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Fazit | Beitrag vom 16.09.2017

Architekt und StadtplanerAlbert Speer junior mit 83 Jahren gestorben

Nikolaus Bernau im Gespräch mit Britta Bürger

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Der Architekt und Stadtplaner Albert Speer jr. (picture alliance / dpa / Arne Dedert)
Der Architekt und Stadtplaner Albert Speer jr. (picture alliance / dpa / Arne Dedert)

Sein Name war weltberühmt, und beschrieb doch einen anderen Mann: Albert Speer. Nicht der Architekt und Rüstungsminister Adolf Hitlers, sondern sein 1934 in Berlin geborener Sohn. Nun ist der bedeutende Stadtplaner gestorben.

Wie sein Büro in Frankfurt am Main mitteilte, starb Albert Speer junior am Freitagabend. Er war ein gefragter Architekt und einer der bedeutendsten Stadtplaner der zweiten Nachkriegszeit, einer, der die Moderne menschlich machen wollte.

1964 gründete er sein erstes Architekturbüro, das heute rund 200 Mitarbeiter hat. Global versuchte er, seine Philosophie von einer umweltgerechten und nachhaltigen Stadtplanung umzusetzen. Dazu gehörten für ihn eine Minimierung des Flächenverbrauchs und energieeffizientes Bauen.

Das Stadtbild von Frankfurt am Main geprägt

In Deutschland prägte Speer vor allem das Stadtbild von Frankfurt am Main, unter anderem mit dem Neubau der Europäischen Zentralbank. Für die Fußball-Weltmeisterschaften in Südafrika 2010 und Katar 2022 plante er den Stadionbau.

Sein Vater Albert Speer war Hitlers Chefarchitekt und Rüstungsminister. Von dessen Ansichten distanzierte er sich immer wieder und stellte sich seiner Familiengeschichte.

Was machte Albert Speer junior so bedeutend? Darüber hat in "Fazit" Britta Bürger mit dem Architekturkritiker Nikolaus Bernau gesprochen.

Weltweites Aufsehen als Stadtplaner - In "Studio 9" porträtierte Julika Tillmanns den verstorbenen Architekten Albert Speer junior.

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSteht eine Besetzung der Volksbühne bevor?
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