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Politisches Feuilleton

Sendung vom 17.08.2017
Miniaturfiguren geben sich die Hand vor einem Facebook-Logo. (imago / Ralph Peters)

FacebookEine Individualitätsattrappe

Facebook verspricht seinen Mitgliedern, zum Chronisten ihrer selbst zu werden. Doch in Wahrheit erzählten die zwei Milliarden Nutzer nicht ihre eigene Geschichte, meint der Journalist Adrian Lobe: Sie wird mechanisch von Maschinen verfasst.

Sendung vom 16.08.2017Sendung vom 15.08.2017
US-Präsident Donald Trump spricht zu der "American Legion Boys Nation and the American Legion Auxiliary Girls Nation" im Rosengarten des Weißen Hauses in Washington, DC, am 26. Juli 2017. (dpa / Chris Kleponis)

TrumpmaniaVorsicht vor der One-Man-Show

Donald Trumps Selbstdarstellung und das häufige Schmunzeln darüber lassen den Eindruck entstehen, die Welt habe es mit einem Polit-Clown zu tun. Das täusche, warnt Volker Depkat. Stattdessen sei der US-Präsident ein Förderer des ungehemmten Kapitalismus.

Sendung vom 14.08.2017
Wer Industrie 4.0 fordert, wird YouTube-Stars bekommen, meint Matthias Gronemeyer. (picture alliance / dpa / Jens Kalene)

Generation ZBerufswunsch YouTube-Star

Ein Leben ohne Smartphone können sich Kinder und Jugendliche nicht mehr vorstellen. Die virtuelle Welt hat das Kinderzimmer erobert, mit ganz realen Folgen, meint Matthias Gronemeyer in seinem politischen Feuilleton.

Sendung vom 11.08.2017Sendung vom 10.08.2017
Blick auf Paris (picture alliance / dpa / Foto: Kevin Kurek)

Reisen als ErkenntnisEntdecken statt klicken

Ein virtueller Stadtrundgang durch Paris, ein digitaler Museumsbesuch in London - per Mausklick können wir die ganze Welt erkunden. Doch das wirkliche Reisen haben wir dabei verlernt, meint Christian Schüle.

Sendung vom 09.08.2017
Schreiender, muskulöser Mann mit nacktem Oberkörper  (imago/blickwinkel/ McPhoto)

Konservatives Männerbild im PopDer Macho kehrt zurück

Der Macho-Mann ist zurück. Weibliche Fans liegen gerade einem Typus Musiker zu Füßen, der Frauen zum Objekt reduziert. Zum Bedauern unseres Kommentators Jens Balzer beschränkt sich das Machogehabe aber nicht nur auf die Pop-Musik.

Sendung vom 08.08.2017Sendung vom 07.08.2017
Logo der Bundesagentur für Arbeit mit Menschenmenge. (imago / Ralph Peters)

Arbeitslosigkeit 4.0Machen wir was draus!

Vom Taxifahrer bis zum Steuerfahnder: Annähernd jeder zweite Arbeitsplatz könnte bald durch Algorithmen ersetzt werden. Für die potenziellen Arbeitslosen ist das auch eine Chance, meint Martin Tschechne: ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben - jenseits der Arbeit.

Sendung vom 04.08.2017
Eine Karikatur zum Referendum für eine Verfassungsänderung in der Türkei. (imago/Hollandse Hoogte)

Demokratische PrinzipienErdogan ist nicht die Türkei

Willkürliche Verhaftungen, Schwächung von Opposition, Justiz und Presse, die geplante Einführung der Todesstrafe – in rasantem Tempo hat die Türkei demokratische Prinzipien demontiert. Es gibt trotzdem noch Hoffnung, meint Zafer Şenocak.

Sendung vom 03.08.2017
Demonstration der rechten "Identitären Bewegung" in Berlin. (imago stock&people)

Schubladen-DenkenVorsicht im politischen Sprachgebrauch!

Begriffe wie "rechts" und "links" oder auch "Rechtspopulist", "Neo-Monarchist" und "Identitär" sind Schubladen. Vor ihrem Gebrauch warnt der Ökonom Erik von Grawert-May. Denn allzu leicht ersetzten die Schubladen das fundierte Urteil.

Sendung vom 02.08.2017
Ein Auto mit dreckiger Stoßstange steht am 24.02.2017 vor dem Gelände des Staatstheaters in Stuttgart (Baden-Württemberg). Die Stadt Stuttgart will ein Fahrverbot von älteren Dieselfahrzeugen im Stadtgebiet prüfen. (picture-alliance / dpa / Lino Mirgeler)

AbgasskandalRendite um jeden Preis?

Wie konnte es zu den jahrelangen Betrügereien der Automobilkonzerne kommen? Ulrich Thielemann sieht hier einen "Rentabilitätsextremismus" am Werk, der sich durch Managementausbildung und Unternehmenskultur ziehe. Gewinnmaximierung um jeden Preis.

Sendung vom 01.08.2017
Eine Lehrerin steht mit einer Schülerin und einem Schüler an einer Tafel und schreibt eine 1. (dpa-Zentralbild/Jens Kalaene)

BildungssystemDie Schulpflicht gehört abgeschafft!

In Bremen und Niedersachsen enden morgen die Sommerferien. Ob die Schüler Lust haben oder nicht, fragt keiner – die Schulpflicht ruft. Philip Kovce meint, das muss nicht sein. Den Bildungsauftrag gegenüber Kindern und Jugendlichen als Schulzwang auszulegen, sei falsch.

Sendung vom 31.07.2017
Die hochauflösenden Panomera-Kameras sind an der Brüstung des Berliner Europa-Centers befestigt und überwachen den Breitscheidplatz während des evangelischen Kirchentages und des DFB-Pokalfinales im Mai 2017. (imago/Olaf Selchow)

SicherheitstechnologieMit Biometrie fängt man keine Terroristen

Die Bundespolizei will in Zukunft Kameras samt Gesichtserkennung einsetzen. Doch mit Biometrie fängt man keine Terroristen, sagt Informatikerin Andrea Knaut. Aufgrund der Fehlerquote würde das System wohl mehr falsche denn echte Terroristen identifizieren.

Sendung vom 28.07.2017
Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin zogen am 22.07.17 tausende Teilnehmer vom Kurfuerstendamm zum Brandenburger Tor in Berlin. (imago/epd)

Nackt-Zensur beim CSD?Mehr Perversion für alle!

Zuviel nackte Haut beim diesjährigen Stuttgarter CSD-Umzug wollen die Organisatoren unterbinden. Völlig falsch, findet Tobias Herzberg. Denn maximale Auffälligkeit zu erzeugen für Lebensweisen, die nicht dem Mainstream entsprechen, war ursprünglich das Ziel der CSD-Proteste.

Sendung vom 27.07.2017Sendung vom 26.07.2017
Gruppe bunter Buchstaben in einer transparenten dreidimensionalen Sprechblase (imago / Ikon Images)

GegenwartslyrikDichten für ein anderes Europa

Ist Dichtung heute noch relevant? Im Windschatten medialer Aufmerksamkeit habe sich eine Szene formiert, die Poesie als politische Praxis begreife, meint Max Czollek: Dichten bedeutet heute, sich einzumischen, ist der Lyriker überzeugt.

Sendung vom 25.07.2017
Ein junger Mann mit Atemmaske auf einer Anti-Feinstaub-Demo in Berlin-Neuköllnläuft während einer Feinstaub-Demo in Berlin-Neukölln. (Imago)

RisikowahrnehmungWenn Abgase gefährlicher als Attentäter sind

Es ist viel wahrscheinlicher, durch die Abgasbelastung an der vierspurigen Zubringerstraße zu sterben als durch die Kugeln eines Amokläufers, meint der Soziologe Stefan Kühl: In den Medien höre man dennoch nur von Attentaten, jedoch nichts von den 30 Toten pro Tag durch Stickoxide.

Sendung vom 24.07.2017
Playmobil-Figur von Martin Luther zum Reformationsjahr 2017 (picture alliance / Universität Jena)

Reformationsjubiläum Lutherjahr - jetzt reicht es!

Luther wird mindestens seit Jahresbeginn auf allen Kanälen gefeiert. Dabei wurde auch klar: Hasskommentare, grassierendes Übergewicht und Psychoanalyse gehen auf den Reformator zurück, meint Autor Paul Stänner - nicht ganz ernsthaft. Er hat bereits vor dem Höhepunkt am 31. Oktober genug.

Sendung vom 21.07.2017
Gartenzwerge aufgereiht hinter einem niedrigen Gartenzaun (imago/CHROMORANGE)

Schwarzseher und SchönrednerDie Moral der Überzeugten

Mancher, der sich vor Überfremdung fürchtet, kennt kaum Fremde. Aber umgekehrt sind auch jene realitätsblind, die für Weltoffenheit werben, aber selbst von Problemvierteln abgeschottet wohnen. Schriftsteller Michael Lösch kritisiert auf beiden Seiten eine "Moral der Überzeugten".

Sendung vom 20.07.2017
Zahlreiche Strandbesucher und Urlauber sind am 13.06.2017 in Palma de Mallorca (Spanien) am Strand Strand von Es Portixol zu sehen. Die spanische Insel erwartet in diesem Jahr einen gewaltigen Touristenansturm.  (picture-alliance / Jens Kalaene / dpa-Zentralbild / ZB)

Schlimme UrlaubserlebnisseTouristen ohne jeden Stil und Kultur

Mehr als 1,2 Milliarden Menschen machen sich nach UN-Angaben jährlich auf, um irgendwo einen schönen Urlaub zu verbringen. Tolle Sache, weil völkerverbindend und wirtschaftsfördernd. Die stetig wachsende Reiselust hat allerdings auch Schattenseiten.

Sendung vom 19.07.2017Sendung vom 18.07.2017
Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hält eine Rede auf dem der OSZE-Jahrestagung in Minsk, am 5. Juli 2017 (AFP/Maxim Malinovsky)

Wahlkampf in ÖsterreichTheaterdonner mit Gefahrenpotenzial

Es ist nicht zu überhören: Der Ton in der deutschen Politik wird schärfer, denn am 24. September wählen die Deutschen. Ähnliches passiert in Österreich. Dort wird wenig später auch abgestimmt. Julya Rabinowich ist besorgt über den richtigen Wahlkampfton.

Sendung vom 17.07.2017
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21.08.2017, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
US-Politik: Lob der Unberechenbarkeit
Von Dr. Gesine Palmer

Kommentar

Der Fall Doğan Akhanlı Missbrauch internationaler Verträge
Auftritt des türkischen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan im Tempodrom in Berlin. Der Premier sprach 2014 vor tausenden Anhängern auf der von den European Turkish Democrats (UETD) organisierten Veranstaltung. (imago - Christian Mang)

Der Grund für die Festnahme des Schriftstellers Doğan Akhanlı in Spanien dürfte dessen Beschäftigung mit dem türkischen Völkermord an den Armeniern sein, meint Kemal Hür. Dass der türkische Präsident Erdoğan inzwischen so weit gehe, Kritiker auch im europäischen Ausland zu verfolgen, sei ein Skandal.Mehr

Insolvenz bei Air BerlinPleite mit Ansage
Drei Air Berlin Schokoherzen vor rotem Hintergrund. (imago / Eibner)

Air Berlin, der Flieger mit den roten Schokoherzen, hat Insolvenz angemeldet. Vorerst kann der Flugbetrieb nur mit Hilfe eines Überbrückungskredits des Bundes aufrechterhalten werden. Die Flugshow ist vorbei, meint Michael Braun.Mehr

Kommentar zum Nordkorea-KonfliktVerbal abrüsten, sofort!
US-Präsident Donald Trump (links). Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un.  (dpa / MAXPPP / Kyodo)

US-Präsident Donald Trump droht Nordkorea mit einem Militärschlag. Nordkorea kündigt weitere Raketentests an. Schlimmstes kann nun nur noch verhindert werden, wenn beide die Kriegsrhetorik einstellen. Die Welt braucht keinen weiteren Konflikt.Mehr

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