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Studio 9 | Beitrag vom 13.02.2017

Grammy-Verleihung in Los AngelesDavid Bowie posthum in fünf Kategorien geehrt

Martin Risel im Gespräch mit Liane von Billerbeck

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"Blackstar" - das letzte Album von David Bowie, zu sehen ist die CD und ein Foto von dem Künstler mit Sonnenbrille und Zigarette (picture alliance / dpa / Veronika Simkova)
"Blackstar": David Bowie war einer der größten Rockstars aller Zeiten - eine seiner Bedeutung angemessene Anzahl an Grammys bekam er erst jetzt (picture alliance / dpa / Veronika Simkova)

In Los Angeles sind die Grammys vergeben worden, Adele räumte die Preise in den wichtigsten Kategorien ab. Auch David Bowie wurde mit fünf Grammys geehrt - zu Lebzeiten hatte er nur einen einzigen bekommen.

Die 59. Grammy-Verleihung in Los Angeles ist von Adele dominiert worden. Sie gewann für ihr jüngstes Album "25" den bedeutendsten aller Grammys - den für das beste Album des Jahres. "Hello" bekam den Preis für die beste Aufnahme und den besten Song. Insgesamt wurde Adele fünf mal geehrt. Beyoncé - mit neun Nominierungen hoffnungsfroh ins Rennen gegangen - blieb mit zwei Preisen in eher unwichtigen Kategorien auf der Strecke.

Die britische Sängerin Adele singt auf den 59. Grammy Awards am 12. Februar 2017. (VALERIE MACON / AFP)Adele sang bei der Verleihung der 59. Grammys (VALERIE MACON / AFP)

Neben den beiden stand vor allem David Bowie im Mittelpunkt der Veranstaltung - er bekam posthum gleich fünf Auszeichnungen für sein Album "Blackstar", das kurz vor seinem Tod veröffentlicht worden war.

Auch an Prince erinnerte die Musiker-Gemeinde: "Der Wind der Erinnerung blies ziemlich stark durch den Saal", sagt unser Musik-Kritiker Martin Risel. Und politisch wurde es bei der Verleihung bei der derzeitigen Besetzung im Weißen Haus natürlich auch: "An diesem besonderen Punkt der Geschichte werden unsere Stimmen mehr denn je gebraucht", sagte Jennifer Lopez. (ahe)

Ausgewählte Grammy-Gewinner:
- Aufnahme des Jahres: "Hello" von Adele
- Album des Jahres: "25" von Adele
- Beste/r neue/r Künstler/in: Chance The Rapper
- Song des Jahres: "Hello" von Adele und Greg Kurstin (Songwriter-Preis)
- Beste Pop-Solodarbietung: "Hello" von Adele
- Bestes Pop-Gesangsalbum: "25" von Adele
- Bestes Dance/Elektro-Album: "Skin" von Flume
- Beste Metal-Darbietung: "Dystopia" von Megadeth
- Beste Rock-Darbietung: "Blackstar" von David Bowie
- Bester Rock-Song: "Blackstar" von David Bowie
- Bestes Rock-Album: "Tell Me I'm Pretty" von Cage The Elephant
- Bestes Alternative-Album: "Blackstar" von David Bowie
- Bestes Urban-Contemporary-Album: "Lemonade" von Beyoncé
- Bester R&B-Song: "Lake By The Ocean" von Maxwell
- Bestes R&B-Album: "Lala Hathaway Live" von Lalah Hathaway
- Beste Rap-Darbietung: "No Problem" von Chance The Rapper
- Beste Rap/Gesangsdarbietung: "Hotline Bling" von Drake
- Bestes Rap-Album: "Coloring Book" von Chance The Rapper
- Bester Rap-Song: "Hotline Bling" von Drake
- Bestes Country-Album: "A Sailor's Guide to Earth" von Sturgill Simpson
- Bester Country-Song: "Humble and Kind" von Tim McGraw
- Bestes Musical-Album: "The Color Purple" von Jennifer Hudson
- Bestes Musikvideo: "Formation" von Beyoncé

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