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Die Reportage

Sendung vom 15.10.2017

Thüringen rechtsaußenNeonazis erobern ein Dorf

Neonazis auf dem Weg zu einem rechtsradikalen Rockkonzert. (Deutschlandradio – Ernst Ludwig von Aster)

Im südthüringischen Ort Kloster Veßra haben 41 Prozent der Einwohner AfD gewählt. Vor vier Jahren waren es noch zwei. Seit die einzige Gaststätte von einem bundesweit bekannten Rechtsradikalen betrieben wird, ist der Ort zum Treffpunkt von Neonazis geworden. Wie konnte es soweit kommen?

Sendung vom 08.10.2017
(Deutschlandradio/Arapovic/Mrkaja)

Besuch in BaljvineDas bosnische Dorf ohne Krieg

Vor 25 Jahren brach im ehemaligen Jugoslawien einer der blutigsten Bürgerkriege aus. Eigentlich müssten auch in dem bosnischen Dorf Baljvine Muslime und Serben bis aufs Messer verfeindet sein. Sind sie aber nicht - und waren es nie. Damals wie heute leben sie friedlich miteinander.

Sendung vom 03.10.2017
Zuschauer sehen sich auf der Rennbahn Hoppegarten einen Lauf an, aufgenommen 2012 (picture alliance / dpa / Florian Schuh)

Pferderennen Sattel, Sulky, Sieg

Auf der Berliner Galopprennbahn Hoppegarten vergnügt sich nicht nur die High Society, sondern auch Familien mit Picknickkorb. Die Trabrennbahn in Gelsenkirchen hat hingegen schon bessere Zeiten gesehen. Die Zeit der Hüte ist dort schon lange vorbei. Ein Sport – zwei Welten.

Sendung vom 01.10.2017Sendung vom 24.09.2017Sendung vom 17.09.2017Sendung vom 10.09.2017
Nationaler Besinnungstag: Gläubige empfangen den Heiligen Geist.  (Deutschlandradio / Stefan Kobe)

Exorzismus in PolenAuf Teufel komm raus

Siebenmal musste Reporterin Nadine Wojcik nach Polen reisen, bis sie eine junge Frau traf, die glaubte, vom Teufel gequält zu werden und sich verschiedenen Exorzisten anvertraute. Dabei sind Teufelsaustreibungen in Polen durchaus üblich, sie boomen sogar.

Sendung vom 03.09.2017Sendung vom 27.08.2017
(picture alliance / dpa / Dedi Sinuhaji)

Mensch und AffeOrang-Utans ohne Paten

Die Erdmännchen im Leipziger Zoo haben 160 Paten. Die Menschenaffen nicht einmal zehn. Kein gutes Zeichen für das Verhältnis von Mensch und Affe. Dabei drängeln sich vor dem Affengehege jeden Tag die Besucher, fasziniert vom nächsten Verwandten.

Sendung vom 20.08.2017Sendung vom 13.08.2017
Norbert Zajac steht in seinem Zoogeschäft in Duisburg zwischen zwei Reihen von Aquarien. (dpa/ picture-alliance/ Monika Skolimowska)

Besuch im größten Zoogeschäft der WeltDer Tierdealer

Die größte Zoohandlung der Welt liegt in Duisburg. Gegründet hat sie der Tierfreund und Geschäftsmann Norbert Zajac. Tausende Lebewesen verkauft er pro Jahr, darunter Faultiere und Hundewelpen. Ist er Tierliebhaber oder Geschäftemacher?

Sendung vom 06.08.2017
Tourguide Shmul wartet auf seine Gruppe. (Maximilian Klein)

Kennenlernprogramm TaglitWie Israel um neue Staatsbürger wirbt

Israel hat allein in diesem Jahr 30.000 junge Menschen mit jüdischen Wurzeln eingeladen, das Land kennenzulernen. Das Programm heißt Taglit, hebräisch für entdecken. Taglit soll die jungen Leute für Israel begeistern. Für viele ist es aber auch nur eine Chance auf einen kostenlosen Urlaub.

Sendung vom 30.07.2017
Ein bewaffneter Ranger im Virunga-Nationalpark in der Republik Kongo (picture alliance / Yannick Tylle)

Ranger im Virunga-NationalparkDer Kampf um Kongos Naturschatz

Der Lebensraum von Berggorillas und Schimpansen wird immer knapper. Im Virunga-Nationalpark im Ost-Kongo leben noch einige dieser seltenen Exemplare. 600 bewaffnete Ranger müssen sie schützen. Wilderer, Rebellen und illegale Holzfäller machen ihnen das älteste Schutzgebiet Afrikas streitig.

Sendung vom 23.07.2017Sendung vom 16.07.2017Sendung vom 09.07.2017
Ein Fernbus fährt am 06.11.2014 an einer Bushaltestelle vor dem Hauptbahnhof in Dresden (Sachsen) vorbei. (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

MobilitätWarum ist der Fernbus so attraktiv?

Im letzen Jahr sind in Deutschland 30 Millionen Menschen in einen Fernbus gestiegen - so viele wie noch nie zuvor. Viele Fahrgäste schätzen den Service offenbar - auch wegen des freien W-Lans und den Haltestellen in kleinen Orten.

Sendung vom 02.07.2017Sendung vom 25.06.2017Sendung vom 18.06.2017
Auf dem Viehmarkt in Bangladesch bringt eine hundertköpfige Kuhherde bis zu 60.000 Euro ein. (Christian Faesecke)

Kühe in IndienAus dem Leben einer Heiligen

Jeder weiß, dass in Indien Kühe heilig sind. Kaum einer weiß dagegen, dass ihr Verkauf ein boomendes Geschäft ist. "In demselben Land, in dem die Kuh angebetet wird, will man ihre Milch, ihr Fell und ihr Fleisch", kritisiert eine Aktivistin.

Sendung vom 11.06.2017
Robert Dahl, Geschäftsführer der Karls Markt OHG, zeigt in Karls Erlebnis-Dorf in Koserow auf der Insel Usedom (Mecklenburg-Vorpommern) Erdbeer-Kekse.  (dpa / picture alliance / Stefan Sauer )

Karls ErdbeerhofDas Geschäft mit der Saisonfrucht

Die Erdbeere hat Robert Dahl und seine Familie reich gemacht. In riesigen Verkaufsscheunen werden mehr als 15.000 Produkte rund um die Erdbeere angeboten, es gibt mittlerweile sogar auch einen Erdbeer-Erlebnis-Park. Dabei sah es nicht immer gut aus für das Familienunternehmen.

Sendung vom 05.06.2017Sendung vom 04.06.2017
Der zerstörte Corso von Amatrice. (Deutschlandradio / C. Jungeblodt)

Besuch in Amatrice Nach dem Beben

299 Menschen sind tot, viele traumatisiert. Und viele Bewohner von Amatrice sind skeptisch, ob jemals wieder Touristen zu ihnen kommen. Neun Monate nach dem Beben liegt der Ort noch immer in Trümmern. Kehren die Menschen nicht bald zurück, droht die Dorfgemeinschaft zu zerfallen.

Sendung vom 28.05.2017
Eine Mutter mit Kleinkind geht an einem Buchladen mit gebrauchten Büchern in der Weserstraße in Berlin-Neukölln vorbei, aufgenommen 2012 (picture alliance / ZB / Jens Kalaene)

MietenexplosionKleines Gewerbe in großen Städten ist bedroht

Ein Teeladen, eine Buchhandlung, eine Bäckerei – sie alle bekamen zum Jahreswechsel die Kündigung, weil sie die geforderten Mieterhöhungen nicht zahlen können. Sechs Monate bleiben den drei Gewerbetreibenden aus Berlin – so lange läuft die Kündigungsfrist. Umziehen? Kämpfen? Oder kapitulieren?

Sendung vom 25.05.2017
Ein Mann in einem Vorort von Boston. (Deutschlandradio / Nora Sobich)

Opioid-Krise in den USASchmerzmittel als Einstiegsdroge

Von der Pharmaindustrie als Schmerzmittel gepushte Opioide sind in den USA über missbräuchliche Verschreibungspraktiken zur Einstiegsdroge für Heroin geworden. Betroffen sind nicht die urbanen Ballungszentren, sondern Kleinstädte und Vororte.

Sendung vom 21.05.2017
Wandbemalung in einem Café in Twin Peaks mit aufgemaltem Ortsschild (Deutschlandradio / Juliane Schiemenz)

Zurück in Twin PeaksErmittlungen an einem mysteriösen Ort

Wie geheimnisvoll ist das echte Twin Peaks? Wie skurril sind die Menschen vor Ort? Juliane Schiemenz ist hingefahren, um der Magie der Kult-Serie von David Lynch näherzukommen. Sie stellte fest: Für den, der sich darauf einlässt, ist Twin Peaks real.

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Nächste Sendung

22.10.2017, 12:30 Uhr Die Reportage
Prinzip Hoffnung
Spielsucht unter jungen Migranten
Von Imke Hansen und Can Tobias Mansuroglu
(Wdh. v. 09.04.2017)
Tunay hat es geschafft. Seit drei Jahren spielt er nicht mehr, geht nicht mehr in Automatencasinos und Sportwettbüros. Aber ohne eine stationäre Therapie und sehr viel Selbstdisziplin wäre ihm das nicht gelungen. Sein Glück war, dass es in der Nähe den türkischsprachigen Suchtberater Abuzer Cevik und die Selbsthilfegruppe gab. Denn zu der Überwindung sich helfen zu lassen kam das Verständigungsproblem. Sowohl sprachlich als auch kulturell. Angebote speziell für türkischsprachige Migranten gibt es noch wenig, auch wenn auffällig viele Spielsüchtige Migranten sind. Psychologen und Suchtberater wie Abuzer Cevik von der KODROBS Hamburg-Wilhelmsburg vermuten eine Gemengelage aus sozialen Problemen, schlechter Ausbildung und wenig Perspektive auf dem Arbeitsmarkt als Grund. Ex-Spieler Tunay hingegen meint Sportwettbüros und Spielotheken seien mittlerweile einfach ein etablierter Treffpunkt für junge türkische Migranten geworden. Auch kämen neuerdings immer mehr Jugendliche aus Nordafrika und dem Nahen Osten dazu. Imke Hansen und Can Tobias Mansuroglu werfen einen Blick in die schummerige Welt voller blinkender Automaten, Gratis-Kaffee und Hoffnung auf Gewinn.

Länderreport

Autismus Maral fährt Tandem
Maral Schäfer sitzt auf einer Bank vor einem Fachwerkhaus, vor ihr das rote Tandem. (Olaf Schäfer)

Mehr als 16.000 Kilometer haben Maral und Olaf Schäfer mit ihrem roten Tandem schon zurückgelegt. Keine Selbstverständlichkeit, denn für die 16-Jährige ist körperliche Anstrengung - genauso wie Körperkontakt - eine große Barriere. Maral ist Autistin.Mehr

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