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Samstag, 25.11.2017

Politisches Feuilleton

Sendung vom 24.11.2017

Verlust der Stabilität?Das Ende der Behaglichkeit

Wahlplakte zur Bundestagswahl 2017 (imago/Future Image/Christoph Hardt)

Nach dem Absaufen von Deutsch-Jamaika erheben sich auch hierzulande die großen Götzen: Zorn, Schuld, Verrat. Und plötzlich erkennen wir, dass die Langeweile zuvor höchst wohltuend war, meint der Publizist Christian Schüle.

Sendung vom 23.11.2017
Nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche (dpa/Bernd von Jutrczenka)

SondierungsgesprächeNach Jamaika ist vor Jamaika ist ...

Die Zeit der klassischen Regierungsbündnisse ist endgültig zu Ende, meint Max Thomas Mehr. Und die eigentliche Aufgabe der Parteien besteht nun vor allem darin, den Dialog zwischen der politischen Klasse und der Gesellschaft neu zu beleben.

Sendung vom 22.11.2017Sendung vom 21.11.2017
Hochöfen von ThyssenKrupp  (picture alliance/dpa: Arnulf Stoffel)

Deutsche Wirtschaft Von wegen "Überhitzung"

Viele Kriterien deuten darauf hin: Die Wirtschaft brummt. Einige Experten warnen nun vor "Überhitzung". Die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann bezweifelt diese Analyse. Für sie ähnelt die Wirtschaft einem lauwarmen Dampfkochtopf, der nicht auf Touren kommt.

Sendung vom 20.11.2017
Netzwerk-Illustration (Imago / Science Photo Library)

Digitale GesellschaftWir brauchen eine Algorithmen-Ethik

Algorithmen entscheiden, welche Serien oder Datingpartner uns empfohlen werden. Sie helfen bei der medizinischen Entscheidungsfindung und bewerten auch unsere Bonität. Doch sie sind menschengemacht - wir brauchen daher einen Algorithmen-TÜV, meint Konrad Lischka.

Sendung vom 17.11.2017
Heinrich Böll, Günter Grass und Bundeskanzler Willy Brandt bei der öffentlichen Podiumsdiskussion aus Anlass des 1. Kongresses des Verbandes Deutscher Schriftsteller am 21.11.1970 in der Stuttgarter Liederhalle. (dpa / picture alliance)

Intellektuelle in den ParteienHer mit den Querdenkern!

Querköpfe und Avantgardisten neben altgedienten Parteisoldaten in der Führungsriege? Kommt eher selten vor. Die Intellektuellen bleiben lieber in der Rolle des neutralen Beobachters. Das sollte sich dringend ändern, findet Ulrike Ackermann.

Sendung vom 16.11.2017
Benutzte Bücher von vorne (Syd Wachs / Unsplash)

Welttag der PhilosophieDer Hochmut der Geisteswissenschaften

Wird nach der gesellschaftlichen Rolle der Geisteswissenschaften gefragt, reagieren einzelne Fachvertreter mit Weltgeltungspathos, kritisiert Daniel Hornuff. In einer offenen Gesellschaft verfügen sie aber über kein interpretatorisches Monopol, so der Philosoph.

Sendung vom 15.11.2017
US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping geben einander am 9.11.2017 in Peking die Hand. (dpa / picture alliance / Artyom Ivanov)

Donald Trumps AsienpolitikMaking China great again

Donald Trump ist von seiner Asienreise zurückgekehrt. Er hat Golf gespielt und viele Hände geschüttelt. In der Nordkoreapolitik und in der Außenwirtschaftspolitik mit China habe der US-Präsident allerdings nichts bewirkt, sagt Politikwissenschaftler Jörg Himmelreich.

Sendung vom 14.11.2017
Ein Vater trägt ein Baby an der Brust und schaut dabei auf sein Smartphone (imago stock&people)

Eltern-Kind-BindungBlick aufs Smartphone statt aufs Kind

Es gibt sie gerade gut zehn Jahre, aber sie haben sich in unseren Alltag geschraubt wie kaum eine andere Maschine zuvor. Kaum ein Moment, in dem wir nicht auf unsere Smartphones schauen. Das hat Folgen, mahnt die Psychotherapeutin Astrid von Friesen.

Sendung vom 13.11.2017
Eine Schlange schaut einen Geschäftsmann an, der einen Apfel von einem Baum gepflückt hat.  (imago stock&people)

Steuern und SpracheArme Steuersünder im Paradies?

Die Empörung ist groß, seitdem die so genannten "Paradise Papers" die Tricks der Steuervermeider offengelegt haben. Doch Schriftsteller Bodo Morshäuser ist irritiert: Warum kritisieren wir Steuervermeider und benutzen zugleich Begriffe wie "Steuerparadies"?

Sendung vom 10.11.2017Sendung vom 09.11.2017Sendung vom 08.11.2017Sendung vom 07.11.2017Sendung vom 06.11.2017
Symbolbild - Ein junges Mädchen hält schwarze, gelbe und grüne "Smarties" als Symbol für eine Jamaika-Koalition in der Hand.  (dpa)

KulturpolitikWir brauchen ein Bundeskulturministerium!

Kommt im Bund Jamaika zustande, haben wir vielleicht bald ein Bundeskulturministerium. Das wäre eine gute Sache, meint der Lyriker und Publizist Matthias Buth: Denn es könnte endlich Kompetenzen bündeln – und vor allem im kontroversen Deutschland-Diskurs Impulse geben.

Sendung vom 03.11.2017Sendung vom 02.11.2017
Weihnachtsmänner aus Schokolade stehen in einem Kaufhaus. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Kritik am "Ganzjahreskapitalismus"Feste lassen sich nicht kaufen!

Es ist eindeutig ein Osterhase-Weihnachtsmann-Zyklus, meint der Wirtschaftsphilosoph Philip Kovce: Das eine wechselt sich mit dem anderen ab, noch bevor wir das eine so richtig verdaut haben. Er sorgt sich: Weil wir so viel mit Konsumieren beschäftigt sind, verlernen wir darüber das Feiern.

Sendung vom 01.11.2017
Die Rohingyas flüchten weiterhin aus Myanmar (29.9.2017). (AFP / Fred Dufour)

Rohingya in MyanmarLeiden unter der Gewalt der Gewaltlosen

In Myanmar vertreiben die Buddhisten die muslimische Minderheit der Rohingya, schon mehr als eine halbe Million von ihnen musste fliehen. Wen diese Grausamkeit verwundert, der kennt den Buddhismus nicht gut genug, meint Uwe Bork: Auch er fördere das Missionieren.

Sendung vom 30.10.2017
Das Erfurter Luther-Denkmal in der Kontur von hinten (imago/Klaus Martin Höfer)

Luthers ReformationsjubiläumEinfach mal die Tinte halten!

Der 500. Jahrestag der Luther-Thesen ist zwar erst am 31. Oktober, doch seit zehn Monaten berichten die Medien auf allen Kanälen, wenn es um Luther geht. Nichts wurde ausgelassen, aber: Müssen solche Ergüsse gleich so viel Vorlauf haben?

Sendung vom 27.10.2017
Mit einem Skandal in Hollywood hat es angefangen - jetzt diskutiert auch Deutschland wieder über Sexismus. #MeToo - Ich auch - heißt das Hashtag, unter dem Frauen ihre Erfahrungen damit teilen. (dpa / Britta Pedersen)

#metooWarum die ständige Empörung das Problem verstellt

Die #metoo-Debatte zieht immer weitere Kreise. Millionen von Frauen haben inzwischen über Twitter sexuelle Übergriffe auf sie öffentlich gemacht. Endlich, meinen viele. Ja, aber auf die falsche Weise, kritisiert die Journalistin Sieglinde Geisel.

Sendung vom 26.10.2017Sendung vom 25.10.2017
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD, l) wird am 05.06.2017 in Ankara (Türkei) vom Außenminister der Republik Türkei, Mevlüt Cavusoglu, vor einem bilateralen Gespräch begrüßt. Gabriel reist für einen eintägigen Besuch in die Türkei. (dpa / Gregor Fischer)

Deutschland und TürkeiEndlich klare Kante zeigen!

Normalisierte deutsch-türkische Beziehungen: Niemand zweifelt daran, dass dies nötig und wünschenswert sei, meint Memet Kılıç. Dazu müssten allerdings die in Ankara regierenden Islamisten das Feld räumen, so der Grünen-Politiker.

Sendung vom 24.10.2017
Beine und Füße einer Geschäftsfrau zwischen Beinen und Füßen von Geschäftsmännern.  (imago stock&people)

Frauen im BundestagWo sind die Politikerinnen?

Zwei Parteien mehr hat der neue Bundestag, aber weniger Frauen: Weniger als ein Drittel der Abgeordneten ist weiblich. Sonja Eismann hält das für bedenklich. Aber es passe in die allgemeine Stimmung eines gesellschaftlichen Backlashs.

Sendung vom 23.10.2017
Verschiedenfarbige Köpfe, im Hintergrund: Sterne der EU-Flagge. (imago/Ikon Images)

Debatte um europäische AnnäherungWelches Europa wollen wir?

Während man sich in Deutschland noch in Sachen Regierungsbildung abmüht, macht Emanuel Macron Druck. Er will ein neues Kapitel in Europa aufmachen. Und das möglichst bald. Davon sollte man sich nicht beeinflussen lassen meint allerdings der Publizist und Historiker Klaus Rüdiger Mai.

Sendung vom 20.10.2017
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27.11.2017, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Europa Deutschland und der weiße Elefant…
Von Ulrike Guérot

Kommentar

Nach dem Scheitern von "Jamaika"Jetzt muss die SPD ran
SPD-Chef Martin Schulz  (picture alliance/dpa/Foto: Wolfgang Kumm)

Die Sondierungsgespräche zwischen Union, der FDP und Grünen sind gescheitert und jetzt sollte die SPD über die Tolerierung einer Minderheitsregierung nachdenken, kommentiert Korbinian Frenzel. Wenn die Sozialdemokraten es nicht für Deutschland tun, dann für Europa.Mehr

Zum Abschluss der KlimakonferenzAngela Merkels leeren Hände
Das COP 23 Gelände der UN-Klimakonferenz 2017 im ehemaligen Regierungsviertel.  (imago stock&people)

Der Klimagipfel in Bonn war ein Erfolg, allerdings nicht unbedingt für den Gastgeber. Deutschland erntet zwar Lob für eine reibungslose Organisation der Veranstaltung, aber die Lorbeeren für die politischen Ergebnisse gingen an die Fidschi-Inseln, sagt unser Kommentator Georg Ehring.Mehr

SteuerfluchtDie Heuchelei der Europäer
Geld fliegt aus der Aktentasche eines laufenden Geschäftsmannes. (imago)

Den Staaten der EU gehen durch ganz legale Tricks von Reichen und Konzernen bis zu 70 Milliarden Euro an Steuern verloren. Soll sich daran etwas ändern, müssen die Namen der verantwortlichen Politiker auf den Tisch, fordert Thomas Otto.Mehr

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