Zeitfragen 

70 Jahre Suhrkamp - die Unseld-JahreUnter dem Regenbogen

Siegfried Unseld posiert für eine Porträtaufnahme (picture-alliance / akg-images)

1959 übernahm Siegfried Unseld von Peter Suhrkamp den Suhrkamp Verlag und schuf die sogenannte "Suhrkamp Kultur": mit Büchern von literarischer wie politischer Relevanz, die das geistig-kulturelle Leben Deutschlands maßgeblich prägten.

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Forschung zum CoronavirusWie Umweltzerstörung neue Pandemien begünstigt

Großaufnahme einer Fledermaus, die in behandschuhten Händen gehalten wird. (Getty Images / Los Angeles Times / Carolyn Cole)

Weltweit versuchen Forschende, die Ausbreitung des Coronavirus zu rekonstruieren. Klar ist: Der Erreger hat seinen Ursprung in Tieren. Die Wissenschaft sieht zudem unsere Wirtschaftsweise und ihre Folgen als Faktor bei der Entwicklung von Seuchen.

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Forschung zur EmpathieEinzelschicksale berühren mehr als die von Gruppen

Das Gesicht eines Geflüchteten ist durch ein Guckloch hindurch zusehen, aufgenommen auf der MS Aquarius von SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen am 30.01.2018 (picture alliance / Laurin Schmid/SOS MEDITERRANEE)

Der Tod von George Floyd hat die Welt erschüttert. Ebenso wie das Bild des dreijährigen Alan Kurdi, der auf der Flucht starb. Einzelschicksale bewegen uns stärker als Nachrichten über hunderte Ertrunkene. Forscher können erklären, warum das so ist.

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Aufbruch und Niedergang der DDRPathos des Anfangs und deprimierendes Ende

Ein Ulbricht-Porträt aus DDR-Zeiten lehnt an dem Neubau eines Cafés, aufgenomen im August 2015. (picture alliance / Robert B. Fishman)

Deutschland nach Kriegsende 1945. In der sowjetischen Zone wird der Neubeginn mit viel Pathos gefeiert. Es folgt ein Weg voller Hoffnungen - und Enttäuschungen. Der Journalist Dietrich Bub zeichnet ihn bis zum Niedergang der DDR im Jahr 1989 nach.

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DDR-Wirklichkeit in "Stadt ohne Liebe" Ein provokantes Theaterstück und seine Spuren

Günter Jeschonnek und einige der Schüler von damals posieren für ein Gruppenfoto. (Günter Jeschonnek)

Günter Jeschonnek inszenierte 1984 am Theater der Bergarbeiter in Senftenberg „Stadt ohne Liebe“. Eine politische Märchengroteske, an der auch Schüler beteiligt waren. Das Stück ging über die Bühne, ohne dass die SED einschritt - erstaunlicherweise.

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Wertstoff-Recycling Das Müllionengeschäft

Illustration von einem Haufen Elektroschrott. (Imago / Ikon Images)

Jeder Deutsche produziert im Jahr fast eine halbe Tonne Hausmüll. Für die Recycling-Branche ein lohnendes Geschäft. Doch wie entsorgen wir richtig? Und wer profitiert von dem, was wir wegwerfen?

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WirtschaftshilfeWas die Mehrwertsteuersenkung wirklich bringt

Autos zu Sonderpreisen und großen Rabatten stehen bei Autohändlern, Preis und Nachlässe sind an die Windschutzscheiben geklebt (picture alliance / Sven Simon)

Ab Mitternacht sinkt die Mehrwertsteuer. Schon seit Wochen streiten sich Politiker, Ökonominnen und Unternehmer über den Nutzen. Eine Café-Betreiberin und ein Autohändler erzählen, was sie sich davon erwarten - und ob die Verbraucher profitieren.

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Geriatrische MedizinIm Alter sind Menschen anders krank

Ein Krankenpfleger hilft einem älteren Mann vom Bett in den Rollstuhl (imago images/Panthermedia/Kzenon)

Hauptsache gesund – dieser Wunsch verliert bei Älteren und Hochbetagten an Bedeutung. Krankheiten gehören in dieser Lebensphase dazu. Umso wichtiger: eine geriatrische Behandlung und individuelle Betreuung. Doch es gibt Defizite im Gesundheitssystem.

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DresdenKulturszene im Überlebensmodus

Porträt der Tänzerin Cindy Hammer (Bastian Brandau / Deutschlandradio)

In der Dresdner Kulturszene ist man es gewohnt, um Fördermittel zu kämpfen. Ohne staatliche finanzielle Hilfe könnte sie die Zeit des Abstandshaltens nicht überstehen. Und es gibt negative Dominoeffekte durch Corona.

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Arbeitslos in Corona-Zeiten„Es ist sauschwer, optimistisch zu bleiben“

Der Besitzer des Restaurants Knofel in der Wichertstraße in Berlin-Prenzlauer Berg verschenkt wegen der Schließung seine verderblichen Lebensmittel vor seinem Geschäft. (imago images/Seeliger)

Die offizielle Arbeitslosenzahl steuert auf die 3-Millionen-Marke zu. Selbstständige melden Insolvenz an, große Unternehmen entlassen Hunderte Beschäftigte. Familie Füssel hat die Krise doppelt erwischt. Wie kommt man raus aus der Abwärtsspirale?

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Literatur zum KlimawandelGeschichten über die Zerstörung der Natur

Das aus der Vogelperspektive aufgenommene Bild zeigt einen ausgetrockneten und aufgeplatzten Boden mit einer kleinen Pflanze. (Getty Images / Jonathan Wood)

Seen verdunsten, Wälder vertrocknen, auf einen Rekordsommer folgt der nächste. Auf den menschengemachten Klimawandel reagierte die Literatur bislang meist mit dystopischen Szenarien. Mittlerweile ist sie in der Gegenwart angekommen.

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Der FuchsWas den scheuen Räuber so faszinierend macht

Ein Fuchs nachts am Berliner Alexanderplatz, im Hintergrund Lampen und Schaufenster. (imago / A. Friedrichs)

Sein Lebensraum reicht von der Arktis bis zu den Tropen. Längst hat der Fuchs auch unsere Städte erobert - und die Herzen vieler Menschen: Vom berüchtigten Hühnerdieb ist er zum Sympathieträger geworden und zum Heldentier vieler Kinderbücher.

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Straßenhunde adoptierenWirklich eine gute Idee?

Der Schäferhundmischling Kaya liegt auf dem Boden und schaut von unten in die Kamera. (Susanne Billig)

"Ach was, die wird nicht groß", sagte die Dame vom Hunderettungsverein, als sie unserer Autorin vor drei Jahren einen Straßenhund aus Rumänien verkaufte. Lieb sein sollte er auch. Inzwischen ist Kaya 25 Kilo schwer - und so bissig, dass es ohne Maulkorb nicht geht.

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VerkehrswendeDie "Tanke" – ein Auslaufmodell?

Vor einer Tankstelle steht ein beigebrauner Käfer Cabrio, auf der Beifahrerseite steigt gerade eine junge Frau ein. Aufnahme von 1958. (akg-images / Dodenhoff)

24-Stunden-Shop, Bühne für motorisierte Männerträume und Anlaufstelle für Nachtgestalten: Schon immer waren Tankstellen mehr als nur ein Ort zum Benzinzapfen. Doch was wird aus ihnen, wenn die Verkehrswende kommt?

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Beratungsangebot "Fairpachten"Verpachten nach ökologischen Standards

Luftbild von einem Landwirt, der mit seinem Traktor über eine Wiese fährt. (imago / Eibner Europa)

Pestizidverzicht, Insektenschutz oder Ökoanbau: Solche Maßnahmen können die Verpächter landwirtschaftlicher Flächen in Pachtverträgen festschreiben - ökologisches Know-how liefert dabei "Fairpachten". Doch manche Bauern müssen noch überzeugt werden.

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Biotop-Solarpark FrauendorfWo Klima- und Artenschutz zusammengehen

Eine Wildblumenwiese, im Hintegrund schräg aufgestellte, große Solarpaneele. (Ralf Hutter)

Bienen und anderen Insekten einen Lebensraum bieten und gleichzeitig Solarstrom gewinnen: Der Biotop-Solarpark in Frauendorf praktiziert die Koexistenz von Tier und Technologie - und erzeugt so elf Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr.

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Deutschlands strenge VisapolitikWir müssen leider draußen bleiben

Ein Einreiseschalter an einem deutschen Flughafen mit der Aufschrift "Passkontrolle. Passport Control".  (imago / imagebroker)

Mit einem deutschen Pass geht es visafrei in 170 Länder. Mit einem kongolesischen in 52. Ist das fair? Zumal die deutschen Behörden bei Visaanträgen aus dem globalen Süden nicht gerade großzügig sind - und das Verfahren einem Hürdenlauf gleicht.

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Junglandwirt Max Häußler"Wir arbeiten mit der Natur zusammen"

Ein dunkelhaariger Mann mit grünem T-Shirt steht in einem Kornfeld. (Uschi Götz)

Misten, melken, mähen: Junglandwirt Max Häußler mag seinen Beruf. Mit gerade mal 21 Jahren führt er bereits den elterlichen Bauernhof. Nur die Vorurteile gegenüber Bauern stören ihn - vom Tierquäler bis zum Luftverpester. Mit denen will er aufräumen.

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Den Kolonialismus erzählen"Sie wollen, dass wir ihre Götter anbeten"

Vier Frauen in ähnlichen roten Kleidern, schwarzer Blouson-Jacke und roter, traditioneller Herero-Kopfbedeckung stehen auf einer leeren Straße. (Getty Images / Per-Anders Pettersson)

Als im Jahr 1978 Uwe Timms Roman "Morenga" über den Aufstand der Herero gegen die deutschen Kolonialherren erschien, war der Kolonialismus noch kaum ein Thema. Das ist heute anders. Doch in der Literatur ist der Kolonialismus ein heikler Stoff.

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IQ-TestsIntelligenz und Vorurteil

Vor türkisem Hintergrund ist ein aus Pappe gebasteltes Gehirn zu sehen. (Getty Images / Digital Vision / Hiroshi Watanabe)

IQ-Tests nehmen für sich in Anspruch, die Intelligenz eines Menschen zu messen, doch ihre Aussagekraft ist umstritten. Dennoch werden sie oft eingesetzt - und sind so im Extremfall auch ein Einfallstor für soziale und ethnische Diskriminierung.

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Die überschätzte Macht der AlgorithmenBot or not?

In einer Computeranimation fliegt ein böse aussehendes Gesicht, welches sich in Fetzen auflöst, auf einen Mann, der vor mehreren Bildschirmen steht, zu. (Getty Images / Digital Vision / Colin Anderson Productions pty ltd)

Ihretwegen soll Donald Trump Präsident geworden sein, und auch in der Coronadebatte mischen sie angeblich kräftig mit: Social Bots wird geradezu Allmacht zugeschrieben. Doch einige Wissenschaftler bestreiten sogar, dass es sie gibt.

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