Seit 18:30 Uhr Weltzeit
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 18:30 Uhr Weltzeit
 
 

Politisches Feuilleton

Sendung vom 26.07.2017

GegenwartslyrikDichten für ein anderes Europa

Gruppe bunter Buchstaben in einer transparenten dreidimensionalen Sprechblase (imago / Ikon Images)

Ist Dichtung heute noch relevant? Im Windschatten medialer Aufmerksamkeit habe sich eine Szene formiert, die Poesie als politische Praxis begreife, meint Max Czollek: Dichten bedeutet heute, sich einzumischen, ist der Lyriker überzeugt.

Sendung vom 25.07.2017
Ein junger Mann mit Atemmaske auf einer Anti-Feinstaub-Demo in Berlin-Neuköllnläuft während einer Feinstaub-Demo in Berlin-Neukölln. (Imago)

RisikowahrnehmungWenn Abgase gefährlicher als Attentäter sind

Es ist viel wahrscheinlicher, durch die Abgasbelastung an der vierspurigen Zubringerstraße zu sterben als durch die Kugeln eines Amokläufers, meint der Soziologe Stefan Kühl: In den Medien höre man dennoch nur von Attentaten, jedoch nichts von den 30 Toten pro Tag durch Stickoxide.

Sendung vom 24.07.2017
Playmobil-Figur von Martin Luther zum Reformationsjahr 2017 (picture alliance / Universität Jena)

Reformationsjubiläum Lutherjahr - jetzt reicht es!

Luther wird mindestens seit Jahresbeginn auf allen Kanälen gefeiert. Dabei wurde auch klar: Hasskommentare, grassierendes Übergewicht und Psychoanalyse gehen auf den Reformator zurück, meint Autor Paul Stänner - nicht ganz ernsthaft. Er hat bereits vor dem Höhepunkt am 31. Oktober genug.

Sendung vom 21.07.2017
Gartenzwerge aufgereiht hinter einem niedrigen Gartenzaun (imago/CHROMORANGE)

Schwarzseher und SchönrednerDie Moral der Überzeugten

Mancher, der sich vor Überfremdung fürchtet, kennt kaum Fremde. Aber umgekehrt sind auch jene realitätsblind, die für Weltoffenheit werben, aber selbst von Problemvierteln abgeschottet wohnen. Schriftsteller Michael Lösch kritisiert auf beiden Seiten eine "Moral der Überzeugten".

Sendung vom 20.07.2017
Zahlreiche Strandbesucher und Urlauber sind am 13.06.2017 in Palma de Mallorca (Spanien) am Strand Strand von Es Portixol zu sehen. Die spanische Insel erwartet in diesem Jahr einen gewaltigen Touristenansturm.  (picture-alliance / Jens Kalaene / dpa-Zentralbild / ZB)

Schlimme UrlaubserlebnisseTouristen ohne jeden Stil und Kultur

Mehr als 1,2 Milliarden Menschen machen sich nach UN-Angaben jährlich auf, um irgendwo einen schönen Urlaub zu verbringen. Tolle Sache, weil völkerverbindend und wirtschaftsfördernd. Die stetig wachsende Reiselust hat allerdings auch Schattenseiten.

Sendung vom 19.07.2017Sendung vom 18.07.2017
Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hält eine Rede auf dem der OSZE-Jahrestagung in Minsk, am 5. Juli 2017 (AFP/Maxim Malinovsky)

Wahlkampf in ÖsterreichTheaterdonner mit Gefahrenpotenzial

Es ist nicht zu überhören: Der Ton in der deutschen Politik wird schärfer, denn am 24. September wählen die Deutschen. Ähnliches passiert in Österreich. Dort wird wenig später auch abgestimmt. Julya Rabinowich ist besorgt über den richtigen Wahlkampfton.

Sendung vom 17.07.2017Sendung vom 14.07.2017Sendung vom 13.07.2017
Polnische Rechte demonstrieren gegen Flüchtlinge im Mai 2016 im polnischen Slubice, der Nachbarstadt von Frankfurt (Oder) in Brandenburg. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Flüchtlingspolitik in PolenHer mit den Sanktionen!

Polen weigert sich nach wie vor, Flüchtlinge aus Griechenland und Italien aufzunehmen. Die polnische Journalistin Beate Bielecka findet das beschämend. Sie befürwortet das Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission - und setzt Hoffnungen in weitere Sanktionen.

Sendung vom 12.07.2017
(picture alliance / ZB / Jens Kalaene)

ChancengerechtigkeitEin Soli gegen Kinderarmut

Im Wahlkampf versprechen nahezu alle Parteien, den Soli abzuschaffen. Dabei würde das nur den Wohlhabenden zugute kommen. Besser wäre es, einen neuen Soli einzuführen, um Kinderarmut gezielt zu bekämpfen, meint Christoph Butterwegge.

Sendung vom 11.07.2017Sendung vom 10.07.2017
Eine unbemannte Kampfdrohne der US-Air-Force (dpa picture alliance / Tsgt Effrain Lopez)

Syrien-KriegWestlicher Terror im Namen des Friedens

Trotz der Friedensgespräche in Genf geht der Krieg in Syrien unvermindert weiter. Auch die Anti-IS-Koalition tötet dabei regelmäßig Zivilisten. Deren Einsätze nehmen die Menschen vor Ort nicht als Befreiung wahr, sondern als Terror, meint Emran Feroz.

Sendung vom 07.07.2017
US-Präsident Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel (Pool AP)

Trump sei Dank!Der amerikanische Mephisto

Donald Trumps unberechenbarer Politikstil hat in Europa dazu geführt, dass wir uns wieder auf unsere Grundwerte besinnen, findet Jörg Himmelreich. Wie ein Mephisto habe er ungewollt dafür gesorgt, dass politisches Augenmaß und kluge Kooperation wieder hoch im Kurs stehen.

Sendung vom 06.07.2017Sendung vom 05.07.2017
Eine Fernbedienung wird am 09.01.2012 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) in Richtung eines Fernsehers gehalten. (picture alliance / dpa / Caroline Seidel)

Fernsehen voller KlischeesMuss man sich dem Zuschauer andienen?

Was ist schlimmer: Im Fernsehen leicht zu erzählen und dabei politisch unkorrekt zu sein, oder den Zuschauer über eigene Vorurteile stolpern lassen? Die TV-Macher sollten sich trauen, ihre Figuren abseits fragwürdiger Klischees zu besetzen, meint die Autorin Tanja Dückers.

Sendung vom 04.07.2017
Blick in das Shopping-Center Boulevard Berlin.  (picture alliance / dpa / M. C. Hurek)

Konsumenten und ProduzentenWer verunstaltet die Welt?

Es scheint eine unsichtbare Macht zu geben, die unseren Planeten gestaltet: Es ist der Konsument. Er braucht die merkwürdigsten Dinge, sein Kaufverhalten gestaltet die Wirklichkeit. Oder sind es die Produzenten, die uns lenken und so unser Leben bestimmen?

Sendung vom 03.07.2017Sendung vom 30.06.2017Sendung vom 29.06.2017Sendung vom 28.06.2017
Studierende der Georg-August-Universität in Göttingen sitzen in einem Hörsaal. (dpa / picture alliance / Swen Pförtner)

Wissenschaft und ArbeitsmarktViel Erfolg bei der Studienwahl!

Mit neu designeten Studiengängen wie Fitnessökonomie buhlen die Unis um Studienanfänger. Und kehren dabei ihren Auftrag um, kritisiert Martin Tschechne: Sie lehren nicht mehr das selbstständige Denken, sondern legen die jungen Leute in fertig eingezäunten Feldern fest.

Sendung vom 27.06.2017
Magneten mit dem Porträt Martin Luthers aus einem Cranach-Gemälde liegen am 25.09.2015 im Lutherhaus in Eisenach (Thüringen) auf einem Tisch. (dpa/picture-alliance/Sebastian Kahnert)

Religion und WirtschaftUmverteilen mit Luther

Allzu oft werde übersehen, dass es bei Luthers Kritik am Ablasshandel auch ums Geld ging, meint der Theologe Christoph Fleischmann. Gottes Gnade sei umsonst - und das habe auch Konsequenzen für die Verteilung von Geld und Ressourcen in der Gesellschaft.

Sendung vom 26.06.2017Sendung vom 23.06.2017
Männer beten auf einer Kundgebung gegen Islamophobie und Rassismus in Berlin. (imago / Christian Ditsch)

Muslimische DistanzierungsritualeGuter Moslem, böser Moslem

Ein Zeichen gegen den Terror wollten Muslime setzen, sich vom Extremismus distanzieren. Doch im Streit um das richtige Signal offenbaren die Verbände der muslimischen Community vor allem eins: ihre chronische Selbstbeschäftigung, meint Islamwissenschaftler Fabian Köhler.

Sendung vom 22.06.2017
Seite 1/131
Juli 2017
MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Nächste Sendung

27.07.2017, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Wenn Intellektuelle Intellektuelle Intellektuelle schimpfen
Von Sieglinde Geisel

Kommentar

weitere Beiträge

Interview

weitere Beiträge

Tacheles

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur