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Samstag, 21.04.2018
 
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Die Reportage

Sendung vom 15.04.2018

Opfer der Heimerziehung in der DDRRückkehr in den Jugendwerkhof

Eine Frau schaut sich am 07.11.2009 eine Fotografie des Innenhofes des ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau in der heutigen Gedenkstätte in Torgau an. (dpa / picture-alliance)

Renate wollte mit 17 kurze Röcke tragen, so laut wie möglich die Rolling Stones hören. Eine ganz normale Jugend war für sie in der DDR aber nicht möglich. Sie wird in den Jugendwerkhof Eilenburg eingewiesen. 45 Jahre später beginnt sie mit der Aufarbeitung.

Sendung vom 08.04.2018
Akkordeonspieler und zwei Männer am Tisch (Wiebke Keuneke)

Rentnerclubs in Berlin-KreuzbergEs gibt nicht nur die eine Heimat

Sonntags und montags Türken, donnerstags Griechen und Ex-Jugoslawen und einmal im Monat Polen: Bei der Arbeiterwohlfahrt in Berlin-Kreuzberg haben Rentner vieler Nationen ihre Stammtische. Sie treffen dabei meist ihre eigenen Landsleute. Aber haben sie auch etwas gemeinsam?

Sendung vom 02.04.2018
Nahaufnahme der Spur eines Löwen im Kalagadi Nationalpark in Südafrika. (dpa / Winfried Wisniewski)

Geschichten im SandDie Kunst des Fährtenlesens

Im Norden des Krüger-Nationalparks wandern Elefanten, Giraffen, Löwen, Hyänen oder Büffelherden quer durch die Savanne von Südafrika nach Mosambik und Simbabwe – und hinterlassen Spuren. Die sind hochinteressant, wenn man sie denn lesen kann. Angehende Field Guides lernen das.

Sendung vom 01.04.2018Sendung vom 30.03.2018
(Alexa Kirsch)

Debatte um Pflege"Ich bin kein Arschabputzer"

Altenpfleger und Facebook-Star Sandro Pé macht mit seinen Videos gestressten Kolleginnen und Kollegen Mut. Die Begegnung mit alten Menschen ist schön, so sein Credo, nur die Arbeitsbedingungen in der Pflege sind es nicht. Das will er ändern.

Sendung vom 25.03.2018
Die israelische Spitzenköchin Haya Molcho (l.) (Tina Hüttl)

SpitzengastronomieFrauen an den Herd!

Militärischer Umgangston, sexuelle Belästigungen, familienunfreundliche Arbeitszeiten - die Bedingungen in der Spitzengastronomie schrecken Frauen offenbar ab. Unter 300 gekürten Sterneköchen sind nur neun weiblich. Das wollen viele nicht mehr hinnehmen.

Sendung vom 18.03.2018
Bürger füllen am 15.12.2017 Wasserkanister an einer natürlichen Quelle in Kapstadts Vorort Newlands auf. In Südafrikas Touristen-Metropole Kapstadt wird die Wassserversorgung wegen einer anhaltenden Dürre nochmals drastisch reduziert. (dpa-Bildfunk / Kristin Palitza )

Stadt ohne WasserTrockenübung in Kapstadt

Seit Wochen hängt die Drohung wie ein Damoklesschwert über Kapstadt: Das Wasser wird demnächst abgestellt, es gibt keines mehr. Die Stauseen sind leer, ein Horrorszenario für die Millionenstadt. Doch die Südafrikaner zeigen sich lernfähig.

Sendung vom 11.03.2018
(Foto: Carolin Pirich)

Faktor XGibt es eine Erfolgsformel für die Kunst?

Etwa 9000 freischaffende Künstler gibt es allein in Berlin. Aber nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben - nur drei bis vier Prozent eines Absolventenjahrgangs. Warum hat der eine Erfolg und der andere nicht? Ein Blick hinter die Kulissen der Kunstwelt.

Sendung vom 04.03.2018
Ein Fischer hält eine Kiste voller frischgefangener Sardinen in den Händen. (imago/Pixsell)

Portugiesische Sardinen Glänzendes Comeback

Seit ein paar Jahren feiert die Sardine ein unerwartetes Comeback. Als Snack in Kneipen, als Souvenir aus der Dose. Davon profitieren sowohl die Fischer als auch die portugiesische Konservenindustrie, die mit billigeren Produktionsstätten in Nordafrika konkurrieren muss.

Sendung vom 25.02.2018
Auf dem außerordentlichen Bundesparteitag der SPD im World Conference Center Bonn im Januar 2018 halten Gegner der Großen Koalition Schilder hoch, auf denen "Groko Nein!" steht. (imago)

#NoGroKoDie Nein-Sagerinnen

463.723 Genossen dürfen darüber abstimmen, ob die SPD noch einmal mit der Union regieren oder lieber in der Opposition regenerieren soll. Die Partei ist in dieser Frage tief gespalten. Drei Frauen in Nord-, West- und Ostdeutschland kämpfen für ein Nein zur GroKo.

Sendung vom 18.02.2018Sendung vom 11.02.2018Sendung vom 04.02.2018
"Dreamers"-Protest in New York (MAXPPP)

Kinder illegaler US-Einwanderer Trump und die Träumer

Seit einem Jahr ist Donald Trump Präsident der USA. In dieser Zeit hat sich für die Kinder von illegalen Einwanderern das Leben radikal verändert. Kerstin Zilm hat drei Jugendliche - Mildred, Santiago und Denali - ein dreiviertel Jahr lang begleitet.

Sendung vom 28.01.2018
Ausbilder, Dolmetscherin und Peschmerga bei der Abschlussprüfung (Deutschlandradio / T. Dallmann)

Mit der Bundeswehr im NordirakDer Soldat Steffen Schwarz

Von Niedersachsen in den Nordirak: Major Steffen Schwarz bildet kurdische Peschmerga-Offiziere in der Nähe von Mossul aus. Was macht es mit einem Menschen, wenn plötzlich Freunde, Familie und Heimat fehlen? Tino Dallmann über den Alltag eines Berufssoldaten.

Sendung vom 21.01.2018Sendung vom 14.01.2018
Die Reporterin im Selbstportrait (Verena Fücker )

Selbstversuch bei Instagram Einflussreich in 30 Tagen

Auf ihren Social-Media-Accounts haben sie etliche Follower und erreichen mit ihren Fotos und Texten viele Menschen – die sogenannten "Influencer". Unsere Autorin will in nur 30 Tagen auf "Instagram" selbst die 1000 Follower-Marke knacken und auf der Foto-Plattform Geld verdienen.

Sendung vom 07.01.2018
Esel auf dem Dorfweg in Matavenero (Foto: Catalina Schröder)

Aussteigen als gelebte UtopieAbseits der Welt

"Es ist hier wie vor 100 Jahren" − im spanischen Dorf Matavenero wohnen 70 Menschen, die aus dem starren Korsett der Zivilisation ausbrechen wollen. Sie verzichten auf Heizung, fließendes Wasser und Krankenversicherung. Dafür leben sie naturverbunden und basisdemokratisch.

Sendung vom 01.01.2018
Die Reisegruppe von Josef Lutz am Machu Picchu in Peru (Tom Noga)

Reisen im AlterDoktor im Gepäck

Immer mehr ältere Menschen wollen auf anspruchsvolle Reiseziele nicht verzichten. Damit sie im Krankheitsfall gut versorgt sind, lassen sie sich von einem Arzt begleiten. Reisearzt Josef Lutz war mit 16 Senioren in Südamerika unterwegs.

Sendung vom 31.12.2017
Ein Snowboardfahrer in einem Skigebiet.  (Johannes Waibel / Unsplash )

Die Technisierung der Alpen Der gekaufte Winter

Feiner, pulvriger Schnee, am besten schon ab November. Der Preis für diesen Pistentraum ist hoch. Längst durchlöchern Rohre, Strom und Datenleitungen für Schneekanonen die Alpen. Gemeinden zahlen Millionen, Naturschützer fordern ein Ende der Spirale.

Sendung vom 26.12.2017
Eine Focke-Wulf Fw 200 "Condor" auf einem Rollfeld. (imago / Arkivi)

Die Condorianer60 Rentner bauen ein Flugzeug

"Alle Menschen haben einen Vogel. Wir haben einen ganz großen – einen Condor." Dieser Spruch ist Programm für 60 Rentner in Bremen, die in ihrer Freizeit ein altes Passagierflugzeug restaurieren – seit 15 Jahren.

Sendung vom 25.12.2017
(Tom Noga)

Spiritualität in Brasilien"Ein Wunder, ein großes Wunder"

Alani ist 13 und die populärste jugendliche Wunderheilerin Brasiliens. Angeblich heilt sie schwerste Krankheiten durch bloßes Handauflegen. Der blinde Marcelo kommt jede Woche zum Wundergottesdienst. Er glaubt daran, irgendwann einmal wieder sehen zu können.

Sendung vom 24.12.2017
(Leonie March)

Straßenmärkte in SüdafrikaWo alle Arbeit finden

Unzählige Südafrikaner verdienen ihren Lebensunterhalt auf dem Markt. Dabei ist es verboten, einfach irgendwo seinen Stand aufzubauen. Aber was wie Wildwuchs und Chaos wirkt, hat seine eigene wundersame Ordnung.

Sendung vom 17.12.2017Sendung vom 10.12.2017
Schleifspur zum Krematorium, Öfen sind abgebaut (Ludger Fittkau)

NS-Mordanstalt HadamarWar da was?

14.500 Menschen wurden in Hadamar zwischen 1941 und 1945 ermordet. Eine Gedenkstätte erinnert zwar an die Euthanasieverbrechen, aber die Stadt tut sich schwer damit, zur ihrer Vergangenheit zu stehen. Sie konzentriert sich vor allem auf ihr Erbe als "historische Fürstenstadt".

Sendung vom 03.12.2017
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22.04.2018, 12:30 Uhr Die Reportage
Volksdroge Schmerzmittel
Westafrika hängt an der Pille
Von Laura Salm Reifferscheidt
Schmerzmittel, das sind die neuen Volksdrogen. Man schüttet sie unauffällig in den Kaffee, rührt einmal um und schon hat man den Kick. In Deutschland ist das bisher noch wenig verbreitet, aber in den USA grassiert der Missbrauch mit sogenannten Opioiden und legt ganze Regionen lahm. In Westafrika überschwemmt ebenfalls ein Schmerzmittel den Markt, es heißt Tramadol, wurde ursprünglich in Deutschland hergestellt, aber seit der Patentschutz abgelaufen ist, wird Tramadol billig in Indien produziert und kommt auf krummen Wegen nach Afrika. Laura Salm Reifferscheid war in Togo. Die Katastrophe ist dort an jeder Straßenecke greifbar.

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