Seit 17:05 Uhr Studio 9

Mittwoch, 19.12.2018
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9

Literatur / Archiv | Beitrag vom 02.07.2017

Im Angesicht der Gewalt über die Gewalt hinausDie neue Autorengeneration Mexikos

Von Peter B. Schumann

Podcast abonnieren
Der mexikanische Schriftsteller Juan Pablo Villalobos, aufgenommen 2016 (picture alliance / dpa / Andreu Dalmau)
Der mexikanische Schriftsteller Juan Pablo Villalobos, aufgenommen 2016 (picture alliance / dpa / Andreu Dalmau)

Mexiko hat in der letzten Zeit vor allem durch Exzesse der Gewalt auf sich aufmerksam gemacht. Die außerordentliche Brutalität der Drogenkartelle stand Pate für Romane, die als Narco-Literatur bekannt wurden.

Viele Autorinnen und Autoren der jüngeren Generation sind der ewigen Auseinandersetzung mit der allgegenwärtigen Gewalt müde. Sie schließen zwar nicht die Augen vor ihr, suchen aber nach neuen Zugängen, Erklärungen und Ausdrucksformen. Dabei sprengen sie literarische Konventionen oder begeben sich auf eine mitunter surrealistische Spurensuche nach Motiven und Ursachen für den Zustand ihres Landes.

Peter B. Schumann stellt die bemerkenswertesten Vertreterinnen und Vertreter dieser Generation der Krise vor und beschreibt die politischen und kulturellen Bedingungen, unter denen sie arbeiten.

Hier das Feature-Manuskript als PDF-Download.

Mehr zum Thema

Mexikanischer Schriftsteller Juan Rulfo - Weltruhm mit zwei Werken
(Deutschlandfunk Kultur, Kalenderblatt, 16.05.2017)

Gekaufte Republik Mexiko - Bürger gegen Drogenhändler und Polizei
(Deutschlandfunk Kultur, Weltzeit, 08.02.2017)

Die Verschwundenen von Mexiko - 43 und noch Tausende mehr
(Deutschlandfunk Kultur, Weltzeit, 17.06.2015)

Literatur

Literatur nach 1945Anfänge lesen
Das stark beschädigte Brandenburger Tor bei Kriegsende. (picture alliance / dpa / RIA Novosti)

Die Diktatur des guten Buches spielte in der Entnazifizierung Deutschlands, egal ob in Ost oder in West, eine große Rolle. Christian Adam hat eine Untersuchung über den Buchmarkt der "Stunde Null" in den Jahren nach 1945 vorgelegt.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur