Kommentar 

Corona-RegelnWeihnachten bewegt alle

Bunte Weihnachtskugeln am Weihnachtsbaum (picture-alliance/Russian Look/Global Look Press/Victor Lisitsyn)

Die politische Debatte über die erleichterten Coronaregeln an den Feiertagen zeigt, dass Weihnachten die Seelen bewegt. Die Kirchen hätten dieses Jahr eine besondere Chance, ihre Mitglieder und alle anderen zu erreichen, meint unser Autor.

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Corona-Pandemie - neue Beschränkungen in BerlinDiese Stadt lässt sich nicht kontrollieren

Eine große Menge junger Leute Pfingsten 2020 am Ufer des Berliner Landwehrkanals. Sie sitzen dicht an dicht auf dem Rasen und demonstrieren für Partykultur und Ravekultur. (imago images / Travel-Stock-Image)

Die Berlinerinnen und Berliner müssen sich auf verschärfte Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie einstellen. Die Maßnahmen seien sinnvoll, aber die Partylust wiege in dieser Stadt schwerer als das Kontrollpotenzial, kommentiert Sebastian Engelbrecht.

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EU-MigrationspaktInteressensausgleich kommt vor Humanität

Das Covid-19-Quarantänegebiet im neuen Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos. (picture alliance / dpa / Nicolas Economou)

Heute will die EU-Kommission einen neuen Migrationspakt vorstellen. Mehr als der kleinste gemeinsame Nenner werde dabei nicht rauskommen, kommentiert Paul Vorreiter. Das Elend in den Flüchtlingslagern werde sich nicht ändern.

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Düsseldorfer Karnevalsauftakt ohne AlkoholDas richtige Signal

Zwei bunt geschmückte Karnevalistinnen feiern auf dem Düsseldorfer Rathausplatz das Hoppeditz-Erwachen.  (dpa / picture alliance / Ina Fassbender)

In Düsseldorf soll der Karnevalsauftakt auch in diesem Jahr stattfinden – allerdings alkoholfrei. Enthemmte Feierende, die sich umarmen und fremdknutschen, das gehe während der Corona-Pandemie nicht, begrüßt Vivien Leue die Entscheidung.

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Schulen und CoronaKein Konzept, nirgends

Schulbetrieb an der Realschule Benzenberg in Düsseldorf: Jugendliche mit Masken sind auf dem Weg zum Unterricht. (picture alliance / dpa / imageBROKER / Rupert Oberhäuser)

Die Ferien sind vorbei, die Schule beginnt, und schon müssen die ersten Lehranstalten wegen Corona-Fällen wieder schließen. Der Bildungsjournalist Armin Himmelrath wirft der Politik deswegen Totalversagen vor: Den Grund sieht er in einer bizarren Selbsttäuschung.

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Fußball: Zuschauer ja oder nein?Der König will sein Volk zurück

Ersatzspieler - Verletzte Spieler und Weisweiler Elf als Pappkameraden gemeinsam auf der Tribüne im Borussia-Park. (Moritz Mueller/Pool)

Die Gesundheitsminister der Länder beraten heute über den Wunsch der Deutschen Fußball Liga, im September wieder Publikum in die Stadien zu lassen. Stefan Osterhaus kennt gute Gründe dafür, Wolf-Sören Treusch plädiert dagegen.

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Neues MüllproblemEinmalmasken wegwerfen ist unsozial!

Eine Einmalmaske liegt neben Blüten auf dem Asphalt. (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)

Auf den Straßen und in Grünanlagen liegen sie massenhaft herum: Mund-Nasen-Masken zum Einmalgebrauch. Diesen Sondermüll einfach unterwegs zu "verlieren", ist ignorant und produziert einen riesigen Abfallberg, kritisiert Thomas Wheeler.

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RechtsextremismusAndreas Kalbitz gehört in die AfD

Andreas Kalbitz, ehemaliger AfD-Chef von Brandenburg, nimmt an einer Kundgebung der AfD in Senftenberg teil.  (picture alliance/dpa/Oliver Killig)

Der Brandenburger AfD-Fraktionschef Andreas Kalbitz muss nach einem Beschluss des Schiedsgerichts die AfD verlassen. Dabei ist er das Gesicht einer Partei, die sonst keine Probleme mit einer rechtsextremen Gesinnung hat, kommentiert Henry Bernhard.

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Archiv / Kommentar 

Boris Palmer & CoLeistet euch solche Querdenker!

Boris Palmer in der ARD-Talkshow 'hart aber fair' im Februar 2020 (Geisler-Fotopress)

"Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären" – dieser Satz von Boris Palmer sorgt für Aufregung. Der grüne Oberbürgermeister von Tübingen werde zu Unrecht attackiert, meint Vladimir Balzer.

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NS-Dokumentationszentrum MünchenMutiger Aufbruch in eine neue Geschichtsvermittlung

Das NS-Dokumentationszentrum am Max-Mannheimer-Platz in München. Ein kubusförmiges Gebäude aus Beton. (Chromorange / imago-images)

Das NS-Dokumentationszentrum München feiert seinen fünften Geburtstag. Es ist in kurzer Zeit zu einem renommierten Erinnerungsort geworden und hat fast 750.000 Besucher gezählt. Dabei hat es sich im positiven Sinn gewandelt, kommentiert Tobias Krone.

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Die AfD und der RechtsextremismusDie "Auflösung" des "Flügels" allein ändert nichts

Stoffbeutel mit dem Foto des Landesvorsitzenden der AfD in Thüringen, Björn Höcke, hängen über Stuhllehnen beim Landesparteitag der AfD am 01.04.2017 in Berlstedt (Thüringen). (dpa / Bodo Schackow )

Der AfD-Bundesvorstand hat dem "Flügel" in der Partei die Selbstauflösung zum 1. Mai verordnet. Doch die Netzwerke dieses Sammelbeckens der extremen Rechten bestünden fort, kommentiert Henry Bernard. Die Frage sei, ob es personelle Konsequenzen gibt.

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Corona und die SupermarktwerbungMitarbeiterlob zu Marketingzwecken

Ein Kassiererin arbeitet unter einer Plastikfolie, um sich vor Coronaviren zu schützen. (dpa / Frank Molter)

Supermarktketten entdecken ihre menschliche Seite: Auf Plakaten und in Werbespots danken sie ihren Mitarbeitenden für das tolle Engagement. Bessere Arbeitsbedingungen? - Gibt es nicht, doch sie wären die bessere Botschaft, kommentiert Ramona Westhof.

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Ausgangsbeschränkungen durch CoronaDas Virus wird unser Leben verändern

Ein Mädchen trägt eine Halloween-Maske vor dem Gesicht, als Schutz vor dem Corona Virus. London, 16. März 2020  (picture alliance / London News Pictures / ZUMA / Vickie Flores)

Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand. Wie lange noch? Vor allem die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen hat eine Debatte ausgelöst, wann wir endlich zur Normalität zurückkehren können. Alexander Moritz hält die Diskussion für verfrüht.

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Corona-AppDie Freiheit zur Selbstüberwachung

Ein Mann steht am Straßenrand in einer Stadt, ein Smarthone in der Hand. Er schaut Richtung Betrachter, sein Gesicht ist allerdings vom Gegenlicht überblendet.  (Aidan De La Paz / Unsplash.com)

Gesundheitsminister Jens Spahn überlegt, Coronainfizierte anhand von Handydaten zu überwachen, um Infektionsketten zu erkennen. Eine Alternative wäre eine App, mit der jeder selbst entscheidet, ob er sich tracken lässt. Doch das funktioniert nur, wenn fast alle mitmachen.

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70 Jahre Karlspreis zu AachenEine aus der Zeit gefallene Ehrung

Fotocollage: Jean-Claude Trichet (l), Wolfgang Schäuble und António Guterres bei der Verleihung des Karlspreises.  (picture alliance/dpa/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago/Sven Simon/picture alliance/dpa/Elmar Kremser/SVEN SIMON)

Auch der Festakt zum 70. Karlspreis zu Aachen wird verschoben. Im Mai soll der rumänische Präsiden Klaus Johannis geehrt werden. Aber wie zeitgemäß ist ein Preis, der vor allem von und für alte weiße Männer vergeben wird, fragt Alexander Moritz.

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Rassismuserfahrungen im AlltagGemeinsam gegen den Hass

Ein Demonstrationszug zieht in Gedenken an die Opfer vom rechtsextremen Anschlag in Hanau vom Hermannplatz zum Rathaus Neukölln, auf einem Schild steht: "Rechten Terror stoppen!", aufgenommen am 20.02.2020 in Berlin. (picture alliance/Geisler-Fotopress)

Nach ihrer "Rasse" gefragt und als "Fidschi" beschimpft zu werden: Das widerfährt unserer Autorin Anh Tran im Alltag. Doch sie hat das Gewöhnen satt. Nach dem Terroranschlag von Hanau fragt sie umso dringlicher: Wann habt ihr euch daran gewöhnt?

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ThüringenWo CDU-Politiker wie Teppichhändler feilschen

Thüringens CDU-Fraktionschef Mike Mohring steht links vor vielen Mikrofonen von Journalisten und hält eine rote Mappe in der Hand (imago / Karina Hessland)

Seit 116 Tagen warte sein Bundesland auf eine neue Landesregierung, klagt unser Korrespondent Henry Bernhard. Doch statt wirklich Verantwortung zu übernehmen, gäben gerade die Konservativen im Erfurter Landtag die Demokratie der Lächerlichkeit preis.

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Klinsmann-RücktrittEin würdeloser Abgang

Nach nur elf Wochen als Trainer bei Hertha BSC stürzt Jürgen Klinsmann die Berliner ins Chaos.  (picture alliance/Andreas Gora/dpa)

Jürgen Klinsmann hat seinen Rücktritt als Trainer von Hertha BSC Berlin erklärt. Der 55-Jährige teilte dies auf seiner Facebook-Seite mit. Stillos, kommentiert Sport-Redakteur Thomas Wheeler - so wie Klinsmanns Umgang mit einem verdienten Spieler.

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Entscheidung zu OrganspendeDas Gut der Lebensrettung wiegt schwerer

Ein Chirurg steht vor einem Patienten. (Getty Images / Christopher Furlong)

Der Bundestag hat heute gegen die "doppelte Widerspruchslösung" für Organspenden gestimmt. Der Journalist Philipp Gessler hätte sich ein anderes Ergebnis gewünscht - nicht nur, weil er selbst einen Spenderausweise besitzt.

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Zur Auszeichnung der Münchner KammerspieleWas für ein verdientes Abschiedsgeschenk!

Matthias Lilienthal, Intendant der Münchner Kammerspiele, sitzt auf einem Sofa vor einer Stahltür mit der Aufschrift Schlosserei. (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)

Die Münchner Kammerspiele sind das "Theater des Jahres" und räumen viele Preise bei der Wahl ab. Unsere Theaterkritikerin bedauert, dass Intendant Matthias Lilienthal ausgerechnet jetzt geht. Denn sein Haus zeige, wie das Stadttheater der Zukunft aussehen könnte.

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BGH-Urteil zur Deutschen UmwelthilfeNervig, aber notwendig

Rückansicht von Autos, die durch die Stadt fahren. Bei hintersten Auto sind die Abgase aus dem Auspuff deutlich zu sehen. (picture alliance / Sebastian Gollnow/dpa)

Die Deutsche Umwelthilfe bewegt sich mit ihren Verbraucherschutzklagen im rechtlichen Rahmen – das hat der Bundesgerichtshof heute entschieden. Das ist richtig so, auch wenn der Verein manchmal nervt, meint Nadine Lindner.

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