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Zeitfragen

Sendung vom 26.08.2019

Chemnitz – ein Jahr danachEine Gewalttat spaltet eine Stadt

Demonstration des Bündnisses "Chemnitz Nazifrei" im Juni gegen einen Neonazi-Aufmarsch. Auf einer Straße in Chemnitz ziehen zahlreiche Demonstrierende vorbei, begleitet von der Polizei.  (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)

Nachdem Daniel H. im August 2018 in Chemnitz erstochen wird, macht die rechte Szene ihn zum Märtyrer. Denn die mutmaßlichen Täter sind Geflüchtete. Es kommt zu Straßenschlachten, Aufmärschen Rechtsradikaler. Bald ist klar: Es geht darum, wer in der Stadt das Sagen hat.

Illustration von Männern und Frauen, die in einem Großraumbüro im Kreis sitzen und an Computern arbeiten. (imago / fStop Images / Ralf Hiemisch)

CrowdworkerBillige Arbeitskräfte für die deutsche Autoindustrie

Gut ausgebildete Menschen sitzen im krisengeschüttelten Venezuela vor ihren Rechnern und verdienen zum Teil nur ein bis zwei Dollar pro Stunde. Diese Crowdworker sind froh, überhaupt Geld zu verdienen. Von ihrer Not profitiert wiederum die deutsche Autoindustrie.

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Studio 9

Serie "Wortewandel"Migrationshintergrund
Illustration von Menschen in einer Schlange, die das Zeichen für Unendlichkeit bildet. (Imago / Ikon Images / Mitch Blunt)

Der Begriff "Migrationshintergrund" war mal in aller Munde, doch das hat sich geändert. Für manche klingt er heuchlerisch, denn Belgier oder Franzosen würden nie so beschrieben werden. Für andere verweist er auf ein positives Alleinstellungsmerkmal.Mehr

Serie "Wortewandel"Weiß
Illustration von Menschen vor und in einem Labyrinth aus Treppen und Gängen. (Imago / Ikon Images / Jamie Jones)

Über Rassismus und Sprache zu reflektieren heißt auch, über das Weißsein nachzudenken. Kann eine privilegierte Position eine Art Verpflichtung sein, sich besonders nachhaltig zu engagieren im Kampf gegen Diskriminierungen?Mehr

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