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Neue Musik | Beitrag vom 27.08.2019

Der Kölner Komponist und Musiker Florian ZwißlerVom Klang unzeitgemäßer Maschinen

Von Hubert Steins

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Floria Zwißler schaut vor weißem Hintergrund direkt in die Kamera (Leonhard Huhn)
Hat eine Vorliebe für historisches Instrumentarium: Der Kölner Komponist Florian Zwißler (Leonhard Huhn)

Als Komponist reiner Tonbandmusik hat Florian Zwißler gleichwohl ein Faible für episodische Momente und hybride Materialien. Fasziniert von der analogen Klangsynthese nutzt er für viele seiner Werke historische Synthesizer.

Der Kölner Komponist Florian Zwißler hat Musikwissenschaft, Linguistik und Philosophie studiert, bevor er sich der elektroakustischen Musik zuwandte. Als Komponist reiner Tonbandmusik kann er nach Belieben über synthetische komponierte oder über aufgezeichnete Instrumentalklänge verfügen, über Geräusche, Field-Recordings und über O-Ton-Material.

Hier geht es zur Playlist der Sendung

Florian Zwissler Musik ist in einer sympathischen Weise von einem konservatorischen Denken geprägt, das sicherlich seiner musikwissenschaftlichen Ausbildung zu verdanken ist. Seine Beschäftigung mit dem vermeintlich Unzeitgemäßen zeigt, dass die Elektroakustik nach diversen technologischen Revolutionen über eine so reiche Geschichte verfügt, dass immer noch Neues im vermeintlich Überholten entdeckt werden kann.

Vom Klang unzeitgemäßer Maschinen
Der Kölner Komponist und Musiker Florian Zwißler
Hören Sie eine Sendung von Hubert Steins

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014

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