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Dienstag, 12.12.2017

Politisches Feuilleton

Sendung vom 12.12.2017

WillkommenskulturWo bleibt der Stolz auf die Flüchtlingshelfer?

Eine Helferin gibt am 06.09.2015 in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) in einem Gebäude in der Nähe von Hauptbahnhof einer Mutter Kindermilch. (picture alliance / dpa / Maja Hitij)

Viele der Helfer, die sich 2015 um die Geflüchteten in Deutschland kümmerten, sind noch immer aktiv. Doch in der Öffentlichkeit wird das Engagement kaum gewürdigt, sondern eher schlechtgeredet. Die Journalistin Sieglinde Geisel erkennt die Gründe – und sieht weitreichende Folgen.

Sendung vom 11.12.2017Sendung vom 08.12.2017
Ausgelassen feiern Menschen am 31.12.1989 auf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor. (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)

ZukunftsversprechenMan kann den Fesseln der Zeit nicht entkommen

Ein großer Wunsch des Menschen schien Anfang der 90er-Jahre in Erfüllung zu gehen: Von der Last der Vergangenheit befreit zu werden, wie auch von der Ungewissheit der Zukunft. Doch von der einstigen Zuversicht ist wenig übrig geblieben, findet der Publizist Ofer Waldman.

Sendung vom 07.12.2017
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht mit Martin Schulz, SPD Bundesvorsitzender, am 21.11.2017 im Bundestag in Berlin. In seiner 2. Sitzung der 19. Legislaturperiode berät der Deutsche Bundestag unter anderem über Bundeswehreinsätze und die Einsetzung verschiedener Ausschüsse. Foto: Michael Kappeler/dpa | Verwendung weltweit (dpa/Michael Kappeler)

Über Datingplattformen und KoaltionsverhandlungenLass es Liebe sein!

Wie findet man den richtigen Partner? Auf Onlineplattformen füllt man dazu umfangreiche Fragebögen aus. Und: Am Ende soll so etwas wie Liebe rauskommen. So ähnlich läuft das auch bei Koalitionsverhandlungen. Und das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit, sagt Heike-Melba Fendel.

Sendung vom 06.12.2017
Eine Plastiktüte schwimmt im Meer. (epa)

KonsumverhaltenKein Ende mit dem Plastikmüll?

Seit Jahrzehnten produzieren wir zu viel Plastikmüll - mit gravierenden Folgen für die Umwelt. Aber trotz aller Warnungen und Appelle haben wir unser Verhalten kaum geändert. Sind die Grenzen der Aufklärung erreicht?

Sendung vom 05.12.2017
(picture alliance / Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB)

Belästigung oder Brückenschlag?Flirten in Zeiten von #metoo

Eine "Halbwüste" nennt Alma Gretenkord die deutsche Flirtlandschaft - und die #metoo-Debatte habe die Sache nicht einfacher gemacht. Die Deutsch-Spanierin beschreibt, wie Annäherung heute unsexistisch - und sogar offline - funktionieren könnte.

Sendung vom 04.12.2017Sendung vom 01.12.2017
Blick in ein Wartezimmer (Imago)

BürgerversicherungFinanziert das Gesundheitssystem mit Steuern!

Wenn Privilegien zur Disposition stehen, gibt es immer einige, die laut "Auweia" rufen. Das passiert gerade, weil die SPD sich für die Bürgerversicherung einsetzt. Wenn Streit, dann richtig, meint Timo Rieg - und fordert ein Gesundheitssystem ohne Krankenversicherung.

Sendung vom 30.11.2017Sendung vom 29.11.2017Sendung vom 28.11.2017
Ein Mann denkt nach. (imago stock&people / Mitch Blunt)

Gender-DebatteDie Welt aus alter weißer Männersicht

Der alte oder der alternde weiße Mann ist Hauptangriffsziel in der Gender-Debatte. Zu Recht, meint Autor Enno Park: Denn der alte weiße Mann ist ignorant, lässt jede Empathie vermissen und stilisiert sich dann auch noch selbst zum Opfer.

Sendung vom 27.11.2017
Angela Merkel beim Gipfeltreffen Östlichen Partnerschaft in Brüssel zwischen zwei Fahnen.  (picture alliance/Belga/dpa/Thierry Roge)

EU-ReformenDer weiße Elefant der Regierungsbildung

Kraftwerke, Einwanderung, Steuern und Soli: Viele Dinge waren Thema bei den Sondierungsgesprächen und werden wohl auch die Schlüsselprojekte der nächsten Verhandlungen sein. Was dabei völlig außen vor bleibt, ist das Kernprojekt der letzten Jahrzehnte, kritisiert die Politologin Ulrike Guérot.

Sendung vom 24.11.2017
Wahlplakte zur Bundestagswahl 2017 (imago/Future Image/Christoph Hardt)

Verlust der Stabilität?Das Ende der Behaglichkeit

Nach dem Absaufen von Deutsch-Jamaika erheben sich auch hierzulande die großen Götzen: Zorn, Schuld, Verrat. Und plötzlich erkennen wir, dass die Langeweile zuvor höchst wohltuend war, meint der Publizist Christian Schüle.

Sendung vom 23.11.2017
Nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche (dpa/Bernd von Jutrczenka)

SondierungsgesprächeNach Jamaika ist vor Jamaika ist ...

Die Zeit der klassischen Regierungsbündnisse ist endgültig zu Ende, meint Max Thomas Mehr. Und die eigentliche Aufgabe der Parteien besteht nun vor allem darin, den Dialog zwischen der politischen Klasse und der Gesellschaft neu zu beleben.

Sendung vom 22.11.2017Sendung vom 21.11.2017
Hochöfen von ThyssenKrupp  (picture alliance/dpa: Arnulf Stoffel)

Deutsche Wirtschaft Von wegen "Überhitzung"

Viele Kriterien deuten darauf hin: Die Wirtschaft brummt. Einige Experten warnen nun vor "Überhitzung". Die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann bezweifelt diese Analyse. Für sie ähnelt die Wirtschaft einem lauwarmen Dampfkochtopf, der nicht auf Touren kommt.

Sendung vom 20.11.2017
Netzwerk-Illustration (Imago / Science Photo Library)

Digitale GesellschaftWir brauchen eine Algorithmen-Ethik

Algorithmen entscheiden, welche Serien oder Datingpartner uns empfohlen werden. Sie helfen bei der medizinischen Entscheidungsfindung und bewerten auch unsere Bonität. Doch sie sind menschengemacht - wir brauchen daher einen Algorithmen-TÜV, meint Konrad Lischka.

Sendung vom 17.11.2017
Heinrich Böll, Günter Grass und Bundeskanzler Willy Brandt bei der öffentlichen Podiumsdiskussion aus Anlass des 1. Kongresses des Verbandes Deutscher Schriftsteller am 21.11.1970 in der Stuttgarter Liederhalle. (dpa / picture alliance)

Intellektuelle in den ParteienHer mit den Querdenkern!

Querköpfe und Avantgardisten neben altgedienten Parteisoldaten in der Führungsriege? Kommt eher selten vor. Die Intellektuellen bleiben lieber in der Rolle des neutralen Beobachters. Das sollte sich dringend ändern, findet Ulrike Ackermann.

Sendung vom 16.11.2017
Benutzte Bücher von vorne (Syd Wachs / Unsplash)

Welttag der PhilosophieDer Hochmut der Geisteswissenschaften

Wird nach der gesellschaftlichen Rolle der Geisteswissenschaften gefragt, reagieren einzelne Fachvertreter mit Weltgeltungspathos, kritisiert Daniel Hornuff. In einer offenen Gesellschaft verfügen sie aber über kein interpretatorisches Monopol, so der Philosoph.

Sendung vom 15.11.2017
US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping geben einander am 9.11.2017 in Peking die Hand. (dpa / picture alliance / Artyom Ivanov)

Donald Trumps AsienpolitikMaking China great again

Donald Trump ist von seiner Asienreise zurückgekehrt. Er hat Golf gespielt und viele Hände geschüttelt. In der Nordkoreapolitik und in der Außenwirtschaftspolitik mit China habe der US-Präsident allerdings nichts bewirkt, sagt Politikwissenschaftler Jörg Himmelreich.

Sendung vom 14.11.2017
Ein Vater trägt ein Baby an der Brust und schaut dabei auf sein Smartphone (imago stock&people)

Eltern-Kind-BindungBlick aufs Smartphone statt aufs Kind

Es gibt sie gerade gut zehn Jahre, aber sie haben sich in unseren Alltag geschraubt wie kaum eine andere Maschine zuvor. Kaum ein Moment, in dem wir nicht auf unsere Smartphones schauen. Das hat Folgen, mahnt die Psychotherapeutin Astrid von Friesen.

Sendung vom 13.11.2017
Eine Schlange schaut einen Geschäftsmann an, der einen Apfel von einem Baum gepflückt hat.  (imago stock&people)

Steuern und SpracheArme Steuersünder im Paradies?

Die Empörung ist groß, seitdem die so genannten "Paradise Papers" die Tricks der Steuervermeider offengelegt haben. Doch Schriftsteller Bodo Morshäuser ist irritiert: Warum kritisieren wir Steuervermeider und benutzen zugleich Begriffe wie "Steuerparadies"?

Sendung vom 10.11.2017Sendung vom 09.11.2017Sendung vom 08.11.2017
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13.12.2017, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Innovationen. Warum sie nicht unsere Welt retten
Von Hans Rusinek

Kommentar

Nach Jamaika-SondierungLindners FDP setzt auf disruptive Politik
Christian Lindner nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen (dpa / Michael Kappeler)

Mit einem Mangel an gegenseitigem Vertrauen hat FDP-Chef Christian Lindner den Abbruch der Jamaika-Sondierung begründet. Stephan Detjen dagegen sieht die FDP auf einem Anti-Establishment-Kurs, eine Partei, die sich als die bessere Alternative für Deutschland präsentiert.Mehr

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Interview

Politologin Dorothea GädekeLässt sich Demokratie exportieren?
Tunesierinnen demonstrieren am internationalen Frauentag 2014 in Tunis für mehr Rechte. (8.3.2014) (dpa/ picture alliance / Mohamed Messara)

Zur Entwicklungszusammenarbeit vieler Länder gehört auch Demokratieförderung. Doch Kritiker sehen darin die Fortsetzung des Kolonialismus mit anderen Mitteln. Durchaus zu Recht, meint die Politologin Dorothea Gädeke. Dennoch könne eine externe Förderung von Demokratie gelingen.Mehr

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Tacheles

Deutsche Regierungsbildung Europa wartet auf Berlin
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht mit Martin Schulz, SPD Bundesvorsitzender, am 21.11.2017 im Bundestag in Berlin. In seiner 2. Sitzung der 19. Legislaturperiode berät der Deutsche Bundestag unter anderem über Bundeswehreinsätze und die Einsetzung verschiedener Ausschüsse. Foto: Michael Kappeler/dpa | Verwendung weltweit (dpa/Michael Kappeler)

Die EU hofft darauf, dass Deutschland bald wieder eine handlungsfähige Regierung bekommt, um Zukunftsthemen anzugehen, sagt die Politologin Almut Möller. In Brüssel herrscht Handlungsdruck und es gebe angesichts der Fülle der Themen wenig Zeit zu verlieren.Mehr

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