Zeit zum Zuhören
Rainer Moritz wirft einen Blick zurück auf 60 Jahre Bundesrepublik. Esther Dischereit erzählt vom ehemals jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen. Und die Edition Suhrkamp bringt zum 80. Geburtstag von Hans Magnus Enzensberger einige seiner Filme, Portraits und Interviews auf zwei DVDs heraus.
Rainer Moritz: Wir Wirtschaftwunderkinder - 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland
Der-Audio-Verlag
Wir sind im Jahr 1949. Das Grundgesetz tritt in Kraft und ein junges Paar findet sich beim Feldhandball in Bayern. Neun Jahre später wird der Sohn geboren, sozusagen nebenan, in Baden-Württemberg: Es ist Rainer Moritz.
Nun, ein halbes Jahrhundert später, blickt der Publizist und Leiter des Hamburger Literaturhauses zurück auf die Ereignisse, die sein Leben und das seiner Familie im deutschen Westen begleiteten und prägten und dabei gleichzeitig 60 Jahre Geschichte der Bundesrepublik Deutschland schrieben.
In einem sehr persönlichen akustisch-chronologischen Album hat Rainer Moritz seine Erinnerungen und Eindrücke notiert und für das Hörbuch "Wir Wirtschaftswunderkinder" sprechen und mit vielen historischen Originaltönen aufnehmen lassen.
Man zeigte Optimismus und wagte es mit dem beginnenden Wirtschaftswunder, wieder eine Familie zu gründen. Obwohl Sparsamkeit etwas galt und Spießigkeit sich wie ein Schleier über die Gemütlichkeit legte, war das Motto jener Zeit Fortschritt. Wer es zu etwas bringen wollte, musste mobil sein. Die Deutschen begannen, ihr Fernweh zu stillen – und gingen mit neuen Autos auf Reisen. Am liebsten im Käfer.
Was es mit diesem "anderen Deutschland" auf sich hatte, begriffen die Kinder und auch viele Erwachsene im Westen damals nicht. Mauer und Stacheldraht. Was hatte das mit ihnen zu tun? Es war eine fremde Welt, irgendwie weit weg. Und bedrohlich - trotz der Verwandtschaft im Osten ...
Und wozu sich bewegen? Die Welt kam doch nach West-Deutschland! Allen voran die ersten Gastarbeiter, um den Arbeitskräftemangel zu beheben.
In West-Deutschland ging es voran. Der Wohlstand verbreitete sich überall, die Menschen waren satt und die Bonner Politik im Ausland anerkannt.
Ein Bild kommt zum anderen, schreibt Rainer Moritz, und es entfaltet sich ein Panorama, das Bewusstsein ausmacht. Manchmal seien es staatstragende Ereignisse gewesen, die sein Leben veränderten, ohne dass er sagen könnte, worin genau diese Veränderung bestanden habe.
Spätestens Ende der 60er-Jahre war das trotz des Kalten Krieges weitgehend beschauliche Leben in der Bundesrepublik vorbei. Es rumorte – in der Gesellschaft und in der Politik.
Kanzler kamen und gingen, Koalitionen wechselten und der Glaube an dauerhaften Fortschrift bekam erste Dämpfer. Demonstrationen gegen den Vietnam-Krieg, gewalttätige Ausschreitungen, die Gründung der RAF und erste terroristische Gewalttaten verunsicherten die Bundesbürger. Viele fürchteten das Erodieren einer Ordnung, die nach dem Zweiten Weltkrieg langsam etabliert worden war.
Der stärker werdende Ruf gegen die Aufrüstung und für ökologisches Handeln brachte eine neue Kraft in die Politik: Die Grünen.
Dann kam Helmut Kohl, der Kanzler der CDU. Eine geistig-moralische Wende wollte er einleiten – und blieb 16 Jahre im Amt. Von Visionen, so Rainer Moritz, sprach kaum einer mehr.
Alle, die so dachten, warteten auf die rot-grüne Alternative - doch erst 1998 mit dem Ende der Kohl-Ära realisierten Gerhard Schröder und Joschka Fischer dieses Vorhaben. Da war die Mauer längst gefallen und die beiden Deutschlands waren wieder vereinigt. Schließlich die Terror-Angriffe in den USA zu Beginn des neuen Jahrhunderts. Als die Zwillingstürme in New York City einstürzten, hielt sich Rainer Moritz gerade in Manhattan auf. Eine einschneidende Erfahrung für ihn, wie er gegen Ende des Hörbuchs betont.
Der Publizist Rainer Moritz mit seiner Liebeserklärung an Deutschland.
Auch wenn die historischen Ereignisse in 60 Jahren Bundesrepublik zumindest den Älteren geläufig und somit Überraschungen ausgeschlossen sind, erzeugt die individuelle und humorvolle Sichtweise des Autors doch herrliche Momentaufnahmen.
Charmant auch die Idee, Matthias Brandt die Texte sprechen zu lassen. Mit der angenehmen Stimme des Willy-Brandt-Sohns erhält das Werk eine geradezu private Note.
Esther Dischereit: "Vor den hohen Feiertagen gab es ein Flüstern und ein Rascheln im Haus"
AvivA-Verlag
Eine Stadt in Nordrhein-Westfalen: Dülmen. Einst gab es dort eine große jüdische Gemeinde - bis die Nationalsozialisten kamen.
Esther Dischereit, die renommierte deutsch-jüdische Schriftstellerin und Autorin von Hör- und Theaterstücken, hat einen ungewöhnlichen und beeindruckenden Weg des Sich-Erinnerns gefunden. Abseits von Mahnmalen und gegenständlicher Sichtbarkeit stellen sich ihre zusammen mit dem Wiener Komponisten Dieter Kaufmann installierten Klangzeichen dem Vergessen in Dülmen entgegen.
Nun erzählt Esther Dischereit auch literarisch und akustisch vom jüdischen Leben, das vielleicht stattgefunden hat. Bruchstückhaft und intensiv macht sie in ihrem Werk "Vor den hohen Feiertagen gab es ein Flüstern und Rascheln im Haus" die Erinnerung im fortwährend Alltäglichen und die vergehende Zeit zum Thema.
Das anspruchsvoll gestaltete Buch mit Texten auf Deutsch und Englisch wird ergänzt durch zwei CDs. Die Schauspielerin Corinna Kirchhoff spricht die kurzen Geschichten der "55 Klangzeichen".
Alltägliches in kleinen Episoden, scheinbar zusammenhanglos und ungeordnet. Doch gerade diese von Esther Dischereit gewählte Struktur baut beim Hören eine enorme Spannung auf. "Ich habe keine Antworten, schlage nichts vor", sagt die Autorin, die in ihren Arbeiten Dinge beim Namen nennt. Aus einer politischen Verantwortung heraus. Denn Jüdischsein ist für Esther Dischereit auch ein politischer Zustand.
Für ihre Sprach- und Gestaltungskunst wider das Vergessen ist die in Berlin lebende Autorin kürzlich mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet worden.
Text- und Klang-Kollagen von Esther Dischereit und Dieter Kaufmann über das jüdische Leben in einer Stadt – so war es vielleicht oder es hätte so gewesen sein können. Unkonventionell, manchmal rätselhaft und spröde, ohne Auflösung und Erklärung. Übrigens: Dem Buch beigefügt ist auch eine CD mit 37 Rezepten nicht nur jüdischer Speisen.
Hans Magnus Enzensberger: "Ich bin keiner von uns"
Edition Suhrkamp
Über kaum einen deutschen Dichter und Schriftsteller der Gegenwart ist so viel geschrieben worden wie über Hans Magnus Enzensberger. Er selbst, der intellektuell und politisch Umtriebige, ist ein Vielschreiber: Lyrik und Essays, Sachbücher und Biografien – sie gehören zu seinem literarischen Schaffen wie das "Kursbuch" und die Zeitschrift "TransAtlantik". Sein Leben prägen ebenso Tätigkeiten als Rundfunk-Redakteur, Lektor, Hochschullehrer und die revolutionäre Zeit auf Kuba.
Zum 80. Geburtstag Enzensbergers im November hat die Edition Suhrkamp Filme, Portraits und Interviews auf zwei DVDs veröffentlicht. Erstmals sind dabei die wichtigsten filmischen Zeugnisse von, mit und über Enzensberger versammelt.
So drehte er 1972 parallel zu seinem Roman "Der kurze Sommer der Anarchie" die Dokumentation "Durruti – Biografie einer Legende". Sie befasst sich mit dem spanischen Anarchisten Buenaventura Durruti und mit dem Bürgerkrieg, der das Land zerriss.
Auch der Film "Requiem für eine romantische Frau" nach einem Buch Enzensbergers ist in der Kollektion enthalten. Die Geschichte um Auguste Bußmann und den Dichter Clemens Brentano wurde 1999 unter Beteiligung des Autors verfilmt.
Im selben Jahr entstand das Portrait "Ich bin keiner von uns", das einen nachhaltigen Blick in das Leben und Schaffen Hans Magnus Enzensbergers gewährt.
"Ich bin kein Baum", sagt Enzensberger in dem Portrait von Ralf Zöller. "Ein Baum hat immer einen Standpunkt. Ein Mensch kann sich bewegen."
Zu diesem "Sich bewegen" zählt sicher auch der Meinungswandel. So wie einst die Sympathie mit der undogmatischen Linken, von der er sich dann abwandte und mit der er später eigentlich niemals etwas zu tun gehabt haben wollte.
Enzensberger – das ist nicht nur der Schreibende oder Filmende. Auch seine Art zu sprechen ist ein Markenzeichen. Er weiß sehr wohl um die Wirkung seiner Stimme, seines Vortrags – manchmal heiter und ironisch.
Hans Magnus Enzensberger in dem Portrait "Ich bin keiner von uns". Es ist eine Bereicherung, ihm zuzusehen – noch mehr: ihm zuzuhören.
Der-Audio-Verlag
Wir sind im Jahr 1949. Das Grundgesetz tritt in Kraft und ein junges Paar findet sich beim Feldhandball in Bayern. Neun Jahre später wird der Sohn geboren, sozusagen nebenan, in Baden-Württemberg: Es ist Rainer Moritz.
Nun, ein halbes Jahrhundert später, blickt der Publizist und Leiter des Hamburger Literaturhauses zurück auf die Ereignisse, die sein Leben und das seiner Familie im deutschen Westen begleiteten und prägten und dabei gleichzeitig 60 Jahre Geschichte der Bundesrepublik Deutschland schrieben.
In einem sehr persönlichen akustisch-chronologischen Album hat Rainer Moritz seine Erinnerungen und Eindrücke notiert und für das Hörbuch "Wir Wirtschaftswunderkinder" sprechen und mit vielen historischen Originaltönen aufnehmen lassen.
Man zeigte Optimismus und wagte es mit dem beginnenden Wirtschaftswunder, wieder eine Familie zu gründen. Obwohl Sparsamkeit etwas galt und Spießigkeit sich wie ein Schleier über die Gemütlichkeit legte, war das Motto jener Zeit Fortschritt. Wer es zu etwas bringen wollte, musste mobil sein. Die Deutschen begannen, ihr Fernweh zu stillen – und gingen mit neuen Autos auf Reisen. Am liebsten im Käfer.
Was es mit diesem "anderen Deutschland" auf sich hatte, begriffen die Kinder und auch viele Erwachsene im Westen damals nicht. Mauer und Stacheldraht. Was hatte das mit ihnen zu tun? Es war eine fremde Welt, irgendwie weit weg. Und bedrohlich - trotz der Verwandtschaft im Osten ...
Und wozu sich bewegen? Die Welt kam doch nach West-Deutschland! Allen voran die ersten Gastarbeiter, um den Arbeitskräftemangel zu beheben.
In West-Deutschland ging es voran. Der Wohlstand verbreitete sich überall, die Menschen waren satt und die Bonner Politik im Ausland anerkannt.
Ein Bild kommt zum anderen, schreibt Rainer Moritz, und es entfaltet sich ein Panorama, das Bewusstsein ausmacht. Manchmal seien es staatstragende Ereignisse gewesen, die sein Leben veränderten, ohne dass er sagen könnte, worin genau diese Veränderung bestanden habe.
Spätestens Ende der 60er-Jahre war das trotz des Kalten Krieges weitgehend beschauliche Leben in der Bundesrepublik vorbei. Es rumorte – in der Gesellschaft und in der Politik.
Kanzler kamen und gingen, Koalitionen wechselten und der Glaube an dauerhaften Fortschrift bekam erste Dämpfer. Demonstrationen gegen den Vietnam-Krieg, gewalttätige Ausschreitungen, die Gründung der RAF und erste terroristische Gewalttaten verunsicherten die Bundesbürger. Viele fürchteten das Erodieren einer Ordnung, die nach dem Zweiten Weltkrieg langsam etabliert worden war.
Der stärker werdende Ruf gegen die Aufrüstung und für ökologisches Handeln brachte eine neue Kraft in die Politik: Die Grünen.
Dann kam Helmut Kohl, der Kanzler der CDU. Eine geistig-moralische Wende wollte er einleiten – und blieb 16 Jahre im Amt. Von Visionen, so Rainer Moritz, sprach kaum einer mehr.
Alle, die so dachten, warteten auf die rot-grüne Alternative - doch erst 1998 mit dem Ende der Kohl-Ära realisierten Gerhard Schröder und Joschka Fischer dieses Vorhaben. Da war die Mauer längst gefallen und die beiden Deutschlands waren wieder vereinigt. Schließlich die Terror-Angriffe in den USA zu Beginn des neuen Jahrhunderts. Als die Zwillingstürme in New York City einstürzten, hielt sich Rainer Moritz gerade in Manhattan auf. Eine einschneidende Erfahrung für ihn, wie er gegen Ende des Hörbuchs betont.
Der Publizist Rainer Moritz mit seiner Liebeserklärung an Deutschland.
Auch wenn die historischen Ereignisse in 60 Jahren Bundesrepublik zumindest den Älteren geläufig und somit Überraschungen ausgeschlossen sind, erzeugt die individuelle und humorvolle Sichtweise des Autors doch herrliche Momentaufnahmen.
Charmant auch die Idee, Matthias Brandt die Texte sprechen zu lassen. Mit der angenehmen Stimme des Willy-Brandt-Sohns erhält das Werk eine geradezu private Note.
Esther Dischereit: "Vor den hohen Feiertagen gab es ein Flüstern und ein Rascheln im Haus"
AvivA-Verlag
Eine Stadt in Nordrhein-Westfalen: Dülmen. Einst gab es dort eine große jüdische Gemeinde - bis die Nationalsozialisten kamen.
Esther Dischereit, die renommierte deutsch-jüdische Schriftstellerin und Autorin von Hör- und Theaterstücken, hat einen ungewöhnlichen und beeindruckenden Weg des Sich-Erinnerns gefunden. Abseits von Mahnmalen und gegenständlicher Sichtbarkeit stellen sich ihre zusammen mit dem Wiener Komponisten Dieter Kaufmann installierten Klangzeichen dem Vergessen in Dülmen entgegen.
Nun erzählt Esther Dischereit auch literarisch und akustisch vom jüdischen Leben, das vielleicht stattgefunden hat. Bruchstückhaft und intensiv macht sie in ihrem Werk "Vor den hohen Feiertagen gab es ein Flüstern und Rascheln im Haus" die Erinnerung im fortwährend Alltäglichen und die vergehende Zeit zum Thema.
Das anspruchsvoll gestaltete Buch mit Texten auf Deutsch und Englisch wird ergänzt durch zwei CDs. Die Schauspielerin Corinna Kirchhoff spricht die kurzen Geschichten der "55 Klangzeichen".
Alltägliches in kleinen Episoden, scheinbar zusammenhanglos und ungeordnet. Doch gerade diese von Esther Dischereit gewählte Struktur baut beim Hören eine enorme Spannung auf. "Ich habe keine Antworten, schlage nichts vor", sagt die Autorin, die in ihren Arbeiten Dinge beim Namen nennt. Aus einer politischen Verantwortung heraus. Denn Jüdischsein ist für Esther Dischereit auch ein politischer Zustand.
Für ihre Sprach- und Gestaltungskunst wider das Vergessen ist die in Berlin lebende Autorin kürzlich mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet worden.
Text- und Klang-Kollagen von Esther Dischereit und Dieter Kaufmann über das jüdische Leben in einer Stadt – so war es vielleicht oder es hätte so gewesen sein können. Unkonventionell, manchmal rätselhaft und spröde, ohne Auflösung und Erklärung. Übrigens: Dem Buch beigefügt ist auch eine CD mit 37 Rezepten nicht nur jüdischer Speisen.
Hans Magnus Enzensberger: "Ich bin keiner von uns"
Edition Suhrkamp
Über kaum einen deutschen Dichter und Schriftsteller der Gegenwart ist so viel geschrieben worden wie über Hans Magnus Enzensberger. Er selbst, der intellektuell und politisch Umtriebige, ist ein Vielschreiber: Lyrik und Essays, Sachbücher und Biografien – sie gehören zu seinem literarischen Schaffen wie das "Kursbuch" und die Zeitschrift "TransAtlantik". Sein Leben prägen ebenso Tätigkeiten als Rundfunk-Redakteur, Lektor, Hochschullehrer und die revolutionäre Zeit auf Kuba.
Zum 80. Geburtstag Enzensbergers im November hat die Edition Suhrkamp Filme, Portraits und Interviews auf zwei DVDs veröffentlicht. Erstmals sind dabei die wichtigsten filmischen Zeugnisse von, mit und über Enzensberger versammelt.
So drehte er 1972 parallel zu seinem Roman "Der kurze Sommer der Anarchie" die Dokumentation "Durruti – Biografie einer Legende". Sie befasst sich mit dem spanischen Anarchisten Buenaventura Durruti und mit dem Bürgerkrieg, der das Land zerriss.
Auch der Film "Requiem für eine romantische Frau" nach einem Buch Enzensbergers ist in der Kollektion enthalten. Die Geschichte um Auguste Bußmann und den Dichter Clemens Brentano wurde 1999 unter Beteiligung des Autors verfilmt.
Im selben Jahr entstand das Portrait "Ich bin keiner von uns", das einen nachhaltigen Blick in das Leben und Schaffen Hans Magnus Enzensbergers gewährt.
"Ich bin kein Baum", sagt Enzensberger in dem Portrait von Ralf Zöller. "Ein Baum hat immer einen Standpunkt. Ein Mensch kann sich bewegen."
Zu diesem "Sich bewegen" zählt sicher auch der Meinungswandel. So wie einst die Sympathie mit der undogmatischen Linken, von der er sich dann abwandte und mit der er später eigentlich niemals etwas zu tun gehabt haben wollte.
Enzensberger – das ist nicht nur der Schreibende oder Filmende. Auch seine Art zu sprechen ist ein Markenzeichen. Er weiß sehr wohl um die Wirkung seiner Stimme, seines Vortrags – manchmal heiter und ironisch.
Hans Magnus Enzensberger in dem Portrait "Ich bin keiner von uns". Es ist eine Bereicherung, ihm zuzusehen – noch mehr: ihm zuzuhören.

Rainer Moritz: "Wir Wirtschaftwunderkinder"© promo

Esther Dischereit: "Vor den hohen Feiertagen gab es ein Flüstern und ein Rascheln im Haus"© promo

Hans Magnus Enzensberger: "Ich bin keiner von uns"© promo
