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Kompressor | Beitrag vom 05.10.2017

Neuer Podcast "Syrmania"Sprachrohr für die "Newcomer"

Bassam Dawood im Gespräch mit Max Oppel

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(Deutschlandradio)
Das Team vom Podcast "Syrmania" (Deutschlandradio)

Das Leben der Syrer in Deutschland ist das Oberthema eines neuen Podcast, der von nun an jeweils Donnerstags auf unserer Webseite abrufbar sein wird. Der syrische Schauspieler Bassam Dawood erklärt, was und wen die fünfköpfige Redaktion erreichen will.

Deutschlandfunk Kultur präsentiert drei Monate lang zusammen mit der Online-Plattform Radio Souriali einen neuen Podcast: "Syrmania. Das Leben der Syrer in Deutschland". Der Begriff "Syrmania" setzt sich zusammen aus "Syrien" (wie man es auf Deutsch ausspricht) und "Almania" (wie Deutschland auf Arabisch heißt). Jeden Donnerstag ist nun eine neue Folge des Podcasts auf deutschlandfunkkultur.de/syrmania abrufbar, abwechselnd auf Deutsch und Arabisch.

Deutschsprachige Hörer sollen durch das Angebot einen Einblick in das Leben der Syrer in Deutschland bekommen. Soziale und kulturelle Themen stehen dabei im Vordergrund. In den arabischsprachigen Folgen wird der Alltag der Syrer in Deutschland thematisiert.

"Es geht darum, wer ich bin und was ich tue"

Neben der Aufbereitung im Podcast tauchen die Themen auch immer wieder im Programm von Deutschlandfunk Kultur auf, besonders in der Sendung Kompressor (Montag bis Freitag 14.05 Uhr -15.00 Uhr). Der Wunsch des Podcast-Teams: "Syrmania soll eine von vielen Brücken zwischen zwei Ufern sein, die vielleicht gar nicht so weit auseinander liegen, wie viele denken."

Bei Syrmania mit dabei ist der Theaterregisseur und Schauspieler Bassam Dawood, er lebt mit seiner Familie seit rund vier Jahren in Berlin. Im Deutschlandfunk Kultur sagte er, Syrmania könne dabei helfen, die Syrer besser zu verstehen.

Dawood spricht ausdrücklich nicht von "Flüchtlingen". Flüchtling, das sei nur ein Status. "Newcomer" hält Dawood hingegen für angemessen, denn er sei nach Deutschland gekommen, um sein Leben hier fortzusetzen. "Wir sind hierher gekommen, um weiterzuleben", sagte er. "Es geht darum, wer ich bin und was ich tue", betonte Dawood. (ahe)

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