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Kommentar

08.01.2019

Zuckmayer-Medaille für Robert MenasseEine erfreuliche Nachricht

11.06.2018, Berlin: Der Autor Robert Menasse spricht beim Willy-Brandt-Gespräch zum Thema "Ein souveränes, geeintes und demokratisches Europa: Erreichbares Ziel oder leere Pathosformel?". Foto: Jörg Carstensen/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Offenbar berauscht von seiner neuen Rolle als intellektueller Retter des Europa-Gedankens habe Robert Menasse jeden Maßstab verloren, sagt der Literaturkritiker Rainer Moritz. Dennoch sei es "erfreulich", dass er die Zuckmayer-Medaille verliehen bekomme.

28.10.201819.10.201802.10.201818.09.2018
14.05.2018, Berlin: Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), spricht beim Symposium des BfV zum Thema «Hybride Bedrohungen - Vernetzte Antworten» zu den Teilnehmern. (dpa / picture alliance / Kay Nietfeld)

VerfassungsschutzpräsidentDie Maaßen-Affäre wird zur Groteske

Statt Hans-Georg Maaßen zu entlassen, wird er zum Staatssekretär im Bundesinnenministerium befördert. Kanzlerin Angela Merkel werde das als Maßnahme erklären, um die Stabilität der Regierung zu gewährleisten, meint Stephan Detjen. Doch das Manöver sei durchschaubar.

16.08.201828.07.2018
US-Präsident Trump spricht mit EU-Kommissionspräsident Juncker über Handelsfragen  - Kevin Dietsch / Pool via CNP ( Kevin Dietsch / Consolidated News Photos)

Von Freihandel und ZöllenEuropa braucht mehr Selbstbewusstsein

Die Erleichterung in Europa ist groß. Nach der USA-Reise von EU-Kommissionspräsident Juncker sind US-Zölle auf Autoimporte aus der EU zunächst vom Tisch. Doch angesichts der Sprunghaftigkeit Trumps könnte es sein, dass das schon bald wieder Makulatur ist, warnt Brigitte Scholtes.

21.07.2018
Us-Präsident Trump während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus (imago)

Empörung über Trump"Er hat die Debatte verroht"

Donald Trumps kritikloser Umgang mit Russland hat eine parteiübergreifende Welle der Empörung ausgelöst. Doch die eigene Wählerschaft hält ihm die Treue. Er selbst kokettiert damit, man werde ihm sogar einen Mord verzeihen – weil er Erwartungen erfüllt.

18.07.201814.07.201807.07.2018
Nach einer Sitzung des CSU Vorstandes und der CSU Landesgruppe verlässt Horst Seehofer am 2. Juli 2018 um 1 Uhr 50 nachts die Parteizentrale und gibt ein Interview (imago / stock&people)

Dauerthema Asyl Erheblicher Flurschaden

Der Asylstreit der deutschen Regierungsparteien hat Stimmungsbilder erzeugt, die einen nachhaltigen Schaden anrichten, meint unsere Hauptstadtkorrespondentin Gudula Geuther. Der Kompromiss, den die Koalition geschlossen hat, sei alles andere als ein großer Wurf.

30.06.201823.06.201816.06.201812.06.201810.06.2018
Donald Trump steht bei seiner Abschlusserklärung zum G7-Gipfel in Kanada am 9. Juni 2018 hinter einem Rednerpult und gestikuliert. (AP / Evan Vucci)

G7 am EndeTrump gegen den Rest der Welt

Mit einem Tweet macht US-Präsident Trump die Erklärung des G7-Gipfels in Kanada zunichte. Nie zuvor in der Geschichte von internationalen Gemeinschaften hat es so etwas gegeben, kommentiert Georg Schwarte.

09.06.2018
Der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, und der amerikanische Präsident Donald Trump, vor einem Treffen in Brüssel am 25.05.2017 (picture alliance / dpa / Nicolas Maeterlinck)

Streit mit TrumpEuropa braucht neue Bündnispartner

Strafzölle, Ausstieg aus dem Iran-Atom- und dem Klimaschutzabkommen: Die Entscheidungen des US-Präsidenten ließen einen Graben zwischen den USA und Europa entstehen. Die transatlantische Partnerschaft muss neu vermessen werden, meint Journalist Klaus Remme.

02.06.2018
Bundesinnenministe Seehofer spricht während einer Pressekonferenz im Rahmen eines Besuches im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), neben ihm steht Jutta Cordt, Leiterin des BAMF. (dpa-Bildfunk / Daniel Karmann  )

Asyl-AffäreSeehofers Kampf mit dem BAMF

In der sogenannten BAMF-Affäre hat sich Innenminister Seehofer als Chefaufklärer in Stellung gebracht. Er verspricht Transparenz und schonungslose Aufklärung – und das ist gut so, meint Katharina Hamberger.

26.05.2018
Ein Streetart-Motiv in Rom kommentiert die Regierungsbildung von Luigi di Maio, Parteichef der Fünf-Sterne-Bewegung, und Matteo Salvini, Vorsitzender der rechtspopulistischen Partei Lega, aufgenommen am 23.3.2018 (imago / Pacific Press Agency)

Regierungsbildung in Italien Ein riskantes Experiment

In Italien haben sich die beiden populistischen Parteien Fünf Sterne und Lega auf eine Koalition geeinigt. Sie wollen die Sparpolitik im hoch verschuldeten Land beenden und gehen auf Konfrontationskurs zur EU. Die Lage ist ernst, meint Korrespondent Jan-Christoph Kitzler.

19.05.201812.05.201805.05.2018
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu bei seiner Präsentation zu einem nach seiner Darstellung iranischen Atomwaffenprogramm (Sebastian Scheiner/AP/dpa)

Atomstreit mit dem IranNetanjahu auf gefährlichem Kurs

Im Streit um das Atomabkommen mit dem Iran setzt Israels Ministerpräsident Netanjahu voll auf Konfrontation. Seinem Land werde das nicht helfen, meint Silke Mertins. Im Gegenteil: Es drohe eine Eskalation im Dauerkonflikt zwischen Israel und dem Iran.

28.04.2018
Mehrere Teilnehmer der Solidaritätskundgebung «Berlin trägt Kippa» der Jüdischen Gemeinde zu Berlin tragen eine Kippa. Anlass ist der Angriff auf einen Mann mit Kippa in Prenzlauer Berg.  (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Religion in DeutschlandWer will, muss Kippa tragen können

Nach dem Angriff auf einen Israeli in Berlin fanden diese Woche mehrere Solidaritätskundgebungen statt. Das ist ein Lichtblick, kommentiert Gerald Beyrodt: Weil sich im christlich geprägten Deutschland die Akzeptanz von Vielfalt insgesamt nur zögerlich verbreite.

21.04.2018
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Emmanuel Macron  (picture alliance/dpa/Foto: Kay Nietfeld)

Reformprojekt EuropaEine Chance für die Kanzlerin

Der französische Staatschef Macron profiliert sich mit Reformideen, die Bundeskanzlerin zögert. Doch trotz ihrer Differenzen wollen Paris und Berlin bis zum Sommer Vorschläge für eine EU-Reform vorlegen. Die Chance sollte Merkel nutzen, meint Peter Kapern.

09.04.2018
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Politisches Feuilleton

Gefährdete NutztierartenWas wird aus dem Wollschwein?
Zwei Wollschwein stehen nebeneinander im Schnee. (picture alliance / imageBROKER / Ingo Schulz)

Das Wollschwein ist ein vom Aussterben bedrohtes Nutztier. Weil es nicht in engen Ställen gedeiht und sich deshalb nicht von der Agrarindustrie verwerten lässt. Und der geht es - Bio hin oder her - nur um Masse. Daran ist auch der Verbraucher schuld, meint der Biologe Timo Rieg. Mehr

Regelungswut im StraßenverkehrLenken, leiten, locken
Eine Collage zeigt Schattenumrisse von Menschen mit verschiedenen Verkehrszeichen (imago / Ikon Images)

Martin Tschechne sieht seine Bewegungsfreiheit im Straßenverkehr immer mehr durch paternalistische Eingriffe beschränkt. Zu den üblichen Ge- und Verbotsschildern gesellen sich freundliche Ermahnungen und Appelle an Vernunft. Wer blickt da noch durch?Mehr

ObdachlosigkeitLiebe Politiker, schaut hin!
Ein Schlafsack und eine Jacke liegen vor einer Wand und einem Rolladen mit Graffitis. (picture alliance / Arco Images)

Sie liegen in Kälte und Regen unter Brücken, in Bahnhöfen, auf Parkbänken: Obdachlose, die ganz unten angekommen sind. Die Schriftstellerin Eva Sichelschmidt kann es nicht fassen, dass so wenig für diese Menschen getan wird - in einem so reichen Land.Mehr

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