Seit 13:05 Uhr Bücherherbst 2021
Samstag, 23.10.2021
 
Seit 13:05 Uhr Bücherherbst 2021

Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 30.05.2015

Vor 25 Jahren: Auf dem Weg zur Einheit (5/10)Was die Mark wirklich wert ist

Mit großen Schritten Richtung Wiedervereinigung

Markus Meckel im Gespräch mit Olaf Kosert

D-Mark-Geldscheine und -Münzen (picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck)
Mai 1990: Der "Staatsvertrag zur Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion" wird unterzeichnet und bringt die D-Mark zu den Ostdeutschen. (picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck)

Der Mai 1990 im RIAS, im Deutschlandfunk und im DDR-Rundfunk. - Sechs Monate nach dem Mauerfall geht es mit großen Schritten Richtung Wiedervereinigung. Ab jetzt beginnt das große Verhandeln, die Diplomaten sind gefragt.

Darf ein zukünftiges Deutschland Mitglied der NATO sein? Muss Polen Angst um seine Grenzen haben? Und wird es jetzt, 45 Jahre nach Kriegsende, einen Friedensvertrag geben?

In den Gesprächen zum sogenannten Zwei-plus-Vier-Vertrag diskutiert man kontrovers darüber. Und auch die beiden deutschen Staaten sitzen am Verhandlungstisch. Am 18. Mai 1990 wird der "Staatsvertrag zur Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion" unterzeichnet. Damit kommt die D-Mark am 1. Juli auch zu den Ostdeutschen.

Zu Gast in der Sendung ist Markus Meckel (SPD), letzter Außenminister der DDR. Er erzählt, wie die Verhandlungen verlaufen sind.

Markus Meckel, letzter Außenminister der DDR, zu Gast im Studio von Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Andreas Buron)Markus Meckel, letzter Außenminister der DDR, zu Gast im Studio von Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Andreas Buron)

 

Teil 6 am 27. Juni 2015 

 

Aus den Archiven

Ungarn 1956 Über den Volksaufstand
Panzer in Budapest während des Ungarnaufstandes in Ungarn 1956.  (picture alliance / Imagno / Votava)

Am 23. Oktober vor 65 Jahren begann der ungarische Volksaufstand. Er dauerte bis zum 11. November 1956, als die sowjetischen Streitkräfte den letzten bewaffneten Widerstand in der ungarischen Hauptstadt zerschlugen. Dazwischen: die Hoffnung der Menschen auf echte Freiheit und Demokratie. Mehr

Biografie Lebensansichten einer alten Arbeiterin
Arbeiterinnen verlassen einen Betrieb nach Feierabend. (picture-alliance / akg-images / Cordia Schlegelmilc)

Frieda Klisch, 1905 geboren, 1946 Trümmerfrau, dann Landarbeiterin, Kohlearbeiterin, am Ende die erste Diesellokfahrerin der DDR, erzählt auf eigenwillige Weise und nicht ohne Humor ein Stück Geschichte der proletarischen Klasse seit dem Beginn des Jahrhunderts.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur