Die Steuerdaten-Leaks der "Pandora Papers" hätten für viel Empörung sorgen können – die blieb jedoch aus. Warum? Außerdem: Videospiel-Emulation. Alte Spiele im Spannungsfeld zwischen schützenswertem Kulturgut und kommerziellen Interessen.
Das Lieblingsspiel aus der Kindheit? Läuft auf modernen Computern vermutlich nicht mehr. Gegen dieses Verschwinden kultureller Artefakte – nicht nur bei Videospielen – kämpfen viele Freiwillige. Doch vielen Rechteinhabern ist das ein Dorn im Auge.
Die geleakten Pandora Papers belegten illegale und unmoralische Tricks der Reichen und Mächtigen zur Steuervermeidung. Aber warum ist es so still um diesen Skandal? Und haben die Veröffentlichungen bisher überhaupt etwas bewirkt?
Rechtspopulistische Blogs in Deutschland und den USA positionieren sich gegen die klassischen Medien. Doch eine Studie zeigt: Oft greifen sie auf diese zurück. Außerdem: Kein Vergessen im Netz – der Fall Sarah-Lee Heinrich. Sowie der Podcast "WE/R".
Gezielt wurde mit Tweets aus ihrer Jugend Stimmung gegen die junge Grünenpolitikerin Sarah-Lee Heinrich gemacht. Die Lehre daraus könne jetzt aber nicht wieder der Rückzug ins Private sein, sagt Literaturwissenschaftlerin Berit Glanz.
Einerseits die eigene Agenda verbreiten, andererseits möglichst seriös wirken – darauf setzen viele rechtspopulistische Medien. Eine Studie hat sich jetzt angesehen, welche Taktiken sie dafür konkret nutzen.
Facebook schwäche die Demokratie und schade Teenagern, so die Whistleblowerin Frances Haugen diese Woche im US-Senat. Doch der Ausfall der technischen Systeme hat gerade erst gezeigt, wie wichtig das soziale Netzwerk ist. Sind Regulierungen unvermeidbar?
Bombenhagel, Terroranschläge, Naturkatastrophen: Solche Ereignisse können auch Journalisten traumatisieren, die darüber berichten. Doch Traumatherapeuten fehlt es oft an Verständnis für deren Situation. Eine spezielle Weiterbildung soll Abhilfe schaffen.
Es ist keine leichte Woche für Facebook. Seine Dienste fallen mehrfach aus, eine Whistleblowerin erhebt schwere Vorwürfe und zahlreiche Politiker*innen fordern Regulierungen für das Unternehmen. Zeit für eine Kehrtwende - aber wie?
"Das ist wirklich peinlich, wie der Zustand der Digitalisierung in Deutschland ist", sagte Olaf Scholz vor der Wahl. Wie wird es nun in Sachen Digitales weitergehen? Außerdem: Youtube sperrt RT Deutsch und eine Recherche zu Neofaschismus in Videospielen.
"War Mongrels" von Destructive Creations sorgt vor seiner Veröffentlichung für Aufregung: Das Zweite-Weltkrieg-Game propagiere Ideen von Rechtsextremen, kritisieren Experten. Seine Macher seien zudem am rechten Rand unterwegs.
Die CDU will eins, die SPD ist in Fragen Digitalministerium noch unentschieden. Die Grünen wollen die Digitalisierung weiter vom Kanzleramt aus koordinieren. Was ist denn nun die bessere Lösung?
Seit die junge Reisebloggerin Gabby Petito verschwunden ist, versucht sich die Social Media Community als Ermittler-Team. Ein verstörender Internethype, der auch mit dem Fund von Petitos Leiche nicht abgenommen hat.
Nie war ein Bundestagswahlkampf so spannend, sagen die einen. Nie war ein Wahlkampf so sinnentleert, kritisieren die anderen. Die Rede ist sogar von Medienversagen. Was ist dran an der Kritik?
Der "taz"-Journalist Peter Unfried wirft den Medien schlechte Berichterstattung über den Wahlkampf vor. Die Kritik ist harsch, aber ist sie auch berechtigt? Außerdem: der Fall Gabby Petito und Podcasts über Desinformationen und Fact-Checking.
Marion Brasch und Jörg Thadeusz moderieren Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen. Beide haben sich aktiv im Wahlkampf eingemischt. Wie politisch dürfen Journalisten werden? Außerdem: Vorratsdatenspeicherung vor dem EuGH und das Videospiel "Svoboda 1945".
Die EU-Regierungen lassen nicht locker. Sie kämpfen vor dem europäischen Gerichtshof erneut dafür, die Vorratsdatenspeicherung zuzulassen. Ihr Argument: Gewaltverbrechen ließen sich ohne diese Daten schwerer aufklären. Doch Zweifel sind angebracht.
Journalistinnen und Journalisten haben politische Meinungen. Doch sie haben auch die Aufgabe, ausgewogen zu berichten. Gleichzeitig fördern gerade soziale Medien auch emotionale, starke Ansagen. Geht das zusammen?
Man muss auch die andere Seite hören: Im Wissenschaftsjournalismus gilt das nur bedingt, findet der Statistiker Servan Grüninger. Denn hier geht es nicht um "Meinungen", sondern um empirisch belegbare und theoretisch überzeugende Argumente.
Bei der "False Balance" wird einer Minderheitenmeinung so viel Raum gegeben, dass der falsche Eindruck entsteht, sie sei gleichwertig mit der Konsensmeinung. Gerade bei Wissenschaftsthemen kann das gefährlich sein. Was können Journalisten gegen diese “falschen Ausgewogenheit” tun?
Zahlungsabwickler agieren meistens im Hintergrund. Doch wenn sie wollen, müssen selbst mächtige Firmen ihr Geschäftsmodell ändern. Außerdem Thema: die Verschmelzung von Politik und Journalismus und die Tech-Lobby in Brüssel.
Die Macht von Google, Amazon und Facbeook soll mit Gesetzen reguliert werden. Die Techfirmen wehren sich. So wird mit Geld und strategischer Lobbyarbeit Einfluss auf das Gesetzgebungsverfahren genommen, wie Lobbycontrol herausgefunden hat.
Wie viel Macht Zahlungsdienstleister wie Visa und Mastercard haben, hat vor Kurzem der Fall OnlyFans gezeigt. Das kann zu einer Gefahr für ganze Wirtschaftssysteme werden. Deshalb wird gerade auf europäischer Ebene an Alternativen gearbeitet.
In den USA sind Memes in den sozialen Medien spätestens seit Donald Trump ein wichtiger Faktor im Wahlkampf. Auch im aktuellen Bundestagswahlkampf spielen sie eine Rolle. Doch nicht immer können Politiker daraus Nutzen ziehen, meint Berit Glanz.
Tausende Menschen sind aus Afghanistan geflohen, darunter viele Journalistinnen und Journalisten. Für Medienmanager vor Ort wie Saad Mohseni ist es kompliziert: Er will seine Angestellten nicht gefährden, aber um das Programm aufrechtzuerhalten, braucht er Leute.