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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 10.11.2017

KlimawandelWie kann man Deutschlands Wälder retten?

Philipp zu Guttenberg im Gespräch mit Nana Brink

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Fast 50 Prozent der deutschen Wälder befinden sich in Privatbesitz. (Unsplash / Lukas Neasi )
Fast 50 Prozent der deutschen Wälder befinden sich in Privatbesitz. (Unsplash / Lukas Neasi )

Fast ein Drittel Deutschlands besteht aus Wald. Doch Stürme und Hitzeperioden infolge des Klimawandels könnten Deutschlands Wäldern massiven Schaden zufügen. Auf der Weltklima-Konferenz in Bonn suchen private Waldbesitzer deshalb nach Lösungen, um den Wald zu schützen.

In Bonn tagt gerade die Weltklima-Konferenz – und müht sich, etwas zum Schutz des Klima zu erreichen. Wir Deutschen geben da nicht unbedingt ein gutes Beispiel ab: Um 40 Prozent wollte Deutschland die CO2-Emissionen bis 2020 senken (im Vergleich zu 1990). Doch wenn nicht doch noch ein Kehrwende geschieht, werden es gerade einmal 32 Prozent sein.

Philipp zu Guttenberg ist der Präsident Deutscher Waldbesitzer. (privat)Philipp zu Guttenberg ist der Präsident Deutscher Waldbesitzer. (privat)

Dabei hat uns vor ein paar Wochen der Sturm "Xavier" wieder einmal vor Augen geführt,  welche dramatischen Konsequenzen der Klimawandel für Mensch und Natur haben kann.  Vor allem Deutschlands Wälder wäre ein Klimawandel fatal. Schließlich besteht Deutschland zu fast einem Drittel aus Wald. Stürme und Hitzeperioden könnten den Wälder schaden.

Philipp zu Guttenberg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer,  macht sich deshalb Sorgen um die Zukunft der deutschen Wälder und sucht nach Lösungen, um dem Klimawandel zu begegnen.

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