US-Richterin ordnet Wiederherstellung von Ausstellung über Sklaverei an

    Eine Gravur von 1865 zeigt eine Sklavenauktion in den USA. Eine Frau umarmt dabei schützend Ihre Tochter. Um sie herum stehen Männer mit Hüten und der Auktionator auf einem Fass.
    Eine Sklavenauktion in den Vereinigten Staaten © imago images / Artokoloro
    In den USA hat ein Gericht die Wiederherstellung einer vor einigen Wochen abgebauten Ausstellung über die Geschichte der Sklaverei angeordnet. Die US-Regierung habe nicht die Befugnis, historische Wahrheiten zu verschleiern und zu verfälschen, heißt es im Urteil. Die zuständige Richterin sprach von dystopischen Zuständen wie es sie bislang nur in Romanen gegeben habe. Die Stadt Philadelphia hatte gegen den Abbau der Freiluftausstellung Klage eingereicht. Stadtratspräsident Johnson lobte die Gerichtsentscheidung und erklärte, man könne Geschichte nicht einfach zum Nachteil von Schwarzen umschreiben, nur weil diese unbequem sei. US-Präsident Trump geht seit Beginn seiner zweiten Amtszeit verstärkt gegen Kulturinstitutionen und ihre angeblich linke Ideologie vor. Er ließ im vergangenen Jahr auch diverse Inhalte aus den Nationalmuseen in Washington entfernen.
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