Seit 14:05 Uhr Kompressor
Dienstag, 21.09.2021
 
Seit 14:05 Uhr Kompressor

Aktuell / Archiv | Beitrag vom 08.10.2015

Deutsches Symphonie-Orchester und Rundfunk-Sinfonieorchester BerlinNeue Dirigenten - Robin Ticciati und Vladimir Jurowski

Robin Ticciati wird Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (dpa / picture alliance / Juan Herrero)
Robin Ticciati wird Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (dpa / picture alliance / Juan Herrero)

Das Deutsche Symphonie-Orchester bekommt einen neuen Chefdirigenten: Robin Ticciati wird auf Tugan Sokhiev folgen. Und auch an der Spitze des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin wird es ein neues Gesicht geben: Vladimir Jurowski.

Robin Ticciati wird ab der Saison 2017/2018 an der Spitze des Deutschen Symphonie-Orchesters (DSO) stehen. Der 32-Jährige übernimmt die Position des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters für zunächst fünf Jahre. Er folgt damit auf Tugan Sokhiev, der vor einem Jahr angekündigt hatte, seinen Vertrag nicht zu verlängern.

"Als ich im vergangenen Jahr erstmals mit den Musikerinnen und Musikern dieses Spitzenensembles arbeiten durfte, war ich unmittelbar fasziniert von der Flexibilität und dem reichen Klang ihres Spiels und von der hohen Einsatzbereitschaft jedes Einzelnen", sagte Robin Ticciati zu seiner Entscheidung. Derzeit ist er der Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra und seit Sommer 2014 außerdem Musikdirektor der Glyndebourne Festival Opera. 

Repertoire soll erweitert werden

Auch das Rundfunk-Symphonie-Orchester bekommt einen neuen Chef: Vladimir Jurowski wird neuer Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Der 43-Jährige übernimmt die Position mit Beginn der Saison 2017/2018 als Nachfolger von Marek Janowski. Und Jurowski hat sich viel vorgenommen: "Ich möchte die Errungenschaften in der Arbeit mit diesem Spitzenensemble wahren und gleichzeitig neue Höhen anstreben, indem ich das Repertoire des RSB noch erweitere und mit neuen Formen der Kommunikation auf das Publikum zugehe." (inh)

Vladimir Jurowski (dpa / picture alliance / Sergey Pyatakov)Vladimir Jurowski (dpa / picture alliance / Sergey Pyatakov)

Mehr zum Thema:

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin - Der glückliche Mensch
(Deutschlandradio Kultur, Konzert, 08.01.2015)

Klassik-Ausbildung - Workshop mit Taktstock
(Deutschlandradio Kultur, Tonart, 18.11.2014)

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin - Hübsche Fassaden
(Deutschlandradio Kultur, Konzert, 14.11.2014)

Sinfonische Musik - Alles was Dein Herz diktiert
(Deutschlandradio Kultur, Konzert, 03.10.2014)

Kompositorisches Handwerk in Perfektion
(Deutschlandfunk, Die neue Platte, 11.12.2011)

Konzert am Vorabend des Einheitsfeiertages - Gute Nachbarschaft
(Deutschlandradio Kultur, Konzert zum Nachhören, 02.10.2015)

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin - Mozartnah
(Deutschlandradio Kultur, Konzert, 06.01.2015)

Musik - Das lange Weihnachtsmahl
(Deutschlandfunk, Die musikalische Quadriga, 28.12.2014)

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Studio 9

30 Jahre Pogrom von HoyerswerdaSchwieriges Gedenken
Gedenkstele in Hoyerswerda zeigt einen Regenbogen und die Aufschrift "Herbst 1991" (picture alliance / ZB | Jens Kalaene)

Am 18. September 1991 griffen Neonazis in Hoyerswerda ein Wohnheim von Vertragsarbeitern aus Vietnam und Mosambik an. 30 Jahre später erinnert die Stadt an das mehrtägige Pogrom. Auch Opfer von damals sind in die Stadt zurückgekehrt. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur