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Politisches Feuilleton

Sendung vom 27.06.2017

Religion und WirtschaftUmverteilen mit Luther

Magneten mit dem Porträt Martin Luthers aus einem Cranach-Gemälde liegen am 25.09.2015 im Lutherhaus in Eisenach (Thüringen) auf einem Tisch. (dpa/picture-alliance/Sebastian Kahnert)

Allzu oft werde übersehen, dass es bei Luthers Kritik am Ablasshandel auch ums Geld ging, meint der Theologe Christoph Fleischmann. Gottes Gnade sei umsonst - und das habe auch Konsequenzen für die Verteilung von Geld und Ressourcen in der Gesellschaft.

Sendung vom 26.06.2017Sendung vom 23.06.2017
Männer beten auf einer Kundgebung gegen Islamophobie und Rassismus in Berlin. (imago / Christian Ditsch)

Muslimische DistanzierungsritualeGuter Moslem, böser Moslem

Ein Zeichen gegen den Terror wollten Muslime setzen, sich vom Extremismus distanzieren. Doch im Streit um das richtige Signal offenbaren die Verbände der muslimischen Community vor allem eins: ihre chronische Selbstbeschäftigung, meint Islamwissenschaftler Fabian Köhler.

Sendung vom 22.06.2017Sendung vom 21.06.2017
Donald Trump während einer Pressekonferenz im Garten des Weißen Hauses (dpa picture alliance/ Ron Sachs)

Trumps verheerende AußenpolitikLasst uns nicht mit ihm allein!

In drei Wochen treffen sich die G 20-Regierungschefs in Hamburg. US-Präsident Donald Trump wird sicher die meiste Aufmerksamkeit bekommen. Der amerikanische Historiker Max Paul Friedman bittet darum, nicht die ganze USA für ihn verantwortlich zu machen.

Sendung vom 20.06.2017Sendung vom 19.06.2017
(Maurizio Gambarini/dpa)

PolitikerspracheJede Floskel ein vorgefertigter Bausatz

Wenn Politiker sprechen, lacht oft das Phrasenschwein, sagt Kommentator Stephan Hebel. Etwa wenn es darum geht, den Bürgern "ihr Geld zurückzugeben." Das klingt zwar gut - doch im Detail dieser Formulierung offenbart sich eine problematische Ideologie.

Sendung vom 16.06.2017
Luftaufnahme mit einer Drohne (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Wandel des PolitischenGartenrepublik Deutschland

Wo das Primat der Arbeit von dem der Pflege und Sorge abgelöst wurde, die Arbeit von Maschinen besorgt wird, haben sich die alten Verteilungskämpfe erledigt. In der Gartenrepublik spielen Steuer- und Finanzpolitik ebenso wenig eine Rolle wie Sozialpolitik.

Sendung vom 15.06.2017
Innovation ist nicht planbar. (picture alliance / dpa)

InnovationskulturMit dem Unberechenbaren rechnen!

Wieso haben Startups und innovative Ideen es so schwer hierzulande? Weil der praxisnahen Innovationsförderung ein Hindernis im Weg steht: die Vorstellung von der konsequent geplanten, vollkommen steuerbaren Innovation. Nur kein Wagnis eingehen.

Sendung vom 14.06.2017
Gehende Menschen abhängig von digitaler Technologie (imago/Ikon Images)

Wenn Computer Texte schreibenVerliert der Mensch seine Sprache?

Von Computern erstellte Texte werden immer besser. Doch sie reduzieren die Welt zu bloßen Fakten. Zur sinnlichen Erfassung der Welt braucht es aber gerade die Unschärfe und die Interpretation. Nur so ist gesellschaftliche Entwicklung möglich, sagt Klaus Weinert.

Sendung vom 13.06.2017
Begrüßung des Vorsitzenden der Afrikanischen Union, Präsident Alpha Conde, durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (imago/Christian Thiel)

Gipfel der G20Kein Marshallplan für Afrika!

Die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer beraten derzeit in Berlin, wie sie privaten Investitionen in Afrika ankurbeln können. Das Konzept "Marshall Plan mit Afrika" des Entwicklungsministers Gerd Müller schade dem Kontinent aber eher, meint Journalistin Arlette Louise Ndakoze.

Sendung vom 12.06.2017
Heinrich Böll, Günter Grass und Bundeskanzler Willy Brandt bei der öffentlichen Podiumsdiskussion aus Anlass des 1. Kongresses des Verbandes Deutscher Schriftsteller am 21.11.1970 in der Stuttgarter Liederhalle. (dpa / picture alliance)

Schriftsteller und PolitikVom politischen Wandel der Belletristik

"Intellektuelle denken politisch links und oft liberal" – das galt als Binsenweisheit. Ausnahmen bestätigten die Regel oder werden die Ausnahmen mittlerweile zur Regel? Die deutsche Gegenwarts-Belletristik wirke, sagt der Schriftsteller Rolf Schneider, als wolle sie zurück ins 19. Jahrhundert.

Sendung vom 09.06.2017
Jährlich nehmen hunderte von Menschen an der Gay Pride Parade in Tel Aviv, Israel, teil (13 June 2014) (picture alliance / dpa / Abir Sultan)

Vorwurf "Pinkwashing"Die Fortschrittsgegner sind verlogen

Israel hat eine liberale Gesetzgebung gegenüber homosexuellen und queeren Menschen. Kritiker behaupten unter dem Schlagwort "Pinkwahsing", das Land wolle sich damit politisch "reinwaschen". Diese Kritik ist verlogen, sagt die Theologin Gesine Palmer.

Sendung vom 08.06.2017Sendung vom 07.06.2017
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l) und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (picture alliance/dpa/Foto: Bernd von Jutrczenka)

Netanjahus Kalkül in Israel50 Jahre Freundschaft, 50 Jahre Besatzung

Obwohl Benjamin Netanjahu die nationalistischste Koalition der Geschichte Israels führt, kann er keines seiner ideologischen Vorhaben umsetzen. Seine Politik scheitere an der Realität, argumentiert Ofer Waldman von der israelischen Menschenrechtsorganisation "New Israel Fund Deutschland".

Sendung vom 06.06.2017
Zwei Afghanen passieren eine Mauer in Kabul mit einem Wandgemälde der Künstler und Aktivisten ArtLords: Ein kleiner Junge schaut darauf zu seinem Vater auf, auf Dari steht daneben: Vater, von wem hast du das Geld für dein Auto bekommen? (aufgenommen 2016) (picture alliance / Jawed Kargar/EPA/dpa)

Zwischen Coffeeshop und TerrorDie Taliban sind längst in Kabul

16 Jahre nach dem Beginn des westlichen Militäreinsatzes in Afghanistan ist der Krieg im Land präsenter denn je. Das ist auch im vermeintlich sicheren Kabul zu spüren. Doch von der internationalen Staatengemeinschaft und in der Hauptstadtblase wird das gekonnt ignoriert, meint Emran Feroz.

Sendung vom 02.06.2017
Anlässlich des 50. Jahrestags der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht demonstrieren am 18.01.1969 in Westberlin rund 1000 vorwiegend studentische Anhänger der APO (Außerparlamentarische Opposition) gegen die SPD (picture alliance / dpa / Chris Hoffmann)

Gesellschaftliche LagerAPO Adieu!

Die Erschießung Benno Ohnesorgs war ein Schlüsselmoment der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte und eine Tat, die die jahrzehntelange Spaltung der Gesellschaft in zwei Lager markiert. Der Publizist Max Thomas Mehr sieht Anzeichen für ein Ende dieser Teilung.

Sendung vom 01.06.2017Sendung vom 31.05.2017Sendung vom 30.05.2017
(Nasa)

Stephen Hawkings UmzugstippsKisten packen für den Mars

Der Physiker Stephen Hawking schlug kürzlich vor, die Menschheit solle den Mars besiedeln, um die bevorstehende Unbewohnbarkeit der Erde zu überstehen. Was würde dann passieren? Sehr wahrscheinlich nicht das Erhoffte, meint Science-Fiction-Lektor Sascha Mamczak.

Sendung vom 29.05.2017Sendung vom 26.05.2017
Ein ultra-orthodoxer Jude beim "Tashlich", einem Ritual, um die Sünden des vergangenen Jahres los zu werden. (picture-alliance/ dpa / epa Pavel Wolberg)

Juden in DeutschlandAufruf zur Desintegration

Auf seine Aufarbeitung des Holocausts ist Deutschland stolz. Ein Punkt, auf den sich die meisten in jeder Leitkultur-Debatte einigen können. Max Czollek hält dagegen. Für ihn geht dabei die gegenwärtige jüdische Kultur unter. Daher ruft er Juden zur "Desintegration" auf.

Sendung vom 24.05.2017
Die dreijährige Siama Marjan spielt in Nairobi (Kenia) hinter einem Moskitonetz, das sie vor dem Stich von Malaria-Mücken schützen soll (Archivfoto). (picture alliance /dpa /Stephen Morrison)

Effektiver AltruismusMit Spenden die Welt retten

Es gibt einen Weg, die Welt besser zu machen, davon ist der Philosoph Adriano Mannino überzeugt: Er plädiert dafür, dass jeder zehn Prozent seines Einkommens spendet. Möglichkeiten, effizient zu spenden, gebe es viele.

Sendung vom 23.05.2017Sendung vom 22.05.2017
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28.06.2017, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton

Kommentar

Festnahmen in RusslandDer Kreml macht gewaltige Fehler
Polizisten führen jugendliche Demonstranten bei einer uangemeldeten Demonstration in der Tverskaya Straße in Moskau ab (12.06.2017) (picture alliance / Sergei Savostyanov/TASS/dpa)

Mit zahlreichen Verhaftungen hat der russische Staat auf die Proteste reagiert, die am vergangenen Montag überall im Land stattfanden. Die russische Machtelite übt sich in demonstrativer Kraft-Rhetorik - doch dem Kreml unterlaufen gewaltige Fehler, sagt Thielko Grieß.Mehr

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Tacheles

Brexit, Trump und PutinDas Ende des Westens?
(Deutschlandradio / Matthias Dreier)

US-Präsident Trump bekennt sich nicht zur Beistandsverpflichtung in der Nato, Wladimir Putin unterstützt rechtspopulistische Parteien in Europa, dazu kommt der Brexit: All dies erzeuge für die Europäer eine "enorme Stresssituation", meint Jan Techau, Leiter des Richard C. Holbrooke Forums.Mehr

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