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Sonntag, 27.05.2018
 
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Literatur

Sendung vom 27.05.2018Sendung vom 20.05.2018Sendung vom 13.05.2018
Eine Frau sitzt am Strand von Jaffa.

Israelische Autoren und ihr LandDie Utopie hat ihren Glanz verloren

"Wir sind nicht weiter gekommen. Wir haben kein neues Israel aus der alten jüdischen Welt erschaffen können", sagt Lizzie Doron. Auch andere israelische Schriftsteller blicken enttäuscht auf das, was 70 Jahre nach Staatsgründung aus dem Traum vom neuen Israel geworden ist.

Sendung vom 06.05.2018Sendung vom 29.04.2018Sendung vom 22.04.2018Sendung vom 15.04.2018
"Brain Poetry" heißt ein literarisches Kunstprojekt, mit dem ein Besucher am 07.10.2014 im Pavillon des Gastlandes Finnland auf der Buchmesse in Frankfurt am Mai nur mit seinen Gehirnströmen ein Gedicht erzeugt. (dpa / Boris Roessler)

Lyrik lesen Gedichte voller Widerhaken mit Langzeitwirkung

Gedichte können alles. Sie sind spielerisch, grüblerisch, öffnen Räume und Perspektiven, führen ins Unbekannte, machen Vertrautes fremd – oder umgekehrt. Eine Kritikerin, zwei Kritiker, drei Neuerscheinungen - und drei Empfehlungen.

Sendung vom 08.04.2018
Der Buchladen "Schwarze Risse" in Berlin Kreuzberg (Mai 2016).   (imago / Steinach)

Linker BuchhandelTotgesagte leben länger

Nach der Studentenrevolte 1968 entstanden viele linke Buchhandlungen. Sie verstanden sich als Avantgarde der Republik und waren damit gar nicht so weit entfernt vom Standesbewusstsein ihrer bürgerlichen Kollegen, die stolz waren, es mit einer geistigen Ware zu tun zu haben.

Sendung vom 25.03.2018Sendung vom 11.03.2018Sendung vom 04.03.2018Sendung vom 25.02.2018Sendung vom 18.02.2018
Dieses Gemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt, wie Apoll Marsyas häutet (Active Museum). (imago stock&people)

Der Marsyas-MythosDer Musikwettstreit zwischen Apoll und Marsyas

Marsyas spielte so lustvoll auf der Doppelflöte, dass er den Gott Apoll zum Wettstreit herausforderte und besiegte. Dafür ließ ihn Apoll bei lebendigem Leib häuten. Der Marsyas-Mythos dient bis heute als Parabel über das Verhältnis von Schönem und Hässlichem, Ohnmacht und Macht.

Sendung vom 11.02.2018
Die argentinische Schriftstellerin Selva Almada (imago stock&people)

Schriftstellerinnen aus LateinamerikaMikrokosmen und Computerviren

Lateinamerikas Literatur boomt. Doch anders als in den 60ern und 70ern, als García Márquez, Mario Vargas Llosa und Julio Cortázar Erfolge feierten, liest man heute Frauen: Schriftstellerinnen wie Selva Almada, Esther Andradi, Samanta Schweblin und Pola Oloixara.

Sendung vom 04.02.2018Sendung vom 28.01.2018Sendung vom 21.01.2018
Die Publizistin und Philosophin Carolin Emcke blickt am 21.10.2016 während einer Pressekonferenz auf der Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen) in die Runde. Am 23.10.2016 wird sie in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. (picture alliance/dpa - Arne Dedert)

Carolin Emcke zu #MeToo"Es will doch niemand das Flirten untersagen"

Aus Sicht Carolin Emckes geht es in der MeToo-Debatte weniger um sexuelle Identitäten, denn um Machtverhältnisse. Die Philosophin und Reporterin, die sich in vielen Artikeln mit Gewalt und Begehren beschäftigt hat, sieht keinerlei lustfeindlichen Tendenzen in der Bewegung.

Sendung vom 14.01.2018Sendung vom 07.01.2018Sendung vom 01.01.2018
Weiblicher Roboter mit dem Spiegelbild einer Frau. (imago stock&people)

Eliza, die digitale Assistentin"Ich bin da, um Dir zu helfen"

Digitale Helferlein verändern unseren Alltag: Der Berliner Schriftsteller Ulrich Woelk hat sich von der schönen neuen und überraschend beseelten Welt der sprechenden Assistenten inspirieren lassen – und für den Deutschlandfunk Kultur ein Hörstück verfasst.

Sendung vom 31.12.2017Sendung vom 24.12.2017
Eine Marmorbüste von Homer im Antikenmuseum in Basel, am 13. März 2008.    (picture alliance / dpa / Georgios Kefalas)

Gedehnte ZeitGeschichten vom Warten

Warten ist in der Regel lästig, Wünsche wollen jetzt gleich erfüllt werden. Fünf Jahre seines Lebens verbringt ein Bundesbürger im Durchschnitt mit Warten: an Kassen oder Schaltern, im Auto, vor geschlossenen Türen oder schlaflos im Bett.

Sendung vom 17.12.2017
Tippen auf einer alten Schreibmaschine (imago / Busse )

Schriftsteller und ihre PseudonymeDie Lizenz zur Lüge

"Pseudonyme sind wie kleine Menschen. Es ist gefährlich, Namen zu erfinden – ein Name lebt", schrieb Kurt Tucholsky, der unter anderem als Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel Texte veröffentlichte. Wozu dieses Versteckspiel vieler Autoren hinter Pseudonymen?

Sendung vom 10.12.2017
Der Religionsphilosoph Klaus Heinrich bei einer Veranstaltung in der Akademie der Künste in Berlin am 31.10.2008 ( imago / Christian Thiel)

Gegenwart lesenAusflüge in die Unendlichkeit

Religionsphilosoph und Mitbegründer der Freien Universität Berlin Klaus Heinrich spricht über die "Selbstaufklärung" der Menschheit als Gattung und die "selbstzerstörerischen" Prozesse, die ihr entgegenstehen. Er blickt zurück auf die Verdrängung der deutschen Vergangenheit nach 1945 - und plädiert für einen Neustart der Universität als Instanz gesellschaftlicher Selbstverständigung.

Sendung vom 03.12.2017
Das bewegte Meer vom Strand aus fotografiert unter wolkigem Himmel mit Abendröte. Im Vordergrund schwarzer Fels. (Sergey Malgavko / Sputnik / dpa)

Gedichte im GesprächVom Meer, von Gott und dem Jahreskreis

Die aktuelle Dichtung gilt als lebendig und innovativ. Doch was ist eigentlich ein gutes Gedicht? - fragen Gregor Dotzauer von "Tagesspiegel", Kritikerin Insa Wilke und Jan Bürger vom Deutschen Literaturarchiv Marbach - und stellen lyrische Neuerscheinungen vor.

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03.06.2018, 00:05 Uhr Literatur
„Das Gedicht ist, was es tut“
Berliner Rede zur Poesie 2018
Von Elke Erb

Sie ist so unprätentiös wie avanciert: Elke Erb sieht Tagebuchnotizen durch und erzählt, wie man so dichtet, wie "man denkt bei sich".
Elke Erb, die so humorvolle wie scharfsinnige ‚Königin des poetischen Eigensinns‘ (Die Zeit), hält die Berliner Rede zur Poesie 2018 im Rahmen des 19. poesiefestival berlin. Unter dem Titel ‚Das Gedicht ist, was es tut‘ wird die in Berlin lebende Lyrikerin Einblicke in ihre tägliche Schreibpraxis geben. Sie mustert die Tagebücher der letzten Jahre und berichtet von dem Versuch, so zu dichten, wie man bei sich denkt - und wie sich ihre augenblicksnahe Sprache entzündet an dem, was sich in sinnreichen Netzen verfangen hat. Die Rede wird von Deutschlandfunk Kultur am 27. Mai aufgezeichnet und als Buch im Wallstein Verlag erscheinen. Das poesie­festival berlin findet vom 24. bis 31. Mai unter dem Motto ‚Werte Vers Kunst‘ statt, veranstaltet vom Haus für Poesie in Kooperation mit der Akademie der Künste, beide Berlin.

Buchkritik

Paul Nizon: "Sehblitz" Es dehnt, wuchert und schwillt
Buchcover "Sehblitz - Almanach der modernen Kunst" von Paul Nizon, im Hintergrund Pinsel und Farben auf einer Palette (Suhrkamp Verlag / imago / Westend61)

Engagiert und sprachgewaltig: Der heute 88-jährige Paul Nizon hat neben seinen Büchern Kunstkritiken geschrieben. Sie zeigen den Kunsthistoriker als genauen Beobachter und scharfen Analytiker. In einem Auswahlband sind Essays und Porträts aus 60 Jahren versammelt.Mehr

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