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Sonntagsrätsel | Beitrag vom 23.02.2020

Auflösung der 2744. AusgabeGesucht wurde: anonym

Von Ralf Bei der Kellen

Tschäggätä, eine Lötschentaler Fasnachtsmaske aus der Schweiz. Eine holzgeschnitzte Hexenmaske mit einem Fellkostüm. (imago / imagebroker / Günter Fischer)
Tschäggätä, eine Lötschentaler Fasnachtsmaske aus der Schweiz (imago / imagebroker / Günter Fischer)

Anonym bedeutet, etwas unerkannt zu tun, beispielsweise etwas im Internet etwas anonym zu kommentieren. Glücklicherweise sind die meisten Zuschriften für das Sonntagsrätsel nicht anonym (und auch nicht "anonyn", wie es in der Sendung hieß).

Anlässlich der Karnevalszeit ging es in dieser Ausgabe des Sonntagsrätsels um eines der wichtigsten historischen Accessoires der Narren: die Maske.

1. Frage
Wahrscheinlich haben sich die Menschen schon immer mit Masken verkleidet. Frühe Anwendung fanden Masken zum Beispiel in kultischen Handlungen. Tief in der Vergangenheit verwurzelt sind die Zeremonien des afrikanischen Volkes der Yoruba. Zu ihnen zählt auch der Perkussionist Babatunde Olatunji, der in der Sendung mit einem Ausschnitt aus dem "Masque Dance" zu hören ist. Dazu gesucht wird derjenige westafrikanische Staat, in dem die Yoruba primär beheimatet sind. Die größe Stadt ist Lagos, die Hauptstadt heißt Abuja. Gefunden und notiert werden soll: der letzte Buchstabe aus dem Namen dieses bevölkerungsreichsten afrikanischen Staates.

A - Nigeria

2. Frage
Als sich Ende der 1960er Jahre die Rockmusik mehr und mehr als eigenständige Kunstform zu verstehen begann, hielten auch theatralische Elemente Einzug in die Bühnenshows. Dazu gehörte das Tragen von Masken. Einer der meistmaskierten Sänger seiner Zeit war sicher Peter Gabriel. In der Sendung zu hören ist er in einem Lied aus dem Jahr 1971 über einen anderen Maskierten: den Harlequin. Und in welcher britischen Rockband sang Peter Gabriel damals? Aus den sieben Buchstaben ihres Namens, der ebenfalls nicht ganz ohne Bezug zur Religion ist, wird gesucht: der dritte.

N - Genesis 

3. Frage
Die dritte Musik ist die Beschreibung eines Maskenballs – der eigentlich nur eine simple Party ist, auf der aber jeder der vier Anwesenden eine Rolle spielt. Das Stück mit dem Titel "The Masque" stammt aus dem zweiten Teil einer Sinfonie mit dem Titel "The Age of Anxiety", das von einem Gedicht W.H. Audens mit demselben Titel inspiriert wurde. Uraufgeführt wurde diese Sinfonie im April 1949. Ihren Komponisten kennt man auch als Dirigenten. Geboren wurde dieser US-Amerikaner am 25. August 1918, gestorben ist er am 14. Oktober 1990. Aus dem Vornamen dieses Dauergasts im Sonntagsrätsel soll notiert werden: der dritte Buchstabe.

O - Leonard Bernstein 

4. Frage
Auch zu Musik No. 4 wird der Komponist gesucht. 1974 schrieb er drei kleine Stücke als Pausenmusik für den britischen Sender Granada TV: "Carillon, Récitatif, Masque". In der Sendung zu hören ist das letztgenannte. Der gesuchte Komponist wurde am 1. Juli 1926 in Gütersloh geboren; gestorben ist er am 27. Oktober 2012 in Dresden. Er war ein Zeitgenosse von Karlzheinz Stockhausen und Luigi Nono, im Vergleich zu diesen ist seine Musik aber eher zurückhaltend. Zu den bekanntesten Werken dieses Komponisten zählen die Ballettmusik "Undine" und die Oper "Phaedra". Gesucht wird: derjenige Konsonant, der als einziger in seinen beiden Vornamen wie auch im Familiennamen vorkommt.

N - Hans-Werner Henze 

5. Frage
Beim Thema "Masken" kommt man um die Operette "Maske in Blau" nicht herum. Der Liedtexter war Günter Schwenn – und wer schrieb die Musik? Der Verfasser solcher Evergreens wie "Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren" wurde am 20. April 1900 in Wien geboren und ist am 10. Januar 1954 in Überlingen gestorben. Den zielführenden Buchstaben finden Sie in seinem Künstlernachnamen an dritter Stelle.

Y - Fred Raymond

6. Frage
Das letzte Stück heißt schlicht "Hinter einer Maske". Gesungen wird es von einem Komiker bzw. Comedian, der in letzter Zeit immer öfter auch als Sänger und Schauspieler in Erscheinung trat. Ich weiß gar nicht, ob Sie’s wussten, aber – geboren wurde der Mann am 30. März 1964 in Paderborn. Der fünfte* Buchstabe aus seinem Familiennamen setzt den Schlusspunkt hinter das gesuchte Wort.

M - Rüdiger Hoffmann 

* An dieser Stelle haben wir den Buchstaben korrigiert.

Das Sonntagsrätsel-Team erreichen Sie per E-Mail sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post: Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin oder Sie schicken ein Fax an die Nummer: 030 8503 29 5608.

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