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In Concert | Beitrag vom 04.11.2019

Inna de YardThe Soul of Jamaica

Moderation: Carsten Beyer

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(Jörg M. Unger)
Inna de Yard nach dem Konzert im Rudolstädter Heine-Park (Jörg M. Unger)

Aus der zehnjährigen Reggae-Konzertreihe "Inna de Yard" entstand 2017 die gleichnamige Band, die mit ihrem spannenden Mix aus Reggae, Rocksteady, Ska, Soul, Gospel und Funk auch in Rudolstadt die Fans begeisterte.

Das jamaikanische Label Makasound hatte unter dem Namen "Inna de Yard" in Hütten und auf Hinterhöfen improvisierte Aufnahmestudios errichtet, in denen Stars der Reggae-Szene mit ihren Bands Alben aufnahmen. 2011 war damit Schluss. 2017 jedoch erinnerten sich einige der berühmten Protagonisten  - wie etwa "Mr. Rocksteady" Ken Boothe, Winston McAnuff, Kiddus I und Cedric Myton - an dieses Projekt und gründeten die Band "Inna de Yard".

Inna de Yard - eine CD und ein Film

Zusammen mit jüngeren Kollegen der aktuellen Reggae-Szene Jamaikas spielten sie im Garten einer Villa in Kingston unplugged ein neues (Live-)Album ein, das in diesem Frühjahr unter dem Titel "The Soul of Jamaica" erschien. Der britische Regisseur Peter Webber war bei den Aufnahmen dabei, begleitete die Stars auf ihrer Welttournee und konnte eindrucksvolle Momente des nicht immer leichten Alltags der Reggae-Helden festhalten. Heraus kam der knapp 100minütige Film "Inna de Yard - The Soul of Jamaica" und trug ebenfalls zum erfolgreichen Comeback der Reggae-Stars bei.

(Michael Poehl)Winston McAnuff während des Konzertes beim Bad in der Menge (Michael Poehl)

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