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Samstag, 20.01.2018

Politisches Feuilleton

Sendung vom 19.01.2018

GroKo-VerhandlungenNeustart für Europa

Bei einer Kundgebung im französischen Toulouse schwenken pro-europäische Aktivisten EU-Flaggen. (imago stock&people)

Der SPD-Sonderparteitag am Sonntag stimmt darüber ab: Wird die GroKo verhandelt, ja oder nein? Es wird zugleich ein Votum für oder gegen einen politischen Neustart in der EU sein, glaubt Jörg Himmelreich.

Sendung vom 18.01.2018Sendung vom 17.01.2018Sendung vom 16.01.2018
Polizei und Demonstranten bei Protesten in Teheran (MEK-Netz im Iran / dpa)

Proteste in IranDer "Persische Frühling" ist noch nicht da

Arbeitslosigkeit, steigende Preise und Inflation – immer breiter werden die Proteste im Iran gegen Ungleichbehandlung. Doch wie groß ist die regimekritische Wucht? Und wie soll der Westen darauf reagieren? Der Journalist Martin Gerner rät der deutschen Politik, Farbe zu bekennen.

Sendung vom 15.01.2018
Übermalte Fotoporträts des Denkers im Wiener Sigmund Freud Museum 2006 (dpa / picture alliance / Guenter R. Artinger)

Sigmund Freuds KulturbegriffKultur macht nie bloß Spaß

Das Wesen der Kultur sei mit Schwierigkeiten behaftet, meinte Sigmund Freud im Jahr 1930. Die Religionsphilosophin Gesine Palmer empfiehlt Freuds Text "Das Unbehagen in der Kultur" allen, die heute allzu hitzig über Kultur debattieren.

Sendung vom 12.01.2018
Computertaste mit der Aufschrift Hate speech, Hassreden in sozialen Netzwerken. (imago / Christian Ohde)

NetzwerkdurchsetzungsgesetzKonsens der Empörten

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz soll gegen Hetze und Falschmeldungen im Internet helfen. Doch zunächst sorgt es vor allem für Empörung - von Zensur ist die Rede. Dabei wäre eine Diskussion über sich wandelnde Funktionen öffentlicher Räume dringend notwendig, meint Daniel Hornuff.

Sendung vom 11.01.2018
Das Archivbild vom 20.11.2001 zeigt einen Gemüseverkäufer auf einem Basar in Kabul. Auf den Märkten gibt es alles, Kinder fahren Gemüse und Obst auf Karren durch die ganze Stadt, doch es ist einfach zu teuer, damit es die Afghani kaufen. Berge von Schutt säumen die Straßenzüge. (zu dpa Korr-Bericht "Wir würden gerne hoffen - Kampf ums Überleben prägt Leben in Kabul). (dpa / Alexander Nemenov)

AfghanistanDie Kriegsfürsten verschwinden nicht

In Afghanistan endete das vergangene Jahr sowohl blutig als auch mit politischen Machtkämpfen. 2018 werde das Land wohl weiter in Gewalt versinken, befürchtet der Journalist Emran Feroz. Im besten Fall setze sich ein Fünkchen politische Ordnung durch.

Sendung vom 10.01.2018
SPD-Chef Martin Schulz (imago / Sven Simon)

Sondierungsgespräche Der Verlierer steht schon fest

Ausgelaugt, zermürbt, geschmäht: Das Ende einer möglichen neuen Koalition ist für die Genossen absehbar. Nach spätestens zwei Jahren dürfte ein mutmaßlicher Vizekanzler Martin Schulz aussehen wie eine Mischung aus Reichspräsident Friedrich Ebert und Reichskanzler Hermann Müller.

Sendung vom 09.01.2018Sendung vom 08.01.2018
Grundschüler während einer Unterrichtsstunde. (imago/photothek)

Kritik an der GrundschuleWeg von der Selbstlernidylle

Die Grundschulstudien der letzten Zeit zeigen, Viertklässler verstehen Texte noch schlechter als vor zehn Jahren. Außerdem können sie weniger gut rechnen als der europäische Durchschnitt. Um das zu ändern, sieht der Publizist Michael Felten nicht nur die Politik in der Verantwortung.

Sendung vom 05.01.2018Sendung vom 04.01.2018
Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache  (imago/photonews.at)

ÖsterreichWie die Regierung einen Keil in die Gesellschaft treibt

Migranten, Frauen, Arbeitslose - die neue österreichische Regierung unter Kurz und Strache spielt die Schwachen gegeneinander aus und treibt einen Keil in die Zivilgesellschaft. Dieser "Trumpwerdung der Republik" darf man nicht tatenlos zusehen, fordert Julya Rabinowich.

Sendung vom 03.01.2018Sendung vom 02.01.2018Sendung vom 29.12.2017
Deutschlandfahne an einem Wohnungsfenster  (imago / Hartwig Lohmeyer)

Deutschland heuteGoldenes Zeitalter oder Vorhölle?

Wir sind das reichste Land Europas. Nahezu alles funktioniert. Und dennoch herrscht hierzulande eine unglaublich miese Stimmung, stellt Paul Stänner in seiner Bilanz zum Jahresende fest und konstatiert: "Wir sind schon ein komisches Volk."

Sendung vom 28.12.2017
Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg (BER) (picture alliance/dpa/Foto: Patrick Pleul)

Gescheiterte GroßprojekteZwischen Größenwahn und Bauchgefühl

Mehr als sechs Jahre ist es her, dass der neue Hauptstadtflughafen eröffnet werden sollte, und die konkrete Inbetriebnahme des Airports ist weiterhin offen. Für den Publizisten Max Thomas Mehr zeigt der BER, dass der Staat mit vielen Projekten und Aufgaben überfordert ist.

Sendung vom 27.12.2017
Graphische Darstellung eines Cyborg  (imago/Ikon Images)

ComputertechnikGehört die Zukunft narzisstischen Cyborgs?

Digitale Implantate und Roboter könnten Pforten in die schöne neue Welt sein. Der Philosoph Florian Goldberg sagt allerdings: Es bedarf keiner besonderen Fantasie, um sich vorzustellen, welche Formen von Bevormundung, Überwachung und Missbrauch auf uns zukommen.

Sendung vom 22.12.2017
Bundesparteitag der SPD (picture alliance/dpa/Foto: Michael Kappeler)

SPD-Aufbruch aus MitgliedersichtVon wegen Neuanfang

Spätestens mit dem Ergebnis von 20,5 Prozent bei der letzten Bundestagswahl hätte doch endlich mal der Neustart der SPD kommen müssen, meint Journalist und SPD-Mitglied Nicol Ljubic. Doch das Posten-Geschacher im Stil der Parteifunktionäre geht weiter - wie gehabt.

Sendung vom 21.12.2017Sendung vom 20.12.2017
Anti-isrealische und anti-amerikanische Protestplakate nach der Demo (imago stock&people)

AntisemitismusLaut unterstützt und auch leise geduldet

Brennende Israel-Fahnen auf Berliner Plätzen haben viele schockiert. Als völlig inakzeptabel verurteilten Politiker diese antisemitischen Gesten. Doch genügt das? Die Autorin Güner Balci meint: Solche Bekenntnisse reichen nicht.

Sendung vom 19.12.2017
Angela Merkel (CDU) geht vor Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, am 07.11.2017 im Bundestag in Berlin zu einer weiteren Verhandlungsrunde der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Regierung aus CDU, CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen. (dpa / picture-alliance / Michael Kappeler)

Deutscher Rekord86 Tage ohne neue Regierung

So lange haben wir es nach einer Bundestagswahl noch nie ohne eine neu gebildete Regierung ausgehalten: Am 19. Dezember sind es 86 Tage. Ob es uns wohl noch gelingen wird, die Belgier zu toppen? Die blieben 541 Tage ohne neue Regierung.

Sendung vom 18.12.2017
(picture alliance / dpa / Vladimir Astapkovich)

Weinstein, Spacey und Co.Warum Vorverurteilen im Netz falsch ist

Wer spricht heute Urteile? Gerichte. Doch bevor das geschieht, haben sich schon Tausende in den sozialen Medien zu Wort gemeldet und Stimmung gemacht, bevor die Faktenlange überprüft wurde. Wäre es nicht viel wünschenswerter, die Anklage könnte unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach der Wahrheit suchen?

Sendung vom 15.12.2017
Die "Herz-Jesu-Darstellung", eine aufwendig handbemalte Jesus-Figur aus Spanien ist im Devotionalien-Laden "Ave Maria" in der Potsdamer Straße in Berlin zu bewundern. (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)

WeihnachtenJesus ist konsumkompatibel

Bescheidenheit und Besinnung statt Völlerei und Verschwendung? Jedes Jahr gehen die guten Vorsätze im vorweihnachtlichen Kaufrausch unter. Und zwar auch deshalb, weil Religion und Massenkonsum zusammengehören, meint Matthias Gronemeyer.

Sendung vom 14.12.2017
Aktivisten der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) protestieren vor der nordkoreanischen Botschaft in Berlin mit Masken des nordkoreanischen Machthabers Jong-un (l) und des US-Präsidenten Trump gegen den Konflikt zwischen Nordkorea und den USA. (dpa / Britta Pedersen)

AtomkriegZweieinhalb Minuten vor Zwölf

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Atomkrieg ausbrechen könnte, sei so groß wie lange nicht mehr, warnen Experten. Wirtschaftsinteressen über Sicherheitsinteressen zu stellen, käme deshalb einem Selbstmord gleich, so der Publizist Matthias Küntzel.

Sendung vom 13.12.2017
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22.01.2018, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Juden in Deutschland. Antisemitismus lässt sich nicht abschieben
Von Holger Michel

Kommentar

Proteste im IranAbsage an den Gottesstaat
Iranische Studenten liefern sich Auseinandersetzungen mit der Polizei am 30. Dezember in Teheran (AFP / STR)

Trotz Verhaftungen demonstrieren im Iran weiterhin tausende Menschen gegen das islamische Regime. Die Proteste haben auch einen Machtkampf zwischen Reformern um Präsident Rohani und Hardlinern um den Revolutionsführer Khamenei ans Tageslicht gebracht, erklärt der Journalist Kamran Safiarian.Mehr

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