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Literatur / Archiv | Beitrag vom 20.08.2013

Die Panflöte des Meisters Baudelaire

Junge Dichter und ein großes Vorbild

Von Uta Rüenauver

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Porträtbild des Dichters Charles Baudelaire (picture-alliance / dpa)
Porträtbild des Dichters Charles Baudelaire (picture-alliance / dpa)

An dem Franzosen Charles Baudelaire (1821-1867) führt auch für heutige Poeten kein Weg vorbei. Der Schöpfer von "Die Blumen des Bösen" ist das Urbild einer bedingungslosen literarischen Existenz: ein "poète maudit", zerrissen und voller Verachtung für die bürgerliche Waren- und Funktionswelt, an Spleen und Ennui leidend und aus der Fremdheit gegenüber der Wirklichkeit seine poetische Energie beziehend.

Für Baudelaire ist die Welt nichts und die Dichtung alles. Die Großstadt war ihm als Erstem reiner Imaginationsraum, er verwandelte Hässlichkeit und Krankheit, Tod und Verfall in formvollendete poetische Landschaften. Was bedeutet dieses Rollenmodell des modernen Dichters den Gegenwärtigen? Welche Bedeutung hat Charles Baudelaire für die poetische Sozialisation heutiger Schriftsteller? Uwe Kolbe, Monika Rinck, Jan Volker Röhnert, Aris Fioretos und Jan Wagner erzählen von ihrer Begegnung mit einem großen Vorbild.

Ein Beitrag aus der Reihe Lyriksommer im Deutschlandradio Kultur


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Literatur

Schriftsteller, die gehenIch ist ein Wanderer
Peter Handke beim Spaziergang auf der Insel Lido, Venedig 1982. (imago images / Andrea Merola)

Das Gehen dient ihnen als Schmiermittel des Denkens oder auch als Schleichpfad zur Selbstfindung. Ob Tomas Espedal, Peter Handke, Virginia Woolf oder Samuel Beckett – sie alle berichten, dass die Bewegung zu Fuß entscheidend ist für ihr Schreiben. Mehr

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