Dienstag, 29.09.2020
 

Lesart

Sendung vom 15.09.2020Sendung vom 14.09.2020
Cover des neuen Romans von Roman Ehrlich, der „Malé“ heißt. (S. Fischer Verlag / Deutschlandradio)

Roman Ehrlich: "Malé"Die Katastrophe als Konsequenz

Selten wurde der Klima-Notstand so intelligent auf den Punkt gebracht wie in dem Roman "Malé", der von einer Aussteigergemeinschaft auf den Malediven erzählt. Roman Ehrlich verweigert seinen Lesern dabei konsequent Spannung und Anteilnahme - aus Prinzip.

Sendung vom 12.09.2020Sendung vom 11.09.2020
"Herzfaden" von Thomas Hettche (Deutschlandradio / Kiepenheuer & Witsch)

Thomas Hettche: "Herzfaden" Die Unschuld der Marionetten

Thomas Hettches im doppelten Sinne fantastischer Roman "Herzfaden" ist zu Recht für den deutschen Buchpreis nominiert. Die Geschichte der Augsburger Puppenkiste wird zu einer Erzählung über das Fortwirken nationalsozialistischer Vergangenheit.

Grafik: Lesende Menschen. (imago images/fStop Images/alte Mueller)

Literaturkritik im NetzGeschnatter einer lebendigen Szene

Durch das Internet nehme die Deutungshoheit professioneller Literaturkritiker ab. Führt diese Demokratisierung auch zu einem Qualitätsverlust? Das Spektrum, wie im Netz über Literatur gesprochen wird, sei groß, sagt die Kritikerin Sieglinde Geisel.

Sendung vom 10.09.2020Sendung vom 09.09.2020Sendung vom 08.09.2020
Teilnehmer einer Demonstration ziehen mit roten Pyro-Fackeln durch den Stadtteil Connewitz. (Picture Alliance / dpa Zentralbild / Hendrik Schmidt)

Krawalle in ConnewitzNoch links oder schon extrem?

In Leipzig-Connewitz hat sich in der vergangenen Zeit viel Wut angestaut, findet die Autorin Bettina Wilpert. Sie wohnt in dem Viertel und beobachtet dort steigende Mieten und ein brutales Vorgehen der Polizei.

Sendung vom 07.09.2020Sendung vom 05.09.2020Sendung vom 04.09.2020Sendung vom 03.09.2020Sendung vom 02.09.2020
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Buchkritik

Pilar Quintana: "Hündin"Tierliebe bis zum Wahnsinn
Das Cover zeigt die Großaufnahme von grünen und gelben Farnen vor schwarzem Hintergrund. (Cover: Aufbau Verlag)

In einem Dorf am Pazifik ist es Tradition, dass Frauen möglichst viele Kinder bekommen. Mit ihrem Roman über ein kinderloses Ehepaar, das seine Liebe auf einen Hundewelpen projiziert, erweist sich Pilar Quintana als kraftvolle Stimme aus Kolumbien.Mehr

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Literatur

Schreiben auf der Flucht, 1940 und heuteTransit Marseille
Schwarzweißporträt der Schriftstellerin Anna Seghers, die freundlich lacht. (picture-alliance / dpa / ADN_zentralbild)

Marseille ist eine Stadt der Passage. 1940 flohen Menschen vor Hitler hierher, um Europa zu verlassen. Davon erzählt Anna Seghers' "Transit". Heute leben andere Flüchtlinge in Marseille. Wieder sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter ihnen.Mehr

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