Seit 06:05 Uhr Studio 9
 

Samstag, 16.12.2017

Die Reportage

Sendung vom 10.12.2017

NS-Mordanstalt HadamarWar da was?

Schleifspur zum Krematorium, Öfen sind abgebaut (Ludger Fittkau)

14.500 Menschen wurden in Hadamar zwischen 1941 und 1945 ermordet. Eine Gedenkstätte erinnert zwar an die Euthanasieverbrechen, aber die Stadt tut sich schwer damit, zur ihrer Vergangenheit zu stehen. Sie konzentriert sich vor allem auf ihr Erbe als "historische Fürstenstadt".

Sendung vom 03.12.2017Sendung vom 26.11.2017Sendung vom 19.11.2017
Paulina (zweite von rechts) mit ihren Schwestern. (Elin Rosteck)

Wo Inklusion aufhörtDer Schulhof

Paulina ist 13, gehörlos und geht in eine Regelschule. Sie kommt gut mit, aber auf dem Schulhof wird sie gemieden. Elias geht auf eine Förderschule für Hörgeschädigte und hat dort viele Freunde. Aber er lebt in der Welt der Behinderten. Was ist besser?

Sendung vom 12.11.2017
Ein Mädchen sammelt Abfälle auf einem Müllberg vor Delhi. (Deutschlandradio / Laura Salm-Reifferscheidt)

Kinder in IndienDie Mädchen vom Müllberg

Müll ist wertvoll – überall auf der Welt. Aber während der Müll hierzulande ins Recycling gelangt, klettern in Ländern wie Indien Menschen auf Müllberge, um das Wertvollste herauszufischen. Oft sind Kinder beim Sammeln dabei - so auch Saruna, Anjum und Jasmin, drei Mädchen aus Delhi.

Sendung vom 05.11.2017
Eine Frau schaut sich am 07.11.2009 eine Fotografie des Innenhofes des ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau in der heutigen Gedenkstätte in Torgau an. (dpa / picture-alliance)

Heimerziehung in der DDRRückkehr in den Jugendwerkhof

Renate wollte mit 17 kurze Röcke tragen, so laut wie möglich die Rolling Stones hören. Eine ganz normale Jugend war für sie in der DDR aber nicht möglich. Sie wird in den Jugendwerkhof Eilenburg eingewiesen. 45 Jahre später beginnt sie mit der Aufarbeitung.

Sendung vom 31.10.2017
Die junge Pfarrerin Katrin Berger mit ihrem Hund Perla (Deutschlandradio Kultur / Elin Rosteck )

Kirche heuteJedes Schäfchen zählt

Katrin Berger hat ihren "Entsendungsdienst" als Pfarrerin in der tiefsten Provinz Westfalens absolviert. 14 Jahren dauerte ihre Ausbildung. Ob sie einmal eine feste Stelle bekommt, ist unklar. Sie will etwas bewegen, gerade in dieser Zeit, in der sich ihre Kirche bewegen muss.

Sendung vom 29.10.2017
Handwerker reparieren das Dach des Khanpalasts in Bachtschyssaraj auf der Krim im Februar 2017. (picture alliance / dpa / Sputnik / Sergey Malgavko)

Drei Jahre nach der Krim Annexion"Halten Sie durch!"

Präsident Putin will die Krim zu einem "Mekka für alle Russen" machen. Bei den Bewohnern ist dreieinhalb Jahre nach der Annexion aber Ernüchterung eingekehrt. Die Preise für Lebensmittel steigen, der Tourismus leidet. Und für Russlandkritik drohen Verfolgung und Diskriminierung.

Sendung vom 22.10.2017
Spielautomat, bei dem 5 Cent eingesetzt wurden. (Hansen/Mansuroglu )

Spielsucht unter MigrantenVerloren in der Spielothek

Ob in Sportwettbüros oder in Spielotheken: Unter den Spielsüchtigen sind auffällig viele Migranten. Spezielle Hilfsangebote für sie gibt es wenig. Dabei ist die schummrige Welt der blinkenden Automaten mittlerweile ein etablierter Treffpunkt gerade für junge Einwanderer.

Sendung vom 15.10.2017
Neonazis auf dem Weg zu einem rechtsradikalen Rockkonzert. (Deutschlandradio – Ernst Ludwig von Aster)

Thüringen rechtsaußenNeonazis erobern ein Dorf

Im südthüringischen Ort Kloster Veßra haben 41 Prozent der Einwohner AfD gewählt. Vor vier Jahren waren es noch zwei. Seit die einzige Gaststätte von einem bundesweit bekannten Rechtsradikalen betrieben wird, ist der Ort zum Treffpunkt von Neonazis geworden. Wie konnte es soweit kommen?

Sendung vom 08.10.2017
(Deutschlandradio/Arapovic/Mrkaja)

Besuch in BaljvineDas bosnische Dorf ohne Krieg

Vor 25 Jahren brach im ehemaligen Jugoslawien einer der blutigsten Bürgerkriege aus. Eigentlich müssten auch in dem bosnischen Dorf Baljvine Muslime und Serben bis aufs Messer verfeindet sein. Sind sie aber nicht - und waren es nie. Damals wie heute leben sie friedlich miteinander.

Sendung vom 03.10.2017
Zuschauer sehen sich auf der Rennbahn Hoppegarten einen Lauf an, aufgenommen 2012 (picture alliance / dpa / Florian Schuh)

Pferderennen Sattel, Sulky, Sieg

Auf der Berliner Galopprennbahn Hoppegarten vergnügt sich nicht nur die High Society, sondern auch Familien mit Picknickkorb. Die Trabrennbahn in Gelsenkirchen hat hingegen schon bessere Zeiten gesehen. Die Zeit der Hüte ist dort schon lange vorbei. Ein Sport – zwei Welten.

Sendung vom 01.10.2017Sendung vom 24.09.2017Sendung vom 17.09.2017Sendung vom 10.09.2017
Nationaler Besinnungstag: Gläubige empfangen den Heiligen Geist.  (Deutschlandradio / Stefan Kobe)

Exorzismus in PolenAuf Teufel komm raus

Siebenmal musste Reporterin Nadine Wojcik nach Polen reisen, bis sie eine junge Frau traf, die glaubte, vom Teufel gequält zu werden und sich verschiedenen Exorzisten anvertraute. Dabei sind Teufelsaustreibungen in Polen durchaus üblich, sie boomen sogar.

Sendung vom 03.09.2017Sendung vom 27.08.2017
(picture alliance / dpa / Dedi Sinuhaji)

Mensch und AffeOrang-Utans ohne Paten

Die Erdmännchen im Leipziger Zoo haben 160 Paten. Die Menschenaffen nicht einmal zehn. Kein gutes Zeichen für das Verhältnis von Mensch und Affe. Dabei drängeln sich vor dem Affengehege jeden Tag die Besucher, fasziniert vom nächsten Verwandten.

Sendung vom 20.08.2017Sendung vom 13.08.2017
Norbert Zajac steht in seinem Zoogeschäft in Duisburg zwischen zwei Reihen von Aquarien. (dpa/ picture-alliance/ Monika Skolimowska)

Besuch im größten Zoogeschäft der WeltDer Tierdealer

Die größte Zoohandlung der Welt liegt in Duisburg. Gegründet hat sie der Tierfreund und Geschäftsmann Norbert Zajac. Tausende Lebewesen verkauft er pro Jahr, darunter Faultiere und Hundewelpen. Ist er Tierliebhaber oder Geschäftemacher?

Sendung vom 06.08.2017
Tourguide Shmul wartet auf seine Gruppe. (Maximilian Klein)

Kennenlernprogramm TaglitWie Israel um neue Staatsbürger wirbt

Israel hat allein in diesem Jahr 30.000 junge Menschen mit jüdischen Wurzeln eingeladen, das Land kennenzulernen. Das Programm heißt Taglit, hebräisch für entdecken. Taglit soll die jungen Leute für Israel begeistern. Für viele ist es aber auch nur eine Chance auf einen kostenlosen Urlaub.

Sendung vom 30.07.2017
Ein bewaffneter Ranger im Virunga-Nationalpark in der Republik Kongo (picture alliance / Yannick Tylle)

Ranger im Virunga-NationalparkDer Kampf um Kongos Naturschatz

Der Lebensraum von Berggorillas und Schimpansen wird immer knapper. Im Virunga-Nationalpark im Ost-Kongo leben noch einige dieser seltenen Exemplare. 600 bewaffnete Ranger müssen sie schützen. Wilderer, Rebellen und illegale Holzfäller machen ihnen das älteste Schutzgebiet Afrikas streitig.

Sendung vom 23.07.2017Sendung vom 16.07.2017Sendung vom 09.07.2017
Ein Fernbus fährt am 06.11.2014 an einer Bushaltestelle vor dem Hauptbahnhof in Dresden (Sachsen) vorbei. (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

MobilitätWarum ist der Fernbus so attraktiv?

Im letzen Jahr sind in Deutschland 30 Millionen Menschen in einen Fernbus gestiegen - so viele wie noch nie zuvor. Viele Fahrgäste schätzen den Service offenbar - auch wegen des freien W-Lans und den Haltestellen in kleinen Orten.

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17.12.2017, 12:30 Uhr Die Reportage
Zwei Staaten, eine Heimat
Eine Gruppe Juden und Palästinenser wirbt für eine Konföderation von Israel und Palästina
Von Sabine Adler
Sie haben keinerlei Erwartungen mehr an die Politik, denn die findet seit Jahren schon keinen neuen Lösungsansatz für das Zusammenleben von Juden und Palästinensern. Eine Gruppe von jüdischen und palästinensischen Israelis hat jetzt selbst die Initiative ergriffen und einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der immer mehr Anhänger findet: „Zwei Staaten - ein Heimatland“. Dafür haben sie sich einen großen Schritt aufeinander zu bewegt, auch wenn das in dem geteilten Land immer schwerer wird. Gemeinsam kämpfen sie für eine Konföderation Israels und Palästinas, in der Juden auf palästinensischem Boden und Palästinenser auf jüdischem Land leben können, ganz so wie Deutsche in Frankreich oder Franzosen in Deutschland. In dieser Konföderation gelten die Grenzen von 1947, doch sie sind offen, ohne Mauern, die Hauptstadt beider Staaten heißt Jerusalem, das gemeinsam verwaltet wird. Für viele sind die Mitstreiter von „Zwei Staaten - ein Heimatland“ Utopisten. Die antworten ihren Kritikern: Besser ein Utopist als ein Politiker ohne Vision. Und: Sie sind längst keine Einzelgänger mehr, sondern inzwischen Tausende und werden gehört.

Länderreport

80 Jahre Bunker in WünsdorfNazis, Russen und Touristen
Ein Bunker im Wald nahe dem brandenburgischen Ort Wünsdorf. (Philipp Buder/Thomas Klug)

1937 wurde im brandenburgischen Wünsdorf mit dem Bau streng geheimer Bunker begonnen – das Oberkommando der Wehrmacht sollte von dort den Zweiten Weltkrieg dirigieren. Die Bunkeranlagen sind mittlerweile ein Mahnmal und locken viele Touristen an.Mehr

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