicht.

Sendung vom 10.10.2019Sendung vom 09.10.2019
Die Statue des heiligen Bonifatius steht vor einem regenschweren Himmel im hessischen Fulda, aufgenommen im September 2019 (picture alliance/Frank Rumpenhorst/dpa)

ReligionspolitikVon guten Geistern verlassen

Rechtspopulisten in ganz Europa instrumentalisieren Religion für ihre Zwecke. Demokratisch gesinnte Kräfte müssen gegen die politische Vereinnahmung der Religion aktiv werden, fordert Politikwissenschaftlerin Sophie Pornschlegel.

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12.11.2019, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Fünf Gründe, warum wir Soziologie heute dringender brauchen denn je
Von Thorsten Jantschek

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