Kompressor 

Putin-Palast im neuen Video von Nawalny "Immobilienpornos" wecken Schlüssellochgelüste

Screenshot aus dem Nawalnyvideo welcher den Palast von Putin zeigt (navalny.com)

Das neueste Video des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny sprengt alle Zuschauerrekorde. Es zeigt einen Palast am Meer, der Präsident Putin gehören soll. Der Medienkritiker Matthias Dell analysiert die Machart des investigativen Films.

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Comedy-Serie "Moonbase 8"Eine schrecklich nette WG

Im Still aus "Moonbase 8" posieren die drei Protagonisten in blauen Overalls für ein offizielles Porträt vor der US-Flagge. (Showtime)

Sie wollen zum Mond: In einer Art Assessment-Center mitten in der Wüste proben drei Männer den Flug ins All und das Leben auf dem Erdtrabanten. Doch die Helden der Sky-Serie "Moonbase 8" entpuppen sich schnell als verkrachte Existenzen.

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Zum Tod des Schauspielers Jean-Pierre BacriDer Lieblingsnörgler der Franzosen

Der französische Schauspieler Jean-Pierre Bacri (1951 - 2021) in einer Szene aus "Un air de famille". (imago images / Prod.DB / Collection Christohel Telema / Le Studio Canal )

Unnachahmlich war seine Art, dem Gegenüber "Vollidiot" entgegenzuschleudern. Jetzt ist Jean-Pierre Bacri gestorben. Die Moderatorin Nathalie Licard trauert nicht nur um den französischen Schauspieler, sondern auch um einen kreativen Drehbuchautor.

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Jim Carrey, Dana Vachon: "Memoiren und Falschinformation"Ein Generation-X-Buch über Sein und Schein

Porträt von Jim Carrey, der sich Popcorn in den Mund wirft. (AFP / Getty Images via AFP / Matt Winkelmeyer)

Hollywood-Star Jim Carrey ist nicht nur Hauptfigur, sondern auch Mitautor von "Memoiren und Falschinformationen". Sprachlich schrullig werden hier Ruhm, Kult und Marktlogik hinterfragt. Das hätte auch Originalität und Witz gehabt, wäre es vor 25 Jahren erschienen.

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Musikproduzent und Gewalttäter Phil SpectorDie Opfer bekommen im Nachruf zu wenig Raum

Phil Spector umringt von Bodyguards beim Verlassen eines Gerichtssaals. (AFP / Getty Images via AFP / David McNew)

Der Musikproduzent Phil Spector ist im Gefängnis gestorben. Er saß dort als verurteilter Frauenmörder. Die Literaturwissenschaftlerin Berit Glanz kritisiert, dass in den Nachrufen auf ihn die Gewalt gegen Frauen zu wenig thematisiert werde.

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Marvel-Serie "WandaVision" auf Disney+Zwei Superhelden in einer Mystery-Sitcom

Mann mit Maske und Frau sehen sich an: Paul Bettany als VIsion and Elizabeth Olsen als Wanda Maximoff in der Serie "WandaVision". (Marvel Studios)

Mit "WandaVision" geht Marvel sein Superhelden-Universum neu an: Die Serie mischt Sitcom mit Mystery-Elementen und wartet mit einem brillanten Cast auf, meint Kritiker Markus Dichmann. Weitere Marvel-Serien auf Disney+ sollen bald folgen.

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Trashfilmer Lloyd Kaufman über TrumpIm B-Movie namens US-Politik

Regisseur und Produzent Lloyd Kaufman schaut hinter einer Gruselmaske hervor.  (imago images / ITAR-TASS)

Seit 50 Jahren dreht und produziert Lloyd Kaufman Trash- und Splatterfilme. In der Trump-Ära habe er sich wie in einem seiner eigenen Streifen gefühlt, erzählt er. Auch sein neuer Film habe viel mit dem scheidenden US-Präsidenten zu tun.

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"One Night in Miami" auf Amazon PrimeKammerspiel über Rassismus

Filmstill aus "One Night in Miami" (von links nach rechts): Eli Goree als Cassius Clay, Kingsley Ben-Adir spielt Malcolm X, Aldis Hodge als Jim Brown und Leslie Odom Jr. als Sam Cooke. (picture alliance / Amazon / Courtesy Everett Collection)

In ihrem Regiedebüt bringt Regina King vier Ikonen zusammen: Nach seinem WM-Sieg 1964 trifft Boxer Cassius Clay in einem Motelzimmer den Bürgerrechtler Malcolm X, Sänger Sam Cooke und Footballspieler Jim Brown. Ein Treffen, das es so gegeben hat.

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Rutu Modan: "Tunnel"Comicsatire aus dem Westjordanland

Ausschnitt aus dem Comic "Tunnel - eine israelische Satire": Mehrere Menschen graben einen unterirdischen Tunnel. (Rutu Modan / Carlsen Verlag)

Rutu Modans neuer Comic ist politisch und lustig zugleich: Es geht um eine israelische Archäologin, die unter der Mauer zum Westjordanland einen Tunnel gräbt. Dort trifft sie auf Palästinenser, die in die andere Richtung unterwegs sind.

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Telegram als Alternative zu ParlerWas die App für Rechtsextreme so attraktiv macht

Auf einem Smartphone ist die Telegram App zu sehen.  (picture alliance / NurPhoto / Jakub Porzycki)

Parler wurde abgeschaltet. Twitter hat zahlreiche Accounts gelöscht. Viele rechte Akteure nutzen daher nun Telegram. Denn der Messengerdienst verspreche Privatsphäre, meint Politikwissenschaftler Maik Fielitz. Die Sperrungen seien trotzdem sinnvoll.

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Internet- und GamingsuchtDie Droge der Zukunft

Ein Junge spielt Computerspiele an einem Tablett. (picture alliance / Jochen Tack )

Gaming kann süchtig machen. Kein Wunder, nutzen die Spiele doch Glücksspielmechanismen, um Nutzerinnen und Nutzer am Computer zu halten. Der Psychiater Daniel Illy fordert daher, solche Bindungsfaktoren bei der Altersfreigabe zu berücksichtigen.

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Dokumentarfilm "Chris the Swiss" auf 3satGestorben in einem fremden Krieg

Menschenleere Stadt (Illustration): Ausschnitt aus dem teils animierten Dokumentarfilm "Chris the Swiss" (ZDF / SRF / Dschoint Ventschr.)

In "Chris the Swiss" forscht Regisseurin Anja Kofmel dem gewaltsamen Tod ihres Cousins nach: Der war Journalist im Kroatienkrieg, bis er einer Söldnertruppe beitrat. Der vielfach ausgezeichnete Schweizer Doku- und Animationsfilm ist auf 3sat zu sehen.

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Falsche Vorstellungen von JapanAgentur für Fake-Familienangehörige ist ein Fake

Drei Mädchen und ein Junge auf einer Straße in Tokio (picture alliance / AP Images  / Yomiuri Shimbun)

Über den Verleih für Schein-Familienangehörige in Japan haben viele Medien berichtet. Nun stellt sich heraus: Die Agentur gibt es nicht. Dass wir die Geschichte allzu gerne geglaubt haben, habe jedoch seine Gründe, meint die Japanologin Dinah Zank.

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Reihe: Kultur im Abseits Lockdown jenseits der Hochkultur

Ein Mann mit Maske läuft vor einem geschlossenen Rollladen entlang. (Picture Alliance / dpa / Fabian Strauch)

Die Coronakrise trifft nicht nur die Hochkultur, sondern auch andere kulturell relevante Berufsfelder. In der Reihe "Kultur im Abseits" sprechen wir mit Leuten, die sonst Spielhallen betreiben, Achterbahnen warten oder Nägel pediküren.

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RTL2-Dokumentation "Das Berlin Projekt" Obdachlosigkeit ist oft noch deutlich härter

Szenenbild aus der ersten Folge der Sendung "Das Berlin Projekt": Eine obdachlose Frau liegt mit einem Schlafsack in einem Schlauchboot - ihr Schlafplatz. (RTLZWEI / Talpa Germany)

Raus aus der Obdachlosigkeit – mit 10.000 Euro und jeder Menge Hilfe. RTL2 begleitet sieben Menschen, die ein neues Leben beginnen wollen. Der Diakon Dieter Puhl sagt: "Das Berlin Projekt" könne Vorurteile abbauen, zeige aber "Premium-Obdachlose".

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Netflix-Serie "Bridgerton"Huch, die Queen ist ja schwarz

Szene aus der Serie "Bridgerton": Die Queen umringt von adligen Damen / Hofdamen, einige der Frauen sind schwarz, einige weiß. (Liam Daniel / Netflix)

Englischer Adel im 19. Jahrhundert, gespielt von schwarzen Menschen: Der Erfolg der Serie "Bridgerton" wird damit erklärt, dass die Hautfarbe beim Casting egal gewesen sei. Die Kulturwissenschaftlerin Simone Dede Ayivi zeigt: So einfach ist es nicht.

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Erstürmung des KapitolsTrophäenbilder für die extreme Rechte

Ein Trump-Anhänger hat sich im Büro von Nancy Pelosi breitgemacht und seinen Fuß auf den Schreibtisch abgelegt. (AFP / Saul Loeb)

Ein Mob von Trump-Fans stürmt das Kapitol – und die ganze Welt kann sehen, wie leicht es gelingt. Die Bilder aus Washington seien Manifestationen des Hasses und würden nun triumphierend geteilt, sagt die Rechtsextremismusexpertin Karolin Schwarz.

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