Seit 10:05 Uhr Plus Eins
Sonntag, 18.04.2021
 
Seit 10:05 Uhr Plus Eins

Breitband | Beitrag vom 14.07.2018

Computerspiel "Lovers in A Dangerous Spacetime"Komm, wir retten gemeinsam die Liebe!

Von Marcus Richter

Beitrag hören Podcast abonnieren
Screenshot des Computerspiels "Lovers in A Dangerous Spacetime" (Pressefoto zum Spiel "Lovers in A Dangerous Spacetime" von Asteroid Base)
Kooperatives Ballern in bunter Weltraumoptik macht jede Menge Spaß! (Pressefoto zum Spiel "Lovers in A Dangerous Spacetime" von Asteroid Base)

Im Computerspiel "Lovers in A Dangerous Spacetime" geht es mit dem Raumschiff "Kaugummi Null" durchs All, um die Liebe zu retten. Klar, dass man eine solche Mission nur gemeinsam, als gutes Besatzungsteam meistern kann.

Die Geschichte dieses Spiels von "Asteroid Base" ist einfach, aber voller Liebe. Denn die Kraft der Liebe, die das ganze Universum antrieb, kam abhanden und der Liebesreaktor ist zerstört. Die vier Teile sind irgendwo im Weltraum versteckt und es liegt an den ein bis vier tapferen Heldinnen, diese mit Hilfe ihres Raumschiffs "Kaugummi Null" wiederfinden.

Die Kanonen des Raumschiffs müssen von einem Spielenden besetzt sein. Genauso wie der Schutzschild, der Antrieb, der Kartenmonitor und die Superwaffe. Jede Spielerin kann einen dieser Plätze einnehmen, man kann jederzeit wechseln und in dem Raumschiff die Plätze wechseln.

Auch für "Sehr Anfänger" geeignet

Die Grafik ist bunt und comicartig, die Musik und Sounds beschwingt, die Gegner ungruselig und das Spiel eine actionreiche Mischung aus Entdecken und Ballern. Was das Spiel aber wirklich, wirklich einzigartig macht, ist die Mischung aus Spielmechanik und Balancing.

Auch auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad muss man zusammenarbeiten. Jeder muss seinen Job finden, man bespricht gemeinsam, wo die Upgrades hinkommen oder wechselt sich mit Bestimmen ab und hat auf jeden Fall zusammen Spaß.

Man spielt, gewinnt und verliert miteinander

Es gibt keinen Besten, man feuert sich gegenseitig an und es gibt kaum Anlass gegeneinander anzutreten – man spielt, gewinnt und verliert miteinander.

Die Besonderheit des Spiels ist, dass man dieses Spiel nicht alleine gewinnen kann. Alle müssen zusammenhalten, miteinander kommunizieren oder eben versuchen die Schwächen der anderen auszubügeln. Jemand schießt wie wild um sich, aber trifft kaum? Kein Problem, die Steuerung fliegt einen geschickten Ausweichkurs. Der Steuermann oder die Steuerfrau schlingern wie ein trunkener Seebär durch die Gegend? Kein Problem, der Schutzschild ist immer so ausgerichtet, das Aufpraller abgefangen werden. Man kann halt nicht alleine gewinnen und darin steckt eine wichtige Lektion, die spielerisch vermittelt wird.

Mit anderen Worten: Es ist perfekt. Auf der Suche nach einem Spiel dass man mit bis zu vier Menschen in einem Raum zusammenspielen kann? Dann ab in die "Kaugummi Null" und das Universum vor der Anti-Liebe retten!

Mehr zum Thema

Computerspiel "Frostpunk" - Überleben im Eis
(Deutschlandfunk Kultur, Breitband, 19.05.2018)

Computerspiel "Agony" - Ab ins Fegefeuer!
(Deutschlandfunk, Corso, 05.06.2018)

"My Child Lebensborn" aus Norwegen - Computerspiel zu Mobbing im historischen Kontext
(Deutschlandfunk Kultur, Kompressor, 04.07.2018)

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Breitband

Videospiel "Say No! More"Wie ich lernte, Nein zu sagen
Illustration einer Person in grauem T-Shirt, deren Kopf eine regenbogenfarbene Dartscheibe ist. Die Hände sind abwehrend erhoben. (imago / Malte Mueller)

Wünschen Sie sich auch, einfach mal Nein zu sagen? Wenn man eine lästige Aufgabe angetragen bekommt? Oder man Überstunden machen soll? Dann gibt es jetzt Hilfe und Unterstützung für Sie – in Form des Computerspiels "Say No! More". Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur