Seit 21:55 Uhr Die besondere Aufnahme

Samstag, 17.02.2018
 
Seit 21:55 Uhr Die besondere Aufnahme

Politisches Feuilleton

Sendung vom 16.02.2018Sendung vom 15.02.2018
Ein Jemenit steht vor einem Anti-Drohnenkriegs-Graffito in Sanaa, Jemen (24.12.2016) (dpa / picture alliance / EPA/YAHYA ARHAB)

Trumps MilitärpolitikMehr Zerstörung, weniger Transparenz

Es gibt ein Projekt, das Donald Trump von seinem Vorgänger Barack Obama rigoros weiterführt: die Drohnenangriffe. Tausende Zivilisten starben dadurch in den ersten Monaten von Trumps Präsidentschaft. Und Präsident und Militärs treiben diese Politik nachdrücklich voran, meint der Journalist Emran Feroz.

Sendung vom 14.02.2018
Ein Roter Teppich wird gesaugt (dpa / picture alliance / Heiko Wolfraum)

Berlinale 2018Roter Teppich ohne Sexappeal?

Morgen startet die 68. Berlinale. Auf dem roten Teppich sieht das Publikum erfahrungsgemäß tiefe Dekolletés, hohe Beinschlitze und hochhackige Pömps. Das spiegele eine grotesk überholte Geschlechterordnung, meint Barbara Vinken - und begrüßt die Aktion "Nobody's Doll" der Schauspielerin Anna Brüggemann.

Sendung vom 13.02.2018
Ein beschmiertes Wahlplakt der SPD mit Spitzenkandidat Martin Schulz zur bevorstehenden Bundestagswahl in Berlin-Wedding. (imago/Seeliger)

PolitikverdrossenheitCharismatiker als Hoffnungsschimmer?

Nie hat es in Deutschland so lange gedauert, eine neue Regierung zu bilden. Bei den Wählern steigt der Frust. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler geht der Frage nach, ob die deutsche Politik etwa einen Emmanuel Macron braucht?

Sendung vom 12.02.2018
Ein Geschäftsmann stützt traurig den Kopf in seine Hände. (imago stock&people)

Öffentliche Selbstkritik"Mea culpa" ist das neue Mantra

Fehler eingestehen, um dann reuevoll zu versprechen, man wolle "das verlorengegangene Vertrauen der Menschen" wieder zurückgewinnen – so lautet das neue politische Mantra. Aber eine Demokratie braucht nicht nur Vertrauen, sondern auch Kontrolle, findet Uwe Bork.

Sendung vom 09.02.2018Sendung vom 08.02.2018
Die Oppositionsführer im US-Senat und Repräsentantenhaus, Chuck Schumer und Nancy Pelosi. (AFP / Getty / Alex Wong)

US-DemokratenHilflos im Kampf gegen den Trumpismus

Seit Wochen können sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen neuen Haushalt einigen. Dass der US-Opposition nur Verweigerung einfällt, sei aber nicht ihre Erfindung, meint der Amerikanist Volker Depkat: Die Republikaner hätten in der Vergangenheit ähnlich blockiert.

Sendung vom 07.02.2018
Sieben- bis achttausend Menschen nahmen am 18. Februar 1968 in Berlin an der Vietnam-Demonstration teil. Mit unzähligen großen Porträts u.a. von Che Guevara, Ho Tschi Minh, Lenin, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zogen die Demonstranten vom Kurfürstendamm zur Deutschen Oper, wo eine Kundgebung gegen den Krieg der Amerikaner in Vietnam mit mehreren Rednern stattfand. Die Formation des Protestmarsches wurde von SDS-Chefideologe Rudi Dutschke organisiert. (picture-alliance / dpa / Giehr)

50 Jahre 68er-BewegungKein Ende der Faszination?

Rebellen, Hippies und Straßenkämpfer der 68er: Keine Generation habe sich derart in die jüngere Zeitgeschichte eingegraben wie sie, meint der Journalist Reinhard Mohr. Dass zum Jubiläum politisch wirksame Gesellschaftskritik eher von rechts komme, gehöre zur Ironie der Geschichte.

Sendung vom 06.02.2018
Alte Bleilettern bilden das englische Wort für Schweigen: "Silence". (imago / imagebroker)

SchweigekartelleDas Phantasma der Macht

Mächtige Täter bleiben straflos, wenn ihre Opfer und die Mitwisser stumm bleiben: So gebe es auch in der Demokratie rechtsfreie Räume, kritisiert die Journalistin Sieglinde Geisel. Werde das Schweigen gebrochen, sei es mit dieser Macht allerdings schlagartig vorbei.

Sendung vom 05.02.2018
Nach der Öffnung der Grenzen der DDR zur BRD und Westberlin am 9. November 1989 werden überall auch provisorische Übergangsstellen eingerichtet. Auch in der Ebertstraße strömen Tausende nach erfolgtem Mauerdurchbruch in den Westen. (picture alliance / ZB / Bernd Settnik)

Berliner MauerDie 28 langen und die 28 kurzen Jahre

Am 13. August 1961 wurde die Berliner Mauer errichtet, am 9. November '89 fiel sie: Also gibt es heute genau so viele Tage wieder ohne sie, wie es Tage mit ihr gab. Die unterschiedlichen Lebenswelten von Ost und West hätten sich seither verfestigt, meint Max Thomas Mehr.

Sendung vom 02.02.2018
Islam in einem alten deutsch-englischen Wörterbuch (imago / Steinach)

IslamdebatteWer anders denkt, ist verdächtig

Bei Debatten über den Islam gebe es bei Befürwortern wie Gegnern einen Typus des Denunzianten, dem es nicht um einen Austausch der Argumente gehe, meint der Autor Eren Güvercin. Sondern: unliebsame Debattenteilnehmer aus dem Diskurs zu drängen.

Sendung vom 01.02.2018
Die Parteivorsitzenden der SPD, CDU und  CSU: Schulz, Merkel und Seehofer.  (afp / Collage Menn)

Deutschland ohne neue Regierung 100 Tage Anarchie

Im Herbst, genauer am 24. Oktober, konstituierte sich der aktuelle Deutsche Bundestag. Das ist genau 100 Tage her, und wir haben – ein neuer Rekord – immer noch keine richtige Regierung. Der Philosoph Matthias Gronemeyer sieht darin aber sogar eine Chance. Er freut sich richtig darüber.

Sendung vom 31.01.2018Sendung vom 30.01.2018
Ein schlafendes Mädchen in einem rosafarbenen Prinzessinnenkostüm, aufgenommen am 24.1.2008 (imago / imagebroker)

Die Farbe RosaRosagewandete Prinzessinnen überall!

Gerade wieder besonders gut zu sehen: Die Kostümabteilungen machen rosa Prinzessinnenträume wahr. Aber auch den Rest des Jahres über scheint eine ganze Industrie von der Vermarktung der Mädchenfarbe Rosa zu leben, kritisiert die Psychotherapeutin Astrid von Friesen.

Sendung vom 29.01.2018
Mehrere türkische Panzer fahren über eine staubige Straße (AFP)

Zum Syrien-Einmarsch der TürkeiKriegsgeschrei aus Deutschland

Der Einmarsch der türkischen Armee in Syrien beeinflusst das Zusammenleben der türkeistämmigen Menschen in Deutschland. In Foren wird ein extrem kriegerischer Ton angeschlagen. Das wird durch die laxe Haltung der Bundesregierung gegenüber der Türkei befeuert, meint Anwalt Memet Kilic.

Sendung vom 26.01.2018
Rote Rosen liegen am 27.01.2015 auf einem Stein des Holocaust-Mahnmals in Berlin. Am 27.1.1945 befreite die Sowjetarmee das NS-Vernichtungslager Auschwitz. (picture-alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)

Holocaust-GedenkenRhetorischer Kitsch verbietet sich

Marko Martin befürchtet, dass am Tag des Gedenkens an die NS-Opfer manch offizielle Rede erneut aus gedankenlosen Textbausteinen zusammengesetzt sein wird. Er empfiehlt Primo Levis Auschwitz-Bericht zur Lektüre – um Worthülsen zu vermeiden.

Sendung vom 25.01.2018Sendung vom 24.01.2018
Udo, ein Obdachloser, sitzt in Berlin an der Spree im Regierungsviertel und bittet um Unterstützung. (dpa / picture alliance / Kay Nietfeld)

ObdachloseWas hilft das Helfen?

Wem gebe ich etwas? Begegnen wir Bettlern, stellt sich diese Frage immer wieder von Neuem. Manch einer folgt einem Prinzip - ohne zu wissen, was wirklich hilft. Unsere Autorin Eva Sichelschmidt über ein Dilemma.

Sendung vom 23.01.2018
US-Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz zur Steuerreform am 22.12.2017 (dpa / Pool via CNP / Mike Theiler)

Zum Buch "Fire and Fury"Populismus gegen Populismus

Im Bestseller "Fire and Fury" schildert Michael Wolff einen zutiefst inkompetenten Präsident – und setzt so Donald Trump unter Druck. Doch dürfen Medienmacher populistische Politik mit populistischem Journalismus beantworten? – Nein, meint Martin Tschechne.

Sendung vom 22.01.2018Sendung vom 19.01.2018
Bei einer Kundgebung im französischen Toulouse schwenken pro-europäische Aktivisten EU-Flaggen. (imago stock&people)

GroKo-VerhandlungenNeustart für Europa

Der SPD-Sonderparteitag am Sonntag stimmt darüber ab: Wird die GroKo verhandelt, ja oder nein? Es wird zugleich ein Votum für oder gegen einen politischen Neustart in der EU sein, glaubt Jörg Himmelreich.

Sendung vom 18.01.2018Sendung vom 17.01.2018Sendung vom 16.01.2018
Polizei und Demonstranten bei Protesten in Teheran (MEK-Netz im Iran / dpa)

Proteste in IranDer "Persische Frühling" ist noch nicht da

Arbeitslosigkeit, steigende Preise und Inflation – immer breiter werden die Proteste im Iran gegen Ungleichbehandlung. Doch wie groß ist die regimekritische Wucht? Und wie soll der Westen darauf reagieren? Der Journalist Martin Gerner rät der deutschen Politik, Farbe zu bekennen.

Sendung vom 15.01.2018
Übermalte Fotoporträts des Denkers im Wiener Sigmund Freud Museum 2006 (dpa / picture alliance / Guenter R. Artinger)

Sigmund Freuds KulturbegriffKultur macht nie bloß Spaß

Das Wesen der Kultur sei mit Schwierigkeiten behaftet, meinte Sigmund Freud im Jahr 1930. Die Religionsphilosophin Gesine Palmer empfiehlt Freuds Text "Das Unbehagen in der Kultur" allen, die heute allzu hitzig über Kultur debattieren.

Seite 1/137
Februar 2018
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 1 2 3 4

Nächste Sendung

19.02.2018, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton

Kommentar

Die SPD in der KriseFundamental orientierungslos
Der SPD-Parteivorsitzende Martin Schulz verlässt am 21.01.2018 beim SPD-Sonderparteitag in Bonn (Nordrhein-Westfalen) das Podium. (Oliver Berg / dpa)

Mit Ach und Krach hat die SPD die Nachfolge von Martin Schulz organisiert. Aber weiß die Partei überhaupt, wohin sie schreiten will? Eher nicht, meint Stephan Hebel. In einer Gesellschaft von Individualisten habe die SPD ihre Rolle noch nicht gefunden.Mehr

weitere Beiträge

Interview

weitere Beiträge

Tacheles

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur